Die neue Manero Flyback: Moderner Retro-Stil

Carl F. Bucherer ergänzt seine erfolgreiche Manero Flyback-Kollektion mit einer neuen Variante im Retro-Stil. Der Chronograph kommt in einer gewagten Farbkombination; ein Edelstahlgehäuse trifft auf silberfarbene Totalisatoren, rote Akzente und ein goldbraunes Armband aus Leder. Die Farbkombination ist von den Carl F. Bucherer Modellen aus den 1960er bis 1970er Jahren inspiriert.
Die neue Manero Flyback im Retro-Stil teilt mit allen anderen Mitgliedern der Chronographen-Kollektion die für die Manero-Familie typische Formensprache. Klassisch rund und mit einem etwas größeren Durchmesser, der dem Zifferblatt den nötigen Raum lässt und für eine gute Ablesbarkeit sorgt.

Das tiefschwarze Zifferblatt glänzt mit einem Sonnenschliff; die vertieften, silbern mattierten Anzeigen für die kleine Sekunde bei neun Uhr und die Stoppminute bei drei Uhr sorgen für einen ausdrucksstarken Kontrast. Stunden und Minuten werden aus der Mitte angezeigt; von lanzettförmigen, polierten stahlfarbenen Zeigern, die mit den applizierten Indexen korrespondieren. Einen weiteren Kontrast setzen die Stoppsekunde in Rot sowie die kleine Sekunde und der Minutenzähler in Schwarz. Die aufgedruckte Minuterie sowie die Tachymeterskala, mit der Geschwindigkeiten bestimmt werden können, und die viele Chronographen sozusagen als Bonus zur Stoppfunktion bieten, sind weiß-rot lackiert. Dank der Flyback-Funktion lassen sich mehrere Zeitintervalle hintereinander messen.
Über dem Zifferblatt liegt ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Technisch überzeugt der Zeitmesser natürlich auch, denn er wird vom Chronographenkaliber CFB 1970 angetrieben. Es schlägt im Rhythmus von 4 Hz oder 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Das Automatikwerk stellt außerdem eine Gangreserve von ca. 42 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Es liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 43 Millimetern bei einer Höhe von 14,45 Millimetern. Das Saphirglas im Boden lässt einen Blick auf das aufwendig konstruierte Kaliber zu. Wasserdicht ist die Manero Flyback Retro nur bis 3 atm.

Das Armband aus Kudu-Leder ist aufgeraut und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort.

Große Neuigkeiten bei Rolex mit der GMT Master II Pepsi 126710 BLRO

Rolex hat auf der Baselworld mehr als nur eine neue Uhr vorgestellt, darunter eine neue „Rainbow Daytona“ – aber am meisten Wirbel hat die neue GMT Master II Pepsi 126710 BLRO verursacht. Warum? Nun, sie wird von einem neuen Werk angetrieben und kommt an einem Jubilé-Armband, aber vor allem, ist diese Uhr aus Edelstahl. Edelstahl? Das sind die großen Neuigkeiten? Allerdings!
Obwohl Rolex andere Versionen der GMT Master II bereits in Edelstahl angeboten hat, war die „Pepsi“ bislang nur in einer Version aus Weißgold erhältlich. Preislich ein heftiger Unterschied – und für viele Fans und Sammler vielleicht nicht nur deswegen nicht ganz die Alltagsuhr, die sie sich erhofften. Das ist nun anders. Mit dieser Uhr hat der Hersteller genau das umgesetzt, was sich viele gewünscht haben.

Das Gehäuse wurde von Rolex leicht überarbeitet; die Bandanstöße sind ein bisschen schmaler und verjüngen sich stärker. Kombiniert wird das Oyster-Gehäuse mit einer in beide Richtungen drehbaren Lünette mit zweifarbiger Cerachrom-Zahlenscheibe aus roter und blauer Keramik.
Natürlich bietet auch diese GMT-Master II mehrere Zeitzonen und ist deshalb besonders für alle, die viel reisen, interessant. Die Uhr besitzt einen zusätzlichen Zeiger mit Dreiecksspitze, der sich – zusätzlich zu dem traditionellen Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, der die lokale Zeit anzeigt – in 24 Stunden einmal um das Zifferblatt bewegt und von der 24-Stunden-Graduierung auf der Lünette komplettiert wird.
Die Einstellung der Lokalzeit wird ganz normal über die Aufzugskrone vorgenommen, wobei die Einstellung des Stundenzeigers unabhängig von Minuten- und Sekundenzeiger stattfindet.

Angetrieben wird die neue GMT-Master II von einem neuen Werk, dem Kaliber 3285. Das mechanische Manufakturwerk mit automatischem Selbstaufzug stellt eine Gangreserve von ca. 70 Stunden zur Verfügung. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und ist selbstverständlich COSC-zertifiziert.
Das Werk liegt im klassischen Oyster-Gehäuse, das natürlich auch hier wieder ein Monoblock ist und eine Wasserdichtigkeit von 10 atm garantiert.

Das fünfreihige Jubilé-Band, das diese neue GMT Master II komplettiert, ist ebenfalls neu und kommt in dieser Uhr das erste Mal zum Einsatz. Es hat einen ordentlich sportlichen Anstrich und ist teils mattiert, teils poliert.
Preislich bewegen wir uns hier bei 8.400€. Das tut doch gar nicht mal so weh.

Dunkle Materie: MeisterSinger Black Line

Die Uhren von MeisterSinger sind für Menschen gedacht, die nicht die Minuten und Sekunden zählen sondern einfach die Übersicht behalten wollen. Der Uhrenhersteller orientiert sich deshalb hinsichtlich der gestalterischen Prinzipien seiner Zeitmesser an historischen Instrumenten: eine sachliche Typographie, die stets zweistelligen Stundenzahlen und natürlich die Beschränkung auf nur einen Zeiger gehören zu den Markenzeichen von MeisterSinger. Trotzdem können die Uhren einen ganz unterschiedlichen Charakter vorweisen. Manche sind sehr elegant, andere eher sportlich – und die vier Uhren der Black Line zeigen, dass es bei MeisterSinger auch dramatisch werden kann.

Für den gewünschten Effekt wird das Gehäuse der vier MeisterSinger-Klassiker tiefschwarz mit Carbon beschichtet und matt sandgestrahlt. DLC, die diamantähnliche Kohlenstoffschicht ist gegen Abrieb besonders widerstandsfähig und generell unempfindlich.
Auch die Zifferblätter warten mit einem matten Schwarz auf, vor dessen Hintergrund sich die Ziffern und Markierungen umso deutlicher abheben. Ihre Farbe wirkt am Tag wie die patinierten Radium-Anzeigen historischer Uhren, nachts leuchten sie dank einer Beschichtung aus Super-LumiNova kräftig nach. Die Länge des roten Zeigersegments ist jeweils exakt auf die Geometrie des Zifferblattes abgestimmt, ebenso wie die roten Akzente der Indexe, die den Blättern eine strenge Struktur verleihen.
Besonders stark ist der Kontrast auf der Rückseite der Gehäuse, wo der ebenfalls geschwärzte Boden das gläserne Sichtfenster und die dadurch sichtbaren, sorgfältig finissierten Werke rahmt.

Wie bereits hat MeisterSinger vier Modelle für seine Black Line ausgesucht – die No. 03, die Perigraph, die Salthora Meta und die Circularis Gangreserve.
Die No. 03 Black Line hat einen Durchmesser von 43 mm und wird von einem Automatikwerk angetrieben (ETA 2824-2 oder Sellita 200-1), das eine Gangreserve von 30 Stunden zur Verfügung stellt.
Die Perigraph unterscheidet sich von der No. 03 durch den offenen Datumsring, die Saltora Meta durch die springende Stunde auf 12 Uhr. Die Circularis Gangreserve dagegen wird als einziges Modell der Reihe von einem Handaufzugswerk angetrieben, dem MSH02. Hier beträgt die Gangreserve 120 Stunden, und wird auf dem Zifferblatt auch angezeigt (auf 3 Uhr).

Komplettiert werden die Uhren der Black Line von Armbändern aus Sattelleder, die den energischen Charakter der Modelle unterstreichen.

Deutsche Uhren für die Österreichischen Luftstreitkräfte

In der Herstellung von Fliegerchronographen hat der deutsche Uhrenhersteller Hanhart aus dem südlichen Schwarzwald eine lange Tradition vorzuweisen. Kein Wunder also, dass die Neuaufstellung des österreichischen Kommando Luftstreitkräfte im Jahr 2017 das Bundesheer dazu inspirierte, gemeinsam mit Hanhart eine limitierte Sonderedition zu gestalten.
Die Primus Austrian Air Force Pilot Limited Edition vereint die Tugenden der österreichischen Luftstreitkräfte wie Ausdauer, Präzision und Belastbarkeit mit den Maximen des Uhrenherstellers: Zuverlässigkeit, perfekte Ablesbarkeit, einfache Bedienbarkeit sowie Robustheit. Der Chronograph verkörpert die charakteristischen Eigenschaften von beiden Seiten und vereint diese zu eine perfekten Flugbegleiter für Piloten.

Das Zifferblatt ist, wie bei allen Primus-Uhren von Hanhart, herrlich markant. Die hell lumineszierenden Ziffern und Indexe bilden zusammen mit den roten Details einen deutlichen Kontrast zum schwarzen Grunddesign des Chronographen – und tragen wesentlich zur hervorragenden Ablesbarkeit bei. Die unverwechselbare kannelierte Lünette mit rotem Indexpunkt, die typische bi-compaxe Zifferblattanordnung und nicht zuletzt der rote Drücker aus eloxiertem Aluminium spiegeln die typischen Merkmale des Uhrenherstellers wider. Der Chronograph bietet neben der zentralen Anzeige von Stunden und Minuten eine kleine Sekunde bei 9 Uhr, einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und eine Datumsanzeige bei 6 Uhr. Die Chronographensekunden werden zentral angezeigt.

Der neue Zeitmesser wird von Hanhart in jeweils drei verschiedenen Gehäuse- und Armbandvarianten angeboten. Der Chronograph kann mit einem normalen, einem matt sandgestrahlten oder einem schwarz DLC-beschichteten Gehäuse bestellt werden; alle drei sind aus Edelstahl. Flexible Bandanstöße sorgen trotz der markanten Größe von 44 mm Durchmesser und 15 mm Höhe für einen angenehmen Tragekomfort am Handgelenk. Das Gehäuse der Primus Austrian Air Force Pilot Limited Edition ist wasserdicht bis 10 bar.
Im Inneren des Gehäuses arbeitet das automatische Chronographenwerk HAN3809. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von 42 Stunden.

Zu den drei Gehäusevarianten werden auch verschiedene Armbänder angeboten; Kalbsleder, Kautschuk oder Canvas.
Dieser Chronograph ist auf 100 Stück limitiert. Preislich geht’s bei 2.590€ für die Variante in Edelstahl los und rauf bis 3.090€ für die Variante mit schwarzer DLC-Beschichtung.

Parmigiani Fleurier stellt die neue Kalpa vor

Tonneau-Gehäuse, tropfenförmige Bandanstöße und ein schlichtes Zifferblatt mit deltaförmigen Zeigern: Seit ihrer Einführung im Jahr 2001 gilt die Kalpa als Sinnbild von Parmigiani Fleurier. Ergonomie, harmonische Proportionen und optimales Ablesen der Zeit sind typische Merkmale dieser Uhr, die das Zuhause von einzigartigen Manufakturkalibern und auch Michel Parmigianis erstem, vor 20 Jahren erschaffenen Tonneau-Uhrwerk ist.
Nun erhält der legendäre Zeitmesser also ein Update. Wesen und Form erfinden sich neu – aber mit Respekt vor dem ursprünglichen Modell. So wird die Uhr auch weiterhin ausschließlich mit hauseigenen Formwerken ausgestattet. Anlässlich der SIHH 2018 hat Parmigiani Fleurier die ersten drei Kalpa-Modelle mit dem überarbeiteten Look vorgestellt: Die Kalpa Chronor, den Kalpagraphe Chronomètre und die Kalpa Hebdomadaire. Alle drei Uhren sind Herrenmodelle.

Das Motto „schlicht aber raffiniert“ gilt auch für das Zifferblatt. Eine harmonische, gut lesbare Anzeige ist der Schlüssel für Parmigiani Fleurier und so bestimmen bei den neuen Modellen Eleganz und Klarheit jedes Detail der Zifferblätter. Jede Ebene hat ihre eigene Oberflächenveredelung: Guillochierung, Azurage, Opalin-Finish, facettierte, handapplizierte Indizes. Selbstverständlich harmoniert die Guillochierung mit dem Dekor von Schwungmasse und Uhrwerk. Die deltaförmigen Zeiger sind neu dimensioniert und mit einer lumineszierenden Schicht versehen. Um die Lesbarkeit der einzelnen Anzeigen weiter zu verbessern, wurde das Datumsfenster von der kleinen Sekunde getrennt und im oberen Bereich des Zifferblattes platziert. Es ist gerundet und bietet Platz für drei Ziffern, wobei die „1“ je nach Modell in leuchtendem Rot oder Gold hervorgehoben ist, um den Monatsanfang zu markieren.

Bei den neuen Modellen standen Tragekomfort, optisches Gleichgewicht und gute Lesbarkeit beim Designprozess im Vordergrund. Das Ergebnis sind Uhren mit einem modernen Flair, die sich ihre Identität und Authentizität bewahrt haben. Das Gehäuse wurde überarbeitet; es wirkt straffer und zeitgemäßer in der Linienführung. Zwei Halbmesser, eine größere Krone und eine feine Bassinage-Veredelung geben ihr Charakter und eine dynamische Ausstrahlung. Auch die typischen, kurzen Bandanstöße in Tropfenform wurden neu proportioniert und ausgerichtet. Neu ist auch die Öffnung im Boden der Kalpa. Nun kann man das Tonneau-Werk durch ein Fenster aus Saphirglas einsehen.
Das neue Gehäuse aus Roségold ist wasserdicht bis 3 atm und misst 48,2 x 40,4 mm.

Die Geschichte der Kalpa lässt sich bis in die Anfänge der Manufaktur zurückverfolgen, als der Firmengründer das erste Uhrwerk für hauseigene Armbanduhren entwickelte: das Kaliber PF110. Neben seiner charakteristischen Tonneau-Form und einer neuartigen Gangreserveanzeige bot dieses Haute-Horlogerie-Uhrwerk eine Gangautonomie von erstaunlichen acht Tagen zusätzlich zu einer hohen Ganggenauigkeit. Verantwortlich dafür war das doppelte Federhaus, das zur damaligen Zeit eine Rarität war.

Jedes der drei neuen Modelle ist mit einem Tonneau-Werk ausgestattet, das gänzlich in der hauseigenen Manufaktur von Parmigiani Fleurer gefertigt wurde; den Kalibern PF365 aus massivem Gold (5 Hz, 65 Stunden Gangreserve), dem PF362  (ebenfalls 5 Hz, 65 Stunden Gangreserve) und dem PF110 (Handaufzug, 3 Hz, 8 Tage Gangreserve). Zwei automatische Uhrwerke mit einem integrierten Chronographen und ein Kaliber mit Handaufzug und Gangreserve von acht Tagen: genau wie beim Vorgängermodell von 1998. Alle drei sind COSC-zertifiziert.

Alle drei Modelle kommen mit einem Armband aus Alligatorleder von Hermès.

Oskar Zieta hat die neue Rado True Face designt

Der Schweizer Uhrenhersteller Rado hat kürzlich eine weitere Design-Kooperation vor. Die in Zusammenarbeit mit dem polnischen Architekten Oskar Zieta gestaltete Rado True Face ist ein Zeitmesser in limitierter Auflage, der die für Zieta charakteristischen reflektierten Oberflächen mit dem klassischen Design und der Hightech-Konstruktion der Rado True Familie vereint.
Bei der True Face handelt es sich um eine natürliche Fortsetzung anderer Arbeiten von Oskar Zieta aus poliertem Edelstahl: einer Serie von perfekt polierten Spiegeln und Möbeln mit dem Namen Plopp, die – dank seines experimentellen Designansatzes – wie aufgeblasene Luftballons anmuten. Zieta erklärt: „Ich arbeite in vielen parallelen Sphären: Wissenschaft, Architektur, Möbeldesign und Kunst. Eigentlich leide ich immer unter Zeitmangel, Zeit, die ich brauche, um etwas Einzigartiges und Zeitloses zu kreieren.“

Aufgrund seiner Leidenschaft für Materialienforschung war der polnische Designer der ideale Partner für Rado, eine Marke, die für ihren bahnbrechenden Einsatz von Materialien in der Uhrenindustrie bekannt ist. „Da ich bei meinem Design einen auf den Materialien basierenden Ansatz verwende, können meine Objekte ihren materiellen Charakter voll und ganz zur Schau stellen“, so Zieta. „Das Konzept der True Face besteht darin, einen natürlichen Blickfang darzustellen und Respekt für wertvolle Materialien auszustrahlen. Diese Werte erzeugen eine positive Konnotation am Handgelenk.“

Das leichte Gehäuse der Rado True Face ist aus mattgrauer Hightech-Keramik gefertigt. Sie verleiht der Armbanduhr eine vielseitige Eleganz und macht sie gleichzeitig unempfindlich gegenüber Kratzern. Der neutrale Farbton des Gehäuses und des Armbands bilden mit ihrem seidenmatten Finish einen harmonischen Kontrast mit dem Herzstück der Uhr: dem metallisch glänzenden Zifferblatt. Letzteres ist leicht konkav geschwungen und besteht aus einer dünnen Scheibe aus poliertem Edelstahl und ist mit einem atemberaubenden, reflektierenden Finish versehen. Die reflektierten Eigenschaften des Zifferblatts werden durch ein zusätzliches, unerwartetes Detail maximiert: Dank einer roségoldenen Oberflächenbehandlung auf der Unterseite der matten Zeiger werden diese in einem anderen Farbton widergespiegelt.

Angetrieben wird die Uhr vom 11 1/2 ETA C07.611, einem Automatikwerk, das eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung stellt.
Das Kaliber liegt in einem Gehäuse mit einer Wasserdichtigkeit von 5 atm.

Die Rado True Face ist Teil einer exklusiven Reihe von Zeitmessern in limitierter Auflage, die dieses Jahr von der Marke auf den Markt gebracht werden und bei denen renommierte Designer der beliebten Rado True jeweils ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt haben.

RJ-Romain Jerome stellt Spider-Man in den Mittelpunkt

Der Uhrenhersteller RJ-Romain Jerome hat sich einmal mehr mit Marvel zusammengetan, eine der größten Firmen in der Unterhaltungsbranche. Denn das ist es, was Romain Jerome tut – und zwar außerordentlich gut, wie wir von früheren Modellen und Kooperationen mit Marvel wissen. Das Ergebnis ist ein weiteres einzigartiges Modell, gewidmet dem agilsten und gelenkigsten unter den Superhelden: Spider-Man.
Spider-Man hat nicht nur einen festen Stand im Marvel-Universum, sondern seit seinem erstmaligen Erscheinen in den 60er Jahren auch in der Popkultur und Comic-Welt. Er gehört zu den bekanntesten Superhelden, er ist außerdem Teil der Avengers, und spätestens seit dem ersten Spider-Man Film mit Tobey Maguire aus dem Jahr 2002, regiert Marvel mit eiserner Hand über das Genre der Comicverfilmung.

Die RJ x Spider-Man kommt in RJ-Romain Jeromes elegantem Skylab-Gehäuse. Es hat eine klassische Form und ist rund mit vier Bandanstößen und natürlich kommt das Gehäuse auch bei diesem Modell wieder mit den vier Krallen. Das Gehäuse aus Edelstahl kommt mit einer schwarzen PVD-Beschichtung, ist satiniert, legt das skelettierte Werk frei und gewährt schier endlose Einblicke. Das Gehäuse hat einen massiven Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
Die Komplexität dieser Uhr rührt auch von den verschiedenen Perspektiven auf das Zifferblatt her, sowie von den ineinander greifenden Elementen – der zentral angebrachten, riesigen, roten Spinnenfigur, der Transparenz des Werks und des auf den gläsernen Boden aufgebrachten Spinnennetzes. Das zeitlose Spinnen-Logo steht im Mittelpunkt des Zifferblattes und ist fest mit Peter Parker verbunden, dessen Leben sich nach dem Biss einer radioaktiven Spinne für immer verändert hat.

Das moderne, dreilagige Werk besticht mit geraden Brücken und abgeschrägten Kanten und kommt aus den Designwerkstätten von RJ-Romain Jerome selbst. Das Kaliber RJ004-M ist ein Mechanikwerk, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden nach Vollaufzug bietet. Das Werk zeigt nur Stunden und Minuten an.

Die RJ x Spider-Man kommt mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk. Die Edition ist auf 75 Stück limitiert; der Preis pro Uhr liegt bei 20.900€.

Hommage an die Tiefen des Meeres: Die neuen Seiko Prospex

Seiko bringt im Januar 2018 für alle Liebhaber professioneller Taucheruhren eine neue Version seiner Prospex Diver’s heraus – die neue Black Series. Mit dem schwarzen Design orientiert sich der Uhrenhersteller an den dunkeln Tiefen der Meere.
Seit mehr als 52 Jahren hat Seiko Taucheruhren im Angebot; für Hobby- und Berufstaucher, mit unterschiedlichen Kalibern und Spezifikationen. Bei ihren Nutzern sind die Uhren vor allem auf Grund ihrer hohen Zuverlässigkeit und Robustheit sehr beliebt. Die neue Black Series Linie besteht aus drei Uhren: aus dem Solar Chronograph Diver’s Special Edition SSC673P1, der Solar Diver’s Special Edition SNE493P1 und der Automatik Diver’s Special Edition SRPC49K1, wobei das letzte Modell den Spitznamen „Turtle“ trägt.

Solar Chronograph Diver’s Special Edition SSC673P1

Der Solar Chronograph Diver’s Special Edition wird vom Kaliber V175 angetrieben, das eine Gangreserve von sechs Monaten, eine Stoppfunktion bis zu 60 Minuten in 1/5 Sekundenschritten, eine Zwischenzeitmessung und eine kleine Sekunde bietet. Sein schwarzes Dreizeiger-Pendant zeigt bei voller Aufladung zehn Monate die korrekte Zeit an. Über dem Datumsfenster ist eine Lupe ins Glas eingeschliffen, um erst gar keine Ableseprobleme aufkommen zu lassen. Die Solar Diver’s Special Edition wird vom selben Kaliber angetrieben, verfügt jedoch nicht über die Funktionen des Chronographen. Die Gehäuse der beiden Uhren haben einen Durchmesser von 43,5 Millimetern.
Der Automatik Diver’s Special Edition wird vom Kaliber 4R36 angetrieben, das über einen Sekundenstopp verfügt sowie über eine Handaufzugsmöglichkeit und eine Gangreserve von 41 Stunden. Mit einem Durchmesser von 45 Millimetern ist die Automatikuhr das größte Modell der Sonderedition.
Die Zeiger und Indexe aller Modelle sind mit LumiBrite beschichtet, um auch im Dunkel der Tiefe beste Ablesbarkeit sicherzustellen.

Solar Diver’s Special Edition SNE493P1

Die Uhren der Seiko Prospex Diver Black Series halten einem Wasserdruck bis 20 bar stand. Alle sind sie mit einer einseitig drehbaren Lünette mit Riffelung ausgestattet, die auch mit Handschuhen einfach und sicher zu bedienen ist. Die Bänder aus Silikon sorgen für einen sicheren Sitz.
Die Preise für die Modelle schwanken zwischen 380€ und 450€.

Automatik Diver’s Special Edition SRPC49K1

Frederique Constant Classics Carrée Automatic

Art Deco war eine der prägenden Stilrichtungen und kulturellen Bewegungen der vergangenen hundert Jahre. Die Anfänge des Art Deco liegen in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts und seine Ausbreitung war rasant. Von Architektur bis hin zu Gebrauchsgegenständen wie Möbel, Autos und natürlich auch Uhren sahen sich die meisten Aspekte des Alltags vom Art Deco-Stil beeinflusst. Und die von Frederique Constant eben vorgestellte Classics Carrée Automatic Uhren sind ein gutes Beispiel für eine Uhr, die dem Diktat des Art Deco der 1920er unterliegt.

Die Classics Carrée Automatic Uhren sind quadratisch, klein und passen hervorragend an ein weibliches Handgelenk. Quadratische Uhren waren in der Art Deco-Phase der 20er Jahre bei den Damen schon sehr beliebt – die Herren stiegen in dieser Zeit erst von ihren Taschen- auf Armbanduhren um. Ein Hit war die quadratische Form damals vor allem auch deshalb, weil sich das Gehäuse so einfach mit einem Lederarmband verbinden ließ.

Frederique Constant bietet zwei verschiedene Versionen von der Classics Carrée Automatic an – eine mit einem polierten Gehäuse aus Edelstahl, die andere mit einer Beschichtung aus Roségold. Das Gehäuse misst nur 30,4 mm in der Breite und ist gewölbt, um einen idealen Sitz am Handgelenk zu garantieren. Das Gehäuse ist nur wasserdicht bis 3 atm und sollte deshalb besser von Wasser ferngehalten werden.

Das Zifferblatt der beiden Classics Carrée Automatic Versionen hat Frederique Constant gleich gestaltet. Es ist silbern und die Mitte trägt ein Guilloché-Muster. Um dieses verläuft eine einfache Eisenbahn-Minuterie und um die Peripherie drängen sich große römische Ziffern, über denen klassische Breguet-Zeiger kreisen. Auf 12 Uhr präsentiert die Classics Carrée Automatic ihr Herz und gewährt einen Blick auf die unermüdlich arbeitende Unruh.
Was da zu sehen ist, ist ein Teil des Frederique Constant Calibers FC-310. Das automatische Kaliber mit Selbstaufzug arbeitet mit einer Frequenz von 4Hz und stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Es ist nicht nur durch den Ausschnitt auf dem Zifferblatt zu sehen, sondern auch durch den Boden aus Saphirglas.

Die Version in Roségold kommt an einem braunen Lederarmband, die Version in Edelstahl dagegen an einem Schwarzen.

Sonderedition: TAG Heuer Link Bella Hadid

It-Girl und Supermodel Bella Hadid bedarf eigentlich keiner Vorstellung mehr. Die 21-jährige konnte im Jahr 2016 die am schnellsten wachsende Fangemeinde in den sozialen Netzwerken verzeichnen – mittlerweile ist sie bei 17 Millionen Followern angelangt. Sie ist eines der Gesichter von Dior, war in zahlreichen Magazinen und bei Fashion Shows auf der ganzen Welt zu sehen.
Bella Hadid ist eine TAG Heuer Markenbotschafterin und leiht damit dem Schweizer Uhrenhersteller ihr frisches, jugendliches und elegantes Image. Jetzt hat TAG Heuer die erste Sonderedition vorgestellt, welche die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Unternehmen und dem Model ehren soll.

Die TAG Heuer Link Bella Hadid basiert – wie im Namen bereits erkennbar – auf deinem Link-Modell. Diese Uhr ist das femininer als alle anderen Modelle, die TAG Heuer im Angebot hat; sie soll die glamouröse und temperamentvolle Seite von Hadid gleichzeitig betonen. Die moderne Uhr ist vollständig in einem matten Schwarz gehalten und besteht aus schwarzer Keramik. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 32 Millimetern und hat damit die perfekten Maße für ein schmales weibliches Handgelenk. Es ist wasserdicht bis 100 Meter.
Angetrieben wird dieses Modell von einem Quarzwerk; auch bei TAG Heuer werden Damenmodelle in der Regel nach wie vor mit einem solchen ausgestattet, sind sie doch kleiner, leichter und anspruchsloser als Automatik- oder Mechanikwerke.

Das Zifferblatt besteht aus Perlmutt und ist darüber hinaus mit 12 Diamanten ausgestattet. Auch die Lünette ist mit Diamanten besetzt; 48 an der Zahl. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind poliert und rhodiniert, auf drei Uhr befindet sich ein kleines Datumsfenster.
Der Boden des Gehäuses trägt die Signatur von Bella Hadid sowie die Nummer des Modells.

Komplettiert wird die TAG Heuer Link Bella Hadid vom bereits bekannten Link-Armband. Alle seine Einzelteile sind so optimiert, um den größtmöglichen Tragekomfort zu erzielen und poliert. Durch die glatte Oberfläche schmiegt es sich noch angenehmer an den Arm.
Die Sonderedition Bella Hadid stellt TAG Heuer nur in einer limitierten Auflage von 500 Stück her.