Zenith präsentiert fünf Uhren in sommerlichem Blau

In diesem Jahr begrüßt Zenith den Sommer mit einer Reihe von trendigen Modellen ganz in Blau. Genau das Richtige für alle, die sich nach der endlosen Weite des Horizonts sehnen. Auch nicht schlecht für Meer-Liebhaber. Man darf sich über 4 verschiedene Grundmodelle sowie Varianten in erfrischenden Farben freuen. Bei der Auswahl der Modelle hat Zenith an jeden Geschmack und Anspruch gedacht – und natürlich ist auch eine Defy El Primero mit dabei.

Fangen wir doch gleich mal mit dem Prunkstück dieser Kollektion an, der Defy El Primero 21 Blue. Der Chronograph kommt mit einem 44-mm-Gehäuse aus Titan; teils gebürstet, teils poliert. Es ist wasserdicht bis 10 atm und birgt das berühmte Chronographenkaliber El Primero 9004. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von bemerkenswerten 5 Hz und ist zur Messung von 1/100 Sekunden geeignet. Gleichzeitig stellt es eine Gangreserve von mindestens 50 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert und mit blauen bzw. anthrazitgrauen Totalisatoren versehen. Die laufende Sekunde ist auf 9 Uhr platziert, bei 3 Uhr findet sich der 30-Minuten-Zeiger, bei 6 Uhr der 60-Sekunden-Zähler. Die 1/100 Sekunden werden aus dem Zentrum heraus gezählt. Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes Saphirglas und ein ebensolches ermöglicht den Blick auf das Kaliber durch den Boden. Die Zenith Defy El Primero 21 Blue kommt an einem Armband aus Alligatorleder oder Kautschuk.

Die Defy Classic kommt mit einem Gehäuse aus gebürstetem Titan, das ebenfalls bis 10 atm wasserdicht ist; mit einem Durchmesser von 41 mm jedoch etwas kleiner.
In seinem Inneren liegt ebenfalls das Elite 370 SK Automatik. Dieses Kaliber arbeitet auf einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert; zur besseren Ablesbarkeit hat Zenith die Zeiger und Indexe mit Super-LumiNova versehen. Eine zweite Defy Classic kommt mit noch mehr Blau, weil mit einem soliden Zifferblatt inklusive Sonnenschliff. Beide Modelle kommen mit einem Armband aus Alligatorleder; eine dritte Defy Classic mit blauem Zifferblatt kommt an einem Kautschukarmband.

Die letzten beiden Modelle gehören zu der Pilot Type 20 Extra Special-Reihe. Zuerst die Gemeinsamkeiten der beiden Uhren: Beide kommen mit einem Gehäuse aus Bronze; im Fall der Extra Special mit 40 mm Durchmesser, die Extra Special Chronograph kommt auf 45 mm. Beide sind wasserdicht bis 10 atm und tragen auf ihrem Boden aus Titan eine Gravur mit dem historischen Zenith Logo. Die tiefblauen Zifferblätter wurden von Zenith mit den für die Reihe charakteristischen arabischen Ziffern gepaart. Sie sind, wie auch die Zeiger, großzügig mit Super-LumiNova ausgestattet.
Im Inneren des Chronographen arbeitet das El Primero 4069, ein automatisches Chronographenkaliber, das auf einer Frequenz von 5 Hz arbeitet. Minuten und Sekunden werden aus dem Zentrum angezeigt; auf 9 Uhr liegt die kleine Sekunde und bei 3 Uhr der 30-Minuten-Zähler des Chronographen.
Die 3-Zeiger-Pilot wird vom Elite 679 Automatikwerk angetrieben, das auf einer Frequenz von 4 Hz arbeitet. Beide Uhren kommen mit einem Armband aus blauem Nubukleder.

Bei dieser hochklassigen Auswahl sollte sich doch für jeden was finden lassen.

Robuste Taucheruhr: Die Hindenberg Diver Professional

Im Sommer stellen wir ja immer gerne Taucheruhren vor; so auch in diesem Jahr. Der Hersteller Hindenberg hat kürzlich ein herrliches, neues Modell vorgestellt, die Diver Professional. Es ist die erste Taucheruhr in der Kollektion und wir würden sagen: sehr gelungen.
Diese Uhr ist als ernsthaftes Arbeitsgerät konzipiert und designed. Sie hält Tiefen bis 300 Metern stand, was wesentlich mehr ist, als der durchschnittliche Taucher normalerweise braucht – unabhängig davon, wie ernsthaft und ambitioniert er ist. Mit dieser Uhr am Handgelenk kann man es unbesorgt mit den Schrecken der Tiefe aufnehmen.

Das Zifferblatt ist klar und einfach gestaltet und legt den Fokus auf das Erreichen einer bestmöglichen Ablesbarkeit. Hindenberg bringt es in drei verschiedenen Varianten auf den Markt – in Weiß, Schwarz oder Blau. Die Indexe sind, wie auch die skelettierten Zeiger, großzügig mit Leuchtmasse ausgestattet und bei der weißen Version leuchtet gleich das ganze Zifferblatt. Auf drei Uhr findet sich ein großes Datumsfenster, und Hindenberg hat sich dazu entschieden, es durch eine eingeschliffene Lupe im Glas noch zusätzlich hervorzuheben.
Die Aufschrift „Automatic“ in der unteren Hälfte sowie die Spitze des Sekundenzeigers sind in Rot gehalten und bringen einen willkommenen Farbtupfer auf das Zifferblatt.

Hindenberg hat die Diver Professional mit einem Heliumventil ausgestattet, das sicherstellt, dass beim Tauchgang in das Gehäuse eingedrungene Gase wie Wasserstoff oder Helium beim Auftauchen wieder entweichen können. So nimmt die Uhr keinen Schaden. Bedient werden muss das Ventil von seinem Träger nicht; es arbeitet voll automatisch.
Angetrieben wird die Professional Diver von einem zuverlässigen Automatikwerk, dem Kaliber H-17.430.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und kommt mit einer einseitig drehbaren, gezahnten Lünette, die auch mit Handschuhen gut bedient werden kann. Es misst 43 mm im Durchmesser und 14 mm in der Höhe und sitzt damit recht prominent am Handgelenk. Dank ihres zurückhaltenden Grunddesigns ist die Uhr jedoch trotz ihrer Größe nicht protzig und kann problemlos in der Freizeit oder auch im Büro getragen werden.

Wie bereits erwähnt, bietet Hindenberg drei Versionen dieser Taucheruhr an; alle kommen mit pflegeleichten, gegenüber Sonne und Salzwasser unempfindlichen Armbändern aus Edelstahl oder Kautschuk.

Neuzugänge in der Mido Ocean Star Kollektion

Die Ocean Star Kollektion von Mido erfreut sich zweier Neuzugänge mit nautischem Design. Die ebenso sportlichen wie eleganten Zeitmessser zeichnen sich jeweils durch ihr ganz eigenes Wesen aus. Die Uhren sind bis zu einem Druck von 20 bar wasserdicht und ein perfekter Begleiter für alle, die sich dem Wassersport verschrieben haben.

Die neue Ocean Star wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Sie mögen bei der ersten oberflächlichen Betrachtung ihrem Wesen nach unterschiedlich sein, das ist jedoch nicht wirklich der Fall. Das erste Modell besticht mit einem prächtigen gekörnten Zifferblatt in Grün und seine Vintage-Optik erinnert an in seiner farblichen Gestaltung an den Sand und das Grün am Meeresufer. Das zeigt sich ebenfalls von der maritimen Welt inspiriert.

Das Zifferblatt beider Ocean Star-Modelle ist von einem robusten Gehäuse mit einem Durchmesser von 42,5 mm aus satiniertem und poliertem Edelstahl mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung umgeben. Dieses wird durch eine einseitig drehbare Lünette aus poliertem Aluminium – je nach Modell in Grün oder Grau – mit einem weißen Super-LumiNova-Punkt bei 12 Uhr akzentuiert. Dank des beidseitig entspiegelten Saphirglases ist eine hervorragende Ablesbarkeit gegeben. Dafür sorgt auch die großzügige weiße Super-LumiNova Beschichtung auf Indexen und Ziffern. Die skelettierten Stunden- und Minutenzeiger mit roségoldener PVD-Beschichtung sind satiniert und poliert. Die orangefarbene Super-LumiNova Spitze des Sekundenzeigers verweist auf die visuelle Identität von Miko. Ein bei 3 Uhr platziertes Fenster zeigt Wochentag wie Datum an.

Die Uhren sind bis zu einem Druck von 20 bar wasserdicht und in ihrem Inneren arbeitet das Kaliber 80. Das automatische Chronometer-Uhrwerk der neuesten Generation stellt eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden sicher. Der Gehäuseboden trägt einen polierten Relief-Seestern, das Symbol der Kollektion Ocean Star.

Die Armbänder setzen die Farben des Zifferblattes fort. Das der grünen Ocean Star ist aus Leder und nimmt mit der Zeit eine schöne Patina an; das der blauen Version ist aus Textil und erinnert in seiner Beschaffenheit an Schiffsseile.

Marine Torpilleur: Ulysse Nardin erweitert seine Flotte

Ulysse Nardin hat Ende Juni zwei neue Uhrenmodelle vorgestellt, mit denen der Hersteller seine Marine Torpilleur-Reihe erweitert. Pur, zeitgenössisch und in klassischem Schwarz oder edlem Dunkelgrau sind diese Uhren so grazil und stromlinienförmig wie die kleinen Torpedoboote, die ihnen als Namensgeber dienten.
Die Marine Torpilleur präsentiert sich als eine weniger formale und zeitgemäßere Version des legendären Ulysse Nardin Marine Chronometer und dürfte somit auch für eine jüngere Zielgruppe attraktiv sein. Das hält die Uhr jedoch nicht davon ab, auf den Innovationen des 19. Jahrhunderts zu beruhen.

Die Marine Torpilleur Flotte, die ursprünglich mit weißen und blauen Zifferblättern eingeführt wurde, hat mit einer Variante in Rotgold mit schwarzem Zifferblatt und der reinen Boutique-Version in Edelstahl mit grauem Zifferblatt zwei spektakuläre neue Mitglieder bekommen.
Mit der Marine Torpilleur greift Ulysse Nardin einmal mehr auf sein maritimes Erbe zurück; gleichzeitig wurde die Uhr für den täglichen Gebrauch in der Stadt vollständig modernisiert und glänzt durch hohen Tragekomfort und Ästhetik gleichermaßen. Als echter Chronometer mit COSC-Zertifizierung steht diese Uhr für zeitgemäßes Uhrendesign in Reinkultur – hier trifft generationsübergreifendes handwerkliches Können auf Savoir-faire.

Elegant verlängerte römische Ziffern weisen die Stunden aus. Die anmutigen Zeiger im Poire-Stil sind bei beiden Modellen aus Rotgold. Das gilt auch für die Gangreserveanzeigen „Haut“ (hoch) und „Bas“ (niedrig). Der Zähler der kleinen Sekunde bei sechs Uhr umschließt das Datumsfenster, wie das rote „1846“-Logo, das auf das Gründungsjahr von Ulysse Nardin verweist. Das Zifferblatt wird von einem schmalen Höhenring umrahmt und von einem entspiegelten Saphirglas geschützt.

Das 42-mm-Gehäuse wurden komplett überarbeitet und kommt nun mit leichteren, länglicheren Bandanstößen, einer schmaleren, geriffelten Lünette. Die Krone ist verschraubt und trägt das eingravierte Logo von Ulysse Nardin. Die Uhr ist wasserdicht bis 50 Meter.
Angetrieben wird die Marine Torpilleur vom hauseigenen Marine-Chronometer UN-118. Das Automatikwerk bietet eine Gangreserve von 60 Stunden und ist durch den Boden aus Saphirglas zu sehen.

Farblich zu den Zifferblättern passende Armbänder aus Alligatorleder runden das Enseble ab.

Untertauchen mit der neuen Bremont Waterman

Bremont hat seiner Kollektion eine eindrucksvolle und technische Taucheruhr hinzugefügt, die Limited Edition Bremont Waterman. Dieser mechanische Chronometer folgt einer eindrucksvollen Reihe von Marineuhren, die sich einen Ruf als langlebige und präzise Instrumente erworben haben. Bremont hat vor allem in der Testphase der Waterman eng mit dem weltbekannten Freitaucher, Abenteurer, Surfer und Umweltschützer Mark Healey zusammengearbeitet.
Die Bremont Waterman, die auch eine GMT-Funktion bietet, ist auf 300 Stück limitiert.

Bremont hat der Waterman die Architektur S500 zugrunde gelegt, auf die sich militärische Einheiten und Entdecker weltweit verlassen. Auch wenn der Boden aus Saphriglas ist, kommt die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit von 50 atm, selbstverständlich gibt es ein Heliumventil, die Uhr ist schockresistent, kommt mit einem kratzfesten Saphirglas über dem Zifferblatt und selbstverständlich auch mit einer einseitig drehbaren Lünette. Auf diesen Zeitmesser kann man sich auch in Extremsituationen verlassen.

Das Zifferblatt ist aufgeräumt und bietet eine hervorragende Ablesbarkeit. Zeiger und Indexe sind mit Super-LumiNova ausgestattet, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen sicher abgelesen werden zu können. Das durchgängige weiß-blaue Thema verleiht der Uhr eine herrliche Optik. Auf der 3-Uhr-Position findet sich das Datumsfenster und der vierte Zeiger (das wäre der Rote) ist für die GMT-Funktion zuständig.

Das Gehäuse der Waterman ist aus Edelstahl und vereint polierte wie satinierte Flächen. Um einem versehentlichen Verstellen vorzubeugen, hat Bremont das Gehäuse mit einem Kronenschutz ausgestattet. Mit einer Wasserdichtigkeit von 500 Metern und in Kombination mit dem Heliumventil ist diese Uhr als ernsthaftes Instrument gestaltet und sollte entsprechend genutzt werden.
Im Inneren des Gehäuses liegt das modifizierte Kaliber 11 1/4“‘ BE-93-2AE, ein automatisches Chronometer. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung. Der umgestaltete und skelettierte Rotor kann durch den Boden eingesehen werden – eine Seltenheit bei Taucheruhren.
Die Bremont Waterman wird von einem Armband aus Kautschuk oder Kevlar komplettiert – beide im Blau der gestalterischen Elemente auf dem Zifferblatt.

910 SRS: Der Schaltradchronograph von Sinn

Heute stellen wir die 910 vor, einen Chronographen von Sinn, der sich auf der einen Seite durch seine Ästhetik auszeichnet und auf der anderen durch seine uhrmacherischen Finessen – und damit genau das liefert, was Uhrenenthusiasten von Sinn mittlerweile als Standard erwarten.

Aufgesetzte Stahlappliken und polierte, glänzende Fasen bei den Zahlkreisen harmonieren mit der polierten Glasfassung und betonen die Schönheit dieses technischen Meisterwerks. Sinn stellt in diesem Chronographen eine zusätzliche Skala zur Messung von Einheiten pro Stunde am Rand des Zifferblattes zur Verfügung, die sich durch einen grauen Hintergrund vom Rest abhebt. Die Chronographenfunktionen kommen in Rot und heben sich so von der traditionellen Zeitanzeige ab; das gilt auch für die 30-Sekunden Skala.

Die Stoppfunktion ist mit einer SRS-Chronographenschaltung (Stopp-Rück-Start) ausgestattet, die durch die Betätigung des Drückers bei 4 Uhr das Stoppen einer laufenden Messung, die Rückstellung des Messzeigers und gleichzeitig die Auslösung einer neuen Messung bewirkt. Insbesondere der laufende Sekundenstoppzeiger wird mit nur einer einzigen Drückerbetätigung in die Nullstellung zurück gebracht und eine neue Messung ohne Zeitverlust sofort in Gang gesetzt. So kann eine präzise, sekundengenaue Messung von direkt aufeinander folgender Zeitintervalle sichergestellt werden. Traditionell wird diese Funktion als Flyback (Rückstellung im Fluge) bezeichnet.

Die Zeit wird beim 910 SRS durch einen traditionellen Schaltradchronographen gestoppt. Das ist eine handwerklich anspruchsvolle Komplikation, dessen Tradition bis in die Mitte des 19 Jahrhunderts zurückreicht. Die Steuerung durch das Schaltrad war zu der damaligen Zeit das bestimmende Bauteil traditioneller Chronographen.
Eine solche Komplikation bedeutet einen aufwändigen Herstellungsprozess, denn die Montage erfordert äußerste Sorgfalt und Präzision. Das Schaltrad unterliegt durch seine Funktion einer hohen Beanspruchung und deshalb ist eine möglichst hohe Verschleißfreiheit gefordert. So kommt auch die leichtgängige Bedienung der Drücker voll zum Tragen.
Das Mechanikwerk Valjoux 7750 arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und kann durch den Boden aus Saphirglas bei der Arbeit beobachtet werden.

Das Ganze liegt in einem 41,5 mm-Gehäuse aus Edelstahl, das bis 10 bar wasserdicht ist.
Sinn liefert die 910 SRS wahlweise an einem Band aus Leder, Edelstahl oder Silikon.

Die neue Manero Flyback: Moderner Retro-Stil

Carl F. Bucherer ergänzt seine erfolgreiche Manero Flyback-Kollektion mit einer neuen Variante im Retro-Stil. Der Chronograph kommt in einer gewagten Farbkombination; ein Edelstahlgehäuse trifft auf silberfarbene Totalisatoren, rote Akzente und ein goldbraunes Armband aus Leder. Die Farbkombination ist von den Carl F. Bucherer Modellen aus den 1960er bis 1970er Jahren inspiriert.
Die neue Manero Flyback im Retro-Stil teilt mit allen anderen Mitgliedern der Chronographen-Kollektion die für die Manero-Familie typische Formensprache. Klassisch rund und mit einem etwas größeren Durchmesser, der dem Zifferblatt den nötigen Raum lässt und für eine gute Ablesbarkeit sorgt.

Das tiefschwarze Zifferblatt glänzt mit einem Sonnenschliff; die vertieften, silbern mattierten Anzeigen für die kleine Sekunde bei neun Uhr und die Stoppminute bei drei Uhr sorgen für einen ausdrucksstarken Kontrast. Stunden und Minuten werden aus der Mitte angezeigt; von lanzettförmigen, polierten stahlfarbenen Zeigern, die mit den applizierten Indexen korrespondieren. Einen weiteren Kontrast setzen die Stoppsekunde in Rot sowie die kleine Sekunde und der Minutenzähler in Schwarz. Die aufgedruckte Minuterie sowie die Tachymeterskala, mit der Geschwindigkeiten bestimmt werden können, und die viele Chronographen sozusagen als Bonus zur Stoppfunktion bieten, sind weiß-rot lackiert. Dank der Flyback-Funktion lassen sich mehrere Zeitintervalle hintereinander messen.
Über dem Zifferblatt liegt ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Technisch überzeugt der Zeitmesser natürlich auch, denn er wird vom Chronographenkaliber CFB 1970 angetrieben. Es schlägt im Rhythmus von 4 Hz oder 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Das Automatikwerk stellt außerdem eine Gangreserve von ca. 42 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Es liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 43 Millimetern bei einer Höhe von 14,45 Millimetern. Das Saphirglas im Boden lässt einen Blick auf das aufwendig konstruierte Kaliber zu. Wasserdicht ist die Manero Flyback Retro nur bis 3 atm.

Das Armband aus Kudu-Leder ist aufgeraut und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort.

Große Neuigkeiten bei Rolex mit der GMT Master II Pepsi 126710 BLRO

Rolex hat auf der Baselworld mehr als nur eine neue Uhr vorgestellt, darunter eine neue „Rainbow Daytona“ – aber am meisten Wirbel hat die neue GMT Master II Pepsi 126710 BLRO verursacht. Warum? Nun, sie wird von einem neuen Werk angetrieben und kommt an einem Jubilé-Armband, aber vor allem, ist diese Uhr aus Edelstahl. Edelstahl? Das sind die großen Neuigkeiten? Allerdings!
Obwohl Rolex andere Versionen der GMT Master II bereits in Edelstahl angeboten hat, war die „Pepsi“ bislang nur in einer Version aus Weißgold erhältlich. Preislich ein heftiger Unterschied – und für viele Fans und Sammler vielleicht nicht nur deswegen nicht ganz die Alltagsuhr, die sie sich erhofften. Das ist nun anders. Mit dieser Uhr hat der Hersteller genau das umgesetzt, was sich viele gewünscht haben.

Das Gehäuse wurde von Rolex leicht überarbeitet; die Bandanstöße sind ein bisschen schmaler und verjüngen sich stärker. Kombiniert wird das Oyster-Gehäuse mit einer in beide Richtungen drehbaren Lünette mit zweifarbiger Cerachrom-Zahlenscheibe aus roter und blauer Keramik.
Natürlich bietet auch diese GMT-Master II mehrere Zeitzonen und ist deshalb besonders für alle, die viel reisen, interessant. Die Uhr besitzt einen zusätzlichen Zeiger mit Dreiecksspitze, der sich – zusätzlich zu dem traditionellen Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, der die lokale Zeit anzeigt – in 24 Stunden einmal um das Zifferblatt bewegt und von der 24-Stunden-Graduierung auf der Lünette komplettiert wird.
Die Einstellung der Lokalzeit wird ganz normal über die Aufzugskrone vorgenommen, wobei die Einstellung des Stundenzeigers unabhängig von Minuten- und Sekundenzeiger stattfindet.

Angetrieben wird die neue GMT-Master II von einem neuen Werk, dem Kaliber 3285. Das mechanische Manufakturwerk mit automatischem Selbstaufzug stellt eine Gangreserve von ca. 70 Stunden zur Verfügung. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und ist selbstverständlich COSC-zertifiziert.
Das Werk liegt im klassischen Oyster-Gehäuse, das natürlich auch hier wieder ein Monoblock ist und eine Wasserdichtigkeit von 10 atm garantiert.

Das fünfreihige Jubilé-Band, das diese neue GMT Master II komplettiert, ist ebenfalls neu und kommt in dieser Uhr das erste Mal zum Einsatz. Es hat einen ordentlich sportlichen Anstrich und ist teils mattiert, teils poliert.
Preislich bewegen wir uns hier bei 8.400€. Das tut doch gar nicht mal so weh.

Neuigkeiten von Tudor: Black Bay GMT

Tudor erweitert die Black Bay Linie um ein Modell mit einer hoch-funktionalen Komplikation: einer Funktion für mehrere Zeitzonen, der GMT-Funktion, die die Lokalzeit bestimmt und gleichzeitig die Zeit in zwei weiteren Zeitzonen behält. Erkennbar an ihrer drehbaren Lünette, die ihre Farbgestaltung in Tieflbau und Bordeaux von anderen Modellen der Black Bay Linie – jetzt allerdings in einer matten Variante – ableitet, ist die Black Bay GMT auch eine Hommage an die Anfänge dieser Uhrfunktion.

Die zusätzlichen Zeitzonen werden durch einen roten Snowflake-Zeiger, ein unverkennbares Gestaltungsmerkmal von Tudor, angezeigt, sowie durch eine in beide Richtungen drehbare Lünette, die, wie auch der Zeiger, auf 24 Stunden kalibriert ist. Dabei zeigt der bordeauxfarbene Abschnitt der Lünette die zwölf Stunden am Tag, der blaue Abschnitt die Stunden in der Nacht an.
Das kontrastreiche schwarze Zifferblatt ist dank der Leuchtindizes unter allen Lichtbedingungen gut ablesbar. Das Zifferblatt umfasst auch einen GMT-Index auf der 6-Uhr-Position.

Die Tudor Black Bay GMT kommt mit einem 41-mm-Gehäuse aus Edelstahl, das bis zu 20 atm wasserdicht ist und es ohne Probleme mit den Elementen aufnimmt. Der Kronentubus ist in satiniertem Edelstahl gehalten; ein für die Black Bay Linie neues Gestaltungsmerkmal, das im Einklang mit dem Gehäuse und der Aufzugskrone steht.

Angetrieben wird die Black Bay GMT durch ein von Tudor neu entwickeltes Manufakturkaliber mit der Referenz MT5652. Mit ihm wird eine neue Funktion in der Linie der Tudor Manufakturkaliber eingeführt. Die Integration neuer Funktionen wird durch eine flexible Gestaltung und nicht durch die Einführung einer stetig zunehmenden Anzahl komplizierter Module ermöglicht. Tudor hat den durchbrochenen Rotor satiniert, Brücken und die Hauptplatine sind abwechselnd mit polierten, sandgestrahlten Oberflächen und Laserverzierungen gestaltet. Das Werk trägt eine Chronometerzertifizierung und bietet eine Gangreserve von ca. 70 Stunden.

Das Armband der Black Bay GMT ist von den vernieteten Armbändern der in den 1950er und 60er Jahren hergestellten Tudor Uhren inspiriert. Diese waren berühmt für ihre sichtbaren Nietköpfe zur Befestigung der Elemente sowie für ihre stufenartige Anordnung. Diese beiden ästhetischen Details wurden in das Armband mit massiven Elementen aus Edelstahl integriert. Die Uhr ist ebenfalls an einem Armband aus braunem Leder erhältlich.

Dunkle Materie: MeisterSinger Black Line

Die Uhren von MeisterSinger sind für Menschen gedacht, die nicht die Minuten und Sekunden zählen sondern einfach die Übersicht behalten wollen. Der Uhrenhersteller orientiert sich deshalb hinsichtlich der gestalterischen Prinzipien seiner Zeitmesser an historischen Instrumenten: eine sachliche Typographie, die stets zweistelligen Stundenzahlen und natürlich die Beschränkung auf nur einen Zeiger gehören zu den Markenzeichen von MeisterSinger. Trotzdem können die Uhren einen ganz unterschiedlichen Charakter vorweisen. Manche sind sehr elegant, andere eher sportlich – und die vier Uhren der Black Line zeigen, dass es bei MeisterSinger auch dramatisch werden kann.

Für den gewünschten Effekt wird das Gehäuse der vier MeisterSinger-Klassiker tiefschwarz mit Carbon beschichtet und matt sandgestrahlt. DLC, die diamantähnliche Kohlenstoffschicht ist gegen Abrieb besonders widerstandsfähig und generell unempfindlich.
Auch die Zifferblätter warten mit einem matten Schwarz auf, vor dessen Hintergrund sich die Ziffern und Markierungen umso deutlicher abheben. Ihre Farbe wirkt am Tag wie die patinierten Radium-Anzeigen historischer Uhren, nachts leuchten sie dank einer Beschichtung aus Super-LumiNova kräftig nach. Die Länge des roten Zeigersegments ist jeweils exakt auf die Geometrie des Zifferblattes abgestimmt, ebenso wie die roten Akzente der Indexe, die den Blättern eine strenge Struktur verleihen.
Besonders stark ist der Kontrast auf der Rückseite der Gehäuse, wo der ebenfalls geschwärzte Boden das gläserne Sichtfenster und die dadurch sichtbaren, sorgfältig finissierten Werke rahmt.

Wie bereits hat MeisterSinger vier Modelle für seine Black Line ausgesucht – die No. 03, die Perigraph, die Salthora Meta und die Circularis Gangreserve.
Die No. 03 Black Line hat einen Durchmesser von 43 mm und wird von einem Automatikwerk angetrieben (ETA 2824-2 oder Sellita 200-1), das eine Gangreserve von 30 Stunden zur Verfügung stellt.
Die Perigraph unterscheidet sich von der No. 03 durch den offenen Datumsring, die Saltora Meta durch die springende Stunde auf 12 Uhr. Die Circularis Gangreserve dagegen wird als einziges Modell der Reihe von einem Handaufzugswerk angetrieben, dem MSH02. Hier beträgt die Gangreserve 120 Stunden, und wird auf dem Zifferblatt auch angezeigt (auf 3 Uhr).

Komplettiert werden die Uhren der Black Line von Armbändern aus Sattelleder, die den energischen Charakter der Modelle unterstreichen.