Cooles Design für heiße Tage bei Carl F. Bucherer

Der Hochsommer ist da und mit ihm eine ganze Palette unvergleichlicher Blautöne, die man das ganze Jahr so nicht zu sehen bekommt: azurblau wie der Vierwaldstättersee in Luzern, tiefblau wie ein wolkenloser Himmel über den Schweizer Alpen oder dunkelblau wie die „blaue Stunde“ in der abendlichen Dämmerung. Carl F. Bucherer setzt dieser leuchtenden Farbvielfalt mit Uhren, die Eleganz mit feiner Mechanik kombinieren, ein Denkmal. Die verschiedenen Funktionen der Modelle laden zum Reisen und Entdecken ein.

Petrolblauer Neuzugang: Patravi TravelTec

In Sachen Zeitreisen macht der Patravi TravelTec so schnell niemand was vor. Dieser gut informierte Weltenbummler weiß immer, was die Stunde geschlagen hat – und das simultan in drei verschiedenen Zeitzonen. Seine neueste Variante präsentiert sich, passend zum Sommer, in einem kühlen Petrolblau. Das mechanische Meisterwerk mit dem widerstandsfähigen Kautschukband verfügt nicht nur über die Anzeige von drei Zeitzonen, sondern auch über Chronographenfunktionen sowie ein Chronometer-Zertifikat.
Das Edelstahlgehäuse mit der Keramiklünette und einem markanten Durchmesser von 46,6 mm schmiegt sich auch bei stetig steigenden Temperaturen kühl ans Handgelenk.

Maritime Stilikone: Patravi ScubaTec

Schwarz und blau gehört zu den liebsten Farbkombinationen der ScubaTec. Kein Wunder, sind das doch die Schattierungen des Ozeans bis zu einer Tiefe von 50 atm – so viel hält die anspruchsvolle Taucheruhr nämlich aus. Besonders zwei Varianten bieten sich als Begleiter in den heißen Monaten an: Das roségoldene Modell vereint kühle und warme Akzente, während sich die Version in Edelstahl mit blauem Zifferblatt kühl, zeitgemäß und sportlich präsentiert. Die einseitig drehbare Tauchlünette von 44,6 mm Durchmesser ist mit schwarzer und blauer Keramik versehen und dient zum sicheren Einstellen der Tauchzeit. Ein einfarbiges Zifferblatt mit Wabenstruktur, mit Super-LumiNova beschichtete Indexe und Zeiger, das Heliumventil sowie die verschraubte Krone sorgen dafür, dass die Patravi ScubaTec ein idealer Begleiter für die Tiefen des Meeres ist.
Das Automatikwerk CFB 1950.1 steht für maximale Ganggenauigkeit und trägt eine COSC-Zertifizierung.

Ob man diesen Sommer nun in die Ferne schweift oder ungeahnte Höhen und Tiefen auslotet: Die markanten Patravi-Modelle von Carl F. Bucherer empfehlen sich für alle Situationen.

Farbige Stunden bei Junghans

Junghans feiert das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum in diesem Jahr anständig mit. Nicht verwunderlich, hat doch kaum eine Schule, ein Stil die Modelle von Junghans und deren Design so nachhaltig beeinflusst. Und natürlich, wie kann es anders sein, wird mit einem besonderen, limitierten Uhrenmodell gefeiert. Die Junghans Form A 100 Jahre Bauhaus ist eine Hommage an den Farbkreis von Johannes Itten. Als einer der ersten Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Weimar entwickelte der Schweizer Maler, Kunsttheoretiker und Kunstpädagoge eine neue Farbtypenlehre und führte diese in seinen Unterricht ein. Entsprechend hat Junghans die Stundenquadraten in den 12 Farben des Ittenschen Farbkreises gestaltet. 

Die neue Farbtypenlehre basiert auf den drei Primärfarben Blau, Geld und Rot, aus denen durch Mischen drei neue Sekundärfarben entstehen: Orange, Grün und Violett. Indem man nun wiederum eine Sekundär- mit einer Primärfarbe mischt, entstehen die sechs Tertiärfarben. So besteht der Farbkreis von Johannes Itten aus insgesamt 12 Farben – als hätte er bei der Entwicklung bereits an eine Uhr gedacht. Die Farben geben der Form A einen einzigartigen und farbenfrohen Ausdruck; perfekt nicht nur für Künstler. Und auch nicht nur für Freunde des Bauhauses. 

Die Form A 100 Jahre Bauhaus ist ein Zeitmesser mit eigenem, individuellem Charakter und höchstem Wiedererkennungswert. Angetrieben wird sie von einem Automatikkaliber, dem J800.2. Es zeigt Stunden, Minuten und Sekunden über zentrale Zeiger an und das Datum in einem Fenster auf drei Uhr. Daneben bietet es eine Gangreserve von 38 Stunden. Da Junghans die Form A mit einem Sichtboden aus getöntem Mineralglas ausgestattet hat, kann der Besitzer das Werk einsehen. 
Das Ganze ist in ein 39,3-mm-Gehäuse aus Edelstahl verbaut. Es ist wasserdicht bis 5 bar und wird an einem Milanaiseband aus Edelstahl getragen. 

Selbstverständlich liefert Junghans dieses Sondermodell in einer besonderen Box, die auch wieder das Bauhaus-Thema aufgreift und jeder Uhr einen besonderen Rahmen verleiht. 
Die Form A 100 Jahre Bauhaus ist auf 1000 Stück limitiert und kostet € 870.

Sportlich: Die Neuen von Nomos Glashütte

Es ist Sommer, es ist wieder Zeit für mehr Sport draußen unter freiem Himmel. Weil es dabei auch schnell mal ein bisschen rauer als geplant zugehen kann, hat Nomos Glashütte die neue Neomatik extra robust gestaltet. Auf das wunderbare Design wirkt sich das allerdings nicht negativ aus – die Neomatik ist so schlank und übersichtlich wie eh und je.

Die neue Linie umfasst zwei Tangente Sport Modelle und ein Club Sport Modell. Sie alle sind äußerst robust und den verschiedensten Ansprüchen gewachsen. Nomos hat die Gehäuse extra stark gestaltet und die Dichtungen verstärkt. Saphirgläser schützen die Uhren für Erschütterung, Stößen und natürlich Wasser. die Uhren gleichen kleinen, perfekten Tresoren, deren Proportionen jedoch immer höchst angenehm bleiben.
Mit einem Durchmesser von 42 mm sind die Uhren relativ groß. Die Gehäuse sind wasserdicht bis 1000 Fuß, was auch auf der 6-Uhr-Position auf dem Zifferblatt abzulesen ist. Das übersetzt sich in eine Wasserdichtigkeit von 30 atm. Das macht die Tangente Sport und die Club Sport jedoch nicht zu Taucheruhren; dafür würde es selbstverständlich eine entsprechende Lünette brauchen.

Während die Tangente Sport in zwei Farbversionen erhältlich ist – weiß versilbert und blauschwarz – gibt es von der Club Sport nur eine Zifferblattvariante: ein tiefdunkles Schwarz. Durch die Verwendung von einer größeren Menge an Super-LumiNova hat Nomos Glashütte den Stunden und Zeigern mehr Leuchtkraft denn je verliehen. Auf drei Uhr findet sich ein großes Datumsfenster und auf der 6-Uhr-Position hat Nomos Glashütte die laufende Sekunde untergebracht.

Angetrieben werden alle Uhren vom Neomatik-Datumskaliber DUW 6101. Dieses Manufakturkaliber kommt mit einem Automatikaufzug und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die Bänder, an denen die drei Modelle kommen, hat Nomos Glashütte eigens neu konzipiert. Die Gliederkunstwerke aus massivem Edelstahl sind robust, langlebig und superflach. Die 145 Bauhaus-schlichten Stahlteile sind von Hand verschraubt. Trotzdem sind die Bänder vom Träger einfach zu montieren, zu kürzen oder zu verlängern; mit einem einfachen Schraubenzieher. Eine zusätzliche Feinverstellung mittels Federsteg hilft beim Nachjustieren.

Ready for Take-Off mit der Primus Carrier Pilot

Der Uhrenhersteller Hanhart aus dem schönen Schwarzwald erweitert seine Primus Pilot Kollektion um einen neuen, modernen Fliegerchronographen in einem satten Königsblau: die Primus Carrier Pilot.
Hanhart ist bekannt für die Herstellung von Fliegerchronographen. In der Geschichte hat die Manufaktur aber auch Uhren für die Marine gebaut. Die neue Primus Carrier Pilot verbindet diese beiden Elemente – Luft und Wasser. Ein Carrier ist der englische Ausdruck für einen Flugzeugträger. Auf den Kriegsschiffen, die weltweit auf hoher See stationiert sind, starten und landen Militärflugzeuge. Die Landung auf einem Flugzeugträger gehört mit zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten fliegerischen Operationen; noch mehr bei schlechtem Wetter oder bei Nacht. Die Primus Carrier Pilot ist für diese Manöver der optimale Begleiter: perfekte Ablesbarkeit bei Tag und Nacht, mattes Gehäuse ohne Spiegelung und flexible Bandanstöße für maximalen Tragekomfort.

Vorbild für den blauen Farbton von Zifferblatt und Armband waren die Tiefen des Ozeans wobei das Zeigerspiel und die Indexe das Design eines Fliegerchronographen widerspiegeln. Die blaue Farbe verleiht der Carrier Pilot in Kombination mit dem grauen, matten Stahlgehäuse ein einzigartiges Aussehen. Und trotz des modernen, schlichten Designs wurde auf die typischen Merkmale von Hanhart nicht verzichtet.
Wie bei den historischen Modellen aus den 30er Jahren setzt Hanhart auf das bewährte und beliebte bicompaxe Design: die Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr sorgen nicht nur für ein harmonisches Aussehen, sondern sind mit der Anzeige der kleinen Sekunde bei 9 Uhr und dem 30-Minuten-Stop bei 3 Uhr gleichzeitig sehr nützlich.
Wesentliche Wiedererkennungsmerkmale von Hanhart Chronographen sind die geriffelte Lünette mit rotem Indexpunkt sowie der auffällige rote Drücker auf der 4-Uhr-Position. Das Gehäuse kommt in einem Durchmesser von 44 mm bei einer Höhe von 15 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Im Inneren der Primus Carrier Pilot findet sich das HAN3809, ein automatisches Chronographenwerk. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von mindestens 42 Stunden zur Verfügung.
Getragen wird die Uhr an einem blauen Armband aus Textil, passend zur Farbe des Zifferblattes.

Chrono Diamond Zelya: Unaufdringlich und schlicht

Chrono Diamond hat kürzlich neue Modelle zu seiner aktuellen Kollektion hinzugefügt. Höchste Zeit also, dass wir uns eines davon einmal ein bisschen genauer ansehen. Wir haben uns für die Zelya entschieden, ein herrlich schlichtes Damenmodell, das, wie auch alle anderen Modelle aus der Chrono Diamond-Kollektion, für die Verwendung hochwertiger Materialien und Schweizer Qualitätsarbeit steht.

Die Chrono Diamond Zelya ist die herrlichste Verkörperung der schlichten und zurückhaltenden Damenuhr. Unaufdringlicher geht es nicht. Bei der Zelya lenkt nichts von der eigentlichen, der wichtigsten Funktion einer Uhr ab: der Anzeige der Zeit. Chrono Diamond hat das Zifferblatt ist mit einem Sonnenschliff ausgestattet, dessen Einheit weder von einem Datumsfenster noch von Hilfszifferblättern aufgebrochen wird. Die Zelya zeigt ganz klassisch Sunden, Minuten und Sekunden über drei zentrale Zeiger und mit Hilfe schlichter, aufgesetzter Indexe an. Das Firmenlogo wird von den beiden namengebenden Diamanten flankiert und über dem Zifferblatt liegt ein gehärtetes Mineralglas.

Die Zelya kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl, das mit einem Durchmesser von 36 Millimetern und einer Höhe von nur 8 Millimetern auf der kleineren Seite angesiedelt ist und mit seinen kurzen Bandanstößen wunderbar an jedes Handgelenk passt. Das Gehäuse ist wasserdicht bis 5 atm und damit allen alltäglichen Herausforderungen gewachsen.
Im Inneren des Gehäuses arbeitet ein Schweizer Quarzwerk – zuverlässig, präzise, langlebig. Und einer der Hauptgründe dafür, warum die Zelya, wie so viele Modelle von Chrono Diamond, mit moderaten Abmessungen auskommt.

Komplettiert wird die Zelya von einem feingliedrigen Milanaise-Armband.

Chrono Diamond bietet von der Zelya eine Vielzahl verschiedener Varianten an. Die Armbanduhren kommen nicht nur in purem Edelstahl, sondern auch mit goldenen, roségoldenen oder schwarzen PVD-Beschichtungen. Daneben hat man hier die Wahl zwischen unterschiedlichen Zifferblattfarben. Von Silber über Gold bis hin zu Dunkelgrau und -blau ist hier alles dabei – von ganz pur und unauffällig bis hin zu ein bisschen sportlicher und augenfälliger. Da bleiben keine Wünsche offen.

Komplizierter Mechanismus im einfachen Gehäuse bei Patek Philippe

Patek Philippe hat auf der Baselworld 2019 eine neue Armbanduhr vorgestellt, die Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001. Und damit eine neue Funktion für Kalenderuhren: Der wöchentliche Kalender ist ein teilintegrierter Mechanismus.
Vom einfachen Fensterdatum bis zum komplexen säkularen ewigen Kalender, der bis ins 28. Jahrhundert vorprogrammiert ist, hat Patek Philippe in breites Spektrum an Kalenderfunktionen entwickelt. Und dabei den Ewigen Kalender als seine Spezialität etabliert. 1996 hat die Manufaktur den Jahreskalender etabliert, der nur einmal jährlich (am 1. März) korrigiert werden muss und im Jahr 2013 mit einer Wochentags- und Datumsanzeige eine weitere Innovation. Nun ist Patek Philippe noch einen Schritt weiter gegangen und hat seine Kollektion um die Anzeige einer laufenden Kalenderwoche ergänzt. Selbst in den Zeiten von Smartphones ist das in unserer globalisierten Welt eine äußerst praktische Funktion.

Die neue Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 zeigt sich schon auf den ersten Blick sehr eigenständig mit ihrem opalen silberfarbenem Zifferblatt und ihren fünf Zeigern aus der Mite – eine ungewöhnliche Darstellung. Die Stunden und Minuten zeigen Dauphine-Zeiger aus geschwärztem Weißgold mit zwei lapidierten Facetten an. Sie passen perfekt zu den aufgesetzten Stabindexen, ebenfalls aus geschwärztem Weißgold. Ein schlanker Zeiger folgt dem Lauf der Sekunden. Den Wochentag markiert eine Kreisskala im Zentrum des Zifferblatts durch einen hammerförmigen Zeiger mit rotem Ende. Ein zweiter Zeiger von gleicher Gestalt ermöglicht das simultane Ablesen der Kalenderwoche und des zugehörigen Monats auf zwei konzentrischen Skalen am Zifferblattrand. Ein Fensterdatum bei drei Uhr vervollständigt die Kalenderindikation.
Eine weitere Besonderheit ist die eigens für die Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 geschaffene Typografie. Sie stammt aus der Handschrift des Designers der Manufaktur und zeigt ebenso einzigartige wie unterschiedliche Buchstaben und Ziffern. Sie erinnern an eine Epoche, als Notizen noch von Hand gemacht wurden.

Mit einem Durchmesser von 40 mm und einer Höhe von 11,18 mm ist die neue Calatrava moderat proportioniert. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl – eine Rarität bei Patek Philippe. Besonders ist auch die raffinierte Konstruktion der Lünette, die über die zweistufigen, sanft gebogenen Bandanstöße ragt. Ein Saphirglas im Box-Design zeichnet der Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 ein leicht aufragendes Profil. Das Gehäuse ist wasserdicht bis 3 atm.

Um den Wochentag und die Ziffern der Kalenderwochen anzuzeigen, hat Patek Philippe einen neuen, teilintegrierten Mechanismus entwickelt. Der Wechsel der Kalenderanzeigen erfolgt halb-augenblicklich in leicht abgestuften Sprüngen, um Energieverbrauchsspitzen zu vermeiden. Das Korrigieren der Wochentags- und Kalenderwochenanzeige geschieht mit Hilfe zweier Drücker bei 8 und 10 Uhr. Die Datumskorrektur erfolgt dagegen über die Krone. Dank der eingebauten Sicherheitssysteme können diese Korrekturen zu jeder Tages- und Nachtzeit durchgeführt werden, ohne dass Gefahr besteht, das Uhrwerk zu beschädigen.
Der Wochenkalender-Mechanismus ist nicht die einzige Besonderheit der Referenz 5212 – sie kommt nämlich mit einem völlig neuen Uhrwerk. Es basiert auf dem Automatikwerk Kaliber 324 und enthält mehrere Verbesserungen zur Steigerung seiner Gangleistung und Zuverlässigkeit. Patek Philippe hat daneben den automatischen Aufzug überarbeitet.

Durch den Saphirglasboden kann man die raffinierte Architektur und sorgfältige Finissierung des Kalibers 26-330 S C J SE bewundern.
Die Calatrava Weekly Calendar Referenz 5212A-001 kommt an einem hellbraunen Armband aus Kalbsleder.

Oris: Great Barrier Reef Limited Edition III

Oris hat gerade eine weitere Uhr in Verbindung mit den Weltmeeren vorgestellt. Die Great Barrier Reef Limited Edition III ist jedoch nicht einfach „nur“ eine weitere Uhr für „den guten Zweck“. Wie durch den Namen bereits ersichtlich, ist dies bereits die dritte Uhr, die Oris mit dem weltweit größten und vielfältigsten Riffsystem verbunden hat. Das Great Barrier Reef ist so groß, dass es sogar vom Weltall aus zu sehen ist; kein Wunder, misst es doch von einem Ende zum anderen unglaubliche 2.600 Kilometer.
Leider hat sich die Situation am Riff seit der letzten Sonderedition von Oris nicht verbessert – ganz im Gegenteil. Durch zwei weitere heiße Sommer in den Jahren 2016 und 2017 kam es gleich zweimal hintereinander zur sogenannten „Korallenbleiche“, die nicht nur das Great Barrier Reef schwer schädigte, sondern Riffe weltweit zerstörte. Das ca. 8.000 Jahre alte Great Barrier Reef, ist Heimat für 1.500 Fischarten, mehr als 400 Steinkorallen und ein Drittel aller weltweit vorkommenden Weichkorallen. Darunter beherbergt es sechs der weltweit sieben Arten bedrohter Meeresschildkröten. Schon allein deshalb gilt es, das Riff unter allen Umständen am Leben zu halten.

Oris arbeitet mit der „Reef Restauration Foundation“ zusammen. Gemeinsam hat man ein Projekt auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen vor Fitzroy Island in der Nähe von Cairns Korallen angepflanzt werden. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen; erst 2018 wurde die este Koralle gepflanzt. Die ersten Resultate sind jedoch bereits vielversprechend und die Wissenschaftler haben die Hoffnung, dass das Programm das Potenzial hat, eine deutliche Veränderung zum Positiven zu erreichen.

Die Great Barrier Reef Limited Edition III hat Oris zusammen mit der „Reef Restauration Foundation“ kreiert. Diese Taucheruhr beruht auf der Oris Aquis. Das Modell verfügt über ein Zifferblatt mit blauem Farbverlauf und einen türkisblauen Einsatz aus Keramik in der einseitig drehbaren Taucherlünette und erinnert so an die vielfältigen Wasserfarben des Riffs. Stunden- und Minutenzeiger sowie die großen Indexe sind mit jeder Menge Super-LumiNova versehen.
Angetrieben wird die Great Barrier Reef Limited Edition III von einem automatischen Werk. Das Kaliber Oris 743 zeigt Stunden und Minuten aus der Mitte heraus an sowie eine laufende Sekunde bei 9 Uhr. Eine Datumsanzeige mit einem gelben Indikator gibt es außerdem. Das Werk kommt auf eine Gangreserve von 38 Stunden und liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 43,5 mm, welches wasserdicht bis 30 bar ist.

Die Great Barrier Reef Limited Edition III ist auf eine Stückzahl von 2.000 Uhren begrenzt.

Die neuen Mido Baroncelli Midnight Blue

Mit der neuen Baroncelli Midnight Blue setzt Mido seinem uhrmacherischen Erbe ein Denkmal. Diese Uhr wird als Paar angeboten und reiht sich somit in die Tradition der Baroncelli-Linie ein. Genau das Richtige für Paare, die ihrer Zugehörigkeit gerne mit zwei zusammengehörigen Zeitmessern Ausdruck verleihen wollen.

Mido hat die tiefblauen Zifferblätter der Baroncelli Midnight Blue mit einem satinierten Sonnenschliff versehen. Das Damenmodell ist mit diamantenen Indexen versehen, welches die Intensität des blauen Farbtons noch zusätzlich verstärkt. Die roségoldenen Stunden- und Minutenzeiger in Dauphine-Form sind facettiert, wie auch die herrlichen lanzettenförmigen Indexe der Herrenversion.
Eine Beschwerde, die wir bezüglich der Baroncelli Midnight Blue haben ist, dass die dunkelblauen Zifferblätter von den weißen Datumsfenstern auf der 4.30-Uhr-Position unschön aufgebrochen werden. Über den Zifferblättern liegt ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Die runden Gehäuse der beiden Zeitmesser haben einen Durchmesser von 29 mm für die Damenversion bzw. 38 mm für die Herrenversion. Sie bestehen aus Edelstahl mit einer roségoldenen PVD-Beschichtung und sind wasserdicht bis zu einem Druck von 5 bar oder 50 Meter.

Angetrieben werden die beiden Baroncelli Midnight Blue von einem Automatikwerk. Im Damenmodell arbeitet das ETA 2671 mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Es stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Die Herrenuhr hat Mido mit dem Kaliber 80 ausgestattet (es basiert auf dem ETA C07.611), das es auf eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden bringt. Allerdings arbeitet es mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde auf einer etwas niedrigeren Frequenz. Beide Werke sind verziert; die Schwungmasse trägt neben Genfer Streifen auch das Firmenlogo. Damit das auch zu sehen ist, hat Mido beide Uhren mit einem Boden aus Saphirglas ausgestattet.

Beide Modelle hat Mido mit einem Vachettelederarmband in halbmatter Kroko-Optik ausgestattet. Die zugehörige Faltschließe aus Edelstahl trägt ebenfalls eine roségoldene PVD-Beschichtung.
Neben den beiden Baroncelli Midnight Blue Uhren mit roségoldener Beschichtung bietet Mido das Paar auch in einer Version aus unbeschichtetem Edelstahl an.

MB&F Horological Machine N°6 – die Letzte

MB&F ist für seine außergewöhnlichen Uhrenmodelle bekannt und für seine mehr als ungewöhnlichen Maschinen – die meistens, aber nicht zwangsläufig immer, die Zeit anzeigen. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Neuigkeiten: MB&F hat seine neue, seine letzte, Horological Machine N°6 vorgestellt. Als das Modell im Jahr 2014 zum ersten Mal auf den Markt kam, machte es Schlagzeilen durch seinen wagemutigen Aufbau und sein auffälliges Design.
Nerd Fact: Die ursprüngliche Inspiration für die HM6 stammte aus der Anime-TV-Serie Captain Future aus den 1970er und 1980er Jahren. Das Modell Sapphire Vision aus der Reihe HM6 übernahm Elemente der amerikanischen Greyhound-Busse der Stromlinienära.

In den vier Jahren seit seinem Erscheinen wandelte sich die MB&F Horological Machine N°6 vom kosmischen Piratenschiff zum futuristischen außerirdischen Raumschiff und die Abenteuer, denen es ausgesetzt war, haben ihre Spuren hinterlassen. So weist der Edelstahlkörper der HM6 Final Edition tiefe Rillen mit polierten Linien auf, die sich von den Turbinenkapseln bis zu den Stunden- und Minutenkugeln erstrecken und dabei einen starken Kontrast zu den satinierten Hauptoberflächen bilden.
Das Edelstahlgehäuse misst 49,5 x 52,3 x 20,4 mm und ist wasserdicht bis 3 atm.

Die Farbe eines Sterns wird durch seine Temperatur bestimmt, wobei die heißesten Sterne aufgrund ihrer besonders hohen Strahlungsfrequenz hellblau erscheinen. Entsprechend steht dieser Farbton bei der HM6 Final Edition im Vordergrund. Die Schwungmasse aus Platin wurde mit einer blauen PVD-Beschichtung versehen und ist durch die Saphirglasscheibe auf der Unterseite des Gehäuses sichtbar. Auch die Stunden- und Minutenkugeln präsentieren sich in diesem Farbton, während Ziffern und Markierungen in dick aufgetragenem, hellblau leuchtenden Super-LumiNova hervorstechen.
Um eine optimale Ablesbarkeit zu erreichen, sind die Stunden- und Minutenkugeln senkrecht zum Rest des Uhrwerks ausgerichtet und werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die dafür sorgen, dass diese ungewöhnliche Konfiguration bei der Anzeige der Zeit die notwendige Präzision bietet. Am anderen Ende des Werks der MB&F HM6 Final Edition erzeugen Doppelturbinen einen Luftwiderstand zum Schutz des automatischen Aufzugssystems.
Zur Konstruktion des aus 475 Einzelteilen bestehenden Uhrwerks der Horological Machine N°6 waren drei Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich.

Im Mittelpunkt von Design und Aufbau der HM6 Final Edition steht das fliegende Tourbillon, das durch einen einziehbaren Schild geschützt ist und an das streng geregelte Chaos im Herzen des Universums erinnert. Nun, da das Ende der HM6 immer näher rückt, dehnt sich die Kuppel aus Saphirglas über dem fliegenden Tourbillon in Anlehnung an das Konzept der HM6 Alien Nation noch weiter aus, um das schlagende Herz der Maschine in seinem umlaufenden Außenkäfig mehr zur Geltung zu bringen.
Die Uhren kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Alle Versionen der Horological Machine N°6 wurden von MB&F streng limitiert, und so wird es auch von der HM6 Final Edition nur eine begrenzte Anzahl geben – acht Exemplare, um genau zu sein. Damit umfasst die gesamte Horological Machine N°6 Serie genau 100 Modelle.

Die André Belfort Sous les mers: Eine klassische Taucheruhr

Die André Belfort Sous les mers ist eine elegante, zeitlose, maskuline und sportliche Uhr für jeden Tag, denn sie passt einfach immer. Absolut tragbar im Büro und ja, falls man die Gelegenheit haben sollte, auch zum Smoking. James Bond macht es schließlich genauso, warum also nicht? Einige der neun Versionen, die André Belfort anbietet, sind bemerkenswert vielseitig und gleichzeitig ernstzunehmende Taucheruhren.

Das Zifferblatt der Sous les mers hat ein ernsthaftes, klassisches Design. Die Indizes und Zeiger sind großzügig und mit viel Leuchtmasse versehen, um auch bei Dunkelheit eine einwandfreie Lesbarkeit zu gewährleisten.
Die Lünette vervollständigt mit ihren großen Ziffern alle zehn Minuten das attraktive Äußere der Armbanduhr. Wie bei allen Taucheruhren dreht sich die Lünette ausschließlich im Uhrzeigersinn, so dass die Zeit unter Wasser nicht versehentlich verlängert werden kann, um Probleme mit der verbleibenden Luft im Tank auszuschließen.
Das Zifferblatt wird durch ein kratzfestes Saphirglas mit einer eingeschliffenen Lupe über dem Datumsfenster auf drei Uhr geschützt. Zyklopen sind natürlich immer potentiell problematisch – entweder man hasst oder man liebt sie – doch André Belfort hat hier bemerkenswerte Arbeit geleistet und die Lupe sehr zurückhaltend gestaltet.

Mit 44 mm Durchmesser und einer Höhe von 13 mm, ist die André Belfort Sous les mers eines der größeren Modelle, aber immer noch weit entfernt davon, richtig groß zu sein. Da sich in den vergangenen Jahren der Geschmack ohnehin stetig in Richtung größerer Uhren entwickelt hat, lehnen wir uns jetzt mal aus dem Fenster und behaupten, dass die 44 mm, besonders für ein sportlicheres Modell, perfekt sind. Die polierten und gebürsteten Details von Gehäuse und Armband sorgen für einen schönen Look, vor allem in Kombination mit der herrlich gezahnten Lünette.
Diese Armbanduhr ist bis zu 30 atm oder 300 Meter wasserdicht und wird daher offiziell als Taucheruhr eingestuft. Auf der rechten Seite des Gehäuses, auf der 9-Uhr-Position, befindet sich das Heliumventil. Dieses stellt sicher, dass Gase, die beim Tauchgang in das Gehäuse eingedrungen sind, auf dem Weg zurück an die Oberfläche sicher und kontrolliert entweichen können. Vollautomatisch.

Das André Belfort Sous les mers wird von einem zuverlässigen Automatikwerk angetrieben, das eine Gangreserve von ca. 38 Stunden bietet.

André Belfort bietet, wie bereits erwähnt, neun verschiedene Versionen dieser Uhr an; mit einem Edelstahl- oder Silikonarmband. Bis auf ein schwarzes Modell mit einer roségoldenen PVD-Beschichtung verfügen alle Versionen über ein reines Edelstahlgehäuse mit unterschiedlich farbigen Zifferblättern und Lünetten.