Modernste Manufakturtechnik für eine Ikone

Kaum eine andere Uhr aus Schaffhausen ist so bekannt wie die Portugieser Automatik. Dank ihres ikonischen Designs und einer Gangreserve von sieben Tagen wurde sie zum Inbegriff der Portugieser-Linie.
Zum 75-jährigen Jubiläum der Uhrenfamilie erhält die Portugieser Automatic 2015 nun ein Makeover, das ein neu entwickeltes Manufakturkaliber enthält sowie optimierte Bandanstöße. Das für seine Ausgewogenheit bekannte Zifferblatt bleibt aber erhalten.

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Die Portugieser Automatic ist eine moderne Ikone der Haute Horlogerie. Ihr klassisches Design bewahrt die Erinnerung an das Original aus den 1930er Jahren, ist zudem ausgewogen, dezent und klassisch elegant. Die Eisenbahnminuterie, die applizierten arabischen Zahlen, die Feuille-Zeiger – das ist der Design-Code, der die IWC Schaffhausen Portugieser seit einem Dreivierteljahrhundert so unverwechselbar macht.
Die gleichfarbigen, guillochierten Hilfszifferblätter für die kleine Sekunde links und die Gangreserveanzeige rechts  wie auch das Datumsfenster bei sechs Uhr drängen sich nicht auf sondern treten in den Hintergrund zurück, und tragen dadurch zur Klarheit und Symmetrie des Zifferblattes bei.

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Technisch gesehen hat IWC Schaffhausen die Portugieser Automatic bereits im Jahr 2000 mit einem effektiven und großen Automatikaufzug ausgestattet. Dennoch haben es sich die Konstrukteure der Manufaktur nicht nehmen lassen, die Kaliberfamilie 50000 noch weiter zu optimieren und mit der neuen 52000-Linie eine exzellente Nachfolgerin zu kreieren.
Dank der Keramikelemente präsentiert IWC in den neuen Werken einen praktisch verschleißfreien automatischen Aufzug. Beim in der Portugieser Automatic verbauten Manufakturwerk 52010 sorgen jetzt zwei Federhäuser für eine Gangreserve von sieben Tagen. Das Werk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und kann durch den Boden aus Saphirglas umfassend eingesehen werden.

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Das Gehäuse der Portugieser Automatic hat einen Durchmesser von 42,3 Millimetern und ist bis 3 bar wasserdicht. Leicht geschwungene Hörner und dem Gehäuse noch mehr angepassten Bandanstöße optimieren die Trageeigenschaften der Portugieser Automatic auch für schmalere Handgelenke.
Diese Uhr ist in verschiedenen Varianten erhältlich; in zwei Versionen mit Rotgoldgehäuse und drei verschiedenen Edelstahl-Modellen. Alle Uhren kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Oris Aquis – die nächste Generation

Oris präsentiert die nächste Generation seines Verkaufsschlagers Oris Aquis, die neue Oris Aquis Date. Der Schweizer Uhrenhersteller hat die Taucheruhr überarbeitet.
Bereits seit den 1960er Jahren stellt Oris Taucheruhren her. An der ersten Aquis waren die breiten Bandanstöße und die einseitig drehbare Lünette besonders markant. Dabei waren die Bandanstöße so gestaltet, dass sowohl ein Metall- als auch ein Kautschukarmband verwendet werden konnte. Außerdem sollte die Armbanduhr für möglichst viele Handgelenke passend sein. Die breite Lünette und die übergroßen Ziffern darauf dienten der besseren Ablesbarkeit unter Wasser. Beide Eigenschaften zusammen machten die Aquis ob ihrer Praktikabilität zu einer der bekanntesten Taucheruhren auf dem Markt.

Soviel sei gesagt: Die neue Aquis Date verfolgt die gleiche Philosophie und Designsprache ihrer Vorgänger. Gleichzeitig haben die Designer dieser Uhr ein bisschen mehr Eleganz verliehen, um die Taucheruhr für ihre Träger vielseitiger zu machen. So macht die neue Aquis Date nicht nur unter Wasser eine gute Figur, sondern auch bei allen anderen Gelegenheiten.
Die Bandanstöße sind etwas schmaler geworden, was für einen insgesamt schlankeren Look von Gehäuse und Uhr sorgt. Die neu gestalteten Zeiger und Indizes sind gefettet und wirken präsenter. Das Design der verschraubten Sicherheitskrone und des Kronenschutzes wurde verfeinert, so dass sich beide homogener in die Silhouette der Aquis Date einfügen.
Die Einlage der Lünette besteht aus kratzfester, lichtbeständiger Keramik und auf dem Zifferblatt ist nun erstmals der Name „Aquis“ zu lesen.

Neben den ästhetischen Verbesserungen hat die neue Aquis auch praktische Fortschritte gemacht. Die einseitig drehbare Lünette bietet dank eines kleinen, eingefügten Abstands zwischen Lünette und Gehäuse wesentlich mehr Grifffläche. Die Aquis Date ist wasserdicht bis 300 Meter oder 30 bar und damit ideal für den erfahrenen Sporttaucher.
Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 43,5 Millimetern. Komplettiert wird die Uhr von einem Armband aus Edelstahl oder Kautschuk.

Angetrieben wird die neue Oris Aquis Date vom mechanischen Automatikwerk Oris Cal. 733 mit Datumsanzeige.
Die neue Oris Aquis Date ist eine stylische, hochfunktionelle Taucheruhr. Ulrich W. Herzog, einer der Vorstandsvorsitzenden von Oris, sagt zur neuen Uhr: „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Aquis-Generation. Die Uhr ist ein sehr schönes, äußerst verlässliches Tauchinstrument, hergestellt mit den anspruchsvollen Techniken und nach den höchsten Schweizer Uhrmacher-Standards.“

50 Jahre Omega De Ville Prestige – Zeit für eine Sonderkollektion

Im Jahr 1967 hat Omega die ersten De Ville-Modelle vorgestellt und damit eine Dress Watch-Ikone geschaffen. Die De Ville punktete von Beginn an durch ihre Präzision, durch hervorragende Verarbeitung und natürlich durch ihr Design. Schlicht, schlank und eine ideale Ergänzung zu jedem professionellen, formalen Anlass. Damit fand die De Ville eine breite Gefolgschaft, die ihr bis heute die Treue hält.
Nun feiert Omega mit dieser Kult-Uhr das 50. Jubiläum und legt aus diesem Anlass eine neue Kollektion auf. Um es vorweg zu nehmen: Weder an der eindrucksvollen Technik, noch am zeitlosen Design hat sich viel geändert. Das dürfte die Fans freuen – und neue gewinnen.

Die neuen De Ville Prestige 50th Anniversary-Modelle bestechen durch ihre klassisch-legendäre Form. Beim Gehäuse hat man die Wahl zwischen Rotgold, Weißgold und Gelbgold. Alle Uhren haben einen Durchmesser von 39,50 mm.
Der Boden des Gehäuses trägt ein Abbild des Gottes Chronos, daneben sind die Schriftzüge „De Ville“ und „50th Anniversary“ eingraviert.

Alle Zifferblätter der 50th Anniversary De Ville-Modelle bestehen aus strahlend weißem Emaille. Die altmodisch-klassischen arabischen Ziffern sind aus schwarzem Emaille mit Ausnahme der 12; letztere präsentiert sich prominent in Rot und fügt so dem Zifferblatt einen Farbtupfer hinzu. Ergänzt wird dies durch die roten Rauten bei Minute 15, 45 und 60 – eine Hommage an die Vergangenheit dieser Uhrenmodelle. Die Innere Minutenanzeige ist im „Bahnschienen-Stil“ gehalten.
Die Anzeige von Sekunden, Minuten und Stunden wird durch eine Datumsanzeige ergänzt; das kleine, runde Fenster dafür unterbricht die Eisenbahnminuterie auf der 6-Uhr-Position. Die facettierten und polierten Zeiger sind im Material des jeweiligen Gehäuses gehalten.

Da die De Ville-Kollektionen für ihre hohe Präzision bekannt sind, hat es sich Omega auch bei der 50th Anniversary-Edition nicht nehmen lassen, eines seiner erstklassigen Co-Axial-Kaliber zu verbauen, das 2500. Dieses Automatikwerk bietet eine Gangreserve von 48 Stunden.
Alle drei Uhren werden von einem Armband aus Leder komplettiert.

Ab Ende März 2017 werden die Armbanduhren in Deutschland verfügbar sein. Das Modell aus Weißgold ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 11.700€ am teuersten; für die Modelle aus Rot- und Gelbgold werden je 10.200€ fällig.

Bei Hublot wird’s bunt mit der Spirit of Big Bang All Black

Mitten im Winter wird es herrlich bunt bei Hublot mit den neuen Modellen der Spirit of Big Bang All Black. Kräftige Farben bringen gehörig Schwung in die kalte Jahreszeit – und ans Handgelenk. Vier neue Modelle in Rot, Orange, Gelb und Grün stellt Hublot vor – da dürfte man die Qual der Wahl haben, denn jede einzelne dieser Uhren überzeugt.

Das charakteristischste Merkmal der Hublot Big Bang ist sicher die Tonneau-Form ihres Gehäuses. Dazu kommen die sechs H-förmigen Schrauben, welche die Lünette durchdringen, die Flanken auf beiden Seiten des Gehäuses, die beiden Bandanstöße, die charakteristischen Hublot-Zeiger und die Stabindexe sowie die verschraubte, mit Kautschuk überzogene Krone. Der Gehäuseaufbau der Big Bang-Modelle folgt dem Sandwich-Prinzip und steht für die Fusion verschiedener Materialien.
Die Spirit of Big Bang All Black verbindet Gegensätze, das Sichtbare mit dem Unsichtbaren in einer Uhr und spiegelt die Essenz des All Black-Konzepts wider. Das Gehäuse kommt auf einen Durchmesser von 45 Millimetern und ist wasserdicht bis 10 ATM.

Im Gehäuse aus schwarzer, glasperlengestrahlter Keramik mit schwarzer PVD-Beschichtung bestimmt die Farbe den Rhythmus. Beginnend bei den Indizes, über das Datum bei 4.30 Uhr bis zu den Zeigern – Minuten bei 3 Uhr, Stunden bei 6 Uhr und Sekunden bei 9 Uhr – bis hin zum Alligator-Leder-Armband, das auf Naturkautschuk aufgenäht ist. Auch farblich ist bei dieser Uhr alles aus einem Guss.
Die Spirit of Big Bang All Black in den vier Ausführungen Rot, Orange, Gelb und Grün wird von einem mechanischen Skelettuhrwerk mit Automatikaufzug angetrieben – dem HUB4700. Basierend auf dem Zenith Kaliber El Primero hat Hublot das Werk grundlegend überarbeitet und veredelt. Es bleibt eines der präzisesten Chronographenwerke, die verbaut werden. Es arbeitet auf einer gewaltigen Frequenz von 5 Hz und stellt eine äußerst großzügige Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung.

Die vier Modelle der Spirit of Big Bang All Black werden ausschließlich in Boutiquen von Hublot erhältlich sein.

Perrelet feiert das chinesische Neujahr mit der Turbine Rooster

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Bei dem neuen Modell „Turbine Rooster“ von Perrelet dreht sich alles um den Hahn, feiert diese Armbanduhr doch das chinesische Neujahr. Am 28. Januar hat das Jahr des Hans begonnen und Perrelet begrüßt dieses Ereignis mit einer Sonderedition eines neuen Turbine-Modells.
Der chinesische Tierkreis, auch bekannt als „Sheng Xiao“, basiert auf einem zwölfjährigen Zyklus jährlich wechselnder Tierkreiszeichen. Jedes Jahr wird mit einem anderen Tier assoziiert, das in China im täglichen Leben oder als Glückssymbol immer schon eine Rolle spielte.

Bei der Armbanduhr Turbine Rooster sitzt die Abbildung eines Hahns in Rot prominent auf der schwarzen Schaufelrad-Turbine, die bei jeder Bewegung des Handgelenks über dem Zifferblatt zu rotieren beginnt. Durch die Rotation der Turbine wird das rote Zifferblatt darunter vollständig sichtbar und so auch das chinesische Schriftzeichen, das ebenfalls für das Tierkreiszeichen Hahn aus dem chinesischen Horoskop steht. Das Schriftzeichen besteht aus einer roségoldenen PVD-Beschichtung mit schwarzer Kontur, wodurch es sich nicht nur vom roten Hintergrund gut sichtbar abhebt, sondern auch in der Rotation der Turbine gut zu erkennen ist.
Das schwarze Turbinen-Schaufelrad mit seinen zwölf eloxierten Aluminiumblättern ist eine der auffälligsten Komponenten der neuen Perrelet Turbine Rooster. Auf jedem der Blätter findet sich ein Zeichen aus dem chinesischen Horoskop – sowohl als figürliche Abbildung als auch als Schriftzeichen. Das Tierkreiszeichen Hahn ist im Gegensatz zu den anderen in kräftigem Rot gehalten und zudem in exponierter Position auf dem Turbinen-Blatt auf der Sechs-Uhr-Position untergebracht.
Damit sich die Turbine optimal über dem Zifferblatt dreht, sind unter den Aluminiumblättern Gegengewichte positioniert. So beginnt die Turbine schon bei der geringsten Bewegung des Handgelenks zu rotieren. Am Ende der Rotation findet die Turbine jedes Mal in ihre Ausgangsposition zurück, und der Hahn positioniert sich abermals auf sechs Uhr.

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Die Stunden-, Minuten- und Sekundenindizes befinden sich auf dem Skalenring, der rund um das Zifferblatt verläuft. Arabische Ziffern markieren neben den Stunden auch die 15-, 30-, 45- und 60-Minuten-Positionen. Die Markierungen sowie die Stunden- und Minutenzeiger verfügen über eine Leuchtbeschichtung mit Super-LumiNova und der zentrale Sekundenzeiger ist in Rot gehalten.
Über dem Zifferblatt liegt ein Saphirglas, das Gehäuse der Perrelet Turbine Rooster besteht aus Edelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung. Es hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und ist bis 5 atm wasserdicht.
Komplettiert wird die Uhr von einem Armband aus Kautschuk.

Angetrieben wird diese Armbanduhr vom mechanischen Manufakturkaliber P-331 mit Automatikaufzug und einer Gangreserve von 42 Stunden. Durch das Saphirglasfenster im Gehäuseboden lässt sich das Werk mitsamt seiner Dekoration im Genfer Streifenschliff bewundern.
Die Perrelet Turbine Rooster ist eine Limited Edition mit nur 100 Exemplaren und liegt preislich bei 5.300€.

Patrimony Ewiger Kalender von Vacheron Constantin

Für die SIHH 2017 präsentiert Vacheron Constantin die neue Patrimony Ewiger Kalender in einer Version aus Roségold mit schiefergrauem Zifferblatt. Dieser Klassiker der Haute Horlogerie wird vom bewährten Kaliber 1120 QP angetrieben, das die Eleganz und Finesse der Patrimony Kollektion erneut unter Beweis stellt.

Die für die SIHH 2017 neu aufgelegte Uhr hat ein Gehäuse aus Roségold bekommen, welches ein schiefergraues Opalzifferblatt umrahmt. Der leicht konvexe Außenbereich des Zifferblattes ist mit einer kreisförmigen, perlierten Minutenanzeige und applizierten Stundenindizes aus 18-karätigem Roségold verziert, passend zum Gehäuse. Auch die Stunden- und Minutenzeiger sowie die Kalenderanzeige sind in Roségold gehalten.
Die Mondscheibe, die sich unter dem Zifferblatt dreht, wurde blau galvanisiert und zeigt das Himmelsgewölbe in Roségold.

Der ewige Kalender zeigt den Wochentag in einem Zähler bei 9 Uhr, das Datum in einem Zähler bei 3 Uhr sowie Monat und Schaltjahr in 48-Monate-Zählern bei 12 Uhr an. Dieser Mechanismus meistert alle Kalenderkapriolen problemlos und muss bis zum 1. März 2100 nicht korrigiert werden. Der ewige Kalender von Vacheron Constantin berücksichtigt Monate mit 31, 30 und 28 Tagen sowie Schaltjahrzyklen mit dem alle vier Jahre wiederkehrenden 29. Februar. Und trotzdem ist das Kaliber nur 4,05 mm dick. Das von Vacheron Constantin in der eigenen Manufaktur entwickelte und gefertigte Kaliber 1120 QP arbeitet mit einer Frequenz von 2,75 Hz oder 19.800 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über eine Gangreserve von 40 Stunden.
Natürlich trägt auch die Schwungmasse dieses Kalibers das Malteserkreuz, das Merkmal von Vacheron Constantin. Sie ist durch den Boden aus Saphirglas einsehbar.

Das Gehäuse der Armbanduhr hat einen Durchmesser von 41 Millimetern und ist bis 3 Bar wasserdicht.
Die Vacheron Constantin Patrymony Ewiger Kalender ist mit der Genfer Punze zertifiziert.

Komplettiert wird die Patrimony Ewiger Kalender von einem schwarzen Armband aus Alligatorleder in Satteloptik.

40 Jahre Nautilus: Patek Philippe feiert eine Ikone

Die Nautilus von Patek Philippe hat 2016 ihren 40. Geburtstag gefeiert und der Uhrenhersteller hat sich deswegen etwas Besonderes einfallen lassen. Der legendäre Uhrendesigner Gerald Genta war 1976 für die bestechende und unverwechselbare Optik verantwortlich.
Die Nautilus hat seit ihrer Markteinführung als erste Sportuhr von Patek Philippe einen wahren Kultstatus erlangt, das schreit geradezu danach, dass zu einem Jubiläum etwas Besonderes passiert. Deshalb gibt es auch nicht eine, sondern zwei Jubiläumseditionen: Die 40th Anniversary Edition 5711/1P und die 40 Annniversary Edition 5979/1G, wobei die erste eine Dreizeigeruhr aus Platin ist, die zweite ein Chronograph aus Weißgold.

Fans, die bisher davon geträumt haben, eine Vintage-Edition präsentiert zu bekommen, in der Patek Philippe ein Gehäuse aus Edelstahl mit dem lange verwendeten, ultra-dünnen Werk von Jaeger-LeCoultre kombiniert, werden möglicherweise enttäuscht sein. Das heißt jedoch nicht, dass die beiden Modelle nicht ihren Reiz haben. Und geblieben sind Erkennungsmerkmale wie die charakteristische Gehäuseform und die horizontalen, in das Zifferblatt geprägten Streifen. Damit spricht Patek Philippe weniger die Liebhaber des Retro-Designs an, sondern eher Uhrenfans mit modernerem Geschmack.

Der Patek Philippe Nautilus Chronograph 5979/1G

Ganz in Weißgold kommt der automatische Flyback-Chronograph 5979/1G. Er hat einen gewaltigen Durchmesser von 49,25 mm und ist mit 3,6 mm zusätzlich deutlich breiter als das Modell, an dem er sich anlehnt.
Im Inneren des großen Gehäuses arbeitet das Chronographenwerk CH 28-520 C; hier ist also alles beim Alten geblieben. Das Werk liefert die Energie für die zentrale Anzeige von Stunden und Minuten, für die Chronographenfunktion Start/Stopp und für die Flyback-Funktion. Für die Steuerung ist ein Schaltradmechanismus zuständig. 45 bis 55 Stunden Gangreserve kann das Automatikwerk außerdem für sich verbuchen.

Die Indexe wurden bei diesem Modell durch Diamanten im Baguette- und Prinzess-Stil ersetzt und in der oberen Hälfte des Zifferblattes findet sich die Jubiläumsprägung.
Das Zifferblatt dieser limitierten Jubiläumsedition ist blau mit einem Hell-Dunkel-Verlauf; dazu kommt das typische Prägedekor der Nautilus-Uhren. Bei drei Uhr liegt das Datumsfenster und auf sechs Uhr dominiert ein großer Totalisator. Letzterer vereint drei konzentrische Skalen, für eine 12-Stunden-Funktion sowie zwei Minutenzähler – von 1 bis 30 und von 31 bis 60 Minuten. Durch den enormen Durchmesser des Zifferblattes konnte der Totalisator entsprechend groß gestaltet werden und ist gut ablesbar.

Die Limitierung bei dieser Uhr beträgt 1.300 Stück.

Der Patek Philippe Nautilus 5711/1P

Das Zifferblatt bei der Nautilus 5711/1P ist eine Sonderanfertigung aus Gold mit einem blauen Hell-Dunkel-Verlauf. Markant sind die gravierten, horizontalen Streifen sowie die aufgesetzten Indexe aus Baguette-Diamanten. Auf drei Uhr hat Patek Philippe den Index durch ein eingefasstes Datumsfenster ersetzt. Die weißgoldenen Zeiger tragen eine Beschichtung aus Super-LumiNova, so dass die Uhrzeit auch im Dunkeln abgelesen werden kann. Die Jubiläumsprägung befindet sich in der unteren Hälfte des Zifferblattes.

Mit einem Durchmesser von 44 Millimetern ist das Dreizeigermodell nicht ganz so großzügig dimensioniert wie der Chronograph, für die Verhältnisse von Patek Philippe aber trotzdem eher groß.
Gehäuse und Armband sind aus Platin; mattierte und polierte Flächen wechseln sich ab.

Angetrieben wird diese Uhr vom Kaliber 324 SC.
Die Nautilus 5711/1P ist auf 700  Stück limitiert.

Hardcore-Fans werden von dieser Jubiläumsedition vielleicht enttäuscht sein, und die großen Diamanten auf dem Zifferblatt sind bestimmt auch nicht für jeden. Muss es aber auch nicht. Die Verfügbarkeit ist ohnehin begrenzt. Und auch wenn wir bisher noch keine offiziellen Informationen haben, was die Preise angeht, ist doch anzunehmen, dass das nicht billig wird.

Vielfalt von Junghans in den Max Bill Uhren

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Eine herrliche Verbindung von Gebrauchswert und Schönheit bieten die „max bill by junghans“ Uhren. Max Bill legte in seinen Kreationen immer höchsten Wert auf ästhetische Präzision; das Streben nach dieser bildete zeitlebens die Grundlage seines Schaffens. Und das spiegelt sich auch in den Uhren der Max Bill-Linie von Junghans wieder.
Max Bill war seines Zeichens einer der außergewöhnlichsten Designer des vergangenen Jahrhunderts und er hinterließ ein umfassendes Lebenswerk – darunter auch Uhren. Seine Zeitmesser entwarf er getreu der Prämisse „Form folgt Funktion“ – prompt schrieb er mit seiner Küchenuhr aus dem Jahr 1956 Designgeschichte. Sie floss auch in die Gestaltung der Armbanduhren von Max Bill mit ein. Junghans ehrt dieses ikonische Design, indem es die Uhren „max bill by junghans“ nahezu unverändert gelassen hat gegenüber der Originale.

Drei verschiedene Technologien sind in den max bill-Uhren zu finden: die Chronoscope mit einem Automatikwerk und Stoppfunktion, ein schlichtes 3-Zeiger-Modell mit Automatikwerk und Handaufzug oder aber mit einem Quarzwerk. Allen Modellen gemeinsam ist die puristische Gestaltung des Zifferblattes, die einmal mehr den Bauhausgedanken kennzeichnet.
Die 3-Zeiger-Uhr stellt die Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden über drei zentrale Zeiger zur Verfügung. Um eine gute Ablesbarkeit auch bei Dunkelheit zu garantieren, sind die Zeiger mit Leuchtmasse versehen. Ein Datum gibt es bei dieser Uhr nicht, angetrieben wird sie vom Handaufzugs-Kaliber J805.1.
Sowohl die Max Bill Quartz wie auch die Max Bill Automatic bieten dem, der darauf Wert legt, ein Datumsfenster bei sechs Uhr, wobei die Quarzuhr mit zusätzlichen arabischen Ziffern ausgestattet ist. Das Automatikwerk J800.1 bietet eine Gangreserve von 38 Stunden.
Die Max Bill Chronoscope ist nicht weniger puristisch. Sie kommt mit einem kleinen Datumsfenster auf drei Uhr. Auf sechs Uhr findet sich der Stundenzähler, auf zwölf Uhr der Minutenzähler. Angetrieben wird die Chronoscope von einem Automatikkaliber, dem J880.2, das eine Gangreserve von 48 Stunden bietet. Diese wird etwas geringer, sobald die Chronoscope-Funktion aktiviert wird.

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Die Uhren kommen mit verschiedenen Durchmessern: Die Max Bill Handaufzug  misst 34 mm, die Max Bill Automatic und Quarz messen 38 mm und die Max Bill Chronoscope hat mit 40 mm den größten Durchmesser von allen. Die Uhren werden von Junghans alle in einer Vielzahl unterschiedlicher Gehäusefarben und Armbänder angeboten und gehen preislich schon bei unter 500€ los. Alle Modelle sind spritzwassergeschützt.

Im Grün der Tiefsee: Neue Divers Sixty-Five

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Oris präsentiert die Vintage-inspirierte Divers Sixty-Five Taucheruhr mit grünem Zifferblatt. Diese Uhr ist eine neue Version der Divers Sixty-Five mit blauem Zifferblatt, die im Frühjahr diesen Jahres auf der Baselworld vorgestellt wurde.
Die Oris Diver Sixty-Five wurde erstmals im Jahr 2015 wiederbelebt. Als Grundlage diente eine der ersten Taucheruhren des Herstellers aus dem Jahr 1965 – eines der richtungsweisenden Jahre im Tauchsport. Durch Jacques Cousteau, Hans Hass und anderen wurden bedeutende Fortschritte im Bereich der Ausrüstung gemacht, welche für ambitionierte Tauchgänge benötigt wurden. Und Oris war unter den ersten Herstellern, die diese Herausforderungen annahmen.

Die Designer haben das Original mit Bedacht überarbeitet und einige der unverkennbaren Details beibehalten; so finden sich unter anderem die schlanke Form des Gehäuses, die für eine Taucheruhr schmale Lünette samt 60-Minuten-Skala sowie die trapezförmige Datumsanzeige in der neuen Divers Sixty-Five wider.
Daneben punktet diese Taucheruhr jedoch mit modernster Technik. Die Lünette wurde von Oris mit einer schwarzen Einlage aus Aluminium versehen und ist nur einseitig drehbar – eine unverzichtbare Eigenschaft bei einer Taucheruhr. Das Saphirglas über dem Zifferblatt ist beidseitig gewölbt und innen entspiegelt, um eine gute Ablesbarkeit der Uhr unter Wasser zu gewährleisten. Wo in den 1960er Jahren noch Tritium zum Einsatz kam, verrichtet heute Super-LumiNova zuverlässig seinen Dienst als Leuchtmaterial.

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Das Zifferblatt kommt in einem spektakulären Tiefseegrün. Schon bei Tageslicht ist der Kontrast zu Zeiger und Indexen gut, bei Dunkelheit hebt sich das Vintage-farbene Super-LumiNova hervorragend ab. Und auch der Nullpunkt auf der Lünette wurde mit Leuchtfarbe versehen.
Angetrieben wird die Taucheruhr vom Oris Cal. 733, einem Mechanikwerk, das auf dem Sellita SW 200-1 basiert. Es liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit 42 mm Durchmesser, das verschraubt ist und einem Druck von bis zu 10 bar standhält. Der Boden ist ebenfalls aus Edelstahl und trägt die Gravur des Oris-Logos aus den 1960er Jahren, um den Vintage-Look komplett zu machen.

Die neue Oris Diver Sixty-Five ist mit insgesamt vier verschiedenen Armbändern erhältlich. Einmal mit einem schwarzen Band aus Kautschuk, das von der Originaluhr aus den 60er Jahren stammt und in jeder Neuauflage der Taucheruhr zum Einsatz kam. Das Armband aus gebürstetem Edelstahl ist dem aus den 60er Jahren bis ins Detail nachempfunden und auch das Lederband kommt im Vintage-Look. Lediglich das grün-schwarze NATO-Band aus Texitl entspricht aktuellen Designtrends.
Preislich geht es los bei 1.850€ für das Modell mit Textil-, Kautschuk- oder Lederarmband. Mehr wird fällig für die Diver Sixty-Five mit Edelstahlarmband, nämlich 2.050€.

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Sportlich: Der Union Glashütte Belisar Pilot Chronograph

Der Belisar Pilot Chronograph von Union Glashütte ist ein sportlicher Begleiter am Handgelenk eines jeden Mannes. Die Armbanduhr vereint die Qualitäten einer modernen Fliegeruhr mit einer Stoppfunktion und einer ausgedehnten Gangreserve. Angetrieben von einem qualitativ hochwertigen Automatikwerk, ist diese Uhr ein idealer Begleiter für jeden Aviatikfan, der Wert auf „Made in Germany“ legt.

union-glashuette_belisar-pilot-chronograph_d009-627-16-057-00_pr Das großzügig dimensionierte Edelstahlgehäuse misst 44 Millimeter im Durchmesser bei 15,16 Millimeter Höhe und umfasst ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas, das eine hervorragende Sicht auf das Zifferblatt ermöglicht. Klar skalierte Stunden- und Minutenindexe sorgen in Kombination mit dem schwarzen (oder wahlweise grauen) Hintergrund für einen maximalen Kontrast. Super-LumiNova auf den spitz zulaufenden Zeigern und auf den Indexen sorgt dafür, dass sich die Zeit auch bei Dunkelheit gut ablesen lässt.
Eine auffallende Datumsanzeige in der Zifferblattaussparung bei 9 Uhr bildet das optische Gegengewicht zu den beiden Chronographenzählern für Stunden und Minuten, die auf drei Uhr (30-Minuten-Zähler) und sechs Uhr (12-Stunden-Zähler) liegen. In die Datumsanzeige hat Union Glashütte auch die Anzeige für die kleine Sekunde integriert.

Die Details im Fliegeruhrenstil vervollkommnen das Design des Belisar Pilot Chronograph. Die große, griffige Krone und auch die markant geformten Drücker lassen sich selbst mit Handschuhen leicht bedienen. Auffallende Nieten am Armband aus Kalbsleder und helle Steppnähte unterstreichen den robusten Look des Chronographen zusätzlich, und die geschwungenen Bandanstöße sowie die charakteristisch aufgeschraubten Flanken der Kollektion Belisar sorgen für die nötige Eleganz, die diese Uhr zu einem wahren Allrounder macht, passend für jede Gelegenheit.

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Ein Blick hinter den verschraubten Boden aus Saphirglas zeigt das in Glashütte gefertigte und veredelte Automatikwerk. Das Kaliber UNG-27.01 versorgt nicht nur den Chronographen stetig und zuverlässig mit Energie, es stellt auch eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden zur Verfügung.
Das Gehäuse ist wasserdicht bis 10 bar.

Beide Varianten des Union Glashütte Belisar Pilot Chronographen (graues oder schwarzes Zifferblatt) kosten 2.680€.