Marine Torpilleur: Ulysse Nardin erweitert seine Flotte

Ulysse Nardin hat Ende Juni zwei neue Uhrenmodelle vorgestellt, mit denen der Hersteller seine Marine Torpilleur-Reihe erweitert. Pur, zeitgenössisch und in klassischem Schwarz oder edlem Dunkelgrau sind diese Uhren so grazil und stromlinienförmig wie die kleinen Torpedoboote, die ihnen als Namensgeber dienten.
Die Marine Torpilleur präsentiert sich als eine weniger formale und zeitgemäßere Version des legendären Ulysse Nardin Marine Chronometer und dürfte somit auch für eine jüngere Zielgruppe attraktiv sein. Das hält die Uhr jedoch nicht davon ab, auf den Innovationen des 19. Jahrhunderts zu beruhen.

Die Marine Torpilleur Flotte, die ursprünglich mit weißen und blauen Zifferblättern eingeführt wurde, hat mit einer Variante in Rotgold mit schwarzem Zifferblatt und der reinen Boutique-Version in Edelstahl mit grauem Zifferblatt zwei spektakuläre neue Mitglieder bekommen.
Mit der Marine Torpilleur greift Ulysse Nardin einmal mehr auf sein maritimes Erbe zurück; gleichzeitig wurde die Uhr für den täglichen Gebrauch in der Stadt vollständig modernisiert und glänzt durch hohen Tragekomfort und Ästhetik gleichermaßen. Als echter Chronometer mit COSC-Zertifizierung steht diese Uhr für zeitgemäßes Uhrendesign in Reinkultur – hier trifft generationsübergreifendes handwerkliches Können auf Savoir-faire.

Elegant verlängerte römische Ziffern weisen die Stunden aus. Die anmutigen Zeiger im Poire-Stil sind bei beiden Modellen aus Rotgold. Das gilt auch für die Gangreserveanzeigen „Haut“ (hoch) und „Bas“ (niedrig). Der Zähler der kleinen Sekunde bei sechs Uhr umschließt das Datumsfenster, wie das rote „1846“-Logo, das auf das Gründungsjahr von Ulysse Nardin verweist. Das Zifferblatt wird von einem schmalen Höhenring umrahmt und von einem entspiegelten Saphirglas geschützt.

Das 42-mm-Gehäuse wurden komplett überarbeitet und kommt nun mit leichteren, länglicheren Bandanstößen, einer schmaleren, geriffelten Lünette. Die Krone ist verschraubt und trägt das eingravierte Logo von Ulysse Nardin. Die Uhr ist wasserdicht bis 50 Meter.
Angetrieben wird die Marine Torpilleur vom hauseigenen Marine-Chronometer UN-118. Das Automatikwerk bietet eine Gangreserve von 60 Stunden und ist durch den Boden aus Saphirglas zu sehen.

Farblich zu den Zifferblättern passende Armbänder aus Alligatorleder runden das Enseble ab.

Untertauchen mit der neuen Bremont Waterman

Bremont hat seiner Kollektion eine eindrucksvolle und technische Taucheruhr hinzugefügt, die Limited Edition Bremont Waterman. Dieser mechanische Chronometer folgt einer eindrucksvollen Reihe von Marineuhren, die sich einen Ruf als langlebige und präzise Instrumente erworben haben. Bremont hat vor allem in der Testphase der Waterman eng mit dem weltbekannten Freitaucher, Abenteurer, Surfer und Umweltschützer Mark Healey zusammengearbeitet.
Die Bremont Waterman, die auch eine GMT-Funktion bietet, ist auf 300 Stück limitiert.

Bremont hat der Waterman die Architektur S500 zugrunde gelegt, auf die sich militärische Einheiten und Entdecker weltweit verlassen. Auch wenn der Boden aus Saphriglas ist, kommt die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit von 50 atm, selbstverständlich gibt es ein Heliumventil, die Uhr ist schockresistent, kommt mit einem kratzfesten Saphirglas über dem Zifferblatt und selbstverständlich auch mit einer einseitig drehbaren Lünette. Auf diesen Zeitmesser kann man sich auch in Extremsituationen verlassen.

Das Zifferblatt ist aufgeräumt und bietet eine hervorragende Ablesbarkeit. Zeiger und Indexe sind mit Super-LumiNova ausgestattet, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen sicher abgelesen werden zu können. Das durchgängige weiß-blaue Thema verleiht der Uhr eine herrliche Optik. Auf der 3-Uhr-Position findet sich das Datumsfenster und der vierte Zeiger (das wäre der Rote) ist für die GMT-Funktion zuständig.

Das Gehäuse der Waterman ist aus Edelstahl und vereint polierte wie satinierte Flächen. Um einem versehentlichen Verstellen vorzubeugen, hat Bremont das Gehäuse mit einem Kronenschutz ausgestattet. Mit einer Wasserdichtigkeit von 500 Metern und in Kombination mit dem Heliumventil ist diese Uhr als ernsthaftes Instrument gestaltet und sollte entsprechend genutzt werden.
Im Inneren des Gehäuses liegt das modifizierte Kaliber 11 1/4“‘ BE-93-2AE, ein automatisches Chronometer. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung. Der umgestaltete und skelettierte Rotor kann durch den Boden eingesehen werden – eine Seltenheit bei Taucheruhren.
Die Bremont Waterman wird von einem Armband aus Kautschuk oder Kevlar komplettiert – beide im Blau der gestalterischen Elemente auf dem Zifferblatt.

Chopard: L.U.C Regulator in Rotgold

Früher besaß jede Uhrmacherwerkstatt eine sogenannte Regulator-Uhr als Referenz, mit deren Hilfe alle anderen Uhren eingestellt wurden. Diese verfügte über individuelle Zähler mit Stunden bei drei Uhr, Sekunden bei sechs Uhr und Minuten im Zentrum. Mit der L.U.C Regulator verkleinerte Chopard diese Uhr auf das Format einer Armbanduhr und hat sich so ein High-End Prestigeobjekt geschaffen. Diese Armbanduhr wurde von Chopard erstmals auf der diesjährigen Baselworld vorgestellt.

Chopard-L.U.C-Regulator-WatchUnd die L.U.C Regulator hat so einiges zu bieten mit der Anzeige von Stunden und Minuten, einer kleinen Sekunde, Skundenstopp, der 24-Stunden GMT-Anzeige für eine zweite Zeitzone und einer Datumsanzeige, die sich dezent zwischen die 20 und die 25 Minuten schmuggelt . Das Hilfszifferblatt auf neun Uhr stellt die Anzeige einer zweiten Zeitzone zur Verfügung. Die Gangreserveanzeige befindet sich auf 12 Uhr. Alle Oberflächenveredelungen sind von Hand ausgeführt.
Das Zifferblatt ist ausgewogen und wunderbar symmetrisch in der Verwendung der zahlreichen Hilfszifferblätter und gut ablesbar. Gerade bei einer Uhr wie dieser wird deutlich, wie wichtig ein hervorragendes Design des Zifferblattes für eine Uhr ist, wie sehr der Träger davon profitiert, vor allem in Sachen Ablesbarkeit. Gerade Regulator-Uhren sind häufig nicht gut ablesbar und das Zifferblatt sieht unübersichtlich und überfüllt aus. Das gilt auch für die Vorgängeruhren der L.U.C Regulator. Deshalb ist es besonders schön zu sehen, wie ausgewogen und sauber bei diesem neuen Modell das Zifferblatt gestaltet wurde.

Angetrieben wird diese Uhr vom hauseigenen Kaliber L.U.C 98.02-L, einem mechanischen Werk mit Handaufzug. Dieses Kaliber ist keine neue Entwicklung; es wurde auch schon in Vorgängern der hier vorgestellten Regulator-Uhr verbaut.
Dank der Quattro-Technologie verfügt diese Uhr über eine beeindruckende Gangreserve von 216 Stunden.

Die L.U.C Regulator ist mit dem Chronometer-Zertifikat des COSC und der Genfer Punze ausgezeichnet.