RJ: Spider-Man ist zurück

Es ist bereits zwei Jahre her, dass RJ seine letzte Spider-Man Uhr vorgestellt hat. Entsprechend euphorisch waren wir, als wir von der neuesten Kollaboration mit Marvel erfuhren – und noch mehr, als klar wurde, dass im Rahmen dieser nicht nur eine, sondern gleich zwei Spider-Man Modelle entstanden. Und zwar die ARRAW Spider-Man sowie die ARRAW Spider-Man Tourbillon.

Die RJ ARRAW Spider-Man ist eine Skelettuhr, die vielfältige Anspielungen auf den Comic-Helden auf dem Zifferblatt trägt. Darunter liegt ein skelettiertes Werk, dem RJ die Form eines Spinnennetzes verliehen hat. Passend dazu kommt auch die kleine Sekunde, angezeigt zwischen 8 und 9 Uhr, in Form einer roten Spinne.
Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden. Das Ganze ist in ein robustes Gehäuse aus schwarzem Karbon verbaut, das wasserdicht ist bis 10 atm.
Die RJ ARRAW Spider-Man ist limitiert auf 100 Stück.

Die ARRAW Spider-Man Tourbillon ist die erste Komplikation, die RJ im eigenen Haus entwickelt und hergestellt wurde. Die Konstruktion des Tourbillons ist co-axial; Stunden und Minuten werden dezentral angezeigt. Das zentrale Tourbillon wurde von RJ Studio nicht nur deshalb entwickelt, weil der Hersteller eine Komplikation sein Eigen nennen wollte, sondern in erster Linie deshalb, um die Gangreserve auf 150 Stunden (oder 6 Tage) zu erhöhen.
Um eine perfekte Symmetrie gewährleisten zu können, hat sich RJ dafür entschieden, das Gehäuse ohne eine Krone zu gestalten. Entsprechend anders gestaltet sich der Aufzugsprozess: Im Gehäuserücken befindet sich ein Ring, der angehoben und im Anschluss gedreht werden muss wie ein Schlüssel. Und die Zeit wird über einen verdeckten Drücker auf der 6-Uhr-Position eingestellt. Um einen maximalen Einblick in das skelettierte Uhrwerk zu ermöglichen, hat sich RJ für einen gläsernen Boden entschieden.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 mm, ist wasserdicht bis 10 atm und besteht aus schwarzem Karbon oder, in einer zweiten Variante, aus einem roten Glasfaserverbund und Karbon. Natürlich ist es mit den RJ Bumpers aus Kautschuk ausgestattet.

Von der Spider-Man Tourbillon gibt es in beiden Version je 10 Stück.

Louis Erard und Alain Silberstein präsentieren zwei Limited Editions

Die Uhrenmarke Louis Erard präsentiert zwei Limited Editions in Zusammenarbeit mit Künstler und Uhrendesigner Alain Silberstein. Es handelt sich um eine Neuinterpretation des hausintern erarbeiteten Regulators und um eine zweifache Premiere: In ihrem 90-jährigen Bestehen hat der Hersteller noch nie einem Künstler freie Hand gegeben und Alain Silberstein hat noch nie zuvor einen Regulator entworfen.

Hinter der verspielten und leichten Optik dieser Limitierten Edition verbirgt sich jede Menge Tiefe. Diese Uhr ist gleichzeitig eine strategische Demonstration des Hauses Louis Erard, das sich mehr denn je auf seine Berufung als unabhängiger Hersteller von exzellenten und erschwinglichen Modellen konzentriert.

Bei diesem ersten Werk dreht sich alles um die Mechanik: der hausinterne Regulator, ein exklusives Kaliber von Louis Erard. Diese Komplikation verweist direkt auf die Geschichte der Uhrmacherei. Das ursprüngliche Prinzip des Regulator ist es, die Anzeigen von Stunden, Minuten und Sekunden zu trennen, um ein mehr an chronometrischer Präzision zu erreichen. Louis Erard hat daraus eine Säule gemacht und den Regulator seit seinem Neustart im Jahr 2003 in das Herz der Kollektionen integriert. Der Regulator steht mehr denn je im Zentrum der Strategie.
Für Alain Silberstein ist der Regulator auch ein technischer, ästhetischer und philosophischer Beweis. Der Regulator ist ein Meisterstück für sich, ein Modell der Aufgliederung der Anzeige der Uhrzeit mit Fokus auf dem zentralen Minutenzeiger. Dieser weist die grundlegendste Form auf, die es für eine Anzeige ist: einen Pfeil. Er zeigt sich groß und gelb in der schwarzen Version und in einem tiefen Blau in der weißen Version. Dieser Minutenpfeil zeigt schlicht auf Schienen. Der gesamte Rest des Zifferblattes weist das selbe geometrisch-minimalistische Design auf: Der Stundenzeiger ist ein massives Dreieck in Rot, die Sekunden werden von einem geschlängelten Zeiger angezeigt. Die Farben sind auf das Grundspektrum Blau, Rot und Gelb beschränkt, wie zur Zeit des Bauhauses, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Auf diese Weise zollen die Uhren dieser Wiege des modernen Designs Tribut.

Angetrieben werden die Modelle von einem Automatikkaliber, dem ETA Peseux 7001, welches um die Komplikation Louis Erard RE9 erweitert wurde. Es arbeitet auf einer Frequenz von 21.900 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Louis Erard und Alain Silberstein haben die Gehäuse jeweils passend zu den Zifferblättern gestaltet. Sie bestehen entweder aus reinem Edelstahl oder aus Edelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung und sind wasserdicht bis 5 atm. Je nach Farbe kommen die Uhren an einem schwarzen oder braunen Armband aus Kalbsleder.
Wie erwähnt handelt es sich hier um zwei Limited Editions mit jeweils 178 Uhren.

MB&F Horological Machine N°9 Flow

In der Nachkriegszeit der späten 1940er- und 1950er-Jahre begann man damit, aerodynamische Prinzipien auf Automobile zu übertragen. Kurvige Formen erfreuten sich immer größerer Beliebtheit, da sie unmittelbar Leistung und Geschwindigkeit versprachen. Dabei ließen sich die Designer von ihrem Sinn für Ästhetik leiten. Dabei entstanden unter anderem der Mercedes-Benz W196 und der Buick Streamliner von 1948. Andere Branchen wie die Luftfahrt zogen nach.
Und nun präsentiert MB&F die von den dynamischen Silhouetten der Automobile und Flugzeuge der Mitte des letzten Jahrhunderts inspirierte Horological Machine N°9 Flow.

Mit ihrem hochkomplexen Gehäuse mit abwechselnd poliertem und satiniertem Finish erinnert sie an ein Düsentriebwerk. Sie ist mit einem ebenso komplexen und vollständig in-house entwickelten Handaufzug-Uhrwerk ausgestattet ausgestattet. Voneinander unabhängig an beiden Flanken der Horological Machine N°9 unter verlängerten Saphirkristallkuppeln angebrachte Doppeluhren laufen bei gemächlichen 2,5 Hz. Ein drittes Saphirkristallgewölbe über dem Zentralkörper offenbart das Getriebe des HM9-Motors: ein Planetendifferenzial, das die Ausgabe beider Unruhen mittelt, um eine stabile Zeitablesung zu ermöglichen.
Das Zifferblatt ist senkrecht zum Rest des HM9-Motors angebracht. Es zeigt Stunden und Minuten an und die Zeiger werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die selbst dann präzise greifen, wenn die Bewegung einer 90-Grad-Planarverschiebung unterworfen wird. Die Aufzug- und Einstellkrone ist auf der Rückseite des Zentralkörpers platziert. Ihre tiefe Riffelung sorgt gleichzeitig für ergonomischen Griff und ästhetische Kohärenz mit dem Gesamtdesign.
Neben jeder der Kuppeln mit den oszillierenden Unruhen befindet sich jeweils eine satinierte Lufthaube, die an die erhöhten Öffnungen erinnert, die die kontinuierliche Belüftung von Hochleistungsmotoren gewährleisten.

Wie schon ihre Vorgängerinnen, die HM4 Thunderbolt und die HM6 Space Pirate, kombiniert auch die HM9 Flow in ihrem Gehäuse eine geometrisch komplexe Kombination von gefrästen Elementen aus Saphirglas sowie aus Metall (Titan und Rotgold). Dabei geht die HM9 jedoch noch einen Schritt weiter und definiert mit ihrer dreidimensionalen Dichtung das, was bisher beim Gehäusedesign möglich war, noch einmal neu.

Die MB&F HM9 Flow gibt es in zwei Versionen, die die beiden wichtigsten Inspirationsquellen widerspiegeln: eine „Road“-Version mit einem Zifferblatt im Tachometer-stil und eine „Air“-Version mit einem Zifferblatt im Fliegeruhren-stil. Beide Auflagen sind auf je 18 Exemplare limitiert.

Neue Limited Edition von Meccaniche Veloci

Die Uhrenmanufaktur Meccaniche Veloci präsentiert einen einzigartigen neuen Zeitmesser in seiner Kollektion QuattroValvole. Diese Uhr ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Nardi, einer italienischen Institution, die seit mehr als neunzig Jahren für die Herstellung von traditionell gefertigten Lenkrädern und ihrer Zusammenarbeit mit den größten Namen der Automobilindustrie (wir sagen nur: Ferrari) bekannt ist. Das Ergebnis dieser Kooperation ist die QuattroValvole Nardi Edition.
Die beiden Marken teilen konzeptionelle und stilistische Vorstellungen, eine Leidenschaft für schöne Fahrzeuge und die Liebe zum Detail. Das ist auch in der neuen QuattroValvole zu sehen. Meccaniche Veloci und Nardi basieren ihre gemeinsame Philosophie auf ihre italienischen Wurzeln: die hochwertige Kreationen, die sich durch den Einsatz ausgewählter Materialien, spezifische Produktionsprozesse sowie ein einzigartiges Design auszeichnen.

Das Zifferblatt ist mit einer matten Oberfläche ausgestattet, die ein fein guillochiertes Gewebemuster trägt. Dieses Finish demonstriert das Können traditioneller Uhrmacherkunst und erinnert deutlich an das harmonische Design der exklusivsten Pedigree Lenkräder von Nardi, die bis heute in Handarbeit gefertigt werden.
Vier kleine, blau umrandete Zifferblätter, die den Farben von Nardi huldigen, heben sich vom charakteristischen QuattroValvole Zifferblatt ab. In der Mitte finden sich die Logo der beiden Kollaborateure. Alle Stunden- und Minutenzeiger sind mit Super-LumiNova beschichtet und die Sekunden werden durch einen kleinen roten Zeiger auf dem Zifferblatt unten rechts angezeigt, während das Datum durch eine runde Öffnung auf dem Zifferblatt darüber angezeigt wird.
Die Meccaniche Veloci Quattro Valvole Nardi zeigt vier Zeitzonen unabhängig voneinander an. Das Hauptzifferblatt zeigt Stunden, Minuten und das Datum an.

Das Gehäuse der Uhren kommt mit einem Durchmesser von 49 mm und einem Saphirglas. Angetrieben werden die QuattroValvole Nardi Uhren vom Kaliber MV8802. Das hauseigene Kaliber ermöglicht die unabhängige Darstellung von unterschiedlichen Zeitzonen. Auf dem Gehäuse (das wasserdicht ist bis 5 atm) ermöglichen die vier an die Zifferblätter angrenzenden Kronen die unabhängige Einstellung der einzelnen Anzeigen.
Das MV8802 ist ein Automatikwerk, das auf einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und es dabei auf eine Gangreserve von ca 48 Stunden bringt.

Das Armband aus schwarzem Leder wird über ein innovatives System direkt am Gehäuse der Uhr befestigt – ganz ohne Bandanstöße. So passt die Quattro Valvole Nardi trotz ihres etwas größeren Durchmessers an die meisten Handgelenke.
Diese Uhr ist eine Limited Edition von nur 50 Stück.

MB&F Horological Machine N°6 – die Letzte

MB&F ist für seine außergewöhnlichen Uhrenmodelle bekannt und für seine mehr als ungewöhnlichen Maschinen – die meistens, aber nicht zwangsläufig immer, die Zeit anzeigen. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Neuigkeiten: MB&F hat seine neue, seine letzte, Horological Machine N°6 vorgestellt. Als das Modell im Jahr 2014 zum ersten Mal auf den Markt kam, machte es Schlagzeilen durch seinen wagemutigen Aufbau und sein auffälliges Design.
Nerd Fact: Die ursprüngliche Inspiration für die HM6 stammte aus der Anime-TV-Serie Captain Future aus den 1970er und 1980er Jahren. Das Modell Sapphire Vision aus der Reihe HM6 übernahm Elemente der amerikanischen Greyhound-Busse der Stromlinienära.

In den vier Jahren seit seinem Erscheinen wandelte sich die MB&F Horological Machine N°6 vom kosmischen Piratenschiff zum futuristischen außerirdischen Raumschiff und die Abenteuer, denen es ausgesetzt war, haben ihre Spuren hinterlassen. So weist der Edelstahlkörper der HM6 Final Edition tiefe Rillen mit polierten Linien auf, die sich von den Turbinenkapseln bis zu den Stunden- und Minutenkugeln erstrecken und dabei einen starken Kontrast zu den satinierten Hauptoberflächen bilden.
Das Edelstahlgehäuse misst 49,5 x 52,3 x 20,4 mm und ist wasserdicht bis 3 atm.

Die Farbe eines Sterns wird durch seine Temperatur bestimmt, wobei die heißesten Sterne aufgrund ihrer besonders hohen Strahlungsfrequenz hellblau erscheinen. Entsprechend steht dieser Farbton bei der HM6 Final Edition im Vordergrund. Die Schwungmasse aus Platin wurde mit einer blauen PVD-Beschichtung versehen und ist durch die Saphirglasscheibe auf der Unterseite des Gehäuses sichtbar. Auch die Stunden- und Minutenkugeln präsentieren sich in diesem Farbton, während Ziffern und Markierungen in dick aufgetragenem, hellblau leuchtenden Super-LumiNova hervorstechen.
Um eine optimale Ablesbarkeit zu erreichen, sind die Stunden- und Minutenkugeln senkrecht zum Rest des Uhrwerks ausgerichtet und werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die dafür sorgen, dass diese ungewöhnliche Konfiguration bei der Anzeige der Zeit die notwendige Präzision bietet. Am anderen Ende des Werks der MB&F HM6 Final Edition erzeugen Doppelturbinen einen Luftwiderstand zum Schutz des automatischen Aufzugssystems.
Zur Konstruktion des aus 475 Einzelteilen bestehenden Uhrwerks der Horological Machine N°6 waren drei Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich.

Im Mittelpunkt von Design und Aufbau der HM6 Final Edition steht das fliegende Tourbillon, das durch einen einziehbaren Schild geschützt ist und an das streng geregelte Chaos im Herzen des Universums erinnert. Nun, da das Ende der HM6 immer näher rückt, dehnt sich die Kuppel aus Saphirglas über dem fliegenden Tourbillon in Anlehnung an das Konzept der HM6 Alien Nation noch weiter aus, um das schlagende Herz der Maschine in seinem umlaufenden Außenkäfig mehr zur Geltung zu bringen.
Die Uhren kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Alle Versionen der Horological Machine N°6 wurden von MB&F streng limitiert, und so wird es auch von der HM6 Final Edition nur eine begrenzte Anzahl geben – acht Exemplare, um genau zu sein. Damit umfasst die gesamte Horological Machine N°6 Serie genau 100 Modelle.

Skulptural, enigmatisch, architektonisch: Die Neue von HYT

Die Bildhauerei verleiht Materialien Charakter und Bedeutung. Die neueste H20 von HYT lässt sich von dieser dreidimensionalen Kunstform inspirieren, um die Essenz der Zeit zu beleuchten. Gleich, aus welchem Blickwinkel betrachtet, eröffnet diese skulpturale Uhr neue Sichten auf die Zeit, während farbige und transparente Flüssigkeiten den Zeitenstrom unablässig präsent machen. Sekunde für Sekunde werden neue Zeitschichten freigelegt, erlebt und vorausgeahnt.

Das rein schwarze Farbschema, das sich sogar auf die Beschichtung der Werkbrücken erstreckt, intensiviert das Drama zwischen Mysterium und Transparenz, das sich vor den Augen des Betrachters entfaltet. Dieses Zusammenspiel von Raum und Zeit illustriert die grundlegende Überzeugung von HYT, dass Zeit durch Inhalt und Kontext definiert ist.
Diese Uhren repräsentiert einen Höhepunkt der Mission, die Essenz der Zeit zu definieren und zu erfassen. Und die Schlussfolgerung ist klar: Die Zeit ist immer – jetzt.

Bei diesen beiden neuen limitierten Editionen der HYT H20 gewinnt die Dreidimensionalität des Designs zusätzlich an visueller Spannung. Die schwarze DLC-Beschichtung steht in markantem Kontrast zu dem gewölbten Saphirglas mit seinen scheinbar schwebenden Ziffern. Die Uhr präsentiert sich als eine architektonische Einheit, die das Auge dazu verlockt, die Zeit – und die Uhrmacherkunst – aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Der skelettierte Zifferblattring ist innen weiß lackiert und trägt schwarze Indizes. Sowohl der Minutenzeiger als auch der HNR-Zeiger sind mit Super-LumiNova ausgestattet. Das Edelstahlgehäuse vereint polierte und satinierte Oberflächen und kommt mit einem Durchmesser von 51 mm bei einer Höhe von 19,9 mm. Das Ganze ist wasserdicht bis 3 atm.

Eine blaue (oder rote) Flüssigkeit zeichnet die jüngste Reise der Zeit nach und verdrängt dabei die transparente Flüssigkeit jenseits des Meniskus. Dafür, dass sich die Flüssigkeiten durch die Kapillarröhrchen bewegen, sorgen mehrlagige Faltenbälge aus Metall.
Mit diesem patentierten fluidischen Modul arbeitet ein mechanisches Werk, das von APRP exklusiv für HYT entwickelt wurde. Für die nahtlose Übertragung zwischen diesen beiden Protagonisten sorgt ein Schlepphebelsystem, das die Rotation in eine lineare Bewegung umwandelt. Dieses Werk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und bietet eine bombastische Gangreserve von 192 Stunden.

Die HYT H20 kommt an einem Armband aus schwarzem Kautschuk. Die Uhr ist auf nur 10 Exemplare limitiert, es ist also Eile geboten.

Fliegeruhr mit Twist: Die Visconti Aviator SM79 Chrono

Ungewöhnliche Designs, die sicher nicht jeden Geschmack treffen, dabei aber eine ordentliche Anziehungskraft verbreiten, kennt man von Visconti. Das alles gilt auch für das neueste Modell, die Aviator SM79 Chrono. Mit dem Modell dringt der Uhrenhersteller in die beliebte Kategorie der Fliegeruhren vor.
Das Modell ist natürlich nicht nur über den Wolken ein absoluter Hingucker am Handgelenk. Der Chronograph lässt die Herzen von Luftfahrt-Nostalgikern höher schlagen, präsentiert er sich doch ganz im Stil klassischer Fliegeruhren mit großem Zifferblatt und gut ablesbaren Anzeigen.
Das Zifferblatt wird von einem Saphirglas geschützt.

Die Anzeigen sind dank eines dreifarbigen Skalenkonzepts in der Anmutung von Fluginstrumenten hervorragend abzulesen. Neben einer Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden verfügt die Aviator SM79 Chrono auf ihrem schwarzen Zifferblatt über zwei Zähler auf 12 und 6 Uhr; sie zeigen die Chronographen-Minuten und die Chronographen-Stunden an. Auf 6 Uhr findet sich das Datumsfenster, auf 9 Uhr die Anzeige für den Wochentag. Die arabischen Ziffern, Indexe und Zeiger sind mit lumineszierenden Inlays oder nachtleuchtender Farbe versehen für beste Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen.

Das Gehäuse aus Edelstahl hat einen Durchmesser von 44,5 mm. Die große, griffige Krone und die Drücker hat Visconti bei der Aviator SM79 Chrono auf der rechten Seite positioniert, so dass ein versehentliches Aktivieren der Start- und Stoppfunktion erschwert wird. Der Start-Drücker ist dabei nochmal extra hervorgehoben. So kann er gut auch im Blindflug ertastet, und die Chronographenfunktion aktiviert werden. Das Gehäuse ist robust konzipiert und darüber hinaus bis 100 Meter wasserdicht.
In seinem Inneren tickt ein Chronographenwerk aus der Schweiz. Das Sellita SW500 ist ein Mechanisches Werk mit Automatikaufzug, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet. Neben den vielen Funktionen stellt es eine Gangreserve von ca. 48 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung, allerdings ohne Chronographenfunktionen.

Die Aviator SM79 Chrono kommt mit einem dunkelbraunen Armband aus Leder sowie mit einem schwarzen Armband aus Textil. Preislich bewegt man sich mit diesem Modell bei 3.900€.
Der Chronograph ist eine Limited Edition von nur 150 Exemplaren.

Oskar Zieta hat die neue Rado True Face designt

Der Schweizer Uhrenhersteller Rado hat kürzlich eine weitere Design-Kooperation vor. Die in Zusammenarbeit mit dem polnischen Architekten Oskar Zieta gestaltete Rado True Face ist ein Zeitmesser in limitierter Auflage, der die für Zieta charakteristischen reflektierten Oberflächen mit dem klassischen Design und der Hightech-Konstruktion der Rado True Familie vereint.
Bei der True Face handelt es sich um eine natürliche Fortsetzung anderer Arbeiten von Oskar Zieta aus poliertem Edelstahl: einer Serie von perfekt polierten Spiegeln und Möbeln mit dem Namen Plopp, die – dank seines experimentellen Designansatzes – wie aufgeblasene Luftballons anmuten. Zieta erklärt: „Ich arbeite in vielen parallelen Sphären: Wissenschaft, Architektur, Möbeldesign und Kunst. Eigentlich leide ich immer unter Zeitmangel, Zeit, die ich brauche, um etwas Einzigartiges und Zeitloses zu kreieren.“

Aufgrund seiner Leidenschaft für Materialienforschung war der polnische Designer der ideale Partner für Rado, eine Marke, die für ihren bahnbrechenden Einsatz von Materialien in der Uhrenindustrie bekannt ist. „Da ich bei meinem Design einen auf den Materialien basierenden Ansatz verwende, können meine Objekte ihren materiellen Charakter voll und ganz zur Schau stellen“, so Zieta. „Das Konzept der True Face besteht darin, einen natürlichen Blickfang darzustellen und Respekt für wertvolle Materialien auszustrahlen. Diese Werte erzeugen eine positive Konnotation am Handgelenk.“

Das leichte Gehäuse der Rado True Face ist aus mattgrauer Hightech-Keramik gefertigt. Sie verleiht der Armbanduhr eine vielseitige Eleganz und macht sie gleichzeitig unempfindlich gegenüber Kratzern. Der neutrale Farbton des Gehäuses und des Armbands bilden mit ihrem seidenmatten Finish einen harmonischen Kontrast mit dem Herzstück der Uhr: dem metallisch glänzenden Zifferblatt. Letzteres ist leicht konkav geschwungen und besteht aus einer dünnen Scheibe aus poliertem Edelstahl und ist mit einem atemberaubenden, reflektierenden Finish versehen. Die reflektierten Eigenschaften des Zifferblatts werden durch ein zusätzliches, unerwartetes Detail maximiert: Dank einer roségoldenen Oberflächenbehandlung auf der Unterseite der matten Zeiger werden diese in einem anderen Farbton widergespiegelt.

Angetrieben wird die Uhr vom 11 1/2 ETA C07.611, einem Automatikwerk, das eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung stellt.
Das Kaliber liegt in einem Gehäuse mit einer Wasserdichtigkeit von 5 atm.

Die Rado True Face ist Teil einer exklusiven Reihe von Zeitmessern in limitierter Auflage, die dieses Jahr von der Marke auf den Markt gebracht werden und bei denen renommierte Designer der beliebten Rado True jeweils ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt haben.

RJ-Romain Jerome stellt Spider-Man in den Mittelpunkt

Der Uhrenhersteller RJ-Romain Jerome hat sich einmal mehr mit Marvel zusammengetan, eine der größten Firmen in der Unterhaltungsbranche. Denn das ist es, was Romain Jerome tut – und zwar außerordentlich gut, wie wir von früheren Modellen und Kooperationen mit Marvel wissen. Das Ergebnis ist ein weiteres einzigartiges Modell, gewidmet dem agilsten und gelenkigsten unter den Superhelden: Spider-Man.
Spider-Man hat nicht nur einen festen Stand im Marvel-Universum, sondern seit seinem erstmaligen Erscheinen in den 60er Jahren auch in der Popkultur und Comic-Welt. Er gehört zu den bekanntesten Superhelden, er ist außerdem Teil der Avengers, und spätestens seit dem ersten Spider-Man Film mit Tobey Maguire aus dem Jahr 2002, regiert Marvel mit eiserner Hand über das Genre der Comicverfilmung.

Die RJ x Spider-Man kommt in RJ-Romain Jeromes elegantem Skylab-Gehäuse. Es hat eine klassische Form und ist rund mit vier Bandanstößen und natürlich kommt das Gehäuse auch bei diesem Modell wieder mit den vier Krallen. Das Gehäuse aus Edelstahl kommt mit einer schwarzen PVD-Beschichtung, ist satiniert, legt das skelettierte Werk frei und gewährt schier endlose Einblicke. Das Gehäuse hat einen massiven Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
Die Komplexität dieser Uhr rührt auch von den verschiedenen Perspektiven auf das Zifferblatt her, sowie von den ineinander greifenden Elementen – der zentral angebrachten, riesigen, roten Spinnenfigur, der Transparenz des Werks und des auf den gläsernen Boden aufgebrachten Spinnennetzes. Das zeitlose Spinnen-Logo steht im Mittelpunkt des Zifferblattes und ist fest mit Peter Parker verbunden, dessen Leben sich nach dem Biss einer radioaktiven Spinne für immer verändert hat.

Das moderne, dreilagige Werk besticht mit geraden Brücken und abgeschrägten Kanten und kommt aus den Designwerkstätten von RJ-Romain Jerome selbst. Das Kaliber RJ004-M ist ein Mechanikwerk, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden nach Vollaufzug bietet. Das Werk zeigt nur Stunden und Minuten an.

Die RJ x Spider-Man kommt mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk. Die Edition ist auf 75 Stück limitiert; der Preis pro Uhr liegt bei 20.900€.

Hublot Big Bang Unico Golf Watch

Hublot ist eine Uhrenmarke, der es wie nur wenig anderen gelingt, zu polarisieren und intensive Diskussionen über ihre Zeitmesser anzuregen, dabei jedoch modern und ungeheuer erfolgreich zu sein. Die Designs des Herstellers sind sicher nicht für jeden, ihre Qualität jedoch unumstritten. Hublot verwendet innovative Materialien und verbindet sie mit aufwändigen, neuartigen Techniken und Herstellungsprozessen. Es werden ungewöhnliche Partnerschaften und Kollaborationen eingegangen, aus denen immer wieder interessante Modelle hervorgehen. Heute stellen wir mal wieder eines davon vor: Die Hublot Big Bang Unico Golf. Diese Uhr kommt nicht nur mit einem einzigartigen Design, sondern stellt zugleich eine völlig neue Komplikation vor.
Vorgestellt wurde die Uhr in Kooperation mit Golfchampion Dustin Johnson, wurde sie doch unter anderem auch dafür entwickelt, dass Golfer leicht einen Überblick über ihr Spiel behalten können.

Für die neue Komplikation, nennen wir sie mal den „Golfzähler“, hat Hublot ein neues Modul entwickelt und auf das bestehende Unico-Kaliber draufgesetzt. Die Anzeigen dafür erscheinen auf drei, sechs und neun Uhr und sind entsprechend ihrer Funktion beschriftet, wie auch die dazugehörigen Drücker. Der Drücker auf zwei Uhr bedient den Schlagzähler der auf sechs Uhr; hier werden die Schläge pro Loch gezählt. Die Anzeige auf neun Uhr zeigt, an welchem Loch man sich aktuell befindet und wird vom Drücker auf acht Uhr bedient, der gleichzeitig immer den Schlagzähler wieder auf Null stellt. Die Anzeige auf sechs Uhr zählt die Schläge im gesamten Spiel. Am Spielende setzt der Drücker auf acht Uhr alles wieder auf Null. Um eine unbeabsichtigte Bedienung zu verhindern, ist dieser Drücker festgestellt – er muss um 45° gedreht werden, bevor er aktiviert werden kann.
Neben den  Golffunktionen zeigt die Hublot Big Bang Unico Golf Stunden und Minuten über zentrale, mit Super-LumiNova versehene Zeiger an. Das Zifferblatt selbst besteht im Grunde nur aus einem mattschwarzen Ring, auf dem sich die Indexe (auch hier ist wieder Super-LumiNova im Einsatz) befinden, sowie einem Steg in der Mitte, welcher zwei der drei Golfanzeigen enthält.

Das MHUB1508 ist ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von 72 Stunden. Es liegt in einem bis 100 Meter wasserdichten Gehäuse aus Texalium; einer Verbindung von Aluminium und Karbonfaser. Trotz ihres Durchmessers von 45 mm ist die Big Bang Unico Golf dank des verwendeten Verbundmaterials sehr leicht. Die Drücker sind aus Titan, genau wie die Schrauben, die die Lünette an ihrem Platz halten.

Hublot liefert die Big Bang Unico Golf mit zwei verschiedenen Armbändern. Einmal mit einem schwarzen Textilband und mit einem Kautschuk-Lederarmband, das unverkennbar die Optik eines Golfhandschuhs hat. Ziemlich cool.