SeaQ und die Tradition der Taucheruhr bei Glashütte Original

Die Zeitmesser aus Glashütte werden seit langem für ihrer hochwertige Mechanik, ihre aufwendigen Dekorationen und zeitlose Eleganz geschätzt. Seit dem 19. Jahrhundert werden präzise Uhren aus Glashütte auch als zuverlässige Instrumente für die Navigation und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet.
Basierend auf einem reichen Erfahrungsschatz und seinem historischen Erbe lancierte Glashütte Original nun nach Marinechronometern, Beobachtungs-, Piloten- und Taucheruhren eine fünfte Kollektion: die „Spezialist“. Sie richtet sich an den unerschrockenen Mann, der sein Leben aktiv gestaltet. Auftakt der neuen Kollektion ist die Taucheruhr SeaQ, die Geschichte und Moderne miteinander vereint. Als Vorbild der neuen Taucheruhr diente die speziell für Sporttaucher entwickelte „Spezimatic Typ RP TS 200“ aus dem Jahr 1969.

Die SeaQ ist in zwei Modellvarianten erhältlich: als SeaQ in einer limitierten und in einer Serienversion sowie als SeaQ Panoramadatum mit schwarzem oder blauem Zifferblatt.
Bereits vor 50 Jahren zeichneten sich die Glashütter Uhren durch hohe Qualität und komplexe Funktionalität aus. Mit der limitierten SeaQ 1969 greift die Manufaktur diese Tradition auf, indem sie auf dem schwarzen Zifferblatt die historische Beschriftung zitiert und die Anzahl der Lagersteine wiedergibt. „Shockproof“ verweist auf dei schon seinerseits besonders stabile Bauweise der Taucheruhr.
Auch der beige Farbton „Old Radium“ auf den arabischen Ziffern und Indexen sowie die grünen Zeiger wurden vom historischen Vorgänger übernommen.
Auf dem Boden der Uhr findet sich ein gravierter Dreizack, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Das schwarze Zifferblatt der Serienversion der SeaQ wird von arabischen Ziffern, Indexen und Zeigern im historischen Farbton „Old Radium“ akzentuiert. Auch diese Variante verfügt über eine gravierte Bodenplatte.

Die SeaQ Panoramadatum ist mit dem für Glashütte Original typischen Großdatum ausgestattet, das sich harmonisch bei 4 Uhr integriert. Auf dem wahlweise schwarzen oder blauen und mit Strahlenschliff veredelten Zifferblatt präsentieren sich die Zeiger, applizierte arabische Ziffern und Indexe in Grün bzw. in Weiß.

Mit einer Wasserdichtigkeit von bis 20 bar, was ca. 200 Metern entspricht, ist die SeaQ für wechselnde Druckverhältnisse auch n größerer Tiefe gewappnet. Das zweite Modell, die SeaQ Panoramadatum ist sogar wasserdicht bis 30 bar und damit selbst für Tauchprofis geeignet. Die Wasserdichtigkeit beider Modelle wird durch zahlreiche Details unterstützt, wie durch die verschraubte Krone, die fixierte Bodenplatte bei der SeaQ und den verschraubten Saphirglasboden der Panoramadatum-Modelle.

Als echte Taucheruhren verfügen alle Varianten über eine einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehbare, spürbar rastende Lünette zur sicheren Bestimmung der Tauchzeit. Die SeaQ punktet mit einer deutlichen Minutenrastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecksmarkierung für den Tauchbeginn. Die Keramikeinlage sorgt für eine kratzfeste Lünettenoberfläche.
Die SeaQ 1969 und die SeaQ werden vom automatischen Manufakturkaliber 39-11 angetrieben, welches über eine Gangreserve von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr verfügt.
Glashütte Original hat das Werk in ein Edelstahlgehäuse von 39,5 mm Durchmesser verbaut.

Für die SeaQ Panoramadatum haben die Glashütter Konstrukteure das Kaliber 36 für den Einsatz unter Wasser variiert. In der Version 36-13 arbeitet es präzise und stabil, stoßsicher im 43,2-mm-Gehäuse verankert und mit einer beeindruckenden Gangreserve von 100 Stunden.

Von der SeaQ 1969 sind 69 Stück erhältlich. Sie kommt mit zwei Armbandvarianten: mit einem aus Kautschuk und einem wasserfesten Nylon-Webarmand. Für die SeaQ und die SeaQ Panoramadatum bietet Glashütte Original zusätzlich ein Edelstahlband an.

Ocean Star Tribute: Mido ehrt seine Kult-Kollektion

Bereits in den 1930er Jahren war Mido für das leistungsstarke Abdichtungssystem seiner Zeitmesser bekannt. Das markanteste Symbol dafür ist die Kollektion Ocean Star, die den Meeren gewidmet ist. Die 1944 begründete Modellfamilie ist ein typisches Beispiel für die Uhrmacherfertigkeiten der Marke und begeht ihren 75. Geburtstag mit der Einführung der Ocean Star Tribute.
Über die Meerenge von Gibraltar wacht der Leuchtturm Europa, erbaut, um allen Stürmen zu trotzen und mit seinem mächtigen Lichtstrahl Seefahrern den Weg zu weisen. Die Kollektion Ocean Star von Mido soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses robusten und doch schlanken Bauwerks verkörpern und den Menschen nicht weniger dabei unterstützen, die Meere zu erobern.

75 Jahre nach der ersten Ocean Star lanciert Mido nun eine Spezialserie als Hommage an die ikonische Kollektion, die bereits seit den 1940er Jahren für ihre Wasserdichtigkeit bekannt ist. Die beiden neuen Ocean Star Tribute Modelle sind eine zeitgenössische Neuinterpretation der in den 1960er Jahren kreierten Taucheruhren und liefern zahlreiche Anspielungen auf diese historischen Modelle.

Das runde, robuste Gehäuse aus polierten Edelstahl kommt in einem Durchmesser von 40,5 mm und wird durch eine einseitig drehbare Lünette mit je nach Modell blauem oder schwarzem Aluminiumring akzentuiert, der die Farbe der Zifferblätter wieder aufnimmt. Mehrere Tupfer aus Super-LumiNova auf der Lünette sorgen dafür, dass anhand der Indexe und Zeiger eine perfekte Ablesbarkeit unter allen Tauchbedingungen garantiert ist.
Die Stunden- und Minutenzeiger sind flach diamantgeschliffen, während der Sekundenzeiger orangefarben lackiert ist – in der Farbe von Mido. Ein bei 3 Uhr platziertes Fenster zeigt Tag und Datum an. Die Zifferblätter werden in ihrer ganzen Eleganz in mediterranem Blau oder intensivem Schwarz von einem Saphirglas geschützt.

Das Vintage-Design mag die ruhmreiche Geschichte der Marke würdigen, das Automatikwerk, mit dem die beiden Ocean Star Tribute ausgestattet sind, verortet die beiden Zeitmesser jedoch entschieden in der Gegenwart. Mit dem Kaliber 80 beherbergen die Uhren ein Werk der jüngsten Generation, ein hochmodernes Automatikwerk, das eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung stellt. Es basiert auf dem ETA C07.621 und arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.
Der Gehäuseboden wartet mit einer schöne Überraschung auf: Ihn ziert ein polierter Relief-Seestern – das historische Ocean-Star-Emblem. Und haben wir erwähnt, dass die Gehäuse bis 20 atm wasserdicht sind?

Das flexible, bequeme Armband aus Edelstahl aus vielen Gliedern verleihen ihnen den großartigen Retro-Look, der die Modelle seinerzeit erfolgreich machte – noch bevor der Look Retro war, versteht sich.

In den Marianengraben mit Omega

Als Victor Vescovo zu Beginn des Jahres sein U-Boot „Limiting Factor“ auf den Grund des Marianengraben steuerte, setzte er mit einer Tauchtiefe von 10.928 Metern einen neuen Weltrekord. Drei Omega Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional waren beim Tauchgang dabei: Zwei waren an den Greifarmen des Tauchboots fixiert, eine an einem Lander.

Und wer könnte besser geeignet sein, eine Reise in die tiefsten Tiefen zu begleiten als Omega, begleiten die Uhren der Marke doch schon lange Taucher und Abenteurer in gefährliche Tiefen. Bereits im Jahr 1932 die „Marine“ vorgestellt – die erste Taucheruhr für jedermann. Die Taucheruhr wurde damals von dem Forscher Charles W. Beebe verwendet, als er seinen 14-Meilen-Tauchgang wagte.
1948 dann war das Geburtsjahr der Omega Seamaster, die von britischen Piloten und Seeleuten wegen ihrer Wasserdichtigkeit und Zuverlässigkeit geschätzt wurde. Die Seamaster 300 aus dem Jahr 1957 wurde speziell für Taucher und Unterwasserarbeiter entworfen.
Die Omega „Ploprof“ entstand 1970 und hat Jacques-Yves Cousteau auf seinen Tauchgängen begleitet. Nur ein Jahr später folgte die Seamaster 1000, ein Jahr darauf die Seamaster 120 Big Blue. 1993 brachte Omega dann die beliebte Seamaster Diver 300M auf den Markt.
Das Jahr 2005 sah dann die Anfänge der Ultra Deep, die wir heute hier vorstellen.

Die Entwicklung der Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional fing für Omega bei Null an und beinhaltete einige Risiken. Eine Uhr muss nicht enorm groß sein, um extremen Belastungen standzuhalten. Dem Hersteller ist es gelungen, die Dicke der Taucheruhr auf weniger als 28 Millimeter zu begrenzen, ohne dass die Widerstandsfähigkeit der Uhr beeinträchtigt wäre. Lünette, Gehäuse, Boden und Krone bestehen aus verarbeiteten Ausschussteilen vom Rumpf des Tauchboots. Daneben kommt die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional mit einem Bullauge. Dessen Lastaufnahmefläche wurde so ausgelegt, dass der Druck auf die Innenkanten des Kegels, wo die Belastung am größten ist, minimiert wird.
Die Bandanstöße der Uhr wurden vollständig in das Titangehäuse integriert und bleiben offen, um das Risiko zu verringern, das beim Tiefseetauchen Materialbelastungsgrenzen überschritten werden. Wegen ihres markanten Designs werden sie auch „Manta“-Bandanstöße genannt.

Der gewählte Maximaldruck entspricht den im Marianengraben erforderlichen Toleranzen, aber um sicherzugehen und den Normen für Taucheruhren zu entsprechen, bestand Omega darauf, eine 25-prozentige Sicherheitsmarge hinzuzufügen was bedeutete, dass die Uhren bis 1500 bar funktionieren mussten. Und als wäre das noch nicht genug, mussten sich die drei Exemplare nach der Rückkehr von ihrem Tauchgang zehn Tage lang den strengen Prüfungen des METAS stellen. Auch nach den Strapazen in den Tiefen des Marianengrabens haben die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep alle Tests bestanden und das Zertifikat Master-Chronometer verliehen bekommen.

Das Expeditionslogo befindet sich im Zentrum des Gehäusebodens, eingerahmt von konzentrischen Kreisen, welche die Multi-Beam-Sonartechnologie symbolisieren. Daneben findet man auch Informationen wie Modell, Referenznummer, Zertifizierung und „tested 15,000m 49212ft“.

Bei der Wahl des Armbandmaterials knüpfte Omega an seine Erfahrung in der Raumfahrt an: Die Kombination aus einem Polyamidarmband und Klettverschluss ist eng mit den Armbändern verbunden, die bei den Apollo-Missionen zum Einsatz kamen.

Audemars Piguet und der Code 11.59 Automatik Chronograph

Audemars Piguet hat zu Beginn dieses Jahres eine neue Uhrenlinie unter dem Namen Code 11.59 vorgestellt. Darin hat sich der Uhrenhersteller einmal mehr vor die Herausforderung gestellt gesehen, neue Maßstäbe zu setzen. Seit Anfang an arbeitet das Haus mit den besten Handwerkern zusammen, die ihr Metier auf höchstem Niveau ausüben. Trotzdem versucht Audemars Piguet immer wieder, in neue Gefilde höchster Kunstfertigkeit vorzudringen und die technische Vollendung der eigenen Vorgehensweisen und Produktionsstandards weiter voranzutreiben.
Mit 13 Modellen – darunter vier Komplikationen – steht Code 11.59 für eine der umfassendsten Produkteinführungen in der Geschichte von Audemars Piguet. Zudem präsentiert die Manufaktur erstmals eine Kollektion, die sich bewusst an Männer und Frauen wendet.

Bei der Gestaltung des unverkennbaren Gehäuses dieser Kollektion vereint Audemars Piguet Spannungen und Gegensätzlichkeiten zu einem harmonischen Ganzen. Mit seinem achteckigen Mittelteil in einem runden Gehäuse reiht sich das neue Gehäuse in die lange, von Form- und Designexperimenten geprägte Geschichte des Uhrenherstellers ein.
Der obere Teil der skelettierten Bandanstöße ist an die schmale Lünette geschweißt, während sich der untere Teil flächenbündig und grazil anschmiegt. Sowohl die Bandanstöße wie auch das Gehäuse selbst sind satiniert, abgeschrägt und poliert.

Das tiefblau oder schwarz lackierte Zifferblatt des Automatikchronographen besticht durch seinen makellosen Spiegelglanz. Die goldenen Indexe und die goldene einzelne Ziffer bei 12 Uhr sind gewölbt und poliert und ebenso wie das hervorstehende Logo sowie die langen Stabzeiger auf das Gehäuse aus Rosé- oder Weißgold abgestimmt. Als besonders Highlight sind die Chronographenzähler von goldenen Fäden mit polierten spitzen Winkeln eingerahmt – eine anspruchsvolle Veredelung bei lackierten Zifferblättern. Auf der 3-Uhr-Position findet sich das Hilfszifferblatt für die Stunden, auf 9 Uhr das für die Minuten. Auf 6 Uhr liegt die kleine Sekunde und das Datumsfenster hat Audemars Piguet auf 4.30 Uhr platziert. Es verschmilzt herrlich nahtlos mit dem Hintergrund des Zifferblattes.
Audemars Piguet hat den Höhenring – je nach Version – in blau oder schwarz lackiert. Das Zifferblatt wird durch ein Saphirglas geschützt, das extra für diese Kollektion entwickelt wurde. Es ist komplex, doppelt gewölbt und entspiegelt, und bestimmt mit seinem bombierten Profil das aktuelle Design der Uhren entscheidend mit. Die innere Oberfläche des Glases ist wie eine Kuppel geformt, während die äußere Oberfläche von 6 bis 12 Uhr senkrecht gebogen ist. Durch das Spiel mit Tiefe, Perspektive und Licht ergibt sich ein einzigartiges optisches Erlebnis.

Das neue Manufakturkaliber 4401 verkörpert das konstante Streben nach Innovation, für das Audemars Piguet bekannt ist. Das Kaliber besitzt eine springende Datumsanzeige und einen integrierten Säulenrad-Chronographen mit Flyback-Funktion, die einen Neustart des Chronographen ermöglicht, ohne diesen zuvor zu stoppen und auf Null zurückstellen zu müssen. Neben einer Gangreserve von 70 Stunden bietet das Werk zudem eine herrlich skelettierte Schwungmasse aus Roségold, die durch den gläsernen Gehäuseboden zu sehen ist. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine erhöhte chronometrische Genauigkeit aus.
Das Werk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz oder mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besteht aus 367 Einzelteilen.

Der Chronograph Automatik liegt in einem 41-mm-Gehäuse das bis 3 atm wasserdicht ist und kommt an einem handgenähten Armband aus blauen oder schwarzen Alligatorleder mit großen eckigen Schuppen.

Ready for Take-Off mit der Primus Carrier Pilot

Der Uhrenhersteller Hanhart aus dem schönen Schwarzwald erweitert seine Primus Pilot Kollektion um einen neuen, modernen Fliegerchronographen in einem satten Königsblau: die Primus Carrier Pilot.
Hanhart ist bekannt für die Herstellung von Fliegerchronographen. In der Geschichte hat die Manufaktur aber auch Uhren für die Marine gebaut. Die neue Primus Carrier Pilot verbindet diese beiden Elemente – Luft und Wasser. Ein Carrier ist der englische Ausdruck für einen Flugzeugträger. Auf den Kriegsschiffen, die weltweit auf hoher See stationiert sind, starten und landen Militärflugzeuge. Die Landung auf einem Flugzeugträger gehört mit zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten fliegerischen Operationen; noch mehr bei schlechtem Wetter oder bei Nacht. Die Primus Carrier Pilot ist für diese Manöver der optimale Begleiter: perfekte Ablesbarkeit bei Tag und Nacht, mattes Gehäuse ohne Spiegelung und flexible Bandanstöße für maximalen Tragekomfort.

Vorbild für den blauen Farbton von Zifferblatt und Armband waren die Tiefen des Ozeans wobei das Zeigerspiel und die Indexe das Design eines Fliegerchronographen widerspiegeln. Die blaue Farbe verleiht der Carrier Pilot in Kombination mit dem grauen, matten Stahlgehäuse ein einzigartiges Aussehen. Und trotz des modernen, schlichten Designs wurde auf die typischen Merkmale von Hanhart nicht verzichtet.
Wie bei den historischen Modellen aus den 30er Jahren setzt Hanhart auf das bewährte und beliebte bicompaxe Design: die Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr sorgen nicht nur für ein harmonisches Aussehen, sondern sind mit der Anzeige der kleinen Sekunde bei 9 Uhr und dem 30-Minuten-Stop bei 3 Uhr gleichzeitig sehr nützlich.
Wesentliche Wiedererkennungsmerkmale von Hanhart Chronographen sind die geriffelte Lünette mit rotem Indexpunkt sowie der auffällige rote Drücker auf der 4-Uhr-Position. Das Gehäuse kommt in einem Durchmesser von 44 mm bei einer Höhe von 15 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Im Inneren der Primus Carrier Pilot findet sich das HAN3809, ein automatisches Chronographenwerk. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von mindestens 42 Stunden zur Verfügung.
Getragen wird die Uhr an einem blauen Armband aus Textil, passend zur Farbe des Zifferblattes.

Oris: Great Barrier Reef Limited Edition III

Oris hat gerade eine weitere Uhr in Verbindung mit den Weltmeeren vorgestellt. Die Great Barrier Reef Limited Edition III ist jedoch nicht einfach „nur“ eine weitere Uhr für „den guten Zweck“. Wie durch den Namen bereits ersichtlich, ist dies bereits die dritte Uhr, die Oris mit dem weltweit größten und vielfältigsten Riffsystem verbunden hat. Das Great Barrier Reef ist so groß, dass es sogar vom Weltall aus zu sehen ist; kein Wunder, misst es doch von einem Ende zum anderen unglaubliche 2.600 Kilometer.
Leider hat sich die Situation am Riff seit der letzten Sonderedition von Oris nicht verbessert – ganz im Gegenteil. Durch zwei weitere heiße Sommer in den Jahren 2016 und 2017 kam es gleich zweimal hintereinander zur sogenannten „Korallenbleiche“, die nicht nur das Great Barrier Reef schwer schädigte, sondern Riffe weltweit zerstörte. Das ca. 8.000 Jahre alte Great Barrier Reef, ist Heimat für 1.500 Fischarten, mehr als 400 Steinkorallen und ein Drittel aller weltweit vorkommenden Weichkorallen. Darunter beherbergt es sechs der weltweit sieben Arten bedrohter Meeresschildkröten. Schon allein deshalb gilt es, das Riff unter allen Umständen am Leben zu halten.

Oris arbeitet mit der „Reef Restauration Foundation“ zusammen. Gemeinsam hat man ein Projekt auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen vor Fitzroy Island in der Nähe von Cairns Korallen angepflanzt werden. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen; erst 2018 wurde die este Koralle gepflanzt. Die ersten Resultate sind jedoch bereits vielversprechend und die Wissenschaftler haben die Hoffnung, dass das Programm das Potenzial hat, eine deutliche Veränderung zum Positiven zu erreichen.

Die Great Barrier Reef Limited Edition III hat Oris zusammen mit der „Reef Restauration Foundation“ kreiert. Diese Taucheruhr beruht auf der Oris Aquis. Das Modell verfügt über ein Zifferblatt mit blauem Farbverlauf und einen türkisblauen Einsatz aus Keramik in der einseitig drehbaren Taucherlünette und erinnert so an die vielfältigen Wasserfarben des Riffs. Stunden- und Minutenzeiger sowie die großen Indexe sind mit jeder Menge Super-LumiNova versehen.
Angetrieben wird die Great Barrier Reef Limited Edition III von einem automatischen Werk. Das Kaliber Oris 743 zeigt Stunden und Minuten aus der Mitte heraus an sowie eine laufende Sekunde bei 9 Uhr. Eine Datumsanzeige mit einem gelben Indikator gibt es außerdem. Das Werk kommt auf eine Gangreserve von 38 Stunden und liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 43,5 mm, welches wasserdicht bis 30 bar ist.

Die Great Barrier Reef Limited Edition III ist auf eine Stückzahl von 2.000 Uhren begrenzt.

Die neuen Mido Baroncelli Midnight Blue

Mit der neuen Baroncelli Midnight Blue setzt Mido seinem uhrmacherischen Erbe ein Denkmal. Diese Uhr wird als Paar angeboten und reiht sich somit in die Tradition der Baroncelli-Linie ein. Genau das Richtige für Paare, die ihrer Zugehörigkeit gerne mit zwei zusammengehörigen Zeitmessern Ausdruck verleihen wollen.

Mido hat die tiefblauen Zifferblätter der Baroncelli Midnight Blue mit einem satinierten Sonnenschliff versehen. Das Damenmodell ist mit diamantenen Indexen versehen, welches die Intensität des blauen Farbtons noch zusätzlich verstärkt. Die roségoldenen Stunden- und Minutenzeiger in Dauphine-Form sind facettiert, wie auch die herrlichen lanzettenförmigen Indexe der Herrenversion.
Eine Beschwerde, die wir bezüglich der Baroncelli Midnight Blue haben ist, dass die dunkelblauen Zifferblätter von den weißen Datumsfenstern auf der 4.30-Uhr-Position unschön aufgebrochen werden. Über den Zifferblättern liegt ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Die runden Gehäuse der beiden Zeitmesser haben einen Durchmesser von 29 mm für die Damenversion bzw. 38 mm für die Herrenversion. Sie bestehen aus Edelstahl mit einer roségoldenen PVD-Beschichtung und sind wasserdicht bis zu einem Druck von 5 bar oder 50 Meter.

Angetrieben werden die beiden Baroncelli Midnight Blue von einem Automatikwerk. Im Damenmodell arbeitet das ETA 2671 mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Es stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Die Herrenuhr hat Mido mit dem Kaliber 80 ausgestattet (es basiert auf dem ETA C07.611), das es auf eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden bringt. Allerdings arbeitet es mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde auf einer etwas niedrigeren Frequenz. Beide Werke sind verziert; die Schwungmasse trägt neben Genfer Streifen auch das Firmenlogo. Damit das auch zu sehen ist, hat Mido beide Uhren mit einem Boden aus Saphirglas ausgestattet.

Beide Modelle hat Mido mit einem Vachettelederarmband in halbmatter Kroko-Optik ausgestattet. Die zugehörige Faltschließe aus Edelstahl trägt ebenfalls eine roségoldene PVD-Beschichtung.
Neben den beiden Baroncelli Midnight Blue Uhren mit roségoldener Beschichtung bietet Mido das Paar auch in einer Version aus unbeschichtetem Edelstahl an.

Junghans Meister Kalender mit Mondphasenanzeige

Es dauert nicht mehr lang bis zur Baselworld und Junghans hat uns jetzt schon einen Blick auf ein neues Modell gewährt. Die Meister Kalender ist ein Klassiker von Junghans, und in diesem Jahr zeigt sich das Modell ganz in italienischem Schick. Die Armbanduhr wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und gefertigt, was besonders in der Mondphasenanzeige zur Geltung kommt.
Meister – das Prädikat steht bei Junghans für eine ganze Uhrenlinie. Ein ausgewogen gestaltetes Zifferblatt mit harmonischen Proportionen prägt die Meister-Linie seit den 1930er Jahren und ausgestattet ist die Kollektion mit den besten Werken des Hauses. In den 1950er Jahren haben sich die Uhrengestalter bei Junghans der Herausforderung gestellt, das Volumen der Uhren zu reduzieren und trotz relativ hoher Uhrwerke filigrane Zeitmesser zu entwerfen. Und mit der Anmut der historischen Vorgänger begeistert das Design der Meister-Linie auch heute noch. Die Modelle sind eine Hommage an die Gestaltungsphilosophie und an die technischen Leistungen von Junghans. Moderne Technik, spannungsvolle Proportionen und die elegant geschwungene Linienführung tragen die Klassiker von Junghans in die heutige Zeit.

Das blaue Zifferblatt mit Rundschliff wird von der Mondphasenanzeige mit integrierter Datumsanzeige auf sechs Uhr dominiert. Die Mondphasenanzeige entsteht in der hauseigenen Druckerei und unter den Himmelskörpern ist für den genauen Betrachter der Stern von Junghans zu entdecken. Tag und Monat werden in zwei Fenstern in der oberen Zifferblatthälfte angezeigt, die untypisch weit außen liegen.

Dank der stark gewölbten Plexigläsern und Zifferblättern sowie reduziert gestalteten Gehäusen bestechen die Uhren der Meister-Linie durch eine elegante, anmutige und unverwechselbare Optik.
Das Gehäuse aus Edelstahl hat einen Durchmesser von 40,4 mm bei einer Höhe von 12 mm und ist wasserdicht bis 3 atm.

Angetrieben wird die Junghans Meister Kalender von dem Automatikwerk J800.3. Es bietet eine Gangreserve von bis zu 38 Stunden und wurde kommt mit einer schönen Finissierung: Der Rotor trägt einen Streifenschliff und ein eingraviertes Logo, Federhaus, Räderwerk und Unruhbrücke hat Junghans mit einem Diamantschliff versehen. Zu sehen ist das Kaliber durch einen verschraubten Boden aus Mineralglas.

Die harmonische Kombination aus dem cognacfarbenem Armband aus Leder und einem Zifferblatt in dunklem Blau ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Farbkombinationen der Meister-Linie. Sie steht nicht nur für Eleganz, sondern auch, vor allem auch, für absolute Stilsicherheit.

Girard-Perregaux präsentiert drei neue Interpretationen der Cat’s Eye

Girard-Perregaux hat angekündigt, auf der SIHH 2019 unter anderem seiner Cat’s Eye-Damenlinie drei neue Modelle hinzuzufügen. Das besondere an den neuen Versionen: Sie kommen samt und sonders mit einem Zifferblatt aus Aventurin-Glas von der Insel Murano vor Venedig, weltberühmt für seine Glasverarbeitung.

Cat’s Eye Majestic Aventurine

Der Charme seiner anmutigen Rundung macht das Oval perfekt für das weibliche Handgelenk. Beim neuen Modell der Cat’s Eye Majestic hat Girard-Perregaux das Oval vertikal aufgestellt und durch sich zuspitzende Gehäusehörner zusätzlich betont. Das roségoldene Gehäuse ist mit 60 Brillanten besetzt.
Die Farbe des Aventurin-Zifferblattes changiert zwischen Blau und Schwarz, was eine geheimnisvolle Ausstrahlung garantiert. Eingebettet in das Dunkel sind golden schimmernde Einschlüsse, die einen weit entfernten Sternenhimmel simulieren. Umgeben von einem roségoldenen Ring, der die Form des Zifferblattes aufnimmt, markieren 24 Diamanten in tropfenförmiger Fassung die Stunden.
Die Stunden- und Minutenanzeige in der Cat’s Eye Majestic Aventurine wird durch ein Automatikwerk gesteuert. Das Manufakturwerk bietet eine Gangautonomie von 46 Stunden und ist durch einen Boden aus Saphirglas einzusehen.

Cat’s Eye Celestial Aventurine

Das querovale Gehäuse der Cat’s Eye Celestial bietet Platz für eine großzügige Mondphase aus Perlmutt, betont durch das Zifferblatt aus  Aventurin. Die funkelnden Materialeinschlüsse ergänzen die strahlenden Diamanten, welche die Stunden markieren. Das Gehäuse misst 35,4 x 30,4 mm, besteht aus Roségold und ist mit insgesamt 62 Diamanten besetzt.
Girard-Perregaux hat die Komplikation so gestaltet, dass sie erst nach 360 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Für diese Präzision sorgt ein Manufakturwerk; das GP03300-0125. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und garantiert eine Gangreserve von 46 Stunden.

Cat’s Eye Tourbillon Aventurine

Girard-Perregaux hat sich vor dem Hintergrund des dunkelblauen Zifferblatts der Cat’s Eye Tourbillon Aventurine für einen Besatz mit Baguette-Diamanten entschieden, welche die Stunden markieren. Ihre Anordnung betont die zierliche Rundung des ovalen Gehäuses. Die Silhouette der Uhr erweckt den Eindruck von Couture, der durch den diamantbesetzten Goldbogen über dem Tourbillon noch verstärkt wird.
Das Tourbillon hat Uhrenliebhabern den Kopf verdreht, seit es sich auf den Zifferblättern der Uhren findet. Girard-Perregaux hat für den Antrieb dieser Uhr ein Handaufzugswerk verpflichtet. Das Manufakturwerk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und läuft für mindestens 70 Stunden.
Das Werk liegt in einem 32 x 27 mm Gehäuse aus Weißgold, das mit 54 Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Die Cat’s Eye Tourbillon ist ein Einzelstück.

Alle drei Cat`s Eye Modelle kommen an einem dunkelblauen Armband aus Alligatorleder.

Girard-Perregaux zeigt mit diesen drei Modellen eindrucksvoll, dass luxuriöse Modelle für Damen mit einer Menge Diamanten ausgestattet sein und trotzdem hervorragende Technik beinhalten können.

Sommeruhren bei Hublot: Blau war nie Schöner

Hublot hat in diesem Sommer gleich zwei blaue Modelle in seiner Kollektion willkommen geheißen: Den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri, eine Hommage and die wunderschöne Insel und seine vier Faraglioni. Und dann wäre da noch die Spirit of Big Bang Blue, die einen mit ihrem Azurblau zum Träumen von südlicheren Gefilden einlädt. Was könnte besser zum Sommer passen als Erinnerungen an Italien und die Côte d’Azur?

Schauen wir uns zunächst den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri an: Das blaue, mattierte Gehäuse aus Keramik hat einen Durchmesser von 45 mm. Die türkise Farbe des Gehäuses, die vom Wasser im Golf von Neapel inspiriert ist, findet sich auch im Sekundenzeiger wieder, der über dem skelettierten Zifferblatt seine Runden dreht. Auf dem Gehäuseboden hat Hublot die Fagiolini abgebildet. Dahinter arbeitet das HUB 1155, ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von 42 Stunden.
Der Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri tut sich als ein hervorragender Begleiter auf einer Reise gen Süden hervor wie auch als ideales Accessoire für den Urlaubslook. Der Chronograph wird von einem weißen Armband aus Kautschuk komplettiert.
Von diesem Chronographen bietet Hublot lediglich 30 Stück an.

Auch die Spirit of Big Bang Blue fängt das Gefühl des Sommers ein. Diese Uhr ist eine Hommage an die unendlichen Weiten der Meere und seiner strahlenden Farben. Das tonneau-förmige Gehäuse dieser Armbanduhr hat Hublot in leuchtend-blauer glasperlgestrahlter und polierter Keramik gestaltet. Es hat einen Durchmesser von 42 mm und ist wasserdicht bis 10 atm.
Auf dem Zifferblatt runden neben blauen auch weiße Akzente das Erscheinungsbild der Skelettuhr ab. Im Inneren dieser Uhr sorgt das HUB 4700, ein skelettiertes, automatisches Chronographenwerk, für einen reibungslosen Antrieb. Es arbeitet auf einer Frequenz von 5 Hz, stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung und ist durch einen Boden aus Saphirglas zu beobachten.
Komplettiert wird die Spirit of Big Bang Blue von einem ebenfalls blauen Armband aus Alligatorleder. Auch diese Uhr ist limitiert; von ihr gibt es jedoch 100 Stück.

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