Mido Baroncelli Mechanical Limited Edition

Midos präsentiert seine bisher flachste mechanische Uhr; die exklusiv, elegant und voller Finesse. Die Baroncelli Mechanical Limited Edition ist eine schlichte und federleichte Interpretation, die sich dank ihrer glanzvollen Optik perfekt in das Erbe der klassischen Uhren des Herstellers einfügt.
Mido kreierte die Kollektion Broncelli bereits im Jahr 1976 und zelebriert mit ihr die Schönheit der Opéra de Rennes. Dieses Opernhaus zeichnet sich seit jeher gleichermaßen durch sein abwechslungsreiches Programm an Opernkunst und seine harmonische, neoklassische Bauweise aus. Die runde Architektur des Gebäudes mit seinen Statuen der klassischen Musen stand hier der Inspiration Pate.

Die Baroncelli Mechanical Limited Edition zollt jedoch auch den Liebhabern der schönen Uhrmacherkunst Tribut und repräsentiert gleichzeitig die Geschichte des Hauses Mido, die von zahlreichen Schöpfungen mit zeitlosem Design geprägt ist. Bei der Gestaltung des Zifferblattes hat man sich für tiefschwarzen Lack entschieden. Vor seinem glänzenden Hintergrund heben sich die diamantgeschliffenen Zeiger und die Indexe mit ihrer roségoldenen Beschichtung besonders eindrucksvoll ab. Bei 6 Uhr zieht eine Kleine Sekunde mit Trotteuse alle Blicke auf sich. Die Signatur „Mido Mechanical“ und der Schriftzug „Limited Edition“ auf der 3-Uhr-Position unterstreichen den Seltenheitswert der Armbanduhr.

Angetrieben wird die Baroncelli Mechanical Limited Edition von einem sehr flachen Mechanikwerk. Es ist nur 2,5 mm hoch und damit das flachste mechanische Werk von Mido. Das Uhrwerk basiert auf dem ETA 7002, arbeitet auf einer Frequenz von 21.600 Hz und bietet eine Gangreserve von mindestens 42 Stunden. Fachmännisch verziert ist es natürlich auch; Genfer Streifen zieren die durch den Boden aus Saphirglas sichtbaren Komponenten des Kalibers. Der Gehäuseboden trägt außerdem eine Gravur mit der individuellen Seriennummer jeden Modells.
Das Werk liegt in einem polierten, mit einer roségoldenen PVD-Beschichtung versehenen Gehäuse, das nicht einmal 7 mm hoch ist. Es ist außerdem wasserdicht bis zu einem Druck von 3 bar.

Von der Baroncelli Mechanical Limited Edition gibt es lediglich 2020 Exemplare. Mido kombiniert alle Modelle mit einem halbmatten schwarzen Armband aus Leder in Kroko-Optik mit Faltschließe.

HYT Soonow Instant Rainbow

Wenn die Vergangenheit auf die Zukunft trifft, entsteht etwas Wundervolles: Die Gegenwart. Und gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten sind wir ständig gefordert, neue Wege zu finden, um die Gegenwart – das Jetzt – zu erkunden. Die HYT Soonow Intant Rainbow erzählt diese außerordentlich zeitgemäße, lebendige Geschichte auf eine farbenprächtige Weise. Der stete Strom der Zeit präsentiert sich hier als eine breite Palette von Möglichkeiten. Das ‚Jetzt‘ ist von potentiell ewiger Dauer, da es unablässig zu dem wird, was gerade noch ‚bald‘ war. Die Zeit anhalten und bewahren zu wollen ist genauso illusorisch wie der Wunsch, das Erscheinen eines Regenbogens zu verlängern. Wir können nur eines tun: die Schönheit beider Phänomene so zu genießen, wie sie sich uns darbieten.

Die vielfarbige Soonow Instant Rainbow entfaltet in Zusammenwirkung mit dem HYT Fluid-Modul seine magischen Kräfte, um die Zeit und das Licht darzustellen. Sein Design gründet darauf, dass sich Zeit und Licht in ständiger Bewegung befinden. Und die Botschaft lautet, dass wir beides stets zu schätzen wissen und nicht missachen sollten. Gelb und Blau – zwei der drei Primärfarben – folgen den Pfaden der verstrichenen und künftigen Zeit. Die anderen Farben des Regenbogens breiten sich in raffiniert abgestuften Schattierungen über und um das Zifferblatt aus. Das Licht tanzt mit 668 Saphiren, Amethysten und Tsavoriten in 14 Farbvariationen. Zusammen mit dem Zifferblatt aus violett eloxiertem Titan, das mit 313 Stiften aus Gold besetzt ist, verleihen sie diesem dreidimensionalen Werk eine außergewöhnliche Strahlkraft.

Der Totenkopf auf dem Zifferblatt der Soonow Instant Rainbow wirkt geradezu hypnotisierend. Die Gangreserve in seiner rechten Augenhöhle durchläuft nach und nach das gesamte Farbspektrum; gleiches gilt für die Sekundenanzeige in der linken Augenhöhle. Ein Blickfang sind auch die jeweils in einer Farbe ausgeführten Super-LumiNova Konturen, die sich um die Öffnungen für die Augen, die Nase und den Mund legen. Und das freundliche Grinsen enthüllt massive Goldzähne.

Das Gehäuse der Soonow Instant Rainbow besteht aus satiniertem, beschichteten Edelstahl, kommt auf einen Durchmesser von 48,8 mm und ist wasserdicht bis 50 Meter. In seinem Inneren liegt ein mechanisches Handaufzugswerk. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von bis zu 65 Stunden zur Verfügung.

Die HYT Soonow Drop Three ist eine äußerst limitierte Edition; von dieser Uhr werden lediglich acht Exemplare erhältlich sein.

Frederique Constant Vintage Rally Healey Automatic

Die limitierten Editionen der Vintage Rally Healey haben schon in der Vergangenheit die Herzen zahlloser Oldtimer-Liebhaber gewonnen. Diese Uhren sind das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der Manufaktur Frederique Constant und der Automarke Austin-Healey, die bis in das Jahr 2004 zurückreicht: 17 Jahre Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Uhrmacherei und Mechanik, geprägt von Ralleys, Begegnungen, Rennen und einer gemeinsamen Leidenschaft für Retro-Design.
Die letzte Ausgabe der Vintage Rally Healey Automatic stammt aus dem Jahr 2018; nun kehrt Frederique Constant gleich mit zwei neuen Modellen zurück. Um den Uhren ein urbaneres Erscheinungsbild zu verleihen, rückte man vorübergehend von der Tradition der Sportchronographen ab. Mit ihrem neuen, ungezwungenen Design inklusive Retro-Charme richten sich die neuen Modelle an Gentleman-Piloten, die eine Auszeit fernab der Rennstrecke ebenfalls zu schätzen wissen.

Die erste Version präsentiert sich zeitlos und schick. Sie verfügt über ein roségoldenes Gehäuse mit einem Durchmesser von 40 mm, welches perfekt mit den Indizes und Zeigern auf dem Zifferblatt harmoniert – und das bis 5 atm wasserdicht ist. Für eine optimale Ablesbarkeit auch im Dunkeln hat Frederique Constant mit einer phosphorisierenden Beschichtung gearbeitet. Die Minutenskala des Höhenrings besticht durch einen wunderschönen Untergrund in Schokoladenbraun. Selbstverständlich passt das perforierte Armband aus Kalbleder farblich zum Zifferblatt.

Die zweite Version zeichnet sich durch die legendäre Farbe der Marke Healey aus: ein dunkles, dynamisches Grün, welches das gesamte Zifferblatt ziert. Dieses „englische Grün“ ist kontrastreich und gleichbedeutend mit einer Rückkehr zu den Wurzeln einer der kultigsten Farben von Ralleyautos, welche frühe, heute bei Sammlern besonders begehrte Austin Healey Modelle kennzeichnete. Frederique Constant bietet hier eine ganz eigene, elegante Interpretation dieses Farbtons. Diese Rückkehr bietet nun Oldtimer-Liebhabern die Gelegenheit, ihre Leidenschaft im Rahmen eines zeitlos-eleganten, urbanen Zeitmessers subtil zum Ausdruck zu bringen.

Bei beiden Uhren handelt es sich um ein schlichtes Dreizeiger-Modell samt Datumsfenster auf 3 Uhr. Angetrieben werden sie durch das Automatikkaliber FC-303, das auf einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung stellt.

Jaquet Droz Grande Seconde Off-Centered

Die neue Grande Seconde Off-Centered von Jaquet Droz wagt Kontraste, spielt mit dem Licht und verbindet verschiedene Materialien miteinander. Ihr neues Gewand aus Gold und schwarzer Jade vereint die wichtigsten ästhetischen Codes von Jaquet Droz in einer wunderbar schlichten Versin der Haute Horlogerie.

Das Design der Grande Seconde, das Pierre Jaquet-Droz vor knapp drei Jahrhunderten entwarf, ist unverkennbar und ein Markenzeichen des Hauses. Und auch in der Grande Seconde Off-Centred ist es so charakteristisch wie eh und je – auch wenn man eine behutsame Abweichung gewagt und damit einen bewussten Unterschied geschaffen hat, denn die Uhrzeit wird dezentral angezeigt. Die Ausrichtung der Stunden und Minuten an der unabhängigen großen Sekunde wird zwar beibehalten, doch sie folgt einer leicht schrägen, von 1 bis 7 Uhr verlaufenden Achse.

Was das Zifferblatt angeht, rückt Jaquet Droz eines seiner beeindruckendsten Savori-faires in den Mittelpunkt: die Beherrschung der Mineralien. Zifferblätter aus Mineralien bieten unendlich viele Möglichkeiten für einzigartige Motive. Die teilweise mehrere Millionen Jahr alten Steine werden perfekt in Szene gesetzt und offenbaren sich in all ihrer herrlichen Einzigartigkeit.
Die schwarze Jade ist eine dieser Kostbarkeiten. Schon allein deshalb, weil sich ihr Vorkommen fast ausschließlich auf zwei Orte im Süden und Osten Australiens beschänkt. Aufgrund seines Metallgehalts handelt es sich bei der schwarzen Jade um ein extrem hartes Gestein, was das Polieren zu einem langwierigen Prozess macht. Der Lohn ist jedoch, dass das Mineral am Ende sein Geheimnis in Form winziger, silbrig glänzender Einschlüsse preisgibt. Auch wenn diese Partikel mit dem bloßen Auge fast nicht zu erkennen sind, verleihen sie der Jade einen einzigartigen Schimmer. Das sieht nicht nur schön aus, so kann man die Jade auch von Onyx unterscheiden.

Das kaum 1 mm dicke mineralische Jade-Blättchen, das als Zifferblatt fungiert, fügt sich perfekt in das 43-mm-Gehäuse aus Rotgold mit seinen warmen und kupferartigen Reflexen ein. Die beiden Kreise der beiden Zeitanzeigen wurden ebenfalls aus Rotgold gefertigt und bilden einen faszinierenden Kontrast zum schwarzen Hintergrund.
Im Inneren des bis 3 atm wasserdichten Gehäuses arbeitet das Jaquet Droz 2663A.P. Das Manufakturwerk punktet mit einem Automatikwerk und einer Gangreserve von 68 Stunden, während es auf einer Frequenz von 28.800 Hz arbeitet.

Die neue Jaquet Droz Grande Seconde Off-Centred ist auf 88 Stück limitiert. Getragen wird die Uhr an einem schwarzen Armband aus Alligatorleder.

Jetzt auch in Gold: Die UR-100

Als dritte Folge der intergalaktischen Saga der 100er-Kollektion erzählt diese Version namens C-3PO die Abenteuer eines neuartigen und zeitlosen Instruments, produziert und hergestellt in den uhrmacherischen Animationsstudios von Urwerk. Diese Armbanduhr lotet die Grenzen des Designs, der Zeitangaben sowie der Anzeigemodalitäten aus. Wie auch vielen anderen Modellen von Urwerk ist auch an der neuesten UR-100 ganz klar abzulesen, daß Science-Fiction zu den Inspirationsquellen von Baumgartner und Frei gehört. Nicht umsonst ist sie nach dem beliebten Druiden aus Star Wars benannt: C-3PO.

Die UR-100 hat ein zartes und zugleich kantiges Gehäuse – extraflach für eine Satellitenuhr – mit acht unregelmäßig langen und teilweise gerändelten Flächen. Sie gründet auf einer subtilen Asymmetrie; Vorbild war hier unter anderem die Optik des Millennium Falcon. Das Gehäuse ist aus einem massiven Goldblock gefertigt und wirkt mit ihrer Satinierung genauso zart schimmernd wie der berühmte Druide und Namensgeber C-3PO. Es misst 41 x 49,7 x 14 mm und ist druckgeprüft bis 3 bar.
Über ihrem Gehäuse ragt eine oben abgeflachte Kuppel aus Saphirglas. Diese in Anlehnung an die ersten Urwerk-Formen modulierte Kurve dient dem Herzstück dieser Uhr als Navigationskörper.

Die Anzeigemodalität der UR-100 bleibt dem Urwerk-Universum treu. Ihr astrophysikalisches Prinzip beruht auf sich drehenden Satelliten, die Auskunft über die Stunden geben. Die regelmäßigen, chronometrischen Umdrehungen bilden ein galaktisches Miniaturballett. Die Minuten verrinnen hingegen auf einer über 120° gebogenen Schiene. Die Stunden sind den Minuten vorgelagert. Ein roter Pfeil zeigt, wo die zwei Angaben für das intuitive Ablesen der Zeit aufeinanderprallen.
Die Anzeigen, die die UR-100 von allen anderen Uhren unterscheiden, liegen jedoch an den Flanken des Saphirdoms. Nach der Angabe der Zeit verschwindet der rote Zeiger und taucht als Kilometerzähler wieder auf. Bei 9 Uhr zeigt er in ienem kleinen Schlitz die 555 Kilometer an, die die Erde in 20 Minuten am Äquator zurückgelegt hat. Bei 3 Uhr gibt die Uhr Auskunft über die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne, d.h. 35.740 Kilometer alle 20 Minuten.

Im Inneren der UR-100 arbeitet das Kaliber UR 12.01. Es würd über eine mit dem spezifischen UR-100-Regulator, dem berühmten Windfänger, gekoppelte Schwungmasse aufgezogen. Dieses Planetengetriebe begrenzt die Drehgeschwindigkeit des Rotors und verhindert ein übermäßiges Aufziehen und den Verschleiß der Bestandteile.
Dieses Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 48 Stunden zur Verfügung.

Die UR-100 C-3PO ist eine auf 25 Exemplare limitierte Sonderserie.

Laurent Ferrier Grand Sport Tourbillon

Laurent Ferrier ist bekannt für die Kreation klassischer Uhren mit traditionellem Uhrmacherhandwerk und mechanischer Exzellenz. Nun hat das Genfer Atelier eine äußerst zeitgenössische Uhr vorgestellt, die eine kompromisslose Herangehensweise des Unternehmens an die Uhrmacherei darstellt: Die Grand Sport Tourbillon.
Es ist das erste Modell von Laurent Ferrier, welches mit einem Gehäuse aus Edelstahl ausgestatt wurde. Der Neuzugang zeichnet sich durch ein Tourbillon, eine doppelte Unruh-Spiralfeder und die legendäre Endverarbeitung der Manufaktur aus.

Laurent Ferrier war ein leidenschaftlicher Sportliebhaber, vor allem, wenn es um Autorennen ging. An den 24 Stunden von Le Mans nahm er sieben Mal hinter dem Steuer teil; einmal sicherte er sich den Sieg. Entsprechend ist die Leidenschaft für den Motorsport noch immer ein wichtiger Teil der DNA der Firma. Nicht zuletzt, weil die Liebe zum Sport auch die neueste Kreation entscheidend beeinflusst hat.

Die Grand Tourbillon Sport ist zeitgemäß, scheut jedoch nicht vor Laurent Ferrier’s Vorliebe für traditionelle Handwerkskunst und technische Exzellenz zurück.
Das 44-mm-Gehäuse, in dem die Uhr untergebracht ist, weist vorwiegend runde, satinierte Element auf. Die Lünette ist kissenförmig, besticht jedoch mit kontrastierenden, spiegelpolierten Flanken, und die Mitte des Gehäuses hat einen tonnenförmigen Umriss. Trotz aller Gegensätze fügen sich die einzelnen Elemente zu einem harmonischen Ganzen zusammen.

Laurent Ferrier hat die Grand Tourbillon Sport mit einem opalfarbenen Zifferblatt versehen, das zur Peripherie hin einen deutlich dunkleren Farbton annimmt. Sowohl die Zeiger als auch die Indexe sind mit orangefarbener Super-LumiNova versehen, was die Gesamtkomposition zweifellos belebt.
Auf sechs Uhr befindet sich eine schneckenförmige kleine Sekunde; oben, unter dem Saphirglas.

Angetrieben wird die Grand Sport Tourbillon von einem Handaufzugswerk, das auf einer Frequenz von 5 Hz arbeitet und mit 80 Stunden eine stattliche Gangreserve bereitstellt. Statt, wie normalerweise üblich, das Tourbillon durch eine Aussparung des Zifferblattes zu präsentieren, hat sich Laurent Ferrier dazu entschieden, das Tourbillon in seinem rotierenden Käfig nur durch den Boden aus Saphirglas einsehbar zu machen. Das nennt man Understatement.
Natürlich ist das Werk aufwändig und fachkundig verziert, wie man es von Laurent Ferrier erwartet.

Nicht nur das Gehäuse aus Edelstahl ist eine Premiere für Laurent Ferrier, es war auch noch nie eine Uhr der Maison mit einem Gliederarmband aus Edelstahl ausgestattet. Mit seinen abgerundeten Kanten und der kontrastierenden Spiegelpolitur verbindet es sich mit dem Gehäuse zu einer herrlichen Einheit.

Die Laurent Ferrier Grand Sport Tourbillon ist ein exklusives Modell, von dem nur 12 Stück produziert werden.

Hublot Big Bang Sang Bleu II Limited Edition

Blau ist das neue Schwarz – zumindest, wenn man Hublot fragt. Und die neue limitierte Edition der Big Bang Sang Bleu II ist zudem eine wahre künstlerische Skulptur am Handgelenk. Die Uhr verstärkt Hublots Big Bang-Integral Kollektion. Gesamtdesign und Funktionalität der Sang Bleu II sind identisch mit den bisherigen Modellen, doch das Farbschema ist ein anderes.
Die Einführung des ikonischen, mehrfach ausgezeichneten Designs der Big Bang im Jahr 2005 ebnete den Weg für weitere, erfolgreiche Kollektionen wie die Classic Fusion oder die Spirit of Big Bang mit Komplikationen, die von den klassischen bis hin zu kompliziertesten der Uhrmacherei reichen. Unter anderem deshalb prägt sie bis heute einschlägig die außergewöhnliche DNA von Hublot mit stetigem Wachstum.

Von einer uralten Praxis zu einem weltweiten, kulturellen Phänomen – das Tätowieren ist dank der Arbeit von visionären Künstlern wie Maxime Plescia-Büchi, Gründer von Sang Bleu, zu einer eigenen Kunstform geworden. Und die Big Bang Sang Bleu II ist der Ausdruck von Plescia-Büchis Handwerk aus Geometrie und Dimensionalität, umgesetzt in Form eines Zeitmessers. Eine Uhr, eine Skulptur, ein Kunstwerk, welches die Uhrzeit ablesen lässt – ein Verschmelzen verschiedener Konzepte, um eine einzigartige, zeitlose Uhr zu kreieren, welche durch die Expertise von Hublot mit Materialien, zum Leben erweckt wurde.

Wie bereits erwähnt, zeigt sich die neue Edition von Hublot ganz in Blau – Blau wie die Tinte des Tattoo Studios, deren Namen sie trägt. Sowohl Zifferblätter wie auch Armbänder sind in dieser Farbe gehalten und betonen so das Design aus geometrischen Linien, das sich über Zeiger, Lünette und Gehäuse erstreckt. Die Lünette ist nicht rund sondern sechskantig und ist mit den klassischen sechs H-förmigen Schrauben ausgestattet. Und die abwechselnd polierten und satinierten Oberflächen betonen die Geometrie dieser Big Bang noch zusätzlich. Das Gehäuse der Sang Bleu II ist wasserdicht bis 100 Meter.
Das skelettierte Zifferblatt besteht aus verschiedenen Schichten, die zusammen für einen komplexen 3D Effekt sorgen. Das Ablesen der Zeitanzeige ist eine Herausforderung und erfordert möglicherweise ein bisschen Übung. Ein zentraler Chronographen-Sekundenzeiger erstreckt sich über den gesamten Durchmesser des Zifferblattes; die Stunden und Minuten werden durch pfeilförmige Zeiger angezeigt, die auf viereckigen, drachenförmigen Strukturen platziert sind. Zwei sechseckige, drehbare Hilfszifferblätter sind unter mehreren Elementen angebracht. Bei drei Uhr für die Minuten und bei neun Uhr für die laufenden Sekunden. Zwischen vier und fünf Uhr findet sich außerdem ein kleines Datumsfenster.

Im 45 mm-Gehäuse der Big Bang Sang Bleu II sitzt ein Unico-Manufakturkaliber. Das automatische Chronographenwerk HUB1240 arbeitet auf einer Frequenz von 28.800 Schwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 72 Stunden zur Verfügung. Das Werk ist durch den Boden einsehbar, einschließlich des von Buchi konstruierten Rotors.

Die Big Bang Sang Bleu II ist in zwei limitierten Version verfügbar. Hublot bietet 100 Stück von der Version in King Gold an und 200 Stück von der Version aus Titan. Beide Modelle kommen an einem blauen Armband aus Kautschuk.

SeaQ und die Tradition der Taucheruhr bei Glashütte Original

Die Zeitmesser aus Glashütte werden seit langem für ihrer hochwertige Mechanik, ihre aufwendigen Dekorationen und zeitlose Eleganz geschätzt. Seit dem 19. Jahrhundert werden präzise Uhren aus Glashütte auch als zuverlässige Instrumente für die Navigation und Positionsbestimmung zu Land, zu Wasser und in der Luft verwendet.
Basierend auf einem reichen Erfahrungsschatz und seinem historischen Erbe lancierte Glashütte Original nun nach Marinechronometern, Beobachtungs-, Piloten- und Taucheruhren eine fünfte Kollektion: die „Spezialist“. Sie richtet sich an den unerschrockenen Mann, der sein Leben aktiv gestaltet. Auftakt der neuen Kollektion ist die Taucheruhr SeaQ, die Geschichte und Moderne miteinander vereint. Als Vorbild der neuen Taucheruhr diente die speziell für Sporttaucher entwickelte „Spezimatic Typ RP TS 200“ aus dem Jahr 1969.

Die SeaQ ist in zwei Modellvarianten erhältlich: als SeaQ in einer limitierten und in einer Serienversion sowie als SeaQ Panoramadatum mit schwarzem oder blauem Zifferblatt.
Bereits vor 50 Jahren zeichneten sich die Glashütter Uhren durch hohe Qualität und komplexe Funktionalität aus. Mit der limitierten SeaQ 1969 greift die Manufaktur diese Tradition auf, indem sie auf dem schwarzen Zifferblatt die historische Beschriftung zitiert und die Anzahl der Lagersteine wiedergibt. „Shockproof“ verweist auf dei schon seinerseits besonders stabile Bauweise der Taucheruhr.
Auch der beige Farbton „Old Radium“ auf den arabischen Ziffern und Indexen sowie die grünen Zeiger wurden vom historischen Vorgänger übernommen.
Auf dem Boden der Uhr findet sich ein gravierter Dreizack, das Doppel-G von Glashütte Original sowie 20 Wellen, die für die Wasserdichtigkeit von 20 bar stehen.

Das schwarze Zifferblatt der Serienversion der SeaQ wird von arabischen Ziffern, Indexen und Zeigern im historischen Farbton „Old Radium“ akzentuiert. Auch diese Variante verfügt über eine gravierte Bodenplatte.

Die SeaQ Panoramadatum ist mit dem für Glashütte Original typischen Großdatum ausgestattet, das sich harmonisch bei 4 Uhr integriert. Auf dem wahlweise schwarzen oder blauen und mit Strahlenschliff veredelten Zifferblatt präsentieren sich die Zeiger, applizierte arabische Ziffern und Indexe in Grün bzw. in Weiß.

Mit einer Wasserdichtigkeit von bis 20 bar, was ca. 200 Metern entspricht, ist die SeaQ für wechselnde Druckverhältnisse auch n größerer Tiefe gewappnet. Das zweite Modell, die SeaQ Panoramadatum ist sogar wasserdicht bis 30 bar und damit selbst für Tauchprofis geeignet. Die Wasserdichtigkeit beider Modelle wird durch zahlreiche Details unterstützt, wie durch die verschraubte Krone, die fixierte Bodenplatte bei der SeaQ und den verschraubten Saphirglasboden der Panoramadatum-Modelle.

Als echte Taucheruhren verfügen alle Varianten über eine einseitig gegen den Uhrzeigersinn drehbare, spürbar rastende Lünette zur sicheren Bestimmung der Tauchzeit. Die SeaQ punktet mit einer deutlichen Minutenrastung und der mit Super-LumiNova versehenen Dreiecksmarkierung für den Tauchbeginn. Die Keramikeinlage sorgt für eine kratzfeste Lünettenoberfläche.
Die SeaQ 1969 und die SeaQ werden vom automatischen Manufakturkaliber 39-11 angetrieben, welches über eine Gangreserve von 40 Stunden, eine Sekundenstoppfunktion und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr verfügt.
Glashütte Original hat das Werk in ein Edelstahlgehäuse von 39,5 mm Durchmesser verbaut.

Für die SeaQ Panoramadatum haben die Glashütter Konstrukteure das Kaliber 36 für den Einsatz unter Wasser variiert. In der Version 36-13 arbeitet es präzise und stabil, stoßsicher im 43,2-mm-Gehäuse verankert und mit einer beeindruckenden Gangreserve von 100 Stunden.

Von der SeaQ 1969 sind 69 Stück erhältlich. Sie kommt mit zwei Armbandvarianten: mit einem aus Kautschuk und einem wasserfesten Nylon-Webarmand. Für die SeaQ und die SeaQ Panoramadatum bietet Glashütte Original zusätzlich ein Edelstahlband an.

RJ: Spider-Man ist zurück

Es ist bereits zwei Jahre her, dass RJ seine letzte Spider-Man Uhr vorgestellt hat. Entsprechend euphorisch waren wir, als wir von der neuesten Kollaboration mit Marvel erfuhren – und noch mehr, als klar wurde, dass im Rahmen dieser nicht nur eine, sondern gleich zwei Spider-Man Modelle entstanden. Und zwar die ARRAW Spider-Man sowie die ARRAW Spider-Man Tourbillon.

Die RJ ARRAW Spider-Man ist eine Skelettuhr, die vielfältige Anspielungen auf den Comic-Helden auf dem Zifferblatt trägt. Darunter liegt ein skelettiertes Werk, dem RJ die Form eines Spinnennetzes verliehen hat. Passend dazu kommt auch die kleine Sekunde, angezeigt zwischen 8 und 9 Uhr, in Form einer roten Spinne.
Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden. Das Ganze ist in ein robustes Gehäuse aus schwarzem Karbon verbaut, das wasserdicht ist bis 10 atm.
Die RJ ARRAW Spider-Man ist limitiert auf 100 Stück.

Die ARRAW Spider-Man Tourbillon ist die erste Komplikation, die RJ im eigenen Haus entwickelt und hergestellt wurde. Die Konstruktion des Tourbillons ist co-axial; Stunden und Minuten werden dezentral angezeigt. Das zentrale Tourbillon wurde von RJ Studio nicht nur deshalb entwickelt, weil der Hersteller eine Komplikation sein Eigen nennen wollte, sondern in erster Linie deshalb, um die Gangreserve auf 150 Stunden (oder 6 Tage) zu erhöhen.
Um eine perfekte Symmetrie gewährleisten zu können, hat sich RJ dafür entschieden, das Gehäuse ohne eine Krone zu gestalten. Entsprechend anders gestaltet sich der Aufzugsprozess: Im Gehäuserücken befindet sich ein Ring, der angehoben und im Anschluss gedreht werden muss wie ein Schlüssel. Und die Zeit wird über einen verdeckten Drücker auf der 6-Uhr-Position eingestellt. Um einen maximalen Einblick in das skelettierte Uhrwerk zu ermöglichen, hat sich RJ für einen gläsernen Boden entschieden.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 mm, ist wasserdicht bis 10 atm und besteht aus schwarzem Karbon oder, in einer zweiten Variante, aus einem roten Glasfaserverbund und Karbon. Natürlich ist es mit den RJ Bumpers aus Kautschuk ausgestattet.

Von der Spider-Man Tourbillon gibt es in beiden Version je 10 Stück.

Louis Erard und Alain Silberstein präsentieren zwei Limited Editions

Die Uhrenmarke Louis Erard präsentiert zwei Limited Editions in Zusammenarbeit mit Künstler und Uhrendesigner Alain Silberstein. Es handelt sich um eine Neuinterpretation des hausintern erarbeiteten Regulators und um eine zweifache Premiere: In ihrem 90-jährigen Bestehen hat der Hersteller noch nie einem Künstler freie Hand gegeben und Alain Silberstein hat noch nie zuvor einen Regulator entworfen.

Hinter der verspielten und leichten Optik dieser Limitierten Edition verbirgt sich jede Menge Tiefe. Diese Uhr ist gleichzeitig eine strategische Demonstration des Hauses Louis Erard, das sich mehr denn je auf seine Berufung als unabhängiger Hersteller von exzellenten und erschwinglichen Modellen konzentriert.

Bei diesem ersten Werk dreht sich alles um die Mechanik: der hausinterne Regulator, ein exklusives Kaliber von Louis Erard. Diese Komplikation verweist direkt auf die Geschichte der Uhrmacherei. Das ursprüngliche Prinzip des Regulator ist es, die Anzeigen von Stunden, Minuten und Sekunden zu trennen, um ein mehr an chronometrischer Präzision zu erreichen. Louis Erard hat daraus eine Säule gemacht und den Regulator seit seinem Neustart im Jahr 2003 in das Herz der Kollektionen integriert. Der Regulator steht mehr denn je im Zentrum der Strategie.
Für Alain Silberstein ist der Regulator auch ein technischer, ästhetischer und philosophischer Beweis. Der Regulator ist ein Meisterstück für sich, ein Modell der Aufgliederung der Anzeige der Uhrzeit mit Fokus auf dem zentralen Minutenzeiger. Dieser weist die grundlegendste Form auf, die es für eine Anzeige ist: einen Pfeil. Er zeigt sich groß und gelb in der schwarzen Version und in einem tiefen Blau in der weißen Version. Dieser Minutenpfeil zeigt schlicht auf Schienen. Der gesamte Rest des Zifferblattes weist das selbe geometrisch-minimalistische Design auf: Der Stundenzeiger ist ein massives Dreieck in Rot, die Sekunden werden von einem geschlängelten Zeiger angezeigt. Die Farben sind auf das Grundspektrum Blau, Rot und Gelb beschränkt, wie zur Zeit des Bauhauses, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Auf diese Weise zollen die Uhren dieser Wiege des modernen Designs Tribut.

Angetrieben werden die Modelle von einem Automatikkaliber, dem ETA Peseux 7001, welches um die Komplikation Louis Erard RE9 erweitert wurde. Es arbeitet auf einer Frequenz von 21.900 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Louis Erard und Alain Silberstein haben die Gehäuse jeweils passend zu den Zifferblättern gestaltet. Sie bestehen entweder aus reinem Edelstahl oder aus Edelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung und sind wasserdicht bis 5 atm. Je nach Farbe kommen die Uhren an einem schwarzen oder braunen Armband aus Kalbsleder.
Wie erwähnt handelt es sich hier um zwei Limited Editions mit jeweils 178 Uhren.