Bell & Ross: BR 03-92 Diver Black Matte

Wenn man die Meere erkundet, wenn der Druck steigt, während man durch die Tiefe gleitet, wenn die Ablesbarkeit eines Instruments eine Frage des Überlebens ist, sind die Taucheruhren von Bell & Ross die professionelle Lösung für eine Welt, die ebenso faszinierend wie gefährlich ist.
Jede Uhr von Bell & Ross ist so konzipiert, dass sie sich ihrer spezifischen Umgebung anpasst. Für Taucher hat der Hersteller Zeitmesser entwickelt, die perfekt auf die Meereswelt abgestimmt sind. Sie unterstützen ihren Träger und den Taucher unter allen Umständen. Gut ablesbar, funktional, genau und zuverlässig, erfüllen sie die spezifischen Anforderungen von Profis im Einsatz.

Bell & Ross hat eine lange Geschichte im Reich der Meere und das Know-How des Uhrenherstellers in diesem Bereich ist die Summe der gemeinsamen Erfahrung und des Wissens seiner Designer, seiner Uhrmachermeister und professioneller Anwender.
Die quadratische Taucheruhr hat schon im Jahr 2017 eine eigene Kollektion bekommen und wurde nun um zwei neue Versionen erweitert, von denen wir heute eine vorstellen: Die BR 03-92 Diver Black Matte.

Die mattschwarze Keramik der BR 03-92 Diver Black Matte übernimmt perfekt die für die Bell & Ross-Philosophie so wichtigen Codes der Luftfahrt. In der Luft- und Raumfahrt wird Keramik vor allem bei der Herstellung von Teilen eingesetzt, die extremen Temperaturen, Säureangriffen, Korrosion und Erosion ausgesetzt sind. Bell & Ross hat die High-Tech Keramik in den eigenen Werkstätten überarbeitet. Das Ergebnis ist praktisch kratzfest, trägt sich angenehm, kann mit einer weichen Haptik punkten und passt sich sofort der Körpertemperatur an. Dabei ist die Keramik fast so hart wie Diamant, äußerst strapazierfähig, nicht verformbar und leichter als Stahl.
Das schlichte Design ganz in Schwarz in Kombination mit den großen weißen Ziffern, die Form der Zeiger und die fotolumineszente Beschichtung ermöglichen eine sofortige Ablesung der Zeit, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Für einen reibungslosen Antrieb sorgt das BR-CAL.302, ein Automatikwerk.

Die neue BR 03-92 Diver Black Matte bekräftigt den funktionalen und anwendungsorientierten Ansatz von Bell & Ross. Mit ihrem Durchmesser von 42 mm und einer Wasserdichtigkeit von 300 m ist sie der perfekte Begleiter am Handgelenk eines jeden Tauchers.

Farbige Stunden bei Junghans

Junghans feiert das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum in diesem Jahr anständig mit. Nicht verwunderlich, hat doch kaum eine Schule, ein Stil die Modelle von Junghans und deren Design so nachhaltig beeinflusst. Und natürlich, wie kann es anders sein, wird mit einem besonderen, limitierten Uhrenmodell gefeiert. Die Junghans Form A 100 Jahre Bauhaus ist eine Hommage an den Farbkreis von Johannes Itten. Als einer der ersten Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar entwickelte der Schweizer Maler, Kunsttheoretiker und Kunstpädagoge eine neue Farbtypenlehre und führte diese in seinen Unterricht ein. Entsprechend hat Junghans die Stundenquadraten in den 12 Farben des Ittenschen Farbkreises gestaltet. 

Die neue Farbtypenlehre basiert auf den drei Primärfarben Blau, Geld und Rot, aus denen durch Mischen drei neue Sekundärfarben entstehen: Orange, Grün und Violett. Indem man nun wiederum eine Sekundär- mit einer Primärfarbe mischt, entstehen die sechs Tertiärfarben. So besteht der Farbkreis von Johannes Itten aus insgesamt 12 Farben – als hätte er bei der Entwicklung bereits an eine Uhr gedacht. Die Farben geben der Form A einen einzigartigen und farbenfrohen Ausdruck; perfekt nicht nur für Künstler. Und auch nicht nur für Freunde des Bauhauses. 

Die Form A 100 Jahre Bauhaus ist ein Zeitmesser mit eigenem, individuellem Charakter und höchstem Wiedererkennungswert. Angetrieben wird sie von einem Automatikkaliber, dem J800.2. Es zeigt Stunden, Minuten und Sekunden über zentrale Zeiger an und das Datum in einem Fenster auf drei Uhr. Daneben bietet es eine Gangreserve von 38 Stunden. Da Junghans die Form A mit einem Sichtboden aus getöntem Mineralglas ausgestattet hat, kann der Besitzer das Werk einsehen. 
Das Ganze ist in ein 39,3-mm-Gehäuse aus Edelstahl verbaut. Es ist wasserdicht bis 5 bar und wird an einem Milanaiseband aus Edelstahl getragen. 

Selbstverständlich liefert Junghans dieses Sondermodell in einer besonderen Box, die auch wieder das Bauhaus-Thema aufgreift und jeder Uhr einen besonderen Rahmen verleiht. 
Die Form A 100 Jahre Bauhaus ist auf 1000 Stück limitiert und kostet € 870.

Sportlich: Die Neuen von Nomos Glashütte

Es ist Sommer, es ist wieder Zeit für mehr Sport draußen unter freiem Himmel. Weil es dabei auch schnell mal ein bisschen rauer als geplant zugehen kann, hat Nomos Glashütte die neue Neomatik extra robust gestaltet. Auf das wunderbare Design wirkt sich das allerdings nicht negativ aus – die Neomatik ist so schlank und übersichtlich wie eh und je.

Die neue Linie umfasst zwei Tangente Sport Modelle und ein Club Sport Modell. Sie alle sind äußerst robust und den verschiedensten Ansprüchen gewachsen. Nomos hat die Gehäuse extra stark gestaltet und die Dichtungen verstärkt. Saphirgläser schützen die Uhren für Erschütterung, Stößen und natürlich Wasser. die Uhren gleichen kleinen, perfekten Tresoren, deren Proportionen jedoch immer höchst angenehm bleiben.
Mit einem Durchmesser von 42 mm sind die Uhren relativ groß. Die Gehäuse sind wasserdicht bis 1000 Fuß, was auch auf der 6-Uhr-Position auf dem Zifferblatt abzulesen ist. Das übersetzt sich in eine Wasserdichtigkeit von 30 atm. Das macht die Tangente Sport und die Club Sport jedoch nicht zu Taucheruhren; dafür würde es selbstverständlich eine entsprechende Lünette brauchen.

Während die Tangente Sport in zwei Farbversionen erhältlich ist – weiß versilbert und blauschwarz – gibt es von der Club Sport nur eine Zifferblattvariante: ein tiefdunkles Schwarz. Durch die Verwendung von einer größeren Menge an Super-LumiNova hat Nomos Glashütte den Stunden und Zeigern mehr Leuchtkraft denn je verliehen. Auf drei Uhr findet sich ein großes Datumsfenster und auf der 6-Uhr-Position hat Nomos Glashütte die laufende Sekunde untergebracht.

Angetrieben werden alle Uhren vom Neomatik-Datumskaliber DUW 6101. Dieses Manufakturkaliber kommt mit einem Automatikaufzug und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die Bänder, an denen die drei Modelle kommen, hat Nomos Glashütte eigens neu konzipiert. Die Gliederkunstwerke aus massivem Edelstahl sind robust, langlebig und superflach. Die 145 Bauhaus-schlichten Stahlteile sind von Hand verschraubt. Trotzdem sind die Bänder vom Träger einfach zu montieren, zu kürzen oder zu verlängern; mit einem einfachen Schraubenzieher. Eine zusätzliche Feinverstellung mittels Federsteg hilft beim Nachjustieren.

Zenith Defy El Primero Fusee Tourbillon

Seit den Anfängen der Präzisionszeitmessung streben die Uhrmacher danach, Uhren herzustellen, die durch konstante Kraft stets gleichbleibende Leistung ermöglichen. Mit der neuen Defy Fusee Tourbillon interpretiert Zenith den Mechanismus zur konstanten Kraftübertragung über Kette und Schnecke in zeitgemäßem Stil.

Die Defy Fusee Tourbillon ist in zwei Ausführungen erhältlich – in Carbon und Platin. Bei der ersten Variante sind das Gehäuse, die Krone und der Schließenkopf aus ebenso leichtem wie robustem Carbon gefertigt. Die Carbonfaser-Beschichtung erstreckt sich sogar auf das offen gearbeitete Zifferblatt: Das zentrale, skelettierte Element und der umlaufende Höhenring erscheinen im unvergleichlichen Schimmer des Carbon. Die zweite Variante der Defy Fusee Tourbillon hat Zenith aus Platin gefertigt. Das offen gearbeitete Uhrwerk schafft eine dynamische, voluminöse Wirkung. Für noch mehr visuelle Tiefe sorgt der Mix aus Materialien und Farben, von der anthrazitfarbenen Platine des Uhrwerks über die gebläute Kette und den gebläuten Tourbillonkäfig bis hin zu den geometrischen Brücken in zwei Farbtönen.

Das Speichendesign der Brücken wird durch ihre Beschichtung in zwei Farben unterstrichen: die obere, satinierte Oberfläche ist schwarz behandelt, während die polierten Seiten einen helleren, grauen Rhodiumton aufweisen. Die harmonische Anordnung der Brücken setzt die verschiedenen Funktionen und Komplikationen perfekt in Szene. In der oberen Hälfte des Uhrwerks kann der einzigartige Mechanismus zur konstanten Kraftregulierung mit Kette und Schnecke bewundert werden. Auf der gegenüberliegenden Seite, bei 6 Uhr, vollführt ein völlig neuartig konstruierter Tourbillonkäfig mit exzentrischer Unruh alle 60 Sekunden eine komplette Umdrehung. Genau wie die Kette ist auch der Tourbillonkäfig in Blau gehalten. Am Rand des Zifferblatts zwischen 4 und 5 Uhr zeigt ein Zeiger mit roter Spitze die Gangreserve an – eine praktische Funktion, wenn die Defy Fusee Tourbillon mit ihrer Gangautonomie von 50 Stunden per Hand aufgezogen wird.

Angetrieben wird die Defy El Primero Fusee Tourbillon vom neuen Kaliber El Primero 4805 SK, einem Uhrwerk mit Handaufzug, das dem Defy-Prinzip einer avantgardistischen Uhrwerksarchitektur mit offenem, dreidimensionalem Erscheinungsbild folgt. Durch die Kombination des Ketten- und Schneckensystems mit einem Tourbillon-Regulierorgan stellt Zenith die Präzision ins Zentrum seiner Interpretation von Haute Horlogerie.

Die Defy Fusee Tourbillon in Carbon ist auf 50 Exemplare limitiert, die zweite Variante aus Platin gibt es nur 10 mal.

Audemars Piguet und der Code 11.59 Automatik Chronograph

Audemars Piguet hat zu Beginn dieses Jahres eine neue Uhrenlinie unter dem Namen Code 11.59 vorgestellt. Darin hat sich der Uhrenhersteller einmal mehr vor die Herausforderung gestellt gesehen, neue Maßstäbe zu setzen. Seit Anfang an arbeitet das Haus mit den besten Handwerkern zusammen, die ihr Metier auf höchstem Niveau ausüben. Trotzdem versucht Audemars Piguet immer wieder, in neue Gefilde höchster Kunstfertigkeit vorzudringen und die technische Vollendung der eigenen Vorgehensweisen und Produktionsstandards weiter voranzutreiben.
Mit 13 Modellen – darunter vier Komplikationen – steht Code 11.59 für eine der umfassendsten Produkteinführungen in der Geschichte von Audemars Piguet. Zudem präsentiert die Manufaktur erstmals eine Kollektion, die sich bewusst an Männer und Frauen wendet.

Bei der Gestaltung des unverkennbaren Gehäuses dieser Kollektion vereint Audemars Piguet Spannungen und Gegensätzlichkeiten zu einem harmonischen Ganzen. Mit seinem achteckigen Mittelteil in einem runden Gehäuse reiht sich das neue Gehäuse in die lange, von Form- und Designexperimenten geprägte Geschichte des Uhrenherstellers ein.
Der obere Teil der skelettierten Bandanstöße ist an die schmale Lünette geschweißt, während sich der untere Teil flächenbündig und grazil anschmiegt. Sowohl die Bandanstöße wie auch das Gehäuse selbst sind satiniert, abgeschrägt und poliert.

Das tiefblau oder schwarz lackierte Zifferblatt des Automatikchronographen besticht durch seinen makellosen Spiegelglanz. Die goldenen Indexe und die goldene einzelne Ziffer bei 12 Uhr sind gewölbt und poliert und ebenso wie das hervorstehende Logo sowie die langen Stabzeiger auf das Gehäuse aus Rosé- oder Weißgold abgestimmt. Als besonders Highlight sind die Chronographenzähler von goldenen Fäden mit polierten spitzen Winkeln eingerahmt – eine anspruchsvolle Veredelung bei lackierten Zifferblättern. Auf der 3-Uhr-Position findet sich das Hilfszifferblatt für die Stunden, auf 9 Uhr das für die Minuten. Auf 6 Uhr liegt die kleine Sekunde und das Datumsfenster hat Audemars Piguet auf 4.30 Uhr platziert. Es verschmilzt herrlich nahtlos mit dem Hintergrund des Zifferblattes.
Audemars Piguet hat den Höhenring – je nach Version – in blau oder schwarz lackiert. Das Zifferblatt wird durch ein Saphirglas geschützt, das extra für diese Kollektion entwickelt wurde. Es ist komplex, doppelt gewölbt und entspiegelt, und bestimmt mit seinem bombierten Profil das aktuelle Design der Uhren entscheidend mit. Die innere Oberfläche des Glases ist wie eine Kuppel geformt, während die äußere Oberfläche von 6 bis 12 Uhr senkrecht gebogen ist. Durch das Spiel mit Tiefe, Perspektive und Licht ergibt sich ein einzigartiges optisches Erlebnis.

Das neue Manufakturkaliber 4401 verkörpert das konstante Streben nach Innovation, für das Audemars Piguet bekannt ist. Das Kaliber besitzt eine springende Datumsanzeige und einen integrierten Säulenrad-Chronographen mit Flyback-Funktion, die einen Neustart des Chronographen ermöglicht, ohne diesen zuvor zu stoppen und auf Null zurückstellen zu müssen. Neben einer Gangreserve von 70 Stunden bietet das Werk zudem eine herrlich skelettierte Schwungmasse aus Roségold, die durch den gläsernen Gehäuseboden zu sehen ist. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine erhöhte chronometrische Genauigkeit aus.
Das Werk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz oder mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besteht aus 367 Einzelteilen.

Der Chronograph Automatik liegt in einem 41-mm-Gehäuse das bis 3 atm wasserdicht ist und kommt an einem handgenähten Armband aus blauen oder schwarzen Alligatorleder mit großen eckigen Schuppen.

Ready for Take-Off mit der Primus Carrier Pilot

Der Uhrenhersteller Hanhart aus dem schönen Schwarzwald erweitert seine Primus Pilot Kollektion um einen neuen, modernen Fliegerchronographen in einem satten Königsblau: die Primus Carrier Pilot.
Hanhart ist bekannt für die Herstellung von Fliegerchronographen. In der Geschichte hat die Manufaktur aber auch Uhren für die Marine gebaut. Die neue Primus Carrier Pilot verbindet diese beiden Elemente – Luft und Wasser. Ein Carrier ist der englische Ausdruck für einen Flugzeugträger. Auf den Kriegsschiffen, die weltweit auf hoher See stationiert sind, starten und landen Militärflugzeuge. Die Landung auf einem Flugzeugträger gehört mit zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten fliegerischen Operationen; noch mehr bei schlechtem Wetter oder bei Nacht. Die Primus Carrier Pilot ist für diese Manöver der optimale Begleiter: perfekte Ablesbarkeit bei Tag und Nacht, mattes Gehäuse ohne Spiegelung und flexible Bandanstöße für maximalen Tragekomfort.

Vorbild für den blauen Farbton von Zifferblatt und Armband waren die Tiefen des Ozeans wobei das Zeigerspiel und die Indexe das Design eines Fliegerchronographen widerspiegeln. Die blaue Farbe verleiht der Carrier Pilot in Kombination mit dem grauen, matten Stahlgehäuse ein einzigartiges Aussehen. Und trotz des modernen, schlichten Designs wurde auf die typischen Merkmale von Hanhart nicht verzichtet.
Wie bei den historischen Modellen aus den 30er Jahren setzt Hanhart auf das bewährte und beliebte bicompaxe Design: die Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr sorgen nicht nur für ein harmonisches Aussehen, sondern sind mit der Anzeige der kleinen Sekunde bei 9 Uhr und dem 30-Minuten-Stop bei 3 Uhr gleichzeitig sehr nützlich.
Wesentliche Wiedererkennungsmerkmale von Hanhart Chronographen sind die geriffelte Lünette mit rotem Indexpunkt sowie der auffällige rote Drücker auf der 4-Uhr-Position. Das Gehäuse kommt in einem Durchmesser von 44 mm bei einer Höhe von 15 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Im Inneren der Primus Carrier Pilot findet sich das HAN3809, ein automatisches Chronographenwerk. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von mindestens 42 Stunden zur Verfügung.
Getragen wird die Uhr an einem blauen Armband aus Textil, passend zur Farbe des Zifferblattes.

Die neue Seastrong Diver 300 von Alpina

Alpina hat seine Seastrong Diver 300 neu aufgelegt und bleibt mit dem aktualisierten Design den herausstechenden Charakteristiken den bisherigen Modellen treu. Die neue Seastrong Diver 300 ist eindeutig vom Vermächtnis des Uhrenherstellers inspiriert und so die perfekte Fortsetzung der Alpina Zeitmesser des vergangenen Jahrhunderts – insbesondere der Seastrong „10“ aus den 1960er Jahren. Retro ist ja immer noch ein heißer Trend in der Uhrenbranche, und das nicht zu Unrecht.

Ein Oversize-Gehäuse mit markanten Linien, leuchtende Indexe und eine einseitig drehbare Lünette; das sind die herausstechenden Merkmale der neuen Seastrong Diver 300. Darüber hinaus hat Alpina der Taucheruhr ein brandneues Gehäuse mit einem Durchmesser aus 44 mm verpasst. Es ist aus entweder Titan oder Bronze gefertigt und kommt mit einer PVD-Beschichtung. Die 60-Minuten-Lünette kommt in Grau, Marineblau oder Schwarz und ist, wie bei Taucheruhren allgemein üblich, nur einseitig drehbar. Alle Indexe der Lünette sind mit Leuchtfarbe beschichtet, so dass sie auch unter Wasser einwandfrei zu erkennen sind. Bei den Zifferblättern der neuen Seastrong Diver 300 hat man die Wahl zwischen den Farben Dunkelbrau, Grau oder Blau. Natürlich stehen sie alle im Kontrast zu den großen, leuchtenden Indizes und Zeigern, was in einer ausnehmend guten Ablesbarkeit resultiert. Das große Dreieck auf zwölf Uhr ist ein Hinweis auf das legendäre Alpina-Logo. Auf drei Uhr findet sich ein kleines Datumsfenster, das Alpina bei allen Zifferblattvarianten farblich angepasst hat, so dass es nicht negativ hervorsticht.
Sowohl der Boden wie auch die Krone sind verschraubt. Alles in allem kommt die neue Seastrong Diver 300 auf eine Wasserdichtigkeit von 30 atm – oder 300 Meter.

Angetrieben wird die Taucheruhr vom AL-525, einem Automatikkaliber. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von mindestens 38 Stunden zur Verfügung. Das Werk kann durch den transparenten Boden des Gehäuses eingesehen werden.

Alpina liefert die Seastrong Diver 300 mit einem Vintage-Armband aus Leder. Da sich Lederarmbänder nicht für den Kontakt mit Wasser geeignet sind, ist auch ein Kautschukarmband im Lieferumfang enthalten.

Eine neue Seiko mit Urushi-Zifferblatt

Seiko hat vor Kurzem ein neues, äußerst schlankes Design in seiner Elegance Kollektion vorgestellt. Die Kombination eines neuen Gehäuses und eines Handaufzugskalibers mit einer kleinen Sekunde und Urushi-Lack bringt die einzigartige japanische Ästhetik von Grand Seiko zum Ausdruck.

Bei der neuen Urushi-Kreation, die in zwei Versionen erhältlich ist, treffen zwei japanische Handwerkskünste aufeinander. Dank der Fertigkeiten der Uhrmacher spiegelt jedes Detail die zurückhaltende Designästhetik von Grand Seiko wider.
Das Zifferblatt und das Saphirglas sind ebenfalls leicht gewölbt, um den Uhren ein klassisches Aussehen zu verleihen. Der Minutenzeiger und der Zeiger der Gangreserveanzeige sind leicht gebogen und folgen so der Kontur des Zifferblattes.
Die Urushi-Zifferblätter werden von einem Meister seines Fachs gefertigt. Dieser trägt auch die Stundenmarkierungen sowie die Buchstaben „GS“ mit der traditionellen Maki-e Technik auf die Zifferblätter der Uhren auf. Durch das schichtweise Auftragen des Lackes erhalten die Markierungen ein dreidimensionales Profil und eine dezentrale Präsenz auf dem Zifferblatt. Anschließend wird ein Puder aus Gold oder Platin aufgetragen und die Oberfläche poliert. Dieser Prozess verleiht dem Maki-e sein dezent schimmerndes Aussehen.
Da die Zifferblätter ganz im Zentrum stehen, sind die Hilfszifferblätter für die kleine Sekunde auf 9 Uhr und die Gangreserveanzeige auf 3 Uhr diskret und zurückhaltend.

Das Gehäuse wird mit einer speziellen Zaratsu-Technik poliert, die die Schönheit der gewölbten Oberflächen unterstreicht. Es hat einen Durchmesser von 39 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
In seinem Inneren liegt das Kaliber 9S63, das eine bedeutende Ergänzung der stetig wachsenden Anzahl an Grand Seiko Uhrwerken. Acht Jahre sind seit der Vorstellung des letzten mechanischen Handaufzugskalibers von Grand Seiko vergangen, doch wir würden sagen, die Wartezeit hat sich wirklich gelohnt.
Das Kaliber 9S63 arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz, bietet eine Gangreserve von 72 Stunden und liefert mit einer Abweichung von +5 bis -3 Sekunden eine hohe Ganggenauigkeit.

Die neue Design Serie besteht aus drei limitierten Editionen. Seiko hat die beiden Urushi-Ausführungen mit einem Gehäuse aus Rotgold kombiniert und auf je 150 Stück limitiert. Das dritte Modell hat ein Gehäuse aus Edelstahl und ein blaues Zifferblatt. Von ihm gibt es 1.500 Stück. Ab Juli wird eine Version mit einem goldenen Gehäuse die Kollektion erweitern.
Alle Modelle werden von einem Armband aus Krokodilleder ergänzt.

Magisch: Die neue Bovet Virtuoso V

Die Virtuoso V von Bovet vereint springende Stunden, retrograde Minuten und eine beidseitige Zeitanzeige mit einem leuchtend roten Guilloche-Zifferblatt.

Das Zentrum der Virtuoso V ist ohne Frage das Zifferblatt. Es nimmt die ganze Oberfläche des Uhrwerks ein und verleiht ihr so eine völlig neue Identität. Während die Uhrmacher von Bovet dafür sorgten, dass alle Informationen auf dem gleichen Niveau angezeigt werden, fertigten die Hersteller des Zifferblattes ein nie dagewesenes Guilloche-Motiv an. Die ursprüngliche, stufenförmige Inszenierung weicht hier einem klassischeren Stil, der die Kunstgewerbe und beispielhaften Veredelungen der Bauteile betont.
Nach dem Guillochieren des Metallbodens werden zehn Schichten roter, durchscheinender Lack aufgebracht. So entstehen neben einem Eindruck von Tiefe auch herrliche Reflexe, die dem Zifferblatt seine Magie verleihen.

Aus technischer Sicht kombiniert die Virtuoso V zwei Komplikationen, die normalerweise schwer miteinander zu verknüpfen sind: eine springende Stunde und eine retrograde Minute. In der Tat muss der Sprung der Stundenscheibe perfekt auf den des Minutenzeigers abgestimmt sein. Dieser Zeitmesser aus der Kollektion Fleurier Complications ist mit dem patentierten Gehäuse Amadeo ausgestattet, das es dem Träger erlaubt, seinen Zeitmesser ganz ohne Werkzeug in eine reversible Armbanduhr, eine Tischuhr oder eine Taschenuhr zu verwandeln. Daher sind die Stunden- und Minutenanzeigen auf beiden Seiten des Uhrwerks zu finden. Eine Gangreserve von garantierten fünf Tagen anzeigt, vervollständigt die Informationen. Um die Funktion der Uhr zu komplettieren, entwickelten die Uhrmacher zudem einen unabhängigen Korrektor für die Stundenscheibe, der es ermöglicht, auf jeder Seite des Zeitmessers eine andere Zeitzone anzuzeigen.

Das Gehäuse der Bovet aus Rot- oder Weißgold hat einen Durchmesser von 43,5 mm und ist wasserdicht bis 3 atm. In seinem Inneren sorgt das Kaliber 13BM11 AIHSMR für einen reibungslosen Antrieb. Das Handaufzugswerk arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine beeindruckende Gangreserve von ganzen 5 Tagen zur Verfügung.

Bovet liefert die Virtuoso V an einem Armband aus Alligatorleder sowie mit einer rot- oder weißgoldenen Kette, so dass die Uhr auch als Taschenuhr getragen werden kann.

A. Lange & Söhne Langematik Perpetual

A. Lange & Söhne hat seinen Klassiker Langematik Perpetual 18 Jahre nach der Einführung in einer limitierten Edition neu aufgelegt, mit einem raffinierten Gehäuse aus Honiggold ausgestattet und daneben einige der dekorativen Elemente auf dem Zifferblatt etwas überarbeitet.
Die glanzvolle Geschichte des Uhrenherstellers reicht bis ins Jahr 1845 zurück; im Jahr 1994 begann sie ihr zweites goldenes Zeitalter. In den 25 Jahren danach ist es A. Lange & Söhne gelungen, zu einer Ikone der deutschen Uhrmacherkunst zu werden, die unter anderem einen der besten Ewigen Kalender produziert.

Das Honiggold, aus dem A. Lange & Söhne das Gehäuse sowie Details auf dem Zifferblatt fertigt, ist eine manufaktureigene Legierung, die ausschließlich den exklusivsten Modellen des Hauses vorbehalten ist. Geschaffen wurde dieses Gold nicht nur für ästhetische Zwecke; es ist außerdem kratzfester als herkömmliche Goldlegierungen – oder als Platin. Weniger messingfarben als Gelbgold, wärmer als Weißgold und weniger kupferhaltig als Rotgold, schafft es diese Legierung, wirklich jeden für sich einzunehmen. Der einzige Nachteil des Honiggolds ist, dass es aufgrund seiner Härte außerordentlich schwierig zu bearbeiten ist. Ein Grund, warum A. Lange & Söhne es nicht in der normalen Produktion einsetzt.
Dank des Gehäuses aus Honiggold ist die neue Langematik Perpetual noch einen Tick eleganter als seine Vorgängerversionen. A. Lange & Söhne hat die Lünette sowie die Bandanstöße auf Hochglanz poliert. Das Gehäuse ist mit 38,5 mm im Durchmesser und nur 10,2 mm in der Höhe sehr zurückhaltend proportioniert.

Das massive silberne Argenté-Zifferblatt offenbart einmal mehr die Liebe zum Detail, für die A. Lange & Söhne bekannt ist. Vor seinem Hintergrund treten die nachtleuchtenden Zeiger und die aufgesetzten römischen Zahlenappliken aus Honiggold deutlich hervor. Der geprägte Kreis aus Stundenappliken erhöht die plastische Wirkung zusätzlich. Um eine ideale Lesbarkeit zu erreichen, hat A. Lange & Söhne die Zeiger mit Lume ausgestattet.
Das charakteristische überdimensionale Datumsfenster dominiert das obere Drittel des Zifferblatts. In einem Hilfszifferblatt bei 9 Uhr befinden sich die Anzeige für den Wochentag und die Tag-/Nacht-Indikation, in einem zweiten bei 3 Uhr die Monats- und – leicht nach unten versetzt – die Schaltjahresanzeige. Ein drittes Hilfszifferblatt bei 6 Uhr bietet Platz für die kleine Sekunde und die Mondphasenanzeige. Auch sie ist auf lange Zeiträume ausgelegt und muss nur alle 122,6 Jahre um einen Tag justiert werden. Sämtliche Kalenderanzeigen lassen sich wahlweise einzeln oder mittels eines versenkten Hauptdrückers bei 10 Uhr gemeinsam weiterschalten.

Die Langematik Perpetual demonstriert die ganze Meisterschaft der Langen’schen Handwerkskunst und zeigt das Datum bis zum Jahr 2100 perfekt an und ohne, dass eine Justierung notwendig ist. Richtig eingestellt, muss das Datum bei 12 Uhr erst im Jahr 2100 manuell korrigiert werden, da dieses aufgrund einer Ausnahmeregelung des Gregorianischen Kalenders keinen 29. Februar enthält.

A. Lange & Söhne hat in der neuen Langematik Perpetual in Honiggold das gleiche Kaliber verwendet, das auch das erste 2001er Modell antreibt – das L922.1 SAX-O-MAT. Das Werk punktet mit einer Gangreserve von 46 Stunden, ist herrlich verziert und lässt sich durch den Boden aus Saphirglas einsehen.

Die A. Lange & Söhne Langematik Perpetual Honiggold ist eine limitierte Edition, die lediglich 100 Stück umfasst.