Ganz aus Damaszener-Stahl: Die Neue von Sinn

Wo Funktionalität die Gestaltung bestimmt und jedes Detail von innovativer Technologie zeugt, da ist mit ziemlicher Sicherheit Sinn am Werk. Bei der deutschen Manufaktur für Spezialuhren dreht sich seit dem Jahr 1961 alles um hochwertige mechanische Uhren, die traditionelles Qualitätsbewusstsein mit zukunftsweisenden Lösungen verbinden. Sinn setzt auch gerne immer wieder Werkstoffe ein, die für den Uhrenbau neu waren; unter anderem U-Boot-Stahl und im Jahr 2016 auch Damaszener Stahl. Die 1800 Damaszener, die wir heute hier vorstellen, setzt die damals begonnene Tradition stolz fort.
Damaszener Stahl hat die Menschen schon seit jeher fasziniert; typischerweise werden daraus Messer, Schwerter und andere Arten von Klingen hergestellt. Bei seiner Herstellung werden mindestens zwei verschiedene Stahlsorten verbunden, deren geschichteter Aufbau sich am Ende in einem faszinierenden Muster wiederspiegeln.

Um die charakteristische Textur des Damaszener Stahls – ein organisches Muster von abwechselnd hellen und dunklen Linien – perfekt zur Geltung kommen zu lassen, hat sich Sinn dafür entschieden, die Uhr aus einem vollen Stahlblock zu fräsen. Meistens werden Zifferblatt und Gehäuse getrennt hergestellt. Dank der anderen Herstellungsweise jedoch setzt sich das Damaszener Muster des Zifferblattes auf dem gesamten Gehäuse fort und bildet so eine stimmungsvolle, spannende Einheit. Durch den Einsatz der Tegiment-Technologie ist es Sinn außerdem gelungen, das Gehäuse besonders kratzfest zu gestalten. Auch Krone und Schließe sind aus dem Damaszener Stahl hergestellt.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 43 mm und eine Höhe von 10,4 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Bei der Sinn Damaszener konzentriert sich alles auf das herrliche Muster, das der Stahl mit sich bringt. Nichts lenkt davon ab, denn der Hersteller hat das Design absichtlich schlicht gehalten. Diese Uhr zeigt lediglich Stunden, Sekunden und Minuten an; dazu kommt ein kleines, schwarzes Datumsfenster auf sechs Uhr, für das der schmale Index verkürzt wurde. Die schlanken Indizes und Zeiger heben sich deutlich vor dem Hintergrund des gemusterten Zifferblattes ab und kommen mit einer nachtleuchtenden Beschichtung. Geschützt wird es von einem Saphirglas.

Angetrieben wird die Sinn 1800 Damaszener von einem Automatikwerk, dem ETA 2892-A2. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die Sinn 1800 Damaszener ist auf 100 Stück limitiert.

Girard-Perregaux präsentiert drei neue Interpretationen der Cat’s Eye

Girard-Perregaux hat angekündigt, auf der SIHH 2019 unter anderem seiner Cat’s Eye-Damenlinie drei neue Modelle hinzuzufügen. Das besondere an den neuen Versionen: Sie kommen samt und sonders mit einem Zifferblatt aus Aventurin-Glas von der Insel Murano vor Venedig, weltberühmt für seine Glasverarbeitung.

Cat’s Eye Majestic Aventurine

Der Charme seiner anmutigen Rundung macht das Oval perfekt für das weibliche Handgelenk. Beim neuen Modell der Cat’s Eye Majestic hat Girard-Perregaux das Oval vertikal aufgestellt und durch sich zuspitzende Gehäusehörner zusätzlich betont. Das roségoldene Gehäuse ist mit 60 Brillanten besetzt.
Die Farbe des Aventurin-Zifferblattes changiert zwischen Blau und Schwarz, was eine geheimnisvolle Ausstrahlung garantiert. Eingebettet in das Dunkel sind golden schimmernde Einschlüsse, die einen weit entfernten Sternenhimmel simulieren. Umgeben von einem roségoldenen Ring, der die Form des Zifferblattes aufnimmt, markieren 24 Diamanten in tropfenförmiger Fassung die Stunden.
Die Stunden- und Minutenanzeige in der Cat’s Eye Majestic Aventurine wird durch ein Automatikwerk gesteuert. Das Manufakturwerk bietet eine Gangautonomie von 46 Stunden und ist durch einen Boden aus Saphirglas einzusehen.

Cat’s Eye Celestial Aventurine

Das querovale Gehäuse der Cat’s Eye Celestial bietet Platz für eine großzügige Mondphase aus Perlmutt, betont durch das Zifferblatt aus  Aventurin. Die funkelnden Materialeinschlüsse ergänzen die strahlenden Diamanten, welche die Stunden markieren. Das Gehäuse misst 35,4 x 30,4 mm, besteht aus Roségold und ist mit insgesamt 62 Diamanten besetzt.
Girard-Perregaux hat die Komplikation so gestaltet, dass sie erst nach 360 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Für diese Präzision sorgt ein Manufakturwerk; das GP03300-0125. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und garantiert eine Gangreserve von 46 Stunden.

Cat’s Eye Tourbillon Aventurine

Girard-Perregaux hat sich vor dem Hintergrund des dunkelblauen Zifferblatts der Cat’s Eye Tourbillon Aventurine für einen Besatz mit Baguette-Diamanten entschieden, welche die Stunden markieren. Ihre Anordnung betont die zierliche Rundung des ovalen Gehäuses. Die Silhouette der Uhr erweckt den Eindruck von Couture, der durch den diamantbesetzten Goldbogen über dem Tourbillon noch verstärkt wird.
Das Tourbillon hat Uhrenliebhabern den Kopf verdreht, seit es sich auf den Zifferblättern der Uhren findet. Girard-Perregaux hat für den Antrieb dieser Uhr ein Handaufzugswerk verpflichtet. Das Manufakturwerk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und läuft für mindestens 70 Stunden.
Das Werk liegt in einem 32 x 27 mm Gehäuse aus Weißgold, das mit 54 Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Die Cat’s Eye Tourbillon ist ein Einzelstück.

Alle drei Cat`s Eye Modelle kommen an einem dunkelblauen Armband aus Alligatorleder.

Girard-Perregaux zeigt mit diesen drei Modellen eindrucksvoll, dass luxuriöse Modelle für Damen mit einer Menge Diamanten ausgestattet sein und trotzdem hervorragende Technik beinhalten können.

Vacheron Constantin und der Fiftysix Tourbillon

Vacheron Constantin hat seiner Fiftysix-Kollektion die erste bedeutende Komplikation hinzugefügt, und zwar ein Tourbillon. Im Januar diesen Jahres hat der Schweizer Uhrenhersteller der Kollektion bereits drei neue Modelle hinzugefügt – eine Automatikuhr, eine mit Tages- und Datumsanzeige und eine mit einem Vollkalender. Mit seinem Fiftysix-Tourbillon erhöht die Manufaktur noch einmal die Schlagzahl.
Der Launch des neuen Modells fand in den Abbey Road Studios in London statt, denn Vacheron Constantin hat diese Lancierung zum Anlass genommen, diese neue und ganz außergewöhnliche Partnerschaft der Welt vorzustellen.

Der Stil, in dem Vacheron Constantin die Fiftysix-Kollektion gestaltet hat ist eine direkte Hommage an eine Uhr aus dem Jahr 1956, die Referenz 6073. Sie zeichnet sich durch ihre Rundungen, ihre Flachheit und mühelose Eleganz genauso aus wie durch die charakteristischen Bandanstöße, die jeweils einen Balken des Malteserkreuzes darstellen. Außerdem war sie als eine der ersten Uhren der Manufaktur mit einem Automatikwerk und einem wasserdichten Gehäuse ausgestattet.

Das zweifarbige opale Zifferblatt der Vacheron Constantin Fiftysix Tourbillon trägt einen Sonnenschliff und ein außergewöhnliches Dekor. Die Ziffern und Indexe sind aufgesetzt, wobei letztere, wie auch Stunden- und Minutenzeiger mit Super-LumiNova ausgestattet sind. Der Tourbillonkäfig hat die Form eines halben Malteserkreuzes, dem Emblem der Manufaktur.
Die Zifferblätter werden von einem abgekanteten Kristallglas geschützt.

Allein das Tourbillon erforderte mehr als ein Dutzend Stunden des Fasens sowie anderer handwerklicher Bearbeitungen. Das Kaliber der Fiftysix-Tourbillon ist durch einen transparenten Gehäuseboden zu erkennen, der die ganze Schönheit des Mechanismus und seine raffinierte Ornamentik offenbart. Das Werk schlägt mit einer Frequenz von 2,5 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 80 Stunden zur Verfügung.
Das Kaliber liegt in einem Gehäuse aus Roségold mit einem Durchmesser von 41 mm und einer Wasserdichtigkeit von 3 atm.

Die Vacheron Constantin Fiftysix Tourbillon kommt an einem braunen Armband aus Alligatorleder und einer Faltschließe die, passend zum Gehäuse, ebenfalls aus Rotgold besteht.
Diese Uhren werden ausschließlich in Boutiquen erhältlich sein.

Schwarz, schwärzer, Zenith Defy Classic Black Ceramic

In der neuen Defy Classic Black Ceramic vereint Zenith Stil und Substanz mühelos und nimmt zugleich zum ersten Mal schwarze Keramik in seiner Defy Classic Kollektion auf. Mit dieser Uhr stellt Zenith seinen Ansatz der neo-futuristischen Uhrmacherei vor. Die Defy Classic ist ja nun schon seit einiger Zeit ein Fixpunkt in der Kollektion von Zenith und zeigt in dieser, ihrer neuesten Form erstmals ein skelettiertes Elite-Kaliber.

In der Defy Classic Black Ceramic trifft eine einzigartige Erscheinung auf die nuancierte, dunkle Farbe des Materials, was die Proportionen und die ausgewogene Geometrie der außergewöhnlichen Architektur der Uhr zusätzlich betont.
Das Gehäuse der Uhr kommt in einem Durchmesser von nur 41 mm und sollte so eigentlich für jedes Handgelenk geeignet sein. Hergestellt aus äußerst widerstandsfähiger, tiefschwarzer Zinkoxid-Keramik, besticht es mit polierten und satinierten Oberflächen, welche die Silhouette ideal unterstreichen. Die Konturen des Gehäuses nehmen außerdem die Linien des Zifferblatts und des Uhrwerks kunstvoll auf. Es ist wasserdicht bis 10 bar.

Das Herzstück der Defy Classic Black Ceramic ist ohne Zweifel das skelettierte Zifferblatt mit jeder Menge Avantgarde-Charakter. Sternförmig gestaltet und mit modernen Linien verbindet es die Zeitanzeige nahtlos mit dem Uhrwerk. Bei Tageslicht erscheinen die facettierten Zeiger und die aufgebrachten Indices als Einheit mit dem geschwärzten Komplex des offenen Zifferblatts und den sichtbaren Teilen des Uhrwerks. Ihre polierten, mit Ruthenium beschichteten Oberflächen sorgen für eine leichte Ablesbarkeit bei Dunkelheit und bei Nacht leuchtet die Super-LumiNova Beschichtung in Grün und soll dabei an die Lichter einer nächtlichen Stadt erinnern.

Das automatische Elite 670-Kaliber, das sowohl durch das offene Zifferblatt sowie durch den Boden aus Saphirglas sichtbar ist, arbeitet zuverlässig und mit äußerster Präzision. Im Rahmen der Skelettierung wurde die gesamte Anatomie des Werks neu gestaltet – nicht nur ästhetisch mit neu strukturierten und offenen Brücken – sondern auch, was die Leistung betrifft. Die Gangreserve beträgt mindestens 48 Stunden.

Zenith hat die Defy Classic Black Ceramic mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk ausgestattet.

Europa-Exklusiv: Die Neuen bei Seiko

Seiko hat gerade zwei neue Uhrenmodelle vorgestellt, die ausschließlich für den europäischen Markt bestimmt sind. Das heißt, dass sie auch nicht (und das ist das erste Mal!) auch nicht im Heimatland Japan verfügbar sein werden. Fühlen wir uns da nicht geehrt. Na dann schauen wir uns die Seiko Prospex Dawn Grey Turtle SRPD01K1 und die Samurai SRPD03K1 doch mal an.

Den Namen „Grey Dawn“ haben die beiden Modelle laut Seiko von der Morgendämmerung über dem Meer, an die ihre Farbkombination aus Grau und Orange erinnern soll. Kommt so das Urlaubsfeeling an’s Handgelenk? Da sind wir uns nicht so sicher. Bei Urlaub und Meer denken wir hier eher an ein (karibisches?) Blau, aber gut. Muss ja nicht. Die Farbkombination ist bestechend und herrlich bodenständig und dabei höchst geeignet für den Alltag.

Die Seiko Prospex Dawn Grey Samurai SRPD03K1 kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl, das 43,8 im Durchmesser misst und 13,4 mm in der Höhe. Es isst mit einer einseitig drehbaren Lünette ausgestattet. Die Krone ist verschraubt und das Gehäuse kommt auf eine Wasserdichtigkeit von 20 bar. In seinem Inneren tickt das 4R35 Kaliber, das neben Stunden, Sekunden und Minuten auch ein Datum auf 3 Uhr und eine Gangreserve von 41 Stunden zur Verfügung stellt bei einer Arbeitsfequenz von 3 Hz.
Das Gehäuse kommt an einem Armband aus Edelstahl und einer Verlängerung. Durch die schwarze Umrandung der Zeiger vor dem grauen Zifferblatt sorgt Seiko für einen schönen Kontrast, der zu einer guten Ablesbarkeit führt. Das Orange auf dem Sekundenzeiger sowie auf den Markierungen auf 3, 6, 9 und 12 Uhr auf der innenliegenden Lünette passt perfekt zum Orange der Tauchlünette und sorgt für einen schönen, kohärenten Look. Das Zifferblatt wird von einem Hardlexglas geschützt.

Das Gehäuse der Seiko Prospex Dawn Grey Turtle SRPD01K1 ist mit 45 mm im Durchmesser und 13,4 mm in der Höhe ein bisschen größer als das der Samurai, jedoch ebenfalls aus Edelstahl. Auch die Lünette unterscheidet sich von der der Samurai mit seiner tieferen Riffelung und dem auffälligen orangen Segment zwischen 0 und 20.
Unter dem Hardlexglas befindet sich auch ein etwas anderes Zifferblatt: es kommt ohne Struktur und glänzt leicht und die Indexe kommen traditionell rund daher. Sie sind – wie auch die der Samurai – mit Seikos blendend hellem LumiBrite belegt und präsentieren sich ordentlich plastisch. Auch die Zeiger sind mit dem selben Leuchtmaterial gefüllt. Die Prospex Dawn Grey Turtle kommt neben der Datums- auch mit einer Tagesanzeige.
Für den Antrieb ist das Seiko Kaliber 4R36, das mit einer Frequenz von 3 Hz und einer Gangreserve von ca. 41 Stunden über die selben grundlegenden Charakteristika wie das 4R35 verfügt. Auch die Turtle kommt mit einem Armband aus Edelstahl.

Beide Uhren sind limitiert auf je 2.018 Stück. Die Prospex Dawn Grey Turtle wird zusätzlich an einem Armband aus Silikon geliefert, das noch widerstandsfähiger gegenüber Salzwasser ist, als das aus Edelstahl.
Mit 470€ für die Dawn Grey Samurai und 530€ für die Dawn Grey Turtle hat Seiko mal wieder ein absolut unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis geschaffen.

Sommeruhren bei Hublot: Blau war nie Schöner

Hublot hat in diesem Sommer gleich zwei blaue Modelle in seiner Kollektion willkommen geheißen: Den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri, eine Hommage and die wunderschöne Insel und seine vier Faraglioni. Und dann wäre da noch die Spirit of Big Bang Blue, die einen mit ihrem Azurblau zum Träumen von südlicheren Gefilden einlädt. Was könnte besser zum Sommer passen als Erinnerungen an Italien und die Côte d’Azur?

Schauen wir uns zunächst den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri an: Das blaue, mattierte Gehäuse aus Keramik hat einen Durchmesser von 45 mm. Die türkise Farbe des Gehäuses, die vom Wasser im Golf von Neapel inspiriert ist, findet sich auch im Sekundenzeiger wieder, der über dem skelettierten Zifferblatt seine Runden dreht. Auf dem Gehäuseboden hat Hublot die Fagiolini abgebildet. Dahinter arbeitet das HUB 1155, ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von 42 Stunden.
Der Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri tut sich als ein hervorragender Begleiter auf einer Reise gen Süden hervor wie auch als ideales Accessoire für den Urlaubslook. Der Chronograph wird von einem weißen Armband aus Kautschuk komplettiert.
Von diesem Chronographen bietet Hublot lediglich 30 Stück an.

Auch die Spirit of Big Bang Blue fängt das Gefühl des Sommers ein. Diese Uhr ist eine Hommage an die unendlichen Weiten der Meere und seiner strahlenden Farben. Das tonneau-förmige Gehäuse dieser Armbanduhr hat Hublot in leuchtend-blauer glasperlgestrahlter und polierter Keramik gestaltet. Es hat einen Durchmesser von 42 mm und ist wasserdicht bis 10 atm.
Auf dem Zifferblatt runden neben blauen auch weiße Akzente das Erscheinungsbild der Skelettuhr ab. Im Inneren dieser Uhr sorgt das HUB 4700, ein skelettiertes, automatisches Chronographenwerk, für einen reibungslosen Antrieb. Es arbeitet auf einer Frequenz von 5 Hz, stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung und ist durch einen Boden aus Saphirglas zu beobachten.
Komplettiert wird die Spirit of Big Bang Blue von einem ebenfalls blauen Armband aus Alligatorleder. Auch diese Uhr ist limitiert; von ihr gibt es jedoch 100 Stück.

Lens Position: 3034

Neu bei TAG Heuer: Sonderserie ganz in Schwarz

TAG Heuer hat die neueste und gleichzeitig modernste Interpretation der beliebten Aquaracer vorgestellt. Die Uhren – es sind insgesamt drei verschiedene Modelle – kommen in einem urbanem Look, der Komfort, Widerstandsfähigkeit und Sportlichkeit vereint.
Die ersten Modelle dieser ultraleichten, widerstandsfähigen und modernen Sonderserie sind der Beginn einer Kollektion, die TAG Heuer in den kommenden Monaten zunehmend erweitern wird. Die Reihe ganz in Karbonoptik trägt auch den passenden Namen: Aquaracer Carbone.

Das Zifferblatt ist im Karbon-Look bedruckt und matt gehalten. TAG Heuer bietet die Aquaracer Carbone in drei Ausführungen an, die jeweils mit Akzenten in Blau, Gelb oder Roségold versehen sind. Vorherrschend ist Schwarz und möglicherweise hat TAG Heuer hier mehr Wert auf eine coole Optik gelegt als darauf, dass die Leserlichkeit optimal ist. Allerdings wurde nicht am Super-LumiNova gespart – und hallo! es ist tiefgrau und bei Helligkeit nichtmal zu erahnen, wie herrlich ist das denn?
Das Zifferblatt wird von einem Saphirglas geschützt, das auf der 3-Uhr-Position eine Lupe eingeschliffen hat. Dieses Merkmal ist immer kontrovers und entscheidend, ob man die Uhr mag oder nicht; das Design kann das tollste überhaupt sein – wenn man das Zyklopenauge nicht ausstehen kann, hilft das alles nicht. Obwohl es sich in die Aquaracer Carbon wirklich schön einfügt.

Das 41-mm-Gehäuse aus Titan ist mit schwarzem PVD beschichtet und wird von einer Lünette aus Karbon gekrönt. Durch die unregelmäßige Zugabe von Karbonfasern in das gepresste Harz erhält jedes Stück ein einzigartiges schwarzes Motiv mit grauer Marmorierung. Es ist also Karbon drin; die Uhren sind jedoch nicht, wie der Name möglicherweise den einen oder anderen dazu verleiten könnte zu glauben, aus Karbon sondern aus Titan.
Ganz, wie es sich für eine Taucheruhr gehört, hat TAG Heuer auch diese Aquaracer mit einer Wasserdichtigkeit bis 300 m ausgestattet.

Die technischen Daten der TAG Heuer Aquaracer Carbon sind die selben wie die der Aquaracer, die TAG Heuer vor drei Jahren neu aufgelegt hat. Angetrieben werden alle Modelle vom Calibre 5. Das Schweizer Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Einen Blick darauf kann man allerdings nicht erhaschen – der Boden ist aus solidem, ebenfalls schwarz beschichteten – Titan.

Komplettiert werden die drei Modelle von einem schwarzen Gewebeband, dessen Naht jeweils die Farben der Zifferblätter aufgreift.
Die Uhren sind seit 3. September exklusiv in TAG Heuer Boutiquen und im Online Shop erhältlich.

Zenith präsentiert fünf Uhren in sommerlichem Blau

In diesem Jahr begrüßt Zenith den Sommer mit einer Reihe von trendigen Modellen ganz in Blau. Genau das Richtige für alle, die sich nach der endlosen Weite des Horizonts sehnen. Auch nicht schlecht für Meer-Liebhaber. Man darf sich über 4 verschiedene Grundmodelle sowie Varianten in erfrischenden Farben freuen. Bei der Auswahl der Modelle hat Zenith an jeden Geschmack und Anspruch gedacht – und natürlich ist auch eine Defy El Primero mit dabei.

Fangen wir doch gleich mal mit dem Prunkstück dieser Kollektion an, der Defy El Primero 21 Blue. Der Chronograph kommt mit einem 44-mm-Gehäuse aus Titan; teils gebürstet, teils poliert. Es ist wasserdicht bis 10 atm und birgt das berühmte Chronographenkaliber El Primero 9004. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von bemerkenswerten 5 Hz und ist zur Messung von 1/100 Sekunden geeignet. Gleichzeitig stellt es eine Gangreserve von mindestens 50 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert und mit blauen bzw. anthrazitgrauen Totalisatoren versehen. Die laufende Sekunde ist auf 9 Uhr platziert, bei 3 Uhr findet sich der 30-Minuten-Zeiger, bei 6 Uhr der 60-Sekunden-Zähler. Die 1/100 Sekunden werden aus dem Zentrum heraus gezählt. Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes Saphirglas und ein ebensolches ermöglicht den Blick auf das Kaliber durch den Boden. Die Zenith Defy El Primero 21 Blue kommt an einem Armband aus Alligatorleder oder Kautschuk.

Die Defy Classic kommt mit einem Gehäuse aus gebürstetem Titan, das ebenfalls bis 10 atm wasserdicht ist; mit einem Durchmesser von 41 mm jedoch etwas kleiner.
In seinem Inneren liegt ebenfalls das Elite 370 SK Automatik. Dieses Kaliber arbeitet auf einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert; zur besseren Ablesbarkeit hat Zenith die Zeiger und Indexe mit Super-LumiNova versehen. Eine zweite Defy Classic kommt mit noch mehr Blau, weil mit einem soliden Zifferblatt inklusive Sonnenschliff. Beide Modelle kommen mit einem Armband aus Alligatorleder; eine dritte Defy Classic mit blauem Zifferblatt kommt an einem Kautschukarmband.

Die letzten beiden Modelle gehören zu der Pilot Type 20 Extra Special-Reihe. Zuerst die Gemeinsamkeiten der beiden Uhren: Beide kommen mit einem Gehäuse aus Bronze; im Fall der Extra Special mit 40 mm Durchmesser, die Extra Special Chronograph kommt auf 45 mm. Beide sind wasserdicht bis 10 atm und tragen auf ihrem Boden aus Titan eine Gravur mit dem historischen Zenith Logo. Die tiefblauen Zifferblätter wurden von Zenith mit den für die Reihe charakteristischen arabischen Ziffern gepaart. Sie sind, wie auch die Zeiger, großzügig mit Super-LumiNova ausgestattet.
Im Inneren des Chronographen arbeitet das El Primero 4069, ein automatisches Chronographenkaliber, das auf einer Frequenz von 5 Hz arbeitet. Minuten und Sekunden werden aus dem Zentrum angezeigt; auf 9 Uhr liegt die kleine Sekunde und bei 3 Uhr der 30-Minuten-Zähler des Chronographen.
Die 3-Zeiger-Pilot wird vom Elite 679 Automatikwerk angetrieben, das auf einer Frequenz von 4 Hz arbeitet. Beide Uhren kommen mit einem Armband aus blauem Nubukleder.

Bei dieser hochklassigen Auswahl sollte sich doch für jeden was finden lassen.

Robuste Taucheruhr: Die Hindenberg Diver Professional

Im Sommer stellen wir ja immer gerne Taucheruhren vor; so auch in diesem Jahr. Der Hersteller Hindenberg hat kürzlich ein herrliches, neues Modell vorgestellt, die Diver Professional. Es ist die erste Taucheruhr in der Kollektion und wir würden sagen: sehr gelungen.
Diese Uhr ist als ernsthaftes Arbeitsgerät konzipiert und designed. Sie hält Tiefen bis 300 Metern stand, was wesentlich mehr ist, als der durchschnittliche Taucher normalerweise braucht – unabhängig davon, wie ernsthaft und ambitioniert er ist. Mit dieser Uhr am Handgelenk kann man es unbesorgt mit den Schrecken der Tiefe aufnehmen.

Das Zifferblatt ist klar und einfach gestaltet und legt den Fokus auf das Erreichen einer bestmöglichen Ablesbarkeit. Hindenberg bringt es in drei verschiedenen Varianten auf den Markt – in Weiß, Schwarz oder Blau. Die Indexe sind, wie auch die skelettierten Zeiger, großzügig mit Leuchtmasse ausgestattet und bei der weißen Version leuchtet gleich das ganze Zifferblatt. Auf drei Uhr findet sich ein großes Datumsfenster, und Hindenberg hat sich dazu entschieden, es durch eine eingeschliffene Lupe im Glas noch zusätzlich hervorzuheben.
Die Aufschrift „Automatic“ in der unteren Hälfte sowie die Spitze des Sekundenzeigers sind in Rot gehalten und bringen einen willkommenen Farbtupfer auf das Zifferblatt.

Hindenberg hat die Diver Professional mit einem Heliumventil ausgestattet, das sicherstellt, dass beim Tauchgang in das Gehäuse eingedrungene Gase wie Wasserstoff oder Helium beim Auftauchen wieder entweichen können. So nimmt die Uhr keinen Schaden. Bedient werden muss das Ventil von seinem Träger nicht; es arbeitet voll automatisch.
Angetrieben wird die Professional Diver von einem zuverlässigen Automatikwerk, dem Kaliber H-17.430.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und kommt mit einer einseitig drehbaren, gezahnten Lünette, die auch mit Handschuhen gut bedient werden kann. Es misst 43 mm im Durchmesser und 14 mm in der Höhe und sitzt damit recht prominent am Handgelenk. Dank ihres zurückhaltenden Grunddesigns ist die Uhr jedoch trotz ihrer Größe nicht protzig und kann problemlos in der Freizeit oder auch im Büro getragen werden.

Wie bereits erwähnt, bietet Hindenberg drei Versionen dieser Taucheruhr an; alle kommen mit pflegeleichten, gegenüber Sonne und Salzwasser unempfindlichen Armbändern aus Edelstahl oder Kautschuk.

Neuzugänge in der Mido Ocean Star Kollektion

Die Ocean Star Kollektion von Mido erfreut sich zweier Neuzugänge mit nautischem Design. Die ebenso sportlichen wie eleganten Zeitmessser zeichnen sich jeweils durch ihr ganz eigenes Wesen aus. Die Uhren sind bis zu einem Druck von 20 bar wasserdicht und ein perfekter Begleiter für alle, die sich dem Wassersport verschrieben haben.

Die neue Ocean Star wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Sie mögen bei der ersten oberflächlichen Betrachtung ihrem Wesen nach unterschiedlich sein, das ist jedoch nicht wirklich der Fall. Das erste Modell besticht mit einem prächtigen gekörnten Zifferblatt in Grün und seine Vintage-Optik erinnert an in seiner farblichen Gestaltung an den Sand und das Grün am Meeresufer. Das zeigt sich ebenfalls von der maritimen Welt inspiriert.

Das Zifferblatt beider Ocean Star-Modelle ist von einem robusten Gehäuse mit einem Durchmesser von 42,5 mm aus satiniertem und poliertem Edelstahl mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung umgeben. Dieses wird durch eine einseitig drehbare Lünette aus poliertem Aluminium – je nach Modell in Grün oder Grau – mit einem weißen Super-LumiNova-Punkt bei 12 Uhr akzentuiert. Dank des beidseitig entspiegelten Saphirglases ist eine hervorragende Ablesbarkeit gegeben. Dafür sorgt auch die großzügige weiße Super-LumiNova Beschichtung auf Indexen und Ziffern. Die skelettierten Stunden- und Minutenzeiger mit roségoldener PVD-Beschichtung sind satiniert und poliert. Die orangefarbene Super-LumiNova Spitze des Sekundenzeigers verweist auf die visuelle Identität von Miko. Ein bei 3 Uhr platziertes Fenster zeigt Wochentag wie Datum an.

Die Uhren sind bis zu einem Druck von 20 bar wasserdicht und in ihrem Inneren arbeitet das Kaliber 80. Das automatische Chronometer-Uhrwerk der neuesten Generation stellt eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden sicher. Der Gehäuseboden trägt einen polierten Relief-Seestern, das Symbol der Kollektion Ocean Star.

Die Armbänder setzen die Farben des Zifferblattes fort. Das der grünen Ocean Star ist aus Leder und nimmt mit der Zeit eine schöne Patina an; das der blauen Version ist aus Textil und erinnert in seiner Beschaffenheit an Schiffsseile.