Neuer Zeitmesser mit Stil und Tiefe bei Certina

Edel und funktional, innovativ und traditionsbewusst: Die jüngste Inkarnation der Certina DS PH200M hat viele Facetten. Auch wenn sie äußerlich und innerlich gereift ist, bleibt diese Uhr im Herzen ihrem gleichnamigen Modell von 2018 durch und durch treu: Als Nachfolger eines historischen Zeitmessers mit einer deutlichen Unterwasser-Affinität ist auch das neue Modell dem nassen Element zutiefst verbunden.

Certina hat die DS PH200M mit einem Gehäuse aus Edelstahl ausgestattet, das mit 42,8 mm Durchmesser einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Verstärkt wird dieser noch zusätzlich durch die gewölbte Drehlünette aus dunkelblauer Keramik, die mit einer goldfarbenen Skala versehen ist. Diese Lünette ist unverkennbar und fügt der DS PH200M ein unverwechselbares Element hinzu.
Die Keramiklünette umrahmt ein ebenfalls dunkellblaues Zifferblatt, das mit schlichten Zeigern und Indexen und einer entsprechend guten Ablesbarkeit besticht. Die großzügige Verwendung von Super-LumiNova garantiert, dass die Zeit auch unter schlechten Lichtverhältnissen – verursacht durch nächtliche Dunkelheit oder einem Vordringen in die Tiefen der Meere – zweifelsfrei und sicher abgelesen werden kann.
Neben Stunden, Minuten und Sekunden, die allesamt zentral angezeigt werden, stellt die DS PH200M auch eine Datumsanzeige in einem Fenster auf der 3-Uhr-Position zur Verfügung.

Für eine erhöhte Widerstandsfähigkeit der Uhr generell – und eine Wasserdichtigkeit bis 20 bar – sorgen neben dem historisch überlieferten DS-Konzept, das auch in dieser Neuauflage wieder zum Tragen kommt, die verschraubte Krone und das kratzfeste Saphirglas, welches die DS PH200M schützt.
Im Inneren des Gehäuses arbeitet das Powermatic 80 Kaliber. Dieses Automatikwerk wurde von Certina mit einer Nivachron-Spirale ausgestattet. Diese ist nicht nur resistent gegen Magnetfelder sondern auch äußerst unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Stößen. Das Werk ist durch einen Boden aus Saphirglas einsehbar.

Getragen wird die Certina DS PH200M an einem grau-blauen NATO-Armband.
Neben dem hier vorgestellten Modell ganz in Blau bietet Certina auch noch andere Varianten der DS PH200M an. Darunter ein Modell mit schwarzer Lünette, einem PVD-beschichteten schwarzen Gehäus, einem Armband aus braunem Kalbsleder oder Milainaise-Armband. Dank des Schnellwechselsystems, das immer mehr Uhrenhersteller einsetzen, lassen sich auch bei Certina die Armbänder einfach und unkompliziert zu Hause austauschen.

Millenary Frosted Gold Philosophique von Audemars Piguet

Die neue Millenary Frosted Gold Philsophique ist eine Hommage an kreative Freiheit und freigeistige Individualität. Diese Uhr hat es sich zur Aufgabe gemacht, trotz der Hektik unseres heutigen Lebensstils und bietet ihren Trägerinnen einen ganz neuen Blick auf die ihnen zur Verfügung stehende Zeit. Mit ihrem einzelnen Zeiger stellt sie sich gegen die heutigen Konventionen der Zeitmessung, gegen die Zwänge des unermüdlichen Strebens nach Präzision, das nicht nur unser tägliches Leben sondern auch die moderne Industrie kennzeichnet.
Inspiriert von den Armbanduhren mit nur einem Zeiger, wie sie im 17. Jahrhundert hergestellt wurden, zeigt auch die neue Millenary Frosted Gold Philosophique die Uhrzeit auf eher philosophische Weise an.
Audemars Piguet brachte das erste Philosophique-Modell 1982, auf dem Höhepunkt der Quarz-Krise, auf den Markt, denn die Manufaktur reagierte auf dieses, die Uhrenbranche schwer erschütternde Beben, mit mehr innovativer Mechanik.
Auch die Millenary-Uhren haben bei Audemars Piguet Tradition. Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 ist diese Linie mit ihrem elliptischen Gehäuse, den exzentrischen Zifferblättern und den sichtbaren Mechanikwerken eine Leinwand für die Kreativität der Manufaktur.

Die Millenary Frosted Gold Philosophique wird von den Uhrmachern von Audemars Piguet aus Respekt vor der Tradition in sorgsamer Handarbeit gefertigt. Das Gehäuse aus Rosé- oder Weißgold ist abwechselnd satiniert und im Frosted Gold-Finish gehalten. Diese Technik verdankt der Hersteller der Florentinischen Schmuckdesignerin Carolina Bucci. Der Diamantstaub-Effekt ist das Ergebnis einer sogenannten Mikro-Hammerschlagtechnik, bei dem das Metall stundenlang akribisch bearbeitet wird.

Der durchsichtige Gehäuseboden setzt einen subtilen Farbakzent und gibt den Blick auf die Schwungmasse frei, deren farbige Platten die Braun- und Blautöne des handgearbeiteten, genoppten Zifferblatts wieder aufnehmen. Der einzelne Stundenzeiger ist poliert und sandgestrahlt.

Als Ergänzung zur aktuellen Kollektion mit Handaufzug ist diese Uhr mit einem neuen Automatikwerk ausgestattet; dem Kaliber 3140. Dieses Uhrwerk verfügt über einen patentierten Mechanismus, der den Zeiger auf einen elliptischen Bahn um das Zifferblatt bewegt. Das Stundenrad ist direkt mit einer transparenten Scheibe auf dem Zifferblatt verbunden, auf der der einzelne Zeiger montiert ist. Auf diese Weise kann sich der Zeiger trotz des elliptischen Gehäuses auf einer klar definierten Bahn bewegen.

Beide Modelle der Millenary Frosted Gold Philosophique kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Alpina stattet seine Alpiner Quartz mit der GMT-Funktion aus

Die im Jahr 2019 von Alpina lancierte Alpiner Quartz Kollektion hat Zuwachs bekommen. Der Neuzugang fügen der Stunden-, Minuten-, Sekunden- und Datumsanzeige eine GMT-Funktion mit zentralen Zeigern hinzu. Alpina bietet dieses neue Modell in zwei verschiedenen Zifferblattfarben und zwei verschiedenen Armbändern an.
Im Jahr 1933, 50 Jahre nach seiner Gründung, brachte der Uhrenhersteller, damals noch eine relativ junge, Schweizer Maison, die Block Uhr heraus. Dieser Zeitmesser war mehr als eine Uhr. Er besaß die Grundlagen einer kassischen Sportuhr: Amagnetismus, Stoßfestigkeit, Wasserdichtigkeit und ein Gehäuse aus Edelstahl. Die 1938 entstandene Kollektion Alpina 4 sollte bereits die Ansprüche verkörpern, die heute, 80 Jahre später, als unverzichtbare Vorzüge der sogenannten Outdoor-Uhr gelten.

Genau dieser Linie folgt auch die neue Nachfahrin Alpiner Quartz GMT. Ihre Quarz-Technologie garantiert höchste Präzision im Alltag und bringt mit ihrer GMT-Funktion einen Mehrwert in die Kollektion. Diese Funktion ermöglicht es seinem Träger, auch in der Ferne seine Heimatzeit stets im Blick zu haben. Das ist wesentlich, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, Termine zwischen zwei Zeitzonen zu vereinbaren oder auch nur nach einer langen Reise seine innere Uhr wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Wie jede authentische Sportuhr legt auch die neue Alpiner Quartz GMT größten Wert auf gute Ablesbarkeit und Effizienz. Die Heimatzeit wird über einen großen, zentralen Zeiger mit roter Spitze angezeigt. Dieser verweist auf eine in die Lünette eingravierte 24-Stunden-Skala. Die beidseitig drehbare Lünette ermöglicht die Anpassung an die Ortszeit in nur wenigen Sekunden, und ohne dass man den Umweg über die Krone gehen muss.
Tages- und Nachtzeit werden intuitiv über zwei Farbcodes abgelesen, die der Unterscheidung dienen. So kann die Alpiner Quartz GMT auf eine Tag-/Nachtanzeige verzichten, welche die Übersichtlichkeit des Zifferblatts beeinträchtigt hätte.
Auch das mit der Ortszeit synchronisierte Datumsfenster befindet sich nun bei 3 anstatt bei 6 Uhr. So behält diese Uhr das ästhetische Gleichgewicht und die hervorragende Ablesbarkeit ihrer Vorgängerinnen bei. Diese Anpassung ermöglicht es außerdem, die Wasserdichtigkeit der Alpiner Quartz GMT von 100 Metern auf dem Zifferblatt anzugeben.

Die Alpiner Quartz GMT ist mit einem Gehäuse aus Edelstahl ausgestattet, das einen Durchmesser von 42 mm hat und, wie bereits erwähnt, eine Wasserdichtigkeit von 100 Metern bietet. Das Gehäuse kommt mit abgeschrägten Kanten, wechselt zwischen satinierten und polierten Oberflächen. Über dem Zifferblatt, das entweder in Antharzit oder in Marineblau verfügbar ist, liegt ein Saphirglas.

Zenith präsentiert neues Damenmodell in Dubai

Mit Defy Midnight, einer einzigartigen Reihe and Damenuhren mit einem eleganten, kosmischen Flair, präsentiert auf der ersten LVMH Watch Week eine Neuheit und erweitert damit gleichzeitig die Defy Kollektion. Die neue Elite-Kollektion definiert zudem die Codes der Uhrmacherei des 21. Jahrhunderts neu, um das absolute Maximum an zeitgenössischer Eleganz zu kreieren.

Mit der neuen Kreationen, die ausschließlich Frauen gewidmet sind, hebt Zenith beide Extreme im Spektrum der Damenuhr hervor. Auf der einen Seite steht die entschieden zeitgemäße Defy Midnight, auf der anderen die zeitlos elegante Elite Kollektion.
Für seine erste durch und durch feminine Uhr ließ sich Zenith vom Kosmos inspirieren. Die Defy Midnight ist ein vielseitiger und sportlich-eleganter Zeitmesser mit einem einzigartigen Zifferblatt. Sie ist ebenso ein Schmuckstück wie eine Uhr und der perfekte Begleiter für die Frau von heute: selbstbewusst, ausdrucksstark und mit einem ganz eigenen Stil.

Mit einem 36-mm-Gehäuse aus Edelstahl, das von Diamanten im Brillantschliff verziert ist, verleiht das Zifferblatt der Defy Midnight der Philosophie von Zenith, „time to reach your star,“ eine greifbare Ausdrucksform. Das Zifferblatt ist in Dunkelblau oder Grau erhältlich und mit einem glänzenden Finish versehen, das für eine beispiellose Tiefenwirkung einen vertikal abgestuften Effekt aufweist. Als Portrait des Nachthimmels über dem endlosen Horizont, wo die dunkle Weite des Weltraums dem Funkeln der Sterne als Leinwand dient, hat das Zifferblatt eine bezaubernde Wirkung. Das facettierte Sternlogo von Zenith ist der höchste Punkt auf dem abgebildeten Nachthimmel. Ergänzt wird die himmlische Landschaft von Sternen unterschiedlicher Größen – und einige davon leuchten im Dunkeln.
Ein drittes Zifferblatt aus weißem Perlmutt mit vertikalem Farbverlauf erinnert an Mondlicht in einer bewölkten Nacht. Jeder Stundenindex ist mit einem Diamanten besetzt, außer bei drei Uhr, wo sich das Datumsfenster befindet.

Zenith hat die Defy Midnight mit einem automatischen Elite-Manufakturwerk ausgestattet. Dieses bietet zuverlässige Präzision und eine Gangreserve von 50 Stunden. Eine sternförmige Schwungmasse fügt der Ansicht des Gehäusebodens ein galaktisches Element hinzu.

Die Defy Midnight ist mit einer Auswahl an Armbändern – das integrierte Edelstahlarmband sowie eine Auswahl an farbenfrohen Satin- und Lederarmbändern – erhältlich, die von der Trägerin leicht ausgetauscht werden können, um die Uhr verschiedenen Looks und Anlässen anzupassen.

Mond und Sterne bei H. Moser & Cie.

Die neueste Kreation von H. Moser & Cie. verkörpert technische Komplexität und ist dabei elegant, poetisch, kompromisslos schlicht – und damit der Uhrmachertradition des Hauses mehr als würdig.
Mit der Endeavour Perpetual Moon Concept Aventurine lässt H. Moser & Cie. Uhrenliebhaber weit in die Milchstraße reisen und holt den Mond an das Handgelenk seines Trägers. Die Interpretation der Mondphase, mit der dieser Zeitmesser dem Erdtrabanten Tribut zollt, ist ebenso minimalistisch wie poetisch.

Bei sechs Uhr steht in einem ideal proportioniertem Fenster ein silberheller Mond. Sein Erscheinungsbild ist entschieden modern und reduziert. Für diese Ode an die Einfachheit hat sich H. Moser & Cie. für ein Concept-Zifferblatt entschieden, das ohne Indizes und Logos auskommt. Somit kann der Mond seine Wirkung voll entfalten. Und weil der Hersteller keine halben Sachen macht, schenkt er dem Träger nicht nur den Mond, sondern auch die Sterne: Das Zifferblatt ist aus dezent funkelndem, mitternachtsblauen Aventurin gefertigt, welcher die Schönheit des Mondes betont und mit seinen glänzenden Einschlüssen an die Sternbilder des Nachthimmels erinnert.

Kommen wir zum Uhrwerk: Mit einer Abweichung von lediglich einem Tag in 1027 Jahren ist die Endeavour Perpetual Moon Concept Aventurine eine der präzisesten Mondphasen auf dem Markt. Angetrieben wird sie von einem Manufakturwerk, dem Kaliber HMC801 mit Handaufzug. Es stellt eine Gangreserve von mindestens sieben Tagen sicher; die Anzeige dafür befindet sich auf der Werkseite.
Die Mondphasenanzeige ist äußerst präzise und kann minutengenau eingestellt werden. Die Einstellung erfolgt komfortabel über einen Drücker an der Seite des Gehäuses, unterstützt durch den kleinen zentralen Sekundenzeiger in Pfeilform, der als 24-Stunden-Anzeige dient.

Die Endeavour Perpetual Moon Concept Aventurine ist in zwei Varianten erhältlich; in Rotgold und Stahl. Beide Materialien unterstreichen die Wirkung des Aventurin-Zifferblatts und kommen in einem Durchmesser von 42 mm.
Armbänder aus Alligatorleder runden die Endeavour Perpetual Moon Concept Aventurine ab: schwarz beim Modell aus Rotgold, mitternachtsblau bei der Variante aus Stahl. Jede Ausführung ist in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren erhältlich.

Patrimony Automatik: minimalistisch, mitternachtsblau, elegant

Vacheron Constantin hat zwei neue, minimalistische Damenmodelle vorgestellt, die mit zeitloser Eleganz bestechen, mit einer femininen Silhouette und mit funkelnden Diamanten.
Die Patrimony ist die ideale Uhr für Frauen, die nach eleganten, schlichten und technisch anspruchsvollen Begeitern suchen. Die perfekte Form der Patrimony Automatik hält sich zurück, das Erscheinungsbild ist dezent, distinguiert und ästhetisch äußerst ansprechend. Seit dem Jahr 2004 verkörpert die Patrimony Kollektion zeitlose Uhrmacherkunst, balanciert zwischen Klassik und Moderne.

Die Patrimony Automatik ist in zwei Damenversionen erhältlich – mit einem Durchmesser von 36 und 36,5 mm. Die Gehäuse bestehen aus Roségold und sind wasserdicht bis 3 bar.
Diese Uhr gibt es entweder in einer schlichten Roségold-Version oder mit Diamanten. In letzterer reihen sich 68 rund geschliffene Edelsteine auf der Lünette aneinander, und auch die Krone trägt einen schimmernden Diamanten. Der satinierte Sonnenschliff auf dem Zifferblatt verstärkt die Wirkung mit seinen herrlichen Reflexen zusätzlich.
Die Oberfläche der Zifferblätter ist leicht gewölbt und wird von einer eingearbeiteten Perlen-Minuterie begrenzt. Glatte Indizes, ein Datumsfenster bei 6 Uhr, schlanke Stunden- und Minutenzeiger (ebenfalls aus Roségold) werden von einem schmalen, leicht gebogenen Sekundenzeiger komplettiert.

Im Inneren der Patrimony Automatik arbeitet das Kaliber 2450 Q6/2. Das Automatikwerk stellt eine Gangreserve von 40 Stunden zur Verfügung und arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz. Das Werk kann mitsamt seiner wunderschönen skelettierten Schwungmasse durch den gläsernen Boden betrachtet werden.
Präzision und Zuverlässigkeit ist, was einem als erstes bei den Werken von Vacheron Constantin in den Sinn kommt. Und wir sind besonders begeistert, wenn Hersteller ihre leistungsstarken Automatikwerke (und natürlich auch Mechanikwerke!) in Damenmodelle einbauen. Das Hauptproblem ist natürlich, dass diese Werke meistens größer und auch schwerer sind als Quarzwerke; erst mit ihnen wurden extrem kleine Damenmodelle erst möglich.

Der Minimalismus, den die Patrimony Automatik ausstrahlt, wird auch durch das dunkelblaue Armband aus Alligatorleder nicht gestört, sondern, im Gegenteil, davon noch hervorgehoben.

SeaQ und die Tradition der Taucheruhr bei Glashütte Original

Die Zeitmesser aus Glashütte werden seit langem für ihrer hochwertige Mechanik, ihre aufwendigen Dekorationen und zeitlose Eleganz geschätzt. Seit dem 19. Jahrhundert werden präzise Uhren aus Glashütte auch als zuverlässige Instrumente für die Navigation und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet.
Basierend auf einem reichen Erfahrungsschatz und seinem historischen Erbe lancierte Glashütte Original nun nach Marinechronometern, Beobachtungs-, Piloten- und Taucheruhren eine fünfte Kollektion: die „Spezialist“. Sie richtet sich an den unerschrockenen Mann, der sein Leben aktiv gestaltet. Auftakt der neuen Kollektion ist die Taucheruhr SeaQ, die Geschichte und Moderne miteinander vereint. Als Vorbild der neuen Taucheruhr diente die speziell für Sporttaucher entwickelte „Spezimatic Typ RP TS 200“ aus dem Jahr 1969.

Die SeaQ ist in zwei Modellvarianten erhältlich: als SeaQ in einer limitierten und in einer Serienversion sowie als SeaQ Panoramadatum mit schwarzem oder blauem Zifferblatt.
Bereits vor 50 Jahren zeichneten sich die Glashütter Uhren durch hohe Qualität und komplexe Funktionalität aus. Mit der limitierten SeaQ 1969 greift die Manufaktur diese Tradition auf, indem sie auf dem schwarzen Zifferblatt die historische Beschriftung zitiert und die Anzahl der Lagersteine wiedergibt. „Shockproof“ verweist auf dei schon seinerseits besonders stabile Bauweise der Taucheruhr.
Auch der beige Farbton „Old Radium“ auf den arabischen Ziffern und Indexen sowie die grünen Zeiger wurden vom historischen Vorgänger übernommen.
Auf dem Boden der Uhr findet sich ein gravierter Dreizack, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Das schwarze Zifferblatt der Serienversion der SeaQ wird von arabischen Ziffern, Indexen und Zeigern im historischen Farbton „Old Radium“ akzentuiert. Auch diese Variante verfügt über eine gravierte Bodenplatte.

Die SeaQ Panoramadatum ist mit dem für Glashütte Original typischen Großdatum ausgestattet, das sich harmonisch bei 4 Uhr integriert. Auf dem wahlweise schwarzen oder blauen und mit Strahlenschliff veredelten Zifferblatt präsentieren sich die Zeiger, applizierte arabische Ziffern und Indexe in Grün bzw. in Weiß.

Mit einer Wasserdichtigkeit von bis 20 bar, was ca. 200 Metern entspricht, ist die SeaQ für wechselnde Druckverhältnisse auch n größerer Tiefe gewappnet. Das zweite Modell, die SeaQ Panoramadatum ist sogar wasserdicht bis 30 bar und damit selbst für Tauchprofis geeignet. Die Wasserdichtigkeit beider Modelle wird durch zahlreiche Details unterstützt, wie durch die verschraubte Krone, die fixierte Bodenplatte bei der SeaQ und den verschraubten Saphirglasboden der Panoramadatum-Modelle.

Als echte Taucheruhren verfügen alle Varianten über eine einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehbare, spürbar rastende Lünette zur sicheren Bestimmung der Tauchzeit. Die SeaQ punktet mit einer deutlichen Minutenrastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecksmarkierung für den Tauchbeginn. Die Keramikeinlage sorgt für eine kratzfeste Lünettenoberfläche.
Die SeaQ 1969 und die SeaQ werden vom automatischen Manufakturkaliber 39-11 angetrieben, welches über eine Gangreserve von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr verfügt.
Glashütte Original hat das Werk in ein Edelstahlgehäuse von 39,5 mm Durchmesser verbaut.

Für die SeaQ Panoramadatum haben die Glashütter Konstrukteure das Kaliber 36 für den Einsatz unter Wasser variiert. In der Version 36-13 arbeitet es präzise und stabil, stoßsicher im 43,2-mm-Gehäuse verankert und mit einer beeindruckenden Gangreserve von 100 Stunden.

Von der SeaQ 1969 sind 69 Stück erhältlich. Sie kommt mit zwei Armbandvarianten: mit einem aus Kautschuk und einem wasserfesten Nylon-Webarmand. Für die SeaQ und die SeaQ Panoramadatum bietet Glashütte Original zusätzlich ein Edelstahlband an.

Ocean Star Tribute: Mido ehrt seine Kult-Kollektion

Bereits in den 1930er Jahren war Mido für das leistungsstarke Abdichtungssystem seiner Zeitmesser bekannt. Das markanteste Symbol dafür ist die Kollektion Ocean Star, die den Meeren gewidmet ist. Die 1944 begründete Modellfamilie ist ein typisches Beispiel für die Uhrmacherfertigkeiten der Marke und begeht ihren 75. Geburtstag mit der Einführung der Ocean Star Tribute.
Über die Meerenge von Gibraltar wacht der Leuchtturm Europa, erbaut, um allen Stürmen zu trotzen und mit seinem mächtigen Lichtstrahl Seefahrern den Weg zu weisen. Die Kollektion Ocean Star von Mido soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses robusten und doch schlanken Bauwerks verkörpern und den Menschen nicht weniger dabei unterstützen, die Meere zu erobern.

75 Jahre nach der ersten Ocean Star lanciert Mido nun eine Spezialserie als Hommage an die ikonische Kollektion, die bereits seit den 1940er Jahren für ihre Wasserdichtigkeit bekannt ist. Die beiden neuen Ocean Star Tribute Modelle sind eine zeitgenössische Neuinterpretation der in den 1960er Jahren kreierten Taucheruhren und liefern zahlreiche Anspielungen auf diese historischen Modelle.

Das runde, robuste Gehäuse aus polierten Edelstahl kommt in einem Durchmesser von 40,5 mm und wird durch eine einseitig drehbare Lünette mit je nach Modell blauem oder schwarzem Aluminiumring akzentuiert, der die Farbe der Zifferblätter wieder aufnimmt. Mehrere Tupfer aus Super-LumiNova auf der Lünette sorgen dafür, dass anhand der Indexe und Zeiger eine perfekte Ablesbarkeit unter allen Tauchbedingungen garantiert ist.
Die Stunden- und Minutenzeiger sind flach diamantgeschliffen, während der Sekundenzeiger orangefarben lackiert ist – in der Farbe von Mido. Ein bei 3 Uhr platziertes Fenster zeigt Tag und Datum an. Die Zifferblätter werden in ihrer ganzen Eleganz in mediterranem Blau oder intensivem Schwarz von einem Saphirglas geschützt.

Das Vintage-Design mag die ruhmreiche Geschichte der Marke würdigen, das Automatikwerk, mit dem die beiden Ocean Star Tribute ausgestattet sind, verortet die beiden Zeitmesser jedoch entschieden in der Gegenwart. Mit dem Kaliber 80 beherbergen die Uhren ein Werk der jüngsten Generation, ein hochmodernes Automatikwerk, das eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung stellt. Es basiert auf dem ETA C07.621 und arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.
Der Gehäuseboden wartet mit einer schöne Überraschung auf: Ihn ziert ein polierter Relief-Seestern – das historische Ocean-Star-Emblem. Und haben wir erwähnt, dass die Gehäuse bis 20 atm wasserdicht sind?

Das flexible, bequeme Armband aus Edelstahl aus vielen Gliedern verleihen ihnen den großartigen Retro-Look, der die Modelle seinerzeit erfolgreich machte – noch bevor der Look Retro war, versteht sich.

In den Marianengraben mit Omega

Als Victor Vescovo zu Beginn des Jahres sein U-Boot „Limiting Factor“ auf den Grund des Marianengraben steuerte, setzte er mit einer Tauchtiefe von 10.928 Metern einen neuen Weltrekord. Drei Omega Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional waren beim Tauchgang dabei: Zwei waren an den Greifarmen des Tauchboots fixiert, eine an einem Lander.

Und wer könnte besser geeignet sein, eine Reise in die tiefsten Tiefen zu begleiten als Omega, begleiten die Uhren der Marke doch schon lange Taucher und Abenteurer in gefährliche Tiefen. Bereits im Jahr 1932 die „Marine“ vorgestellt – die erste Taucheruhr für jedermann. Die Taucheruhr wurde damals von dem Forscher Charles W. Beebe verwendet, als er seinen 14-Meilen-Tauchgang wagte.
1948 dann war das Geburtsjahr der Omega Seamaster, die von britischen Piloten und Seeleuten wegen ihrer Wasserdichtigkeit und Zuverlässigkeit geschätzt wurde. Die Seamaster 300 aus dem Jahr 1957 wurde speziell für Taucher und Unterwasserarbeiter entworfen.
Die Omega „Ploprof“ entstand 1970 und hat Jacques-Yves Cousteau auf seinen Tauchgängen begleitet. Nur ein Jahr später folgte die Seamaster 1000, ein Jahr darauf die Seamaster 120 Big Blue. 1993 brachte Omega dann die beliebte Seamaster Diver 300M auf den Markt.
Das Jahr 2005 sah dann die Anfänge der Ultra Deep, die wir heute hier vorstellen.

Die Entwicklung der Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional fing für Omega bei Null an und beinhaltete einige Risiken. Eine Uhr muss nicht enorm groß sein, um extremen Belastungen standzuhalten. Dem Hersteller ist es gelungen, die Dicke der Taucheruhr auf weniger als 28 Millimeter zu begrenzen, ohne dass die Widerstandsfähigkeit der Uhr beeinträchtigt wäre. Lünette, Gehäuse, Boden und Krone bestehen aus verarbeiteten Ausschussteilen vom Rumpf des Tauchboots. Daneben kommt die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional mit einem Bullauge. Dessen Lastaufnahmefläche wurde so ausgelegt, dass der Druck auf die Innenkanten des Kegels, wo die Belastung am größten ist, minimiert wird.
Die Bandanstöße der Uhr wurden vollständig in das Titangehäuse integriert und bleiben offen, um das Risiko zu verringern, das beim Tiefseetauchen Materialbelastungsgrenzen überschritten werden. Wegen ihres markanten Designs werden sie auch „Manta“-Bandanstöße genannt.

Der gewählte Maximaldruck entspricht den im Marianengraben erforderlichen Toleranzen, aber um sicherzugehen und den Normen für Taucheruhren zu entsprechen, bestand Omega darauf, eine 25-prozentige Sicherheitsmarge hinzuzufügen was bedeutete, dass die Uhren bis 1500 bar funktionieren mussten. Und als wäre das noch nicht genug, mussten sich die drei Exemplare nach der Rückkehr von ihrem Tauchgang zehn Tage lang den strengen Prüfungen des METAS stellen. Auch nach den Strapazen in den Tiefen des Marianengrabens haben die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep alle Tests bestanden und das Zertifikat Master-Chronometer verliehen bekommen.

Das Expeditionslogo befindet sich im Zentrum des Gehäusebodens, eingerahmt von konzentrischen Kreisen, welche die Multi-Beam-Sonartechnologie symbolisieren. Daneben findet man auch Informationen wie Modell, Referenznummer, Zertifizierung und „tested 15,000m 49212ft“.

Bei der Wahl des Armbandmaterials knüpfte Omega an seine Erfahrung in der Raumfahrt an: Die Kombination aus einem Polyamidarmband und Klettverschluss ist eng mit den Armbändern verbunden, die bei den Apollo-Missionen zum Einsatz kamen.

Audemars Piguet und der Code 11.59 Automatik Chronograph

Audemars Piguet hat zu Beginn dieses Jahres eine neue Uhrenlinie unter dem Namen Code 11.59 vorgestellt. Darin hat sich der Uhrenhersteller einmal mehr vor die Herausforderung gestellt gesehen, neue Maßstäbe zu setzen. Seit Anfang an arbeitet das Haus mit den besten Handwerkern zusammen, die ihr Metier auf höchstem Niveau ausüben. Trotzdem versucht Audemars Piguet immer wieder, in neue Gefilde höchster Kunstfertigkeit vorzudringen und die technische Vollendung der eigenen Vorgehensweisen und Produktionsstandards weiter voranzutreiben.
Mit 13 Modellen – darunter vier Komplikationen – steht Code 11.59 für eine der umfassendsten Produkteinführungen in der Geschichte von Audemars Piguet. Zudem präsentiert die Manufaktur erstmals eine Kollektion, die sich bewusst an Männer und Frauen wendet.

Bei der Gestaltung des unverkennbaren Gehäuses dieser Kollektion vereint Audemars Piguet Spannungen und Gegensätzlichkeiten zu einem harmonischen Ganzen. Mit seinem achteckigen Mittelteil in einem runden Gehäuse reiht sich das neue Gehäuse in die lange, von Form- und Designexperimenten geprägte Geschichte des Uhrenherstellers ein.
Der obere Teil der skelettierten Bandanstöße ist an die schmale Lünette geschweißt, während sich der untere Teil flächenbündig und grazil anschmiegt. Sowohl die Bandanstöße wie auch das Gehäuse selbst sind satiniert, abgeschrägt und poliert.

Das tiefblau oder schwarz lackierte Zifferblatt des Automatikchronographen besticht durch seinen makellosen Spiegelglanz. Die goldenen Indexe und die goldene einzelne Ziffer bei 12 Uhr sind gewölbt und poliert und ebenso wie das hervorstehende Logo sowie die langen Stabzeiger auf das Gehäuse aus Rosé- oder Weißgold abgestimmt. Als besonders Highlight sind die Chronographenzähler von goldenen Fäden mit polierten spitzen Winkeln eingerahmt – eine anspruchsvolle Veredelung bei lackierten Zifferblättern. Auf der 3-Uhr-Position findet sich das Hilfszifferblatt für die Stunden, auf 9 Uhr das für die Minuten. Auf 6 Uhr liegt die kleine Sekunde und das Datumsfenster hat Audemars Piguet auf 4.30 Uhr platziert. Es verschmilzt herrlich nahtlos mit dem Hintergrund des Zifferblattes.
Audemars Piguet hat den Höhenring – je nach Version – in blau oder schwarz lackiert. Das Zifferblatt wird durch ein Saphirglas geschützt, das extra für diese Kollektion entwickelt wurde. Es ist komplex, doppelt gewölbt und entspiegelt, und bestimmt mit seinem bombierten Profil das aktuelle Design der Uhren entscheidend mit. Die innere Oberfläche des Glases ist wie eine Kuppel geformt, während die äußere Oberfläche von 6 bis 12 Uhr senkrecht gebogen ist. Durch das Spiel mit Tiefe, Perspektive und Licht ergibt sich ein einzigartiges optisches Erlebnis.

Das neue Manufakturkaliber 4401 verkörpert das konstante Streben nach Innovation, für das Audemars Piguet bekannt ist. Das Kaliber besitzt eine springende Datumsanzeige und einen integrierten Säulenrad-Chronographen mit Flyback-Funktion, die einen Neustart des Chronographen ermöglicht, ohne diesen zuvor zu stoppen und auf Null zurückstellen zu müssen. Neben einer Gangreserve von 70 Stunden bietet das Werk zudem eine herrlich skelettierte Schwungmasse aus Roségold, die durch den gläsernen Gehäuseboden zu sehen ist. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine erhöhte chronometrische Genauigkeit aus.
Das Werk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz oder mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und besteht aus 367 Einzelteilen.

Der Chronograph Automatik liegt in einem 41-mm-Gehäuse das bis 3 atm wasserdicht ist und kommt an einem handgenähten Armband aus blauen oder schwarzen Alligatorleder mit großen eckigen Schuppen.