SeaQ und die Tradition der Taucheruhr bei Glashütte Original

Die Zeitmesser aus Glashütte werden seit langem für ihrer hochwertige Mechanik, ihre aufwendigen Dekorationen und zeitlose Eleganz geschätzt. Seit dem 19. Jahrhundert werden präzise Uhren aus Glashütte auch als zuverlässige Instrumente für die Navigation und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet.
Basierend auf einem reichen Erfahrungsschatz und seinem historischen Erbe lancierte Glashütte Original nun nach Marinechronometern, Beobachtungs-, Piloten- und Taucheruhren eine fünfte Kollektion: die „Spezialist“. Sie richtet sich an den unerschrockenen Mann, der sein Leben aktiv gestaltet. Auftakt der neuen Kollektion ist die Taucheruhr SeaQ, die Geschichte und Moderne miteinander vereint. Als Vorbild der neuen Taucheruhr diente die speziell für Sporttaucher entwickelte „Spezimatic Typ RP TS 200“ aus dem Jahr 1969.

Die SeaQ ist in zwei Modellvarianten erhältlich: als SeaQ in einer limitierten und in einer Serienversion sowie als SeaQ Panoramadatum mit schwarzem oder blauem Zifferblatt.
Bereits vor 50 Jahren zeichneten sich die Glashütter Uhren durch hohe Qualität und komplexe Funktionalität aus. Mit der limitierten SeaQ 1969 greift die Manufaktur diese Tradition auf, indem sie auf dem schwarzen Zifferblatt die historische Beschriftung zitiert und die Anzahl der Lagersteine wiedergibt. „Shockproof“ verweist auf dei schon seinerseits besonders stabile Bauweise der Taucheruhr.
Auch der beige Farbton „Old Radium“ auf den arabischen Ziffern und Indexen sowie die grünen Zeiger wurden vom historischen Vorgänger übernommen.
Auf dem Boden der Uhr findet sich ein gravierter Dreizack, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Das schwarze Zifferblatt der Serienversion der SeaQ wird von arabischen Ziffern, Indexen und Zeigern im historischen Farbton „Old Radium“ akzentuiert. Auch diese Variante verfügt über eine gravierte Bodenplatte.

Die SeaQ Panoramadatum ist mit dem für Glashütte Original typischen Großdatum ausgestattet, das sich harmonisch bei 4 Uhr integriert. Auf dem wahlweise schwarzen oder blauen und mit Strahlenschliff veredelten Zifferblatt präsentieren sich die Zeiger, applizierte arabische Ziffern und Indexe in Grün bzw. in Weiß.

Mit einer Wasserdichtigkeit von bis 20 bar, was ca. 200 Metern entspricht, ist die SeaQ für wechselnde Druckverhältnisse auch n größerer Tiefe gewappnet. Das zweite Modell, die SeaQ Panoramadatum ist sogar wasserdicht bis 30 bar und damit selbst für Tauchprofis geeignet. Die Wasserdichtigkeit beider Modelle wird durch zahlreiche Details unterstützt, wie durch die verschraubte Krone, die fixierte Bodenplatte bei der SeaQ und den verschraubten Saphirglasboden der Panoramadatum-Modelle.

Als echte Taucheruhren verfügen alle Varianten über eine einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehbare, spürbar rastende Lünette zur sicheren Bestimmung der Tauchzeit. Die SeaQ punktet mit einer deutlichen Minutenrastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecksmarkierung für den Tauchbeginn. Die Keramikeinlage sorgt für eine kratzfeste Lünettenoberfläche.
Die SeaQ 1969 und die SeaQ werden vom automatischen Manufakturkaliber 39-11 angetrieben, welches über eine Gangreserve von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr verfügt.
Glashütte Original hat das Werk in ein Edelstahlgehäuse von 39,5 mm Durchmesser verbaut.

Für die SeaQ Panoramadatum haben die Glashütter Konstrukteure das Kaliber 36 für den Einsatz unter Wasser variiert. In der Version 36-13 arbeitet es präzise und stabil, stoßsicher im 43,2-mm-Gehäuse verankert und mit einer beeindruckenden Gangreserve von 100 Stunden.

Von der SeaQ 1969 sind 69 Stück erhältlich. Sie kommt mit zwei Armbandvarianten: mit einem aus Kautschuk und einem wasserfesten Nylon-Webarmand. Für die SeaQ und die SeaQ Panoramadatum bietet Glashütte Original zusätzlich ein Edelstahlband an.

RJ: Spider-Man ist zurück

Es ist bereits zwei Jahre her, dass RJ seine letzte Spider-Man Uhr vorgestellt hat. Entsprechend euphorisch waren wir, als wir von der neuesten Kollaboration mit Marvel erfuhren – und noch mehr, als klar wurde, dass im Rahmen dieser nicht nur eine, sondern gleich zwei Spider-Man Modelle entstanden. Und zwar die ARRAW Spider-Man sowie die ARRAW Spider-Man Tourbillon.

Die RJ ARRAW Spider-Man ist eine Skelettuhr, die vielfältige Anspielungen auf den Comic-Helden auf dem Zifferblatt trägt. Darunter liegt ein skelettiertes Werk, dem RJ die Form eines Spinnennetzes verliehen hat. Passend dazu kommt auch die kleine Sekunde, angezeigt zwischen 8 und 9 Uhr, in Form einer roten Spinne.
Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden. Das Ganze ist in ein robustes Gehäuse aus schwarzem Karbon verbaut, das wasserdicht ist bis 10 atm.
Die RJ ARRAW Spider-Man ist limitiert auf 100 Stück.

Die ARRAW Spider-Man Tourbillon ist die erste Komplikation, die RJ im eigenen Haus entwickelt und hergestellt wurde. Die Konstruktion des Tourbillons ist co-axial; Stunden und Minuten werden dezentral angezeigt. Das zentrale Tourbillon wurde von RJ Studio nicht nur deshalb entwickelt, weil der Hersteller eine Komplikation sein Eigen nennen wollte, sondern in erster Linie deshalb, um die Gangreserve auf 150 Stunden (oder 6 Tage) zu erhöhen.
Um eine perfekte Symmetrie gewährleisten zu können, hat sich RJ dafür entschieden, das Gehäuse ohne eine Krone zu gestalten. Entsprechend anders gestaltet sich der Aufzugsprozess: Im Gehäuserücken befindet sich ein Ring, der angehoben und im Anschluss gedreht werden muss wie ein Schlüssel. Und die Zeit wird über einen verdeckten Drücker auf der 6-Uhr-Position eingestellt. Um einen maximalen Einblick in das skelettierte Uhrwerk zu ermöglichen, hat sich RJ für einen gläsernen Boden entschieden.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 mm, ist wasserdicht bis 10 atm und besteht aus schwarzem Karbon oder, in einer zweiten Variante, aus einem roten Glasfaserverbund und Karbon. Natürlich ist es mit den RJ Bumpers aus Kautschuk ausgestattet.

Von der Spider-Man Tourbillon gibt es in beiden Version je 10 Stück.

Corum und die Schönheit der Mechanik

Im Jahr 2013 hieß Corum die Admiral Kollektion in seiner Familie eine neue Linie willkommen – die Admiral AC-One. Mit den wichtigsten Design-Codes der Admiral Kollektion im Hintergrund wurden die Linien des legendären 12-seitigen Gehäuses überarbeitet und runder gestaltet, mit weniger scharfen Ecken. Und Titan wurde zum Material der Wahl für diese zeitgemäße Neuinterpretation. Die als robuster Zeitmesser für Luxus-Bootsfahrten gestaltete Admiral AC-One 45 ist noch sportlicher und markanter und erweitert erneut die Grenzen der Kreativität.

Die AC-One 45 Openwork Automatic führt ein skelettiertes Zifferblatt ein. Das Uhrwerk ist das Kaliber CO 297, ein neues Kaliber, das speziell für dieses Modell hauseigen von Corum entwickelt wurde. Die auf der Zifferblattseite sichtbaren Brücken wurden im Einklang mit dem 12-seitigen Gehäuse und den Silhouetten der nautischen Winkel gestaltet. Ein Hilfszifferblatt für die kleine Sekunde befindet sich bei 9 Uhr, während bei 3 Uhr die Gangreserve angezeigt wird.
Wie bereits die AC-One 45 Squelette, die im Jahr 2014 vorgestellt wurde, fügt auch die Architektur der AC-One 45 Openwork Automatic dieser ansonsten eher zur Wuchtigkeit neigenden Armbanduhr einen Hauch von Leichtigkeit hinzu. Doch anders als die Squelette, die mit einer vollständig skelettierten doppelten Datumsscheibe ausgestattet ist, weist die Openwork Automatic markantere Linien auf, die sie robuster und athletischer wirken lassen.

Corum bietet die AC-One 45 Openwork Automatic in zwei verschiedenen Versionen an. Entweder in einem Gehäuse aus Titan, welches der Uhr einen futuristischen Effekt verleiht. Die zweite Variante stellt Roségold in Kontrast zum Titangehäuse mit schwarzer PVD-Beschichtung, was die Optik markanter und sportlicher macht.

Und: für alle, die auf der Suche nach einem komplexeren Mechanismus sind, hat Corum die AC-One Openwork Tourbillon entwickelt. Hier befindet sich auf 6 Uhr (zusätzlich zu den oben beschriebenen Details) ein Tourbillon. Technisch anspruchsvoll und schön anzusehen.

Alle Uhren sind mit einem Armband aus Kautschuk (Obermaterial) und Textil (Futter) ausgestattet.

Ocean Star Tribute: Mido ehrt seine Kult-Kollektion

Bereits in den 1930er Jahren war Mido für das leistungsstarke Abdichtungssystem seiner Zeitmesser bekannt. Das markanteste Symbol dafür ist die Kollektion Ocean Star, die den Meeren gewidmet ist. Die 1944 begründete Modellfamilie ist ein typisches Beispiel für die Uhrmacherfertigkeiten der Marke und begeht ihren 75. Geburtstag mit der Einführung der Ocean Star Tribute.
Über die Meerenge von Gibraltar wacht der Leuchtturm Europa, erbaut, um allen Stürmen zu trotzen und mit seinem mächtigen Lichtstrahl Seefahrern den Weg zu weisen. Die Kollektion Ocean Star von Mido soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieses robusten und doch schlanken Bauwerks verkörpern und den Menschen nicht weniger dabei unterstützen, die Meere zu erobern.

75 Jahre nach der ersten Ocean Star lanciert Mido nun eine Spezialserie als Hommage an die ikonische Kollektion, die bereits seit den 1940er Jahren für ihre Wasserdichtigkeit bekannt ist. Die beiden neuen Ocean Star Tribute Modelle sind eine zeitgenössische Neuinterpretation der in den 1960er Jahren kreierten Taucheruhren und liefern zahlreiche Anspielungen auf diese historischen Modelle.

Das runde, robuste Gehäuse aus polierten Edelstahl kommt in einem Durchmesser von 40,5 mm und wird durch eine einseitig drehbare Lünette mit je nach Modell blauem oder schwarzem Aluminiumring akzentuiert, der die Farbe der Zifferblätter wieder aufnimmt. Mehrere Tupfer aus Super-LumiNova auf der Lünette sorgen dafür, dass anhand der Indexe und Zeiger eine perfekte Ablesbarkeit unter allen Tauchbedingungen garantiert ist.
Die Stunden- und Minutenzeiger sind flach diamantgeschliffen, während der Sekundenzeiger orangefarben lackiert ist – in der Farbe von Mido. Ein bei 3 Uhr platziertes Fenster zeigt Tag und Datum an. Die Zifferblätter werden in ihrer ganzen Eleganz in mediterranem Blau oder intensivem Schwarz von einem Saphirglas geschützt.

Das Vintage-Design mag die ruhmreiche Geschichte der Marke würdigen, das Automatikwerk, mit dem die beiden Ocean Star Tribute ausgestattet sind, verortet die beiden Zeitmesser jedoch entschieden in der Gegenwart. Mit dem Kaliber 80 beherbergen die Uhren ein Werk der jüngsten Generation, ein hochmodernes Automatikwerk, das eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung stellt. Es basiert auf dem ETA C07.621 und arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.
Der Gehäuseboden wartet mit einer schöne Überraschung auf: Ihn ziert ein polierter Relief-Seestern – das historische Ocean-Star-Emblem. Und haben wir erwähnt, dass die Gehäuse bis 20 atm wasserdicht sind?

Das flexible, bequeme Armband aus Edelstahl aus vielen Gliedern verleihen ihnen den großartigen Retro-Look, der die Modelle seinerzeit erfolgreich machte – noch bevor der Look Retro war, versteht sich.

Zwei neue Panerai Submersible 42 mm

Zwei neue Edelstahlmodelle bereichern die Kollektion professioneller Taucheruhren von Panerai. Eine aufgesetzte Keramikscheibe auf der drehbaren Lünette verleiht diesen neuen Kreationen ein zeitgemäßes kraftvolles und sportliches Aussehen. Und mit einem Gehäusedurchmesser von nur 42 mm passen sie an wirklich jedes Handgelenk. Zugleich verkörpern sie die ganze Kraft und Persönlichkeit der professionellen Taucheruhren aus dem Hause Panerai, das jahrelang die italienischen Marineeinheiten mit Präzisionsinstrumenten belieferte.

Stabil, funktional und robust: Die beiden neuen Versionen der Submersible geben sich sofort als Panerai zu erkennen. Beide Modelle besitzen ein Gehäuse aus AlSt 316L-Edelstahl mit der charakteristischen Kronenschutzbrücke und der in eine Richtung drehbaren Lünette zur Anzeige der Tauchzeit. Sie sind wasserdicht bis zu einer Tiefe von 300 Metern (oder 30 bar).

In den Farbstellungen unterscheiden sich die beiden neuen Versionen der Panerai Submersible jedoch. Bei der ersten Version sind das Zifferblatt, die Keramikscheibe auf der drehbaren Lünette und das Kautschukarmband ganz in Schwarz gehalten. Die fluoreszierenden weißen Stundenmarkierungen lassen sich bei allen Lichtverhältnissen und in vollständiger Dunkelheit gut ablesen. Die zweite Version kombiniert eine blaue, das Zifferblatt einrahmende Keramikscheibe und ein blaues Kautschukarmband stilvoll mit einem strukturierten haigrauen Zifferblatt. In Panerai Blau gehalten ist bei beiden Modellen der Zeiger der kleinen Sekundenanzeige, die wichtig ist, um während eines Tauchgangs zu überprüfen, ob die Uhr noch läuft. Sie befindet sich auf der 9-Uhr-Position, d.h. genau gegenüber dem Datumsfenster bei 3 Uhr.

Ausgestattet sind die beiden Panerai Submersible Modelle mit dem Manufakturkaliber OP XXXIV, einem Automatikwerk mit einer Gangreserve von drei Tagen; dem Mindeststandard für Panerai-Uhrwerke. Das Werk arbeitet mit 28.800 Schwingungen pro Stunde und ist zuständig für die Anzeige von Stunden, Minuten, kleinen Sekunden und dem Datum.

Neben dem Kautschukarmband werden diese beiden Taucheruhren mit einem Ersatzarmband aus Hightech-Material geliefert, das robust und wasserdicht ist.

Für Mann & Frau: Die neue Tonda 1950 Lune

Zwei Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneuert Parmigiani Fleurier die Ästhetik seiner Tonda 1950 Lune mit einem Modell für Herren und Damen. Beide Modelle heben die Poesie der Komplikation „Mondkalender“ auf ihren neu gestalteten Zifferblättern hervor. Hinter dieser Harmonie versteckt sich die ganze Komplexität der Uhrmacherkunst, die darin besteht, in ein besonders flaches Automatikwerk viele Zeitangaben zu integrieren.

Mit ihrem Gehäuse aus Rotgold und dem schiefergrauen Zifferblatt gehört die Parmigiani Fleurier Tonda 1950 Lune zu den klassisch-eleganten Uhren für Herren. Der Mondkalender für die beiden Hemisphären der Erdkugel liegt bei 10 Uhr statt wie bei den bisherigen Modellen bei 12 Uhr. Diese asymmetrische Anordnung korrespondiert mi dem Datum auf 3 Uhr, dem Logo auf 1 Uhr und dem Fenster für die kleine Sekunde auf 6 Uhr. Alle Zeitanzeigen verteilen sich harmonisch und ansprechend über das gesamte Zifferblatt.

Für das Damenmodell charakteristisch sind das Gehäuse aus Rotgold, das Zifferblatt aus Perlmutt und das Lichtspiel der Diamanten auf der Lünette – eine ewig verführerische Kombination. Feminine Akzente setzt das Modell auch bei den Zeitangaben. Der Mondkalender auf 10 Uhr erscheint in der Mitte eines Sternenhimmels, und das Datum auf 4 Uhr wird mit einem zarten Goldrahmen markiert. Schließlich erscheinen die Öffnungen im Zifferblatt durch die Wahl einer etwas breiteren Lünette kleiner, so dass die Diamantfassung in ein imposantes Licht gerückt wird. Die Tonda 1950 Lune für Damen zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Brillanz aus.

Die Raffinesse der Tonda 1950 versteckt sich in ihrem minutiösen Kaliber, dem PF708, das für Präzision, mechanische Zuverlässigkeit und einen automatischen Aufzug durch einen Mikrorotor aus Platin steht. Seine Elemente wurden sorgfältig platziert, um sicherzustellen, dass die verschiedenen Zeitangaben harmonisch angezeigt werden. Wie es zum Markenzeichen des Hauses Parmigian Fleurier gehört, verfügt es über handgefertigte Details wie anglierte Brücken. Ihr Dekor in „Côtes de Genève“ vollendet die Architektur.
Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und stellt eine Gangreserve von 48 Stunden zur Verfügung.

Parmigiani Fleurier liefert die Tonda 1950 Lune an Armbändern aus Alligatorleder – schwarz für die Herrenmodelle, rot oder indigoblau für die Damenmodelle.

Elegante Interpretation einer Legende bei Breitling

Seit 1952 gilt die Breitling Navitimer als weltweit renommierteste Fliegeruhr. Die neue Navitimer 1 Automatic 41 kombiniert nun den historischen Reiz einer wahren Legende mit der Raffinesse eines eleganten, modernen Zeitmessers und ist eine stilgerechte Erweiterung der Navitimer Familie.
Der neue Zeitmesser vereint mühelos die Merkmale der berühmtesten Uhrenfamilie von Breitling mit einem dezenten Design und wird so selbst zu einem echten Klassiker.

Der bekannte kreisförmige Rechenschieber von Breitling und die unverwechselbare, beidseitig drehbare Perlenlünette sowie das 41-mm-Gehäuse aus Edelstahl sowie das übersichtliche Zifferblatt machen die Navitimer 1 Automatic 41 zu einer stilvollen Ergänzung jeder Garderobe.
Die Stundenindizes sowie die Stunden- und Minutenzeiger sind mit Super-LumiNova beschichtet, so dass bei allen Lichtverhältnissen eine exzellente Lesbarkeit garantiert ist. Die Uhr verfügt auch über einen zentralen Sekundenzeiger mit roter Spitze und ein Datumsfenster bei 6 Uhr.

Die Navitimer 1 Automatic 41 ist in zwei Gehäusenvarianten erhältlich. Es gibt sie mit einem Gehäuse aus Edelstahl und einem wahlweise schwarzen, blauen oder silberfarbenen Zifferblatt. Das zweifarbige Modell mit Edelstahlgehäuse und einer beidseitig drehbaren Lünette aus Rotgold kommt entweder mit einem silbernen oder anthrazitfarbenem Zifferblatt. Darüber liegt ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von lediglich 41 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
Im Inneren des Gehäuses arbeitet das Breitling-Kaliber 17, ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von ca. 38 Stunden. Wie alle Uhren von Breitling trägt auch diese eine Chronometer-Zertifizierung. Das Uhrwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz.

Die beiden Modelle präsentieren sich entweder an einem Armband aus Alligatorleder, dessen Farbe perfekt zu den Zifferblättern passt, oder an einem Navitimer-Armband aus Edelstahl.

In den Marianengraben mit Omega

Als Victor Vescovo zu Beginn des Jahres sein U-Boot „Limiting Factor“ auf den Grund des Marianengraben steuerte, setzte er mit einer Tauchtiefe von 10.928 Metern einen neuen Weltrekord. Drei Omega Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional waren beim Tauchgang dabei: Zwei waren an den Greifarmen des Tauchboots fixiert, eine an einem Lander.

Und wer könnte besser geeignet sein, eine Reise in die tiefsten Tiefen zu begleiten als Omega, begleiten die Uhren der Marke doch schon lange Taucher und Abenteurer in gefährliche Tiefen. Bereits im Jahr 1932 die „Marine“ vorgestellt – die erste Taucheruhr für jedermann. Die Taucheruhr wurde damals von dem Forscher Charles W. Beebe verwendet, als er seinen 14-Meilen-Tauchgang wagte.
1948 dann war das Geburtsjahr der Omega Seamaster, die von britischen Piloten und Seeleuten wegen ihrer Wasserdichtigkeit und Zuverlässigkeit geschätzt wurde. Die Seamaster 300 aus dem Jahr 1957 wurde speziell für Taucher und Unterwasserarbeiter entworfen.
Die Omega „Ploprof“ entstand 1970 und hat Jacques-Yves Cousteau auf seinen Tauchgängen begleitet. Nur ein Jahr später folgte die Seamaster 1000, ein Jahr darauf die Seamaster 120 Big Blue. 1993 brachte Omega dann die beliebte Seamaster Diver 300M auf den Markt.
Das Jahr 2005 sah dann die Anfänge der Ultra Deep, die wir heute hier vorstellen.

Die Entwicklung der Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional fing für Omega bei Null an und beinhaltete einige Risiken. Eine Uhr muss nicht enorm groß sein, um extremen Belastungen standzuhalten. Dem Hersteller ist es gelungen, die Dicke der Taucheruhr auf weniger als 28 Millimeter zu begrenzen, ohne dass die Widerstandsfähigkeit der Uhr beeinträchtigt wäre. Lünette, Gehäuse, Boden und Krone bestehen aus verarbeiteten Ausschussteilen vom Rumpf des Tauchboots. Daneben kommt die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep Professional mit einem Bullauge. Dessen Lastaufnahmefläche wurde so ausgelegt, dass der Druck auf die Innenkanten des Kegels, wo die Belastung am größten ist, minimiert wird.
Die Bandanstöße der Uhr wurden vollständig in das Titangehäuse integriert und bleiben offen, um das Risiko zu verringern, das beim Tiefseetauchen Materialbelastungsgrenzen überschritten werden. Wegen ihres markanten Designs werden sie auch „Manta“-Bandanstöße genannt.

Der gewählte Maximaldruck entspricht den im Marianengraben erforderlichen Toleranzen, aber um sicherzugehen und den Normen für Taucheruhren zu entsprechen, bestand Omega darauf, eine 25-prozentige Sicherheitsmarge hinzuzufügen was bedeutete, dass die Uhren bis 1500 bar funktionieren mussten. Und als wäre das noch nicht genug, mussten sich die drei Exemplare nach der Rückkehr von ihrem Tauchgang zehn Tage lang den strengen Prüfungen des METAS stellen. Auch nach den Strapazen in den Tiefen des Marianengrabens haben die Seamaster Planet Ocean Ultra Deep alle Tests bestanden und das Zertifikat Master-Chronometer verliehen bekommen.

Das Expeditionslogo befindet sich im Zentrum des Gehäusebodens, eingerahmt von konzentrischen Kreisen, welche die Multi-Beam-Sonartechnologie symbolisieren. Daneben findet man auch Informationen wie Modell, Referenznummer, Zertifizierung und „tested 15,000m 49212ft“.

Bei der Wahl des Armbandmaterials knüpfte Omega an seine Erfahrung in der Raumfahrt an: Die Kombination aus einem Polyamidarmband und Klettverschluss ist eng mit den Armbändern verbunden, die bei den Apollo-Missionen zum Einsatz kamen.

Bell & Ross: BR 03-92 Diver Black Matte

Wenn man die Meere erkundet, wenn der Druck steigt, während man durch die Tiefe gleitet, wenn die Ablesbarkeit eines Instruments eine Frage des Überlebens ist, sind die Taucheruhren von Bell & Ross die professionelle Lösung für eine Welt, die ebenso faszinierend wie gefährlich ist.
Jede Uhr von Bell & Ross ist so konzipiert, dass sie sich ihrer spezifischen Umgebung anpasst. Für Taucher hat der Hersteller Zeitmesser entwickelt, die perfekt auf die Meereswelt abgestimmt sind. Sie unterstützen ihren Träger und den Taucher unter allen Umständen. Gut ablesbar, funktional, genau und zuverlässig, erfüllen sie die spezifischen Anforderungen von Profis im Einsatz.

Bell & Ross hat eine lange Geschichte im Reich der Meere und das Know-How des Uhrenherstellers in diesem Bereich ist die Summe der gemeinsamen Erfahrung und des Wissens seiner Designer, seiner Uhrmachermeister und professioneller Anwender.
Die quadratische Taucheruhr hat schon im Jahr 2017 eine eigene Kollektion bekommen und wurde nun um zwei neue Versionen erweitert, von denen wir heute eine vorstellen: Die BR 03-92 Diver Black Matte.

Die mattschwarze Keramik der BR 03-92 Diver Black Matte übernimmt perfekt die für die Bell & Ross-Philosophie so wichtigen Codes der Luftfahrt. In der Luft- und Raumfahrt wird Keramik vor allem bei der Herstellung von Teilen eingesetzt, die extremen Temperaturen, Säureangriffen, Korrosion und Erosion ausgesetzt sind. Bell & Ross hat die High-Tech Keramik in den eigenen Werkstätten überarbeitet. Das Ergebnis ist praktisch kratzfest, trägt sich angenehm, kann mit einer weichen Haptik punkten und passt sich sofort der Körpertemperatur an. Dabei ist die Keramik fast so hart wie Diamant, äußerst strapazierfähig, nicht verformbar und leichter als Stahl.
Das schlichte Design ganz in Schwarz in Kombination mit den großen weißen Ziffern, die Form der Zeiger und die fotolumineszente Beschichtung ermöglichen eine sofortige Ablesung der Zeit, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Für einen reibungslosen Antrieb sorgt das BR-CAL.302, ein Automatikwerk.

Die neue BR 03-92 Diver Black Matte bekräftigt den funktionalen und anwendungsorientierten Ansatz von Bell & Ross. Mit ihrem Durchmesser von 42 mm und einer Wasserdichtigkeit von 300 m ist sie der perfekte Begleiter am Handgelenk eines jeden Tauchers.

Swiss Made nun auch bei Mathis Montabon

Es ist noch nicht lange her, dass Mathis Montabon ein neues Modell vorgestellt hat, welches alle Anforderungen erfüllt, um sich Swiss Made nennen zu dürfen. Mit dem Herstellungsprozess in der Schweiz und angetrieben von einem Automatikwerk legt Mathis Montabon die Messlatte eindeutig höher.
Mathis Montabon ist bekannt für seine äußerst vielfältige Kollektion, in der sich für jeden etwas findet. Es gibt nüchterne Uhren, die perfekt zum Anzug passen sowie auffällige Damenuhren mit zirkoniabesetzten Lünetten, solche mit teilweise skelettierten Zifferblättern und analogen Datumsanzeigen. Neu und lange erwartet ist jedoch die Herstellung in der Schweiz, also schauen wir uns das Ganze mal an.

Die Elégance de Suisse von Mathis Montabon präsentiert absolut nüchtern. Sie ist eine einfache Drei-Zeiger-Uhr mit einem kleinen Datumsfenster; kein Schnickschnack, keine Komplikationen, keine Experimente. Natürlich schätzen wir alle Uhren mit gut durchdachten Komplikationen sowie aufwändig gestaltete Zeitmesser, doch auch der Purismus hat fraglos seinen Charme.
Auf dem Zifferblatt lenkt nichts von der Anzeige der Zeit ab. Stunden, Minuten und Sekunden werden über zentrale Zeiger angezeigt. Sie kreisen vor dem Hintergrund eines eleganten Sonnenschliffs, welcher nur durch das Datumsfenster bei drei Uhr unterbrochen wird. Damit die Zeit unter allen Umständen zweifelsfrei abgelesen werden kann, hat Mathis Montabon die Zeiger der Elégance de Suisse mit Lume ausgestattet.
Ein weiteres Detail auf dem Zifferblatt stellt die Eisenbahnminuterie dar, welche um den äußersten Rand verläuft und römische Ziffern trägt. Darüber liegt ein Saphirglas.

Angetrieben wird diese Uhr vom Sellita SW 200-1, einem Schweizer Automatikwerk, das für seinen zuverlässigen und reibungslosen Antrieb bekannt ist. Es stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung und liegt in einem Gehäuse von 42 mm Durchmesser, das bis 10 atm wasserdicht ist.
Die Elégance de Suisse kommt an einem Armband aus Edelstahl, in dem sich polierte und gebürstete Elemente abwechseln, was für eine eindrucksvolle Optik sorgt.

Mathis Montabon bietet fünf verschiedene Varianten der Elégance de Suisse an, wobei die in Edelstahl mit silbernem Zifferblatt das schlichteste Modell darstellt. Das Ganze gibt es auch mit einem schwarzen Zifferblatt. Der Hersteller kombiniert das schwarze Zifferblatt darüber hinaus mit zwei zweifarbigen Gehäusen: Edelstahl mit Gold und Edelstahl mit Rotgold. Auch eine Version ganz in Gold ist erhältlich für alle, die ihren Purismus gerne etwas weniger unauffällig haben möchten.

Offiziell ist die Elégance de Suisse eine Herrenuhr, wir können uns jedoch gut vorstellen, dass auch viele Frauen dieses Modell äußerst attraktiv finden könnten. Nicht zuletzt auch wegen seiner moderaten Größe.