Piaget präsentiert neue Polo Versionen auf der SIHH

Die Piaget Polo hat seit der Vorstellung der ersten Modelle im Jahr 1979 die sportliche und legere Seite von Piaget vertreten. Die Piaget Polo Modelle von diesem Jahr verkörpern die Essenz der Manufaktur im Jahr 2019 und bringen gleichzeitig einen Schuss Farbe und ein Glitzern in die Kollektion.

Im Jahr 2016 hat Piaget der Polo einen frischen Look verpasst und ihr unverkennbares Design an das neue Jahrtausend angepasst. Die schlanken Proportionen sind geblieben, doch das Gehäuse wurde vergrößert und die Lünette vereinte rechteckige und runde Formen. Und so feierten die neuen Polo-Modelle die charakteristische Optik von Piaget. Auch mit den klassisch facettierten Dauphine-Zeiger hat Piaget scharfe Winkel gegen weichere Kurven eingetauscht und die kühnen Zifferblätter kamen mit subtilen Guillochage-Strukturen.
Nach der extremen Popularität der Edelstahlmodelle und der goldenen Version, die Piaget im Jahr 2018 vorgestellt hat, legen die neuen Modelle aus diesem Jahr einen Schwerpunkt auf andere Kompetenzen des Herstellers: den Gebrauch von Farbe und die Fassung von Edelsteinen.

Die Piaget Polo aus Edelstahl kommt mit einem Durchmesser von 42 mm und einem Zifferblatt in einem leuchtenden Grün, das je nach Lichteinfall in Ton und Intensität variiert. Ein dunkelgrünes Armband aus Alligatorleder komplettiert den Look ganz Ton in Ton.

Ein zweites Modell, das ebenfalls mit einem Durchmesser von 42 mm kommt, ist mit einem Gehäuse aus Roségold ausgestattet. Piaget bietet es in zwei verschiedenen, diamantbesetzten Versionen an. Die erste kommt mit einer Lünette, die ganz mit Diamanten im Brillantschliff besetzt ist; die zweite Variante kommt dazu mit einem vollständig mit Diamanten besetzten Zifferblatt. Beide Modelle sind mit einem Armband aus Alligatorleder ausgestattet, deren dunkles Blau das Roségold der Gehäuse auf das Schönste komplementiert.

Die neuen Piaget Polo Modelle werden samt und sonders vom Kaliber 1110P angetrieben; einem hauseigenen Automatikwerk, das höchste Präzision verspricht. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung.
Jedes der neuen Modelle zeigt Stunden, Minuten, Sekunden und ein Datum auf sechs Uhr an.

Die grüne Piaget Polo ist eine Limitierte Edition von 500 Stück.

Breitling feiert denkwürdige Fluglinien mit neuen Editionen

Der Uhrenhersteller Breitling spielte eine wichtige Rolle im goldenen Zeitalter der Luftfahrt dadurch, dass seine Uhren die Besatzungen dabei unterstütze, sämtliche Navigationsberechnungen anzustellen. Um daran zu erinnern hat die Marke nun eine Capsule-Kollektion von Navitimer 1 Airline Editions geschaffen, die an die prägendsten Fluglinien der damaligen Zeit erinnert. Die Kollektion nimmt ihren Anfang mit der Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition. Mit der Zeit werden dieser Uhr andere folgen, die andere Fluglinien feiern.

Die erste Capsule-Kollektion lässt den Stil der 1960er und 1970er Jahre wieder aufleben. Die Navitimer 1 Airline Editions setzen den Pionieren der zivilen Luftfahrt ein außergewöhnliches Denkmal und zelebrieren die prägensten Fluggesellschaften jener Ära. Dank ihnen wurde die Welt plötzlich kleiner, denn der Traum vom Fliegen war nicht mehr einer kleinen, privilegierten Elite vorbehalten. Bei der Entstehung des kommerziellen Flugbetriebs spielte Breitling eine Schlüsselrolle, denn seine Bordchronographen wurden zur Standardausrüstung; zuerst in Propellermaschinen, später in den Jets der weltweit führenden Flugzeughersteller.

Alle Modelle der Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition sind mit einer beidseitig drehbaren Lünette mit dem berühmten kreisförmigen Rechenschieber versehen, dank dem sämtliche Flugnavigationsberechnungen durchgeführt werden können. Die charakteristischen geraden Zeiger verleihen den Armbanduhren eine dynamische, zeitgemäße Interpretation des klassischen Looks. Das Zifferblatt selbst in schwarz, die Hilfszifferblätter silberfarben. Für beste Ablesbarkeit auch unter widrigen Lichtverhältnissen, sind Indexe sowie Stunden- und Minutenzeiger mit Super-LumiNova beschichtet. Die roten Highlights auf dem Zifferblatt erinnern an das Logo von Swiss Air, das zusätzlich auf dem gläsernen Boden zu finden ist..
Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Die Uhren der Navitimer 1 B01 Chronograph Airline Edition sind mit einem Breitling-Manufakturkaliber 01 versehen. Das hauseigene, mechanische Chronographenwerk liefert sowohl eine bemerkenswerte Präzision als auch eine Gangreserve von ca. 70 Stunden. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz.
Das Ganze liegt in einem Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 43 mm, das wasserdicht ist bis 3 bar. Vervollständigt wird es von einem schwarzen Lederarmband im Vintage-Stil oder einem Milanaise-Armband.

Diese erste Capsule-Collection wird ab April, jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum in den Boutiquen von Breitling sowie bei authorisierten Fachhändlern erhältlich sein.

Ganz aus Damaszener-Stahl: Die Neue von Sinn

Wo Funktionalität die Gestaltung bestimmt und jedes Detail von innovativer Technologie zeugt, da ist mit ziemlicher Sicherheit Sinn am Werk. Bei der deutschen Manufaktur für Spezialuhren dreht sich seit dem Jahr 1961 alles um hochwertige mechanische Uhren, die traditionelles Qualitätsbewusstsein mit zukunftsweisenden Lösungen verbinden. Sinn setzt auch gerne immer wieder Werkstoffe ein, die für den Uhrenbau neu waren; unter anderem U-Boot-Stahl und im Jahr 2016 auch Damaszener Stahl. Die 1800 Damaszener, die wir heute hier vorstellen, setzt die damals begonnene Tradition stolz fort.
Damaszener Stahl hat die Menschen schon seit jeher fasziniert; typischerweise werden daraus Messer, Schwerter und andere Arten von Klingen hergestellt. Bei seiner Herstellung werden mindestens zwei verschiedene Stahlsorten verbunden, deren geschichteter Aufbau sich am Ende in einem faszinierenden Muster wiederspiegeln.

Um die charakteristische Textur des Damaszener Stahls – ein organisches Muster von abwechselnd hellen und dunklen Linien – perfekt zur Geltung kommen zu lassen, hat sich Sinn dafür entschieden, die Uhr aus einem vollen Stahlblock zu fräsen. Meistens werden Zifferblatt und Gehäuse getrennt hergestellt. Dank der anderen Herstellungsweise jedoch setzt sich das Damaszener Muster des Zifferblattes auf dem gesamten Gehäuse fort und bildet so eine stimmungsvolle, spannende Einheit. Durch den Einsatz der Tegiment-Technologie ist es Sinn außerdem gelungen, das Gehäuse besonders kratzfest zu gestalten. Auch Krone und Schließe sind aus dem Damaszener Stahl hergestellt.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 43 mm und eine Höhe von 10,4 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Bei der Sinn Damaszener konzentriert sich alles auf das herrliche Muster, das der Stahl mit sich bringt. Nichts lenkt davon ab, denn der Hersteller hat das Design absichtlich schlicht gehalten. Diese Uhr zeigt lediglich Stunden, Sekunden und Minuten an; dazu kommt ein kleines, schwarzes Datumsfenster auf sechs Uhr, für das der schmale Index verkürzt wurde. Die schlanken Indizes und Zeiger heben sich deutlich vor dem Hintergrund des gemusterten Zifferblattes ab und kommen mit einer nachtleuchtenden Beschichtung. Geschützt wird es von einem Saphirglas.

Angetrieben wird die Sinn 1800 Damaszener von einem Automatikwerk, dem ETA 2892-A2. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die Sinn 1800 Damaszener ist auf 100 Stück limitiert.

Girard-Perregaux präsentiert drei neue Interpretationen der Cat’s Eye

Girard-Perregaux hat angekündigt, auf der SIHH 2019 unter anderem seiner Cat’s Eye-Damenlinie drei neue Modelle hinzuzufügen. Das besondere an den neuen Versionen: Sie kommen samt und sonders mit einem Zifferblatt aus Aventurin-Glas von der Insel Murano vor Venedig, weltberühmt für seine Glasverarbeitung.

Cat’s Eye Majestic Aventurine

Der Charme seiner anmutigen Rundung macht das Oval perfekt für das weibliche Handgelenk. Beim neuen Modell der Cat’s Eye Majestic hat Girard-Perregaux das Oval vertikal aufgestellt und durch sich zuspitzende Gehäusehörner zusätzlich betont. Das roségoldene Gehäuse ist mit 60 Brillanten besetzt.
Die Farbe des Aventurin-Zifferblattes changiert zwischen Blau und Schwarz, was eine geheimnisvolle Ausstrahlung garantiert. Eingebettet in das Dunkel sind golden schimmernde Einschlüsse, die einen weit entfernten Sternenhimmel simulieren. Umgeben von einem roségoldenen Ring, der die Form des Zifferblattes aufnimmt, markieren 24 Diamanten in tropfenförmiger Fassung die Stunden.
Die Stunden- und Minutenanzeige in der Cat’s Eye Majestic Aventurine wird durch ein Automatikwerk gesteuert. Das Manufakturwerk bietet eine Gangautonomie von 46 Stunden und ist durch einen Boden aus Saphirglas einzusehen.

Cat’s Eye Celestial Aventurine

Das querovale Gehäuse der Cat’s Eye Celestial bietet Platz für eine großzügige Mondphase aus Perlmutt, betont durch das Zifferblatt aus  Aventurin. Die funkelnden Materialeinschlüsse ergänzen die strahlenden Diamanten, welche die Stunden markieren. Das Gehäuse misst 35,4 x 30,4 mm, besteht aus Roségold und ist mit insgesamt 62 Diamanten besetzt.
Girard-Perregaux hat die Komplikation so gestaltet, dass sie erst nach 360 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Für diese Präzision sorgt ein Manufakturwerk; das GP03300-0125. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und garantiert eine Gangreserve von 46 Stunden.

Cat’s Eye Tourbillon Aventurine

Girard-Perregaux hat sich vor dem Hintergrund des dunkelblauen Zifferblatts der Cat’s Eye Tourbillon Aventurine für einen Besatz mit Baguette-Diamanten entschieden, welche die Stunden markieren. Ihre Anordnung betont die zierliche Rundung des ovalen Gehäuses. Die Silhouette der Uhr erweckt den Eindruck von Couture, der durch den diamantbesetzten Goldbogen über dem Tourbillon noch verstärkt wird.
Das Tourbillon hat Uhrenliebhabern den Kopf verdreht, seit es sich auf den Zifferblättern der Uhren findet. Girard-Perregaux hat für den Antrieb dieser Uhr ein Handaufzugswerk verpflichtet. Das Manufakturwerk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und läuft für mindestens 70 Stunden.
Das Werk liegt in einem 32 x 27 mm Gehäuse aus Weißgold, das mit 54 Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Die Cat’s Eye Tourbillon ist ein Einzelstück.

Alle drei Cat`s Eye Modelle kommen an einem dunkelblauen Armband aus Alligatorleder.

Girard-Perregaux zeigt mit diesen drei Modellen eindrucksvoll, dass luxuriöse Modelle für Damen mit einer Menge Diamanten ausgestattet sein und trotzdem hervorragende Technik beinhalten können.

Vacheron Constantin und der Fiftysix Tourbillon

Vacheron Constantin hat seiner Fiftysix-Kollektion die erste bedeutende Komplikation hinzugefügt, und zwar ein Tourbillon. Im Januar diesen Jahres hat der Schweizer Uhrenhersteller der Kollektion bereits drei neue Modelle hinzugefügt – eine Automatikuhr, eine mit Tages- und Datumsanzeige und eine mit einem Vollkalender. Mit seinem Fiftysix-Tourbillon erhöht die Manufaktur noch einmal die Schlagzahl.
Der Launch des neuen Modells fand in den Abbey Road Studios in London statt, denn Vacheron Constantin hat diese Lancierung zum Anlass genommen, diese neue und ganz außergewöhnliche Partnerschaft der Welt vorzustellen.

Der Stil, in dem Vacheron Constantin die Fiftysix-Kollektion gestaltet hat ist eine direkte Hommage an eine Uhr aus dem Jahr 1956, die Referenz 6073. Sie zeichnet sich durch ihre Rundungen, ihre Flachheit und mühelose Eleganz genauso aus wie durch die charakteristischen Bandanstöße, die jeweils einen Balken des Malteserkreuzes darstellen. Außerdem war sie als eine der ersten Uhren der Manufaktur mit einem Automatikwerk und einem wasserdichten Gehäuse ausgestattet.

Das zweifarbige opale Zifferblatt der Vacheron Constantin Fiftysix Tourbillon trägt einen Sonnenschliff und ein außergewöhnliches Dekor. Die Ziffern und Indexe sind aufgesetzt, wobei letztere, wie auch Stunden- und Minutenzeiger mit Super-LumiNova ausgestattet sind. Der Tourbillonkäfig hat die Form eines halben Malteserkreuzes, dem Emblem der Manufaktur.
Die Zifferblätter werden von einem abgekanteten Kristallglas geschützt.

Allein das Tourbillon erforderte mehr als ein Dutzend Stunden des Fasens sowie anderer handwerklicher Bearbeitungen. Das Kaliber der Fiftysix-Tourbillon ist durch einen transparenten Gehäuseboden zu erkennen, der die ganze Schönheit des Mechanismus und seine raffinierte Ornamentik offenbart. Das Werk schlägt mit einer Frequenz von 2,5 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 80 Stunden zur Verfügung.
Das Kaliber liegt in einem Gehäuse aus Roségold mit einem Durchmesser von 41 mm und einer Wasserdichtigkeit von 3 atm.

Die Vacheron Constantin Fiftysix Tourbillon kommt an einem braunen Armband aus Alligatorleder und einer Faltschließe die, passend zum Gehäuse, ebenfalls aus Rotgold besteht.
Diese Uhren werden ausschließlich in Boutiquen erhältlich sein.

Schwarz, schwärzer, Zenith Defy Classic Black Ceramic

In der neuen Defy Classic Black Ceramic vereint Zenith Stil und Substanz mühelos und nimmt zugleich zum ersten Mal schwarze Keramik in seiner Defy Classic Kollektion auf. Mit dieser Uhr stellt Zenith seinen Ansatz der neo-futuristischen Uhrmacherei vor. Die Defy Classic ist ja nun schon seit einiger Zeit ein Fixpunkt in der Kollektion von Zenith und zeigt in dieser, ihrer neuesten Form erstmals ein skelettiertes Elite-Kaliber.

In der Defy Classic Black Ceramic trifft eine einzigartige Erscheinung auf die nuancierte, dunkle Farbe des Materials, was die Proportionen und die ausgewogene Geometrie der außergewöhnlichen Architektur der Uhr zusätzlich betont.
Das Gehäuse der Uhr kommt in einem Durchmesser von nur 41 mm und sollte so eigentlich für jedes Handgelenk geeignet sein. Hergestellt aus äußerst widerstandsfähiger, tiefschwarzer Zinkoxid-Keramik, besticht es mit polierten und satinierten Oberflächen, welche die Silhouette ideal unterstreichen. Die Konturen des Gehäuses nehmen außerdem die Linien des Zifferblatts und des Uhrwerks kunstvoll auf. Es ist wasserdicht bis 10 bar.

Das Herzstück der Defy Classic Black Ceramic ist ohne Zweifel das skelettierte Zifferblatt mit jeder Menge Avantgarde-Charakter. Sternförmig gestaltet und mit modernen Linien verbindet es die Zeitanzeige nahtlos mit dem Uhrwerk. Bei Tageslicht erscheinen die facettierten Zeiger und die aufgebrachten Indices als Einheit mit dem geschwärzten Komplex des offenen Zifferblatts und den sichtbaren Teilen des Uhrwerks. Ihre polierten, mit Ruthenium beschichteten Oberflächen sorgen für eine leichte Ablesbarkeit bei Dunkelheit und bei Nacht leuchtet die Super-LumiNova Beschichtung in Grün und soll dabei an die Lichter einer nächtlichen Stadt erinnern.

Das automatische Elite 670-Kaliber, das sowohl durch das offene Zifferblatt sowie durch den Boden aus Saphirglas sichtbar ist, arbeitet zuverlässig und mit äußerster Präzision. Im Rahmen der Skelettierung wurde die gesamte Anatomie des Werks neu gestaltet – nicht nur ästhetisch mit neu strukturierten und offenen Brücken – sondern auch, was die Leistung betrifft. Die Gangreserve beträgt mindestens 48 Stunden.

Zenith hat die Defy Classic Black Ceramic mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk ausgestattet.

Groß, größer, Graham Chronofighter Grand Vintage

Am Graham Chronofighter Grand Vintage ist definitiv nichts subtil. Der Uhrenhersteller denkt gerne in großen Dimensionen und schreckt nicht davor zurück, diese auch entsprechend umzusetzen. In diesem Fall in vier verschiedene Modelle, die ihre Träger in die Zeit der 1940er Jahre zurückversetzen und somit eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bilden sollen.

Und um gleich beim Thema zu bleiben: Die Krone auf der linken Seite des Gehäuses soll als eine symbolische Brücke zwischen der Sehnsucht nach vergangenen Zeiten und der Moderne bilden. Ursprünglich wurde die Krone links platziert, um eine einfache Bedienung per Daumen im Cockpit zu ermöglichen; hat der Chronofighter doch seine Wurzeln in der Fliegerei.
Der große Gehäusedurchmesser von 47 mm ohne Krone garantiert eine hervorragende Ablesbarkeit des dadurch ebenfalls großzügig dimensionierten Zifferblattes. Das Gehäuse aus Edelstahl ist außerdem wasserdicht bis 10 bar.

Alle Zifferblätter des Chronofighter Grand Vintage sind mit einem Sonnenschliff und darüber hinaus mit einem Farbverlauf ausgestattet. Man kann zwischen einem dunklen Blau, einem militärischen Grün, einem hellen Grau oder Schwarz wählen. Die großen Zeiger, Ziffern und Indexe sind mit Super-LumiNova beschichtet. Auf drei und sechs Uhr hat Graham zwei sich subtil überlappende Hilfszifferblätter platziert, wobei das auf drei Uhr die laufende Sekunde anzeigt wird;auf sechs Uhr liegt der 30-Minuten-Zähler des Chronographen. Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes Saphirglas mit Antireflex-Beschichtung und einer eingeschliffenen Lupe über dem Datumsfenster auf neun Uhr.
Hinter dem Zifferblatt arbeitet das Kaliber G1747, ein automatisches Chronographenwerk. Es kommt auf eine Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden zur Verfügung.

Die vier Chronofighter Grand Vintage kommen an sportlichen Kautschukarmbändern, die Graham mit einem unverkennbaren Milanese-Muster versehen hat und die an diesen Uhren das erste Mal zum Einsatz kommen. Alternativ – und falls man es ein wenig klassischer halten möchte – kann man die Uhren jedoch auch mit einem Armband aus Kalbsleder haben.

Chonoswiss fühlt sich von Kryptowährungen inspiriert

Der Schweizer Uhrenhersteller Chronoswiss hat sich vom Konzept der Kryptowährungen zu einer neuen Uhrenkollektion inspirieren lassen und bringt nun eine exklusive Sonderedition von fünf verschiedenen Modellen heraus. Die extravaganten Zeitmesser im Krypto-Design werden in einer limitierten Auflage von je 101 Exemplaren gefertigt. Den Anfang macht das Modell, das Chronoswiss der bekanntesten der Kryptowährungen gewidmet hat und den klangvollen Namen Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency trägt.
Für Chronoswiss ist eine Begeisterung für technische Veränderungen kein Novum – seit Herbst 2017 bietet der Hersteller im E-Shop und der hauseigenen Boutique auch eine Zahlung per Bitcoin oder anderen ausgewählten Kryptowährungen an. Und nun geht man bei Chronoswiss mit der Gestaltung einer exklusiven Kollektion inspiriert vom Kryptowährungs-Konzept den nächsten Schritt. Die Clockchain Series Limited Edition umfasst fünf Modelle: Bitcoin, Ethereum, ZAIF, NEM und COMSA. Sie alle werden bereits über Blockchain Technologie zertifiziert.

In der neuen Kollektion verbindet Chronoswiss die Wurzeln traditioneller Uhrmacherkunst mit der digitalen Revolution neuer Weltwährungen. Die Uhren werden alle in den Ateliers von Chronoswiss in Luzern gefertigt. Zu ihren Merkmalen zählt unter anderem die skelettierte Open Gear-Technologie, die den Regulator-Mechanismus zum zentralen Design-Element erhebt. Außerdem zeichnen sie sich durch ein 3D-Zifferblatt aus, das für jede Edition individuell gestaltet ist. Im Falle von Bitcoin – the Currency ist das Logo skelettiert und vergoldet sowohl in der kleinen Sekunde als auch durch den Glasboden hindurch auf dem Rotor zu bewundern und bildet einen Kontrast zu den Schwarztönen von Zifferblatt und Gehäuse. Darüber hinaus ist es auch im Multi-Logo-Print auf dem Zifferblatt zu sehen.

Das Gehäuse der Armbanduhr hat einen Durchmesser von 41 mm und beherbergt das Kaliber C.299. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt einen Gangreserve von ca. 42  Stunden zur Verfügung.

Die Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency kommt an einem Armband aus Krokodilleder im markanten Hornback-Design.

Auch die Garantiezertifikate für die Uhren der Sonder-Edition sind durch Smart Contract bereits in der Blockchain gespeichert. Da es in der Blockchain nicht möglich ist, Daten zu manipulieren, ist jedes Modell mit einer digitalen Uhrkunde gesichert.

Comeback: Raymond Weil und die neue parsifal

Fast drei Jahrzehnte nach ihrer ursprünglichen Entwicklung feiert die mittlerweile schon fast legendäre parsifal-Kollektion von Raymond Weil in diesem Herbst ihr Comeback. Dafür wurde sie selbstredend neu interpretiert und mit einem besonderen Glanz versehen. Weil: so passt sie auch zu den kommenden Festtagen und eignet sich ideal als Geschenk.

Die parsifal-Kollektion hat ihren Namen von der letzten von Richard Wagner komponierten Oper entliehen. Die Uhren in dieser Kollektion verkörpern die Verbindung von Uhrmacherkunst, klassischer Ästhetik und erschwinglichem Luxus. Raymond Weil will auch weiterhin die Tradition als Quelle der Inspiration bewahren, während jedoch zentrale Designelemente wie die geschwungenen Konturen und das Crosslink-Armband verfeinert wurden. Auf ihnen gründet die unverkennbare Identität der symbolträchtigen Kollektion.
Weitere Schlüsselmerkmale sind unter anderem die emblematisch gadronierte Lünette, die klassische Bicolor-Gestaltung und die römischen Ziffern. Das klassische und zugleich zeitgemäße Zifferblatt und die mit blauem Lack verzierte Krone verleihen diesem Design einen subtilen Farbtupfer.
Es gibt verschiedene Varianten der parsifal. Die vier Herrenmodelle kommen sämtlich mit römischen Ziffern und unterschiedlichen Zifferblättern: in schwarz, blau oder weiß mit Gehäuse aus Edelstahl, und dann noch mit einem zweifarbigen Gehäuse, ebenfalls mit einem weißen Zifferblatt. Von der Damenuhr gibt es sechs verschiedene Versionen. Einige kommen mit Diamanten anstelle der römischen Ziffern und es gibt Varianten mit einem herrlichen Zifferblatt aus Perlmutt – zwei davon kommt mit einer Lünette, die ebenfalls mit Diamanten besetzt ist. Bei dieser Auswahl findet sich sicher für jeden etwas, der das Grunddesign sympathisch findet.

Die parsifal-Uhren kommen mit einem Durchmesser von 41 mm für Herren und mit einem 30-mm-Durchmesser für Damen. In ihnen arbeitetet ein Quarzwerk aus der Schweiz. Die Damenuhren sind Zweizeiger-Modelle mit einem Datumsfenster auf drei Uhr, die Herrenmodelle sind zusätzlich mit einem Sekundenzeiger ausgestattet.

Die Uhren aus der parsifal-Reihe eignen sich nicht nur als Geschenk, sie eignen sich ganz besonders als Statement für Paare. Und Raymond Weil bietet genügend Varianten an, so dass die Zusammengehörigkeit auch nicht so auffällt, wenn man das nicht möchte.

Klassisch mit Retro-Anleihen: Mathieu Legrand Marin

Der Schweizer Uhrenhersteller Mathieu Legrand ist bekannt für seine außergewöhnliche Produkt- und Designvielfalt, die für jeden Geschmack etwas bereithält. Heute stellen wir die Marin aus der aktuellen Kollektion vor; ein Modell, das deutliche Referenzen an Taucheruhren bereithält, ohne jedoch eine zu sein. Wer ausdrücklich auf der Suche nach einer Taucheruhr ist, für den hat Mathieu Legrand die Immergée im Angebot; ein Modell, gestaltet als ernsthaftes Instrument mit einer Wasserdichtigkeit von 20 atm, vorgestellt hier.

Die Mathieu Legrand Marin kommt mit einem klassischen, sportlich-maskulinen Design. Die Indexe sind rund bis auf jene auf  6, 9 und 12 Uhr, welche stabförmig sind; das Datumsfenster auf 3 Uhr balanciert das Design wunderbar aus. Wie Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind auch die Indexe mit einer großzügigen Menge an Lume versehen, was die Marin auch in der Dunkelheit hervorragend ablesbar macht. Das Zifferblatt weist verschiedene Strukturdetails auf und wird von einem kratzfesten Saphirglas geschützt. Da die eingeschliffene Lupe über dem Datumsfenster immer von massiven Kontroversen umgeben ist sind wir froh berichten zu können, dass Mathieu Legrand bei der Marine auf den Zyklop verzichtet hat.
Mit der herrlich geriffelten Lünette hat Mathieu Legrand der Marin nochmal ordentlich Charakter hinzugefügt. Das Design der Ziffern ist schlüssig und bis auf die blaue Version kommen alle Lünetten in Schwarz.

Das Gehäuse aus Edelstahl besticht durch eine Kombination von polierten und satinierten Oberflächen, die für eine ansprechende Optik sorgen. Die klassischen, leicht geschwungenen Bandanstöße sind angenehm kurz, so dass die Marin auch an schmaleren Handgelenken einen hervorragenden Tragekomfort bietet. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 42 mm und ist wasserdicht bis 10 atm. Wie erwähnt, ist die Marin keine Taucheruhr; häufigem Schwimmen und ausgiebigem Schnorcheln steht jedoch nichts im Weg.

Angetrieben wird diese Armbanduhr von einem so zuverlässigen wie langlebigen Quarzwerk aus der Schweiz.
Die Mathieu Legrand Marin kommt mit einem weichen und pflegeleichten Armband aus Silikon. Die große Auswahl an Varianten (wir lieben besonders die Blaue Marin, aber auch die in Neon-Orange hat ihren Reiz) tut ihr Übriges, um auch noch den letzten Zweifler zu überzeugen.