Jubiläumsedition: Lange 1 „25th Anniversary“

Die Lange 1 war die erste Uhr nach der Wiedergründung von A. Lange & Söhne – und ist seit 25 Jahren die unbestrittene Ikone in der Kollektion des Herstellers. Deshalb feiert die Manufaktur das Jubiläum der Uhr mit der Jubiläumsedition „25th Anniversary“. Ihre Besonderheiten: Ein tiefblau bedrucktes Argenté-Zifferblatt mit Vertiefung, blaue Datumsziffern, ein Klappdeckel mit Gravur des Lange-Stammhauses und ein gravierter Unruhkloben mit gebläuten Linien.

Am 24. Oktober 1994 präsentierte A. Lange & Söhne die ersten vier Armbanduhren nach der Neugründung der Manufaktur, darunter auch die Lange 1. Die dezentrale Aufteilung ihres Zifferblattes löste Diskussionen aus, ihre technischen Qualitäten sorgten für Begeisterung. Großdatum und dezentrale Zifferblattgestaltung in einer mechanischen Uhr von höchster handwerklichen Vollendung – das wurde Mitte der 90er Jahre vielfach als Provokation empfunden. Doch das ungewöhnliche Design verschaffte A. Lange & Söhne gleichzeitig auch über Nacht enorme Aufmerksamkeit.
An das historische Jahr 1994 erinnert im Jubiläumsjahr 2019 eine Kollektion von verschiedenen Modellen in Weißgold, die den wichtigsten Meilensteinen der Lange 1-Uhrenfamilie gewidmet sind. Gemeinsam haben sie das argentéfarbene Zifferblatt aus massivem Silber mit in tiefblau aufgedruckten Ziffern und Indizes, blaue Datumsziffern sowie ein farblich abgestimmtes Armband aus Alligatorleder.
Das Gehäuse aus massivem Weißgold hat einen Durchmesser von 38,5 mm bei einer Höhe von 10,7 mm.

Den Auftakt der „25th Anniversary“-Reihe macht die Lange 1, die äußerlich immer noch fast unverändert gefertigt wird. Die technische Evolution zeigt sich bei diesem Modell im Uhrwerk. Das im vor vier Jahren eingeführte Handaufzugskaliber L121.1 verfügt über eine exakt springende Großdatumsanzeige und eine freischwingende Lange-Unruh, die für optimale Gangwerte sorgt. A. Lange & Söhne finissiert das Werk aufwändig von Hand. Das Doppelfederhaus sorgt für eine großzügige Gangreserve von 72 Stunden.

Ein weiteres Charakteristikum der auf 250 Exemplare limitierten Lange 1 „25th Anniversary“ ist ihr gravierter Klappboden aus massivem Weißgold.
Wie immer sind wir gespannt, was uns A. Lange & Söhne als Nächstes präsentieren wird; und vor allem, wie die nächsten Modelle aussehen, die diese Sonderkollektion vervollständigen werden.

MB&F Horological Machine N°6 – die Letzte

MB&F ist für seine außergewöhnlichen Uhrenmodelle bekannt und für seine mehr als ungewöhnlichen Maschinen – die meistens, aber nicht zwangsläufig immer, die Zeit anzeigen. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Neuigkeiten: MB&F hat seine neue, seine letzte, Horological Machine N°6 vorgestellt. Als das Modell im Jahr 2014 zum ersten Mal auf den Markt kam, machte es Schlagzeilen durch seinen wagemutigen Aufbau und sein auffälliges Design.
Nerd Fact: Die ursprüngliche Inspiration für die HM6 stammte aus der Anime-TV-Serie Captain Future aus den 1970er und 1980er Jahren. Das Modell Sapphire Vision aus der Reihe HM6 übernahm Elemente der amerikanischen Greyhound-Busse der Stromlinienära.

In den vier Jahren seit seinem Erscheinen wandelte sich die MB&F Horological Machine N°6 vom kosmischen Piratenschiff zum futuristischen außerirdischen Raumschiff und die Abenteuer, denen es ausgesetzt war, haben ihre Spuren hinterlassen. So weist der Edelstahlkörper der HM6 Final Edition tiefe Rillen mit polierten Linien auf, die sich von den Turbinenkapseln bis zu den Stunden- und Minutenkugeln erstrecken und dabei einen starken Kontrast zu den satinierten Hauptoberflächen bilden.
Das Edelstahlgehäuse misst 49,5 x 52,3 x 20,4 mm und ist wasserdicht bis 3 atm.

Die Farbe eines Sterns wird durch seine Temperatur bestimmt, wobei die heißesten Sterne aufgrund ihrer besonders hohen Strahlungsfrequenz hellblau erscheinen. Entsprechend steht dieser Farbton bei der HM6 Final Edition im Vordergrund. Die Schwungmasse aus Platin wurde mit einer blauen PVD-Beschichtung versehen und ist durch die Saphirglasscheibe auf der Unterseite des Gehäuses sichtbar. Auch die Stunden- und Minutenkugeln präsentieren sich in diesem Farbton, während Ziffern und Markierungen in dick aufgetragenem, hellblau leuchtenden Super-LumiNova hervorstechen.
Um eine optimale Ablesbarkeit zu erreichen, sind die Stunden- und Minutenkugeln senkrecht zum Rest des Uhrwerks ausgerichtet und werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die dafür sorgen, dass diese ungewöhnliche Konfiguration bei der Anzeige der Zeit die notwendige Präzision bietet. Am anderen Ende des Werks der MB&F HM6 Final Edition erzeugen Doppelturbinen einen Luftwiderstand zum Schutz des automatischen Aufzugssystems.
Zur Konstruktion des aus 475 Einzelteilen bestehenden Uhrwerks der Horological Machine N°6 waren drei Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich.

Im Mittelpunkt von Design und Aufbau der HM6 Final Edition steht das fliegende Tourbillon, das durch einen einziehbaren Schild geschützt ist und an das streng geregelte Chaos im Herzen des Universums erinnert. Nun, da das Ende der HM6 immer näher rückt, dehnt sich die Kuppel aus Saphirglas über dem fliegenden Tourbillon in Anlehnung an das Konzept der HM6 Alien Nation noch weiter aus, um das schlagende Herz der Maschine in seinem umlaufenden Außenkäfig mehr zur Geltung zu bringen.
Die Uhren kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Alle Versionen der Horological Machine N°6 wurden von MB&F streng limitiert, und so wird es auch von der HM6 Final Edition nur eine begrenzte Anzahl geben – acht Exemplare, um genau zu sein. Damit umfasst die gesamte Horological Machine N°6 Serie genau 100 Modelle.

Breitling feiert denkwürdige Fluglinien mit neuen Editionen

Der Uhrenhersteller Breitling spielte eine wichtige Rolle im goldenen Zeitalter der Luftfahrt dadurch, dass seine Uhren die Besatzungen dabei unterstütze, sämtliche Navigationsberechnungen anzustellen. Um daran zu erinnern hat die Marke nun eine Capsule-Kollektion von Navitimer 1 Airline Editions geschaffen, die an die prägendsten Fluglinien der damaligen Zeit erinnert. Die Kollektion nimmt ihren Anfang mit der Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition. Mit der Zeit werden dieser Uhr andere folgen, die andere Fluglinien feiern.

Die erste Capsule-Kollektion lässt den Stil der 1960er und 1970er Jahre wieder aufleben. Die Navitimer 1 Airline Editions setzen den Pionieren der zivilen Luftfahrt ein außergewöhnliches Denkmal und zelebrieren die prägensten Fluggesellschaften jener Ära. Dank ihnen wurde die Welt plötzlich kleiner, denn der Traum vom Fliegen war nicht mehr einer kleinen, privilegierten Elite vorbehalten. Bei der Entstehung des kommerziellen Flugbetriebs spielte Breitling eine Schlüsselrolle, denn seine Bordchronographen wurden zur Standardausrüstung; zuerst in Propellermaschinen, später in den Jets der weltweit führenden Flugzeughersteller.

Alle Modelle der Navitimer 1 B01 Chronograph 43 Swissair Edition sind mit einer beidseitig drehbaren Lünette mit dem berühmten kreisförmigen Rechenschieber versehen, dank dem sämtliche Flugnavigationsberechnungen durchgeführt werden können. Die charakteristischen geraden Zeiger verleihen den Armbanduhren eine dynamische, zeitgemäße Interpretation des klassischen Looks. Das Zifferblatt selbst in schwarz, die Hilfszifferblätter silberfarben. Für beste Ablesbarkeit auch unter widrigen Lichtverhältnissen, sind Indexe sowie Stunden- und Minutenzeiger mit Super-LumiNova beschichtet. Die roten Highlights auf dem Zifferblatt erinnern an das Logo von Swiss Air, das zusätzlich auf dem gläsernen Boden zu finden ist..
Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Die Uhren der Navitimer 1 B01 Chronograph Airline Edition sind mit einem Breitling-Manufakturkaliber 01 versehen. Das hauseigene, mechanische Chronographenwerk liefert sowohl eine bemerkenswerte Präzision als auch eine Gangreserve von ca. 70 Stunden. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz.
Das Ganze liegt in einem Edelstahlgehäuse mit einem Durchmesser von 43 mm, das wasserdicht ist bis 3 bar. Vervollständigt wird es von einem schwarzen Lederarmband im Vintage-Stil oder einem Milanaise-Armband.

Diese erste Capsule-Collection wird ab April, jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum in den Boutiquen von Breitling sowie bei authorisierten Fachhändlern erhältlich sein.

Ganz aus Damaszener-Stahl: Die Neue von Sinn

Wo Funktionalität die Gestaltung bestimmt und jedes Detail von innovativer Technologie zeugt, da ist mit ziemlicher Sicherheit Sinn am Werk. Bei der deutschen Manufaktur für Spezialuhren dreht sich seit dem Jahr 1961 alles um hochwertige mechanische Uhren, die traditionelles Qualitätsbewusstsein mit zukunftsweisenden Lösungen verbinden. Sinn setzt auch gerne immer wieder Werkstoffe ein, die für den Uhrenbau neu waren; unter anderem U-Boot-Stahl und im Jahr 2016 auch Damaszener Stahl. Die 1800 Damaszener, die wir heute hier vorstellen, setzt die damals begonnene Tradition stolz fort.
Damaszener Stahl hat die Menschen schon seit jeher fasziniert; typischerweise werden daraus Messer, Schwerter und andere Arten von Klingen hergestellt. Bei seiner Herstellung werden mindestens zwei verschiedene Stahlsorten verbunden, deren geschichteter Aufbau sich am Ende in einem faszinierenden Muster wiederspiegeln.

Um die charakteristische Textur des Damaszener Stahls – ein organisches Muster von abwechselnd hellen und dunklen Linien – perfekt zur Geltung kommen zu lassen, hat sich Sinn dafür entschieden, die Uhr aus einem vollen Stahlblock zu fräsen. Meistens werden Zifferblatt und Gehäuse getrennt hergestellt. Dank der anderen Herstellungsweise jedoch setzt sich das Damaszener Muster des Zifferblattes auf dem gesamten Gehäuse fort und bildet so eine stimmungsvolle, spannende Einheit. Durch den Einsatz der Tegiment-Technologie ist es Sinn außerdem gelungen, das Gehäuse besonders kratzfest zu gestalten. Auch Krone und Schließe sind aus dem Damaszener Stahl hergestellt.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 43 mm und eine Höhe von 10,4 mm und ist wasserdicht bis 10 bar.

Bei der Sinn Damaszener konzentriert sich alles auf das herrliche Muster, das der Stahl mit sich bringt. Nichts lenkt davon ab, denn der Hersteller hat das Design absichtlich schlicht gehalten. Diese Uhr zeigt lediglich Stunden, Sekunden und Minuten an; dazu kommt ein kleines, schwarzes Datumsfenster auf sechs Uhr, für das der schmale Index verkürzt wurde. Die schlanken Indizes und Zeiger heben sich deutlich vor dem Hintergrund des gemusterten Zifferblattes ab und kommen mit einer nachtleuchtenden Beschichtung. Geschützt wird es von einem Saphirglas.

Angetrieben wird die Sinn 1800 Damaszener von einem Automatikwerk, dem ETA 2892-A2. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die Sinn 1800 Damaszener ist auf 100 Stück limitiert.

Chonoswiss fühlt sich von Kryptowährungen inspiriert

Der Schweizer Uhrenhersteller Chronoswiss hat sich vom Konzept der Kryptowährungen zu einer neuen Uhrenkollektion inspirieren lassen und bringt nun eine exklusive Sonderedition von fünf verschiedenen Modellen heraus. Die extravaganten Zeitmesser im Krypto-Design werden in einer limitierten Auflage von je 101 Exemplaren gefertigt. Den Anfang macht das Modell, das Chronoswiss der bekanntesten der Kryptowährungen gewidmet hat und den klangvollen Namen Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency trägt.
Für Chronoswiss ist eine Begeisterung für technische Veränderungen kein Novum – seit Herbst 2017 bietet der Hersteller im E-Shop und der hauseigenen Boutique auch eine Zahlung per Bitcoin oder anderen ausgewählten Kryptowährungen an. Und nun geht man bei Chronoswiss mit der Gestaltung einer exklusiven Kollektion inspiriert vom Kryptowährungs-Konzept den nächsten Schritt. Die Clockchain Series Limited Edition umfasst fünf Modelle: Bitcoin, Ethereum, ZAIF, NEM und COMSA. Sie alle werden bereits über Blockchain Technologie zertifiziert.

In der neuen Kollektion verbindet Chronoswiss die Wurzeln traditioneller Uhrmacherkunst mit der digitalen Revolution neuer Weltwährungen. Die Uhren werden alle in den Ateliers von Chronoswiss in Luzern gefertigt. Zu ihren Merkmalen zählt unter anderem die skelettierte Open Gear-Technologie, die den Regulator-Mechanismus zum zentralen Design-Element erhebt. Außerdem zeichnen sie sich durch ein 3D-Zifferblatt aus, das für jede Edition individuell gestaltet ist. Im Falle von Bitcoin – the Currency ist das Logo skelettiert und vergoldet sowohl in der kleinen Sekunde als auch durch den Glasboden hindurch auf dem Rotor zu bewundern und bildet einen Kontrast zu den Schwarztönen von Zifferblatt und Gehäuse. Darüber hinaus ist es auch im Multi-Logo-Print auf dem Zifferblatt zu sehen.

Das Gehäuse der Armbanduhr hat einen Durchmesser von 41 mm und beherbergt das Kaliber C.299. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt einen Gangreserve von ca. 42  Stunden zur Verfügung.

Die Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency kommt an einem Armband aus Krokodilleder im markanten Hornback-Design.

Auch die Garantiezertifikate für die Uhren der Sonder-Edition sind durch Smart Contract bereits in der Blockchain gespeichert. Da es in der Blockchain nicht möglich ist, Daten zu manipulieren, ist jedes Modell mit einer digitalen Uhrkunde gesichert.

Europa-Exklusiv: Die Neuen bei Seiko

Seiko hat gerade zwei neue Uhrenmodelle vorgestellt, die ausschließlich für den europäischen Markt bestimmt sind. Das heißt, dass sie auch nicht (und das ist das erste Mal!) auch nicht im Heimatland Japan verfügbar sein werden. Fühlen wir uns da nicht geehrt. Na dann schauen wir uns die Seiko Prospex Dawn Grey Turtle SRPD01K1 und die Samurai SRPD03K1 doch mal an.

Den Namen „Grey Dawn“ haben die beiden Modelle laut Seiko von der Morgendämmerung über dem Meer, an die ihre Farbkombination aus Grau und Orange erinnern soll. Kommt so das Urlaubsfeeling an’s Handgelenk? Da sind wir uns nicht so sicher. Bei Urlaub und Meer denken wir hier eher an ein (karibisches?) Blau, aber gut. Muss ja nicht. Die Farbkombination ist bestechend und herrlich bodenständig und dabei höchst geeignet für den Alltag.

Die Seiko Prospex Dawn Grey Samurai SRPD03K1 kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl, das 43,8 im Durchmesser misst und 13,4 mm in der Höhe. Es isst mit einer einseitig drehbaren Lünette ausgestattet. Die Krone ist verschraubt und das Gehäuse kommt auf eine Wasserdichtigkeit von 20 bar. In seinem Inneren tickt das 4R35 Kaliber, das neben Stunden, Sekunden und Minuten auch ein Datum auf 3 Uhr und eine Gangreserve von 41 Stunden zur Verfügung stellt bei einer Arbeitsfequenz von 3 Hz.
Das Gehäuse kommt an einem Armband aus Edelstahl und einer Verlängerung. Durch die schwarze Umrandung der Zeiger vor dem grauen Zifferblatt sorgt Seiko für einen schönen Kontrast, der zu einer guten Ablesbarkeit führt. Das Orange auf dem Sekundenzeiger sowie auf den Markierungen auf 3, 6, 9 und 12 Uhr auf der innenliegenden Lünette passt perfekt zum Orange der Tauchlünette und sorgt für einen schönen, kohärenten Look. Das Zifferblatt wird von einem Hardlexglas geschützt.

Das Gehäuse der Seiko Prospex Dawn Grey Turtle SRPD01K1 ist mit 45 mm im Durchmesser und 13,4 mm in der Höhe ein bisschen größer als das der Samurai, jedoch ebenfalls aus Edelstahl. Auch die Lünette unterscheidet sich von der der Samurai mit seiner tieferen Riffelung und dem auffälligen orangen Segment zwischen 0 und 20.
Unter dem Hardlexglas befindet sich auch ein etwas anderes Zifferblatt: es kommt ohne Struktur und glänzt leicht und die Indexe kommen traditionell rund daher. Sie sind – wie auch die der Samurai – mit Seikos blendend hellem LumiBrite belegt und präsentieren sich ordentlich plastisch. Auch die Zeiger sind mit dem selben Leuchtmaterial gefüllt. Die Prospex Dawn Grey Turtle kommt neben der Datums- auch mit einer Tagesanzeige.
Für den Antrieb ist das Seiko Kaliber 4R36, das mit einer Frequenz von 3 Hz und einer Gangreserve von ca. 41 Stunden über die selben grundlegenden Charakteristika wie das 4R35 verfügt. Auch die Turtle kommt mit einem Armband aus Edelstahl.

Beide Uhren sind limitiert auf je 2.018 Stück. Die Prospex Dawn Grey Turtle wird zusätzlich an einem Armband aus Silikon geliefert, das noch widerstandsfähiger gegenüber Salzwasser ist, als das aus Edelstahl.
Mit 470€ für die Dawn Grey Samurai und 530€ für die Dawn Grey Turtle hat Seiko mal wieder ein absolut unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis geschaffen.

Skulptural, enigmatisch, architektonisch: Die Neue von HYT

Die Bildhauerei verleiht Materialien Charakter und Bedeutung. Die neueste H20 von HYT lässt sich von dieser dreidimensionalen Kunstform inspirieren, um die Essenz der Zeit zu beleuchten. Gleich, aus welchem Blickwinkel betrachtet, eröffnet diese skulpturale Uhr neue Sichten auf die Zeit, während farbige und transparente Flüssigkeiten den Zeitenstrom unablässig präsent machen. Sekunde für Sekunde werden neue Zeitschichten freigelegt, erlebt und vorausgeahnt.

Das rein schwarze Farbschema, das sich sogar auf die Beschichtung der Werkbrücken erstreckt, intensiviert das Drama zwischen Mysterium und Transparenz, das sich vor den Augen des Betrachters entfaltet. Dieses Zusammenspiel von Raum und Zeit illustriert die grundlegende Überzeugung von HYT, dass Zeit durch Inhalt und Kontext definiert ist.
Diese Uhren repräsentiert einen Höhepunkt der Mission, die Essenz der Zeit zu definieren und zu erfassen. Und die Schlussfolgerung ist klar: Die Zeit ist immer – jetzt.

Bei diesen beiden neuen limitierten Editionen der HYT H20 gewinnt die Dreidimensionalität des Designs zusätzlich an visueller Spannung. Die schwarze DLC-Beschichtung steht in markantem Kontrast zu dem gewölbten Saphirglas mit seinen scheinbar schwebenden Ziffern. Die Uhr präsentiert sich als eine architektonische Einheit, die das Auge dazu verlockt, die Zeit – und die Uhrmacherkunst – aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Der skelettierte Zifferblattring ist innen weiß lackiert und trägt schwarze Indizes. Sowohl der Minutenzeiger als auch der HNR-Zeiger sind mit Super-LumiNova ausgestattet. Das Edelstahlgehäuse vereint polierte und satinierte Oberflächen und kommt mit einem Durchmesser von 51 mm bei einer Höhe von 19,9 mm. Das Ganze ist wasserdicht bis 3 atm.

Eine blaue (oder rote) Flüssigkeit zeichnet die jüngste Reise der Zeit nach und verdrängt dabei die transparente Flüssigkeit jenseits des Meniskus. Dafür, dass sich die Flüssigkeiten durch die Kapillarröhrchen bewegen, sorgen mehrlagige Faltenbälge aus Metall.
Mit diesem patentierten fluidischen Modul arbeitet ein mechanisches Werk, das von APRP exklusiv für HYT entwickelt wurde. Für die nahtlose Übertragung zwischen diesen beiden Protagonisten sorgt ein Schlepphebelsystem, das die Rotation in eine lineare Bewegung umwandelt. Dieses Werk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und bietet eine bombastische Gangreserve von 192 Stunden.

Die HYT H20 kommt an einem Armband aus schwarzem Kautschuk. Die Uhr ist auf nur 10 Exemplare limitiert, es ist also Eile geboten.

Es grünt so grün in Japan – und am Handgelenk

Seiko hat eine neue Uhr für den Sommer im Sortiment. Natürlich eine Taucheruhr, natürlich eine Automatikuhr. Das Modell trägt den klangvollen Namen SLA019 und wird anlässlich des 50. Jubiläums der ersten Seiko 300m Hi-Beat Diver’s von 1968 herausgebracht. Die limitierte Edition verfügt, inspiriert vom üppigen Grün des ursprünglichen Zedernwaldes der japanischen Insel Yakushima über ein dunkelgrünes Zifferblatt.
Yakushima ist Japans erste Weltnaturerbestätte und bietet Tauchplätze mit Wasser, das dank seiner kristallinen Klarheit besondere Unterwassereindrücke bietet.

Gehäuse und Armband sind aus hartbeschichtetem Edelstahl gefertigt, der besonders unempfindlich gegenüber Kratzern und Rost ist. Für die grüne Lünette hat Seiko Keramik verwendet, so dass die tiefgrüne Farbe garantiert erhalten bleibt. Die Lünette ist einseitig drehbar und mit einer großen und intensiv leuchtenden 12-Uhr-Markierung ausgestattet. Und auch die 5, 10, 15 und 20-Minuten Markierungen kommen mit einer Leuchtbeschichtung, um noch mehr Sicherheit zu bieten. Ihre griffigen Einkerbungen wurden so konzipiert, dass sicher zu drehen und einzustellen ist – selbst mit Handschuhen.
Das Zifferblatt kommt im selben hypnotischen Dunkelgrün wie die Lünette. Eine besonders lang und intensiv leuchtende LumiBrite Beschichtung auf den Zeigern sichert die Ablesbarkeit in dunklen Tiefen.

Dank ihrer Wasserdichtigkeit von 30 bar und der gewohnt qualitativ hochwertigen Konstruktion, ist die SLA019 sowohl für das Sättigungs- wie auch für das Sporttauchen geeignet. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 44,3 mm.
In seinem Inneren liegt das Kaliber 8L35, ein Automatikwerk. Wer will, kann es jedoch auch mit der Hand aufziehen. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung.

Die Uhr kommt einem größenverstellbaren Armband aus Edelstahl und einem zusätzlichen Wechselarmband. Dieses besteht aus robustem Silikon, das nicht nur höchst widerstandsfähig gegenüber Salzwasser und Schweiß ist, sondern sich auch besonders leicht reinigen lässt. Mit seiner Akkordeonstruktur eignet sich auch deswegen hervorragend zum Tauchen, da es sich je nach Wasserdruck ausdehnt und zusammenzieht – und so immer perfekt sitzt.

Die Seiko SLA019 kommt mit einer Auflage von nur 1.968 Stück.

Deutsche Uhren für die Österreichischen Luftstreitkräfte

In der Herstellung von Fliegerchronographen hat der deutsche Uhrenhersteller Hanhart aus dem südlichen Schwarzwald eine lange Tradition vorzuweisen. Kein Wunder also, dass die Neuaufstellung des österreichischen Kommando Luftstreitkräfte im Jahr 2017 das Bundesheer dazu inspirierte, gemeinsam mit Hanhart eine limitierte Sonderedition zu gestalten.
Die Primus Austrian Air Force Pilot Limited Edition vereint die Tugenden der österreichischen Luftstreitkräfte wie Ausdauer, Präzision und Belastbarkeit mit den Maximen des Uhrenherstellers: Zuverlässigkeit, perfekte Ablesbarkeit, einfache Bedienbarkeit sowie Robustheit. Der Chronograph verkörpert die charakteristischen Eigenschaften von beiden Seiten und vereint diese zu eine perfekten Flugbegleiter für Piloten.

Das Zifferblatt ist, wie bei allen Primus-Uhren von Hanhart, herrlich markant. Die hell lumineszierenden Ziffern und Indexe bilden zusammen mit den roten Details einen deutlichen Kontrast zum schwarzen Grunddesign des Chronographen – und tragen wesentlich zur hervorragenden Ablesbarkeit bei. Die unverwechselbare kannelierte Lünette mit rotem Indexpunkt, die typische bi-compaxe Zifferblattanordnung und nicht zuletzt der rote Drücker aus eloxiertem Aluminium spiegeln die typischen Merkmale des Uhrenherstellers wider. Der Chronograph bietet neben der zentralen Anzeige von Stunden und Minuten eine kleine Sekunde bei 9 Uhr, einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und eine Datumsanzeige bei 6 Uhr. Die Chronographensekunden werden zentral angezeigt.

Der neue Zeitmesser wird von Hanhart in jeweils drei verschiedenen Gehäuse- und Armbandvarianten angeboten. Der Chronograph kann mit einem normalen, einem matt sandgestrahlten oder einem schwarz DLC-beschichteten Gehäuse bestellt werden; alle drei sind aus Edelstahl. Flexible Bandanstöße sorgen trotz der markanten Größe von 44 mm Durchmesser und 15 mm Höhe für einen angenehmen Tragekomfort am Handgelenk. Das Gehäuse der Primus Austrian Air Force Pilot Limited Edition ist wasserdicht bis 10 bar.
Im Inneren des Gehäuses arbeitet das automatische Chronographenwerk HAN3809. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von 42 Stunden.

Zu den drei Gehäusevarianten werden auch verschiedene Armbänder angeboten; Kalbsleder, Kautschuk oder Canvas.
Dieser Chronograph ist auf 100 Stück limitiert. Preislich geht’s bei 2.590€ für die Variante in Edelstahl los und rauf bis 3.090€ für die Variante mit schwarzer DLC-Beschichtung.

Fliegeruhr mit Twist: Die Visconti Aviator SM79 Chrono

Ungewöhnliche Designs, die sicher nicht jeden Geschmack treffen, dabei aber eine ordentliche Anziehungskraft verbreiten, kennt man von Visconti. Das alles gilt auch für das neueste Modell, die Aviator SM79 Chrono. Mit dem Modell dringt der Uhrenhersteller in die beliebte Kategorie der Fliegeruhren vor.
Das Modell ist natürlich nicht nur über den Wolken ein absoluter Hingucker am Handgelenk. Der Chronograph lässt die Herzen von Luftfahrt-Nostalgikern höher schlagen, präsentiert er sich doch ganz im Stil klassischer Fliegeruhren mit großem Zifferblatt und gut ablesbaren Anzeigen.
Das Zifferblatt wird von einem Saphirglas geschützt.

Die Anzeigen sind dank eines dreifarbigen Skalenkonzepts in der Anmutung von Fluginstrumenten hervorragend abzulesen. Neben einer Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden verfügt die Aviator SM79 Chrono auf ihrem schwarzen Zifferblatt über zwei Zähler auf 12 und 6 Uhr; sie zeigen die Chronographen-Minuten und die Chronographen-Stunden an. Auf 6 Uhr findet sich das Datumsfenster, auf 9 Uhr die Anzeige für den Wochentag. Die arabischen Ziffern, Indexe und Zeiger sind mit lumineszierenden Inlays oder nachtleuchtender Farbe versehen für beste Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen.

Das Gehäuse aus Edelstahl hat einen Durchmesser von 44,5 mm. Die große, griffige Krone und die Drücker hat Visconti bei der Aviator SM79 Chrono auf der rechten Seite positioniert, so dass ein versehentliches Aktivieren der Start- und Stoppfunktion erschwert wird. Der Start-Drücker ist dabei nochmal extra hervorgehoben. So kann er gut auch im Blindflug ertastet, und die Chronographenfunktion aktiviert werden. Das Gehäuse ist robust konzipiert und darüber hinaus bis 100 Meter wasserdicht.
In seinem Inneren tickt ein Chronographenwerk aus der Schweiz. Das Sellita SW500 ist ein Mechanisches Werk mit Automatikaufzug, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet. Neben den vielen Funktionen stellt es eine Gangreserve von ca. 48 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung, allerdings ohne Chronographenfunktionen.

Die Aviator SM79 Chrono kommt mit einem dunkelbraunen Armband aus Leder sowie mit einem schwarzen Armband aus Textil. Preislich bewegt man sich mit diesem Modell bei 3.900€.
Der Chronograph ist eine Limited Edition von nur 150 Exemplaren.