RJ-Romain Jerome stellt Spider-Man in den Mittelpunkt

Der Uhrenhersteller RJ-Romain Jerome hat sich einmal mehr mit Marvel zusammengetan, eine der größten Firmen in der Unterhaltungsbranche. Denn das ist es, was Romain Jerome tut – und zwar außerordentlich gut, wie wir von früheren Modellen und Kooperationen mit Marvel wissen. Das Ergebnis ist ein weiteres einzigartiges Modell, gewidmet dem agilsten und gelenkigsten unter den Superhelden: Spider-Man.
Spider-Man hat nicht nur einen festen Stand im Marvel-Universum, sondern seit seinem erstmaligen Erscheinen in den 60er Jahren auch in der Popkultur und Comic-Welt. Er gehört zu den bekanntesten Superhelden, er ist außerdem Teil der Avengers, und spätestens seit dem ersten Spider-Man Film mit Tobey Maguire aus dem Jahr 2002, regiert Marvel mit eiserner Hand über das Genre der Comicverfilmung.

Die RJ x Spider-Man kommt in RJ-Romain Jeromes elegantem Skylab-Gehäuse. Es hat eine klassische Form und ist rund mit vier Bandanstößen und natürlich kommt das Gehäuse auch bei diesem Modell wieder mit den vier Krallen. Das Gehäuse aus Edelstahl kommt mit einer schwarzen PVD-Beschichtung, ist satiniert, legt das skelettierte Werk frei und gewährt schier endlose Einblicke. Das Gehäuse hat einen massiven Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
Die Komplexität dieser Uhr rührt auch von den verschiedenen Perspektiven auf das Zifferblatt her, sowie von den ineinander greifenden Elementen – der zentral angebrachten, riesigen, roten Spinnenfigur, der Transparenz des Werks und des auf den gläsernen Boden aufgebrachten Spinnennetzes. Das zeitlose Spinnen-Logo steht im Mittelpunkt des Zifferblattes und ist fest mit Peter Parker verbunden, dessen Leben sich nach dem Biss einer radioaktiven Spinne für immer verändert hat.

Das moderne, dreilagige Werk besticht mit geraden Brücken und abgeschrägten Kanten und kommt aus den Designwerkstätten von RJ-Romain Jerome selbst. Das Kaliber RJ004-M ist ein Mechanikwerk, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden nach Vollaufzug bietet. Das Werk zeigt nur Stunden und Minuten an.

Die RJ x Spider-Man kommt mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk. Die Edition ist auf 75 Stück limitiert; der Preis pro Uhr liegt bei 20.900€.

Sonderedition: TAG Heuer Link Bella Hadid

It-Girl und Supermodel Bella Hadid bedarf eigentlich keiner Vorstellung mehr. Die 21-jährige konnte im Jahr 2016 die am schnellsten wachsende Fangemeinde in den sozialen Netzwerken verzeichnen – mittlerweile ist sie bei 17 Millionen Followern angelangt. Sie ist eines der Gesichter von Dior, war in zahlreichen Magazinen und bei Fashion Shows auf der ganzen Welt zu sehen.
Bella Hadid ist eine TAG Heuer Markenbotschafterin und leiht damit dem Schweizer Uhrenhersteller ihr frisches, jugendliches und elegantes Image. Jetzt hat TAG Heuer die erste Sonderedition vorgestellt, welche die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Unternehmen und dem Model ehren soll.

Die TAG Heuer Link Bella Hadid basiert – wie im Namen bereits erkennbar – auf deinem Link-Modell. Diese Uhr ist das femininer als alle anderen Modelle, die TAG Heuer im Angebot hat; sie soll die glamouröse und temperamentvolle Seite von Hadid gleichzeitig betonen. Die moderne Uhr ist vollständig in einem matten Schwarz gehalten und besteht aus schwarzer Keramik. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 32 Millimetern und hat damit die perfekten Maße für ein schmales weibliches Handgelenk. Es ist wasserdicht bis 100 Meter.
Angetrieben wird dieses Modell von einem Quarzwerk; auch bei TAG Heuer werden Damenmodelle in der Regel nach wie vor mit einem solchen ausgestattet, sind sie doch kleiner, leichter und anspruchsloser als Automatik- oder Mechanikwerke.

Das Zifferblatt besteht aus Perlmutt und ist darüber hinaus mit 12 Diamanten ausgestattet. Auch die Lünette ist mit Diamanten besetzt; 48 an der Zahl. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind poliert und rhodiniert, auf drei Uhr befindet sich ein kleines Datumsfenster.
Der Boden des Gehäuses trägt die Signatur von Bella Hadid sowie die Nummer des Modells.

Komplettiert wird die TAG Heuer Link Bella Hadid vom bereits bekannten Link-Armband. Alle seine Einzelteile sind so optimiert, um den größtmöglichen Tragekomfort zu erzielen und poliert. Durch die glatte Oberfläche schmiegt es sich noch angenehmer an den Arm.
Die Sonderedition Bella Hadid stellt TAG Heuer nur in einer limitierten Auflage von 500 Stück her.

Breitling: Bentley GT „Dark Sapphire“ Edition

Breitling hat eine neue, limitierte Armbanduhr vorgestellt, eine Hommage an den neuen Bentley Continental GT. Mit ihrem ultraleichten Breitlight-Chassis und einem unverwechselbaren blauen Schimmer in der Farbe „Dark Sapphire“ ist diese Uhr ein Tribut an ein herrliches Auto. Entsprechend ist der Zeitanzeiger auch mit einem leistungsfähigen „Motor“ ausgestattet, einem 30-Sekunden-Chronograph.
Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt enthüllte Bentley die dritte Generation des Continental GT, die Quintessenz des Gran Turismo. Der Wagen kommt im klassischen Bentley-Design, überzeugt durch langgezogene Linien und eine Kombination aus Luxus und Leistung. Hier trifft die neueste Automobil-Technologie auf einen 6-Liter-Motor und einen eleganten Innenraum.

Die limitierte Sonderserie von „Breitling for Bentley“ spiegelt die Philosophie des neuen Continental GT perfekt wider. Das robuste Gehäuse besteht aus Breitlight, einem exklusiv für Breitling entwickelten und nur von diesem Hersteller verwendeten, ultraleichten Hightech-Material. Es ist kratz- und zugfest, korrosionsresistent, amagnetisch, wärmebeständig und antiallergisch. Die leicht marmorierte, schwarze Tönung mit bläulichem Schimmer verweist auf die Karosserie „Dark Sapphire“. Das Zifferblatt mit Rautenmotiv erinnert an das Dekor im Innenraum und auf den Steuerelementen des neuen Continental GT.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 100 Meter.

Angetrieben wird die Bentley GT „Dark Sapphire“ vom Manufakturkaliber B06. Dieses Werk trägt eine Chronometer-Zertifizierung, wurde vollständig in den Werkstätten von Breitling Chronométrie entwickelt und gefertigt. Das Kaliber bringt einen 30-Sekunden-Chronographen mit (hier stand das Breitling-Patent 1926 Pate). Sein zentraler Zeiger umrundet das Zifferblatt einmal in 30 Sekunden und garantiert eine Zeitmessung, die auf die Achtelsekunde genau ist. Seine blaue Messskala hebt sich vom Schwarz des Zifferblattes ab. Das Werk arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und garantiert eine Gangreserve von mindestens 70 Stunden.

Die Uhr wird von einem für diese Edition speziell entwickelten Kautschukarmband vervollständigt, welches das selbe Rautenmotiv wie das Zifferblatt trägt.
Die Bentley GT Dark Sapphire Edition wurde von Breitling auf 500 Exemplare limitiert.

Außergewöhnlich: Horological Machine N°6 Alien Nation

Heute stellen wir hier mal etwas komplett außergewöhnliches vor: eine Horological Machine von MB&F. Die Horological Machine N°6 Alien Nation sieht aus wie ein intergalaktisches Raumschiff, das von einem silberhäutigen Kapitän und seiner fünfköpfigen Besatzung gesteuert wird – rätselhafte und unerschrockene Entdecker auf ihrem Weg in eine neue Welt. Es gibt ja nicht wenige, die behaupten, dass bereits im Jahr 1947 Besucher aus dem All in Roswell/New Mexico gelandet sind. Das Weltraumzeitalter hielt nach und nach Einzug und Science Fiction wurde zu einem modernen Mythos.
Die Besatzung der HM6 Alien Nation ist uns nicht gänzlich unbekannt, auch wenn sie aus einem anderen Sonnensystem stammt. Science-Fiction Werke und unsere Fantasie sind voll von Geschichten über kleine grüne Männchen mit übergroßen Köpfen und riesigen, glänzenden, schwarzen Augen.

Die beiden ersten Modelle der Serie HM6, die Space Pirate und die Sapphire Vision, waren noch unbemannte Raumfahrzeuge. Doch nun hat MB&F entschieden, dass jemand auf dem Kapitänssitz Platz nehmen musste. Dazu sagt Maximilian Büsser, einer der Gründer von MB&F: „Zu Beginn habe ich mich für Uhren begeistert, weil ich sie als von Leben erfüllte Maschinen betrachtete“. Und die HM6 Alien Nation ist der buchstäbliche Ausdruck dieser Aussage.

Die außerirdischen Insassen der Alien Nation sind keineswegs passive Passagiere. Sie wuseln in der Maschine umher, reparieren die Turbinen im Heck, stellen das Getriebe ein, bedienen den Antrieb und überwachen den Weltraum, der vor ihnen liegt. Und auch wenn sie als Miniaturskulpturen zu Weißgold erstarrt sind, sprudeln sie doch über vor Energie – abgesehen von einem Zeitgenossen, der außerhalb der Sichtweite des Kapitäns faul in einer Ecke herumlungert.
Jeder der sechs Außerirdischen wurde von Hand aus Weißgold gefertigt, ihre Arme und Hälse sind feiner als Sandkörner, was für jede dieser Figuren einen Arbeitsaufwand von bis zu 34 Arbeitsstunden bedeutet.

Wie es sich für Raumfahrzeuge einer fremden Zivilisation mit hochentwickelter Technologie gehört, ist die HM6 Alien Nation vollständig transparent. Diese Uhr ist komplett aus Saphirglas mit Verstärkungen aus Titan gefertigt. Die kristallklare Hülle gewährt Einblicke in das zugrunde liegende HM6-Uhrwerk. Letzteres ist das Ergebnis von drei Jahren Entwicklungsarbeit. Die unkonventionelle Konstruktion besteht aus 496 Einzelteilen und wird von einem fliegenden 60-Sekunden-Tourbillon mit versenkbarer Abdeckung gekrönt. Der Mechanismus betreibt zwei Stunden- und Minutenkuppeln, die sich senkrecht zum Uhrwerk drehen. Der Aufzugsrotor ist mit regulierenden Turbinen verbunden. Außerdem befinden sich im Inneren der MB&F Alien Nation dicke Bänder aus Hochleistungs-Leuchtmaterial vom Typ AGT Ultra.

Nur vier Einzelstücke produziert MB&F von der Alien Nation, und zwar in den Farben Grün, Blau, Lila und Türkis. Jede dieser Horological Machines verfolgt seine eigene Mission.

Leuchtende Farben: Carl F. Bucherer Manero PowerReserve

Carl F. Bucherer bringt bei der Manero PowerReserve ordentlich Farbe ins Spiel. Die beiden neuen Uhren fungieren als Verstärkung zur bisherigen Kollektion und sind ausschließlich in limitierter Auflage erhältlich. Das Manufakturmodell mit integrierter Gangreserveanzeige wird durch aufwändige Zifferblätter in strahlendem Nachtblau und leuchtendem Tannengrün veredelt. Bisher war die Manero PowerReserve ausschließlich mit silbernem oder schwarzem Zifferblatt auf dem Markt.

Die neuen Zifferblätter dieser limitierten Edition sind, wie oben bereits erwähnt, in blau und grün gehalten. Sie kommen nicht in einem einheitlichen Farbton; stattdessen verändert sich die Farbe kontinuierlich – von einem kräftigen, tiefdunklen Ton an der Peripherie des Zifferblattes hin zu einem leuchtend hellen Ton im Zentrum. Diese sanfte Degradierung der Farbe erreicht Carl F. Bucherer durch einen aufwändigen Prozess. Der Farbverlauf macht die Zifferblätter plastisch und rundum herrlich anzusehen.
Die analoge Gangreserveanzeige hat Carl F. Bucherer auf dem Zifferblatt bei drei Uhr platziert. Ihr optisches Gegengewicht sind sowohl die digitale Wochentags-Anzeige bei neun Uhr, ein Großdatum bei elf Uhr sowie eine kleine Sekunde auf sechs Uhr. Diese Konstellation verleiht der Manero PowerReserve ein unverwechselbares, ausgewogenes Gesicht. Geschützt wird es von einem beidseitig entspiegeltem, gewölbten Saphirglas.

Die Manero PowerReserve ist ein echtes Manufakturprodukt. Das Herzstück dieser Uhren ist das Kaliber CFB A1011. Das Manufakturkaliber gehört zur Werkfamilie CFB A1000, das von Carl F. Bucherer vollständig im eigenen Haus konzipiert und entwickelt wurde. Im Jahr 2008 hat der Hersteller es erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Zur Besonderheit dieses Werks gehört die peripher gelagerte und in beide Drehrichtungen aufziehbare Schwungmasse. Sie stellt dem Uhrwerk bei Vollaufzug eine Gangreserve von mindestens 55 Stunden – mehr als zwei volle Tage – zur Verfügung.
Das Werk liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl, das einen Durchmesser von 42,5 mm aufweist und wasserdicht bis 3 atm ist.

Beide Versionen der Manero PowerReserve werden von einem Armband aus Kalbsleder am Handgelenk gehalten, welche den jeweiligen Farbton der Zifferblätter wieder aufnehmen.
Diese Uhren von Carl F. Bucherer sind in einer limiterten Auflage von 188 Exemplaren pro Farbe erhältlich.

Raymond Weil feiert David Bowie mit einer Sonderedition

Raymond Weil feiert eine Ikone des Britischen Rock, eine wahre, unvergängliche Legende – David Bowie. Natürlich mit einer Uhr, mit der Limited Edition Freelancer „David Bowie“. Sie ist eine Hommage an das Leben und die musikalischen Leistungen eines der einflussreichsten Musikers aller Zeiten. An die vielen Identitäten, die er geschaffen hat, an einen Künstler mit einer nie dagewesenen Kreativität, einen Visionär, an einen Mann der tausend Gesichter und Stimmen.
Diese Limited Edition wurde kreiert, um zu feiern, was eigentlich David Bowie’s 70. Geburtstag hätte sein sollen. Sein unglaubliches Talent und sein unnachahmlicher Innovationsgeist haben über sein Musikerleben nie nachgelassen und zeigten sich auch in seinem letzten, finalen Album Blackstar, das mit fünf Grammy Awards und zwei Brit Awards ausgezeichnet wurde.

Um David Bowie und die unsterbliche Ikone, die er ist, gebührend zu feiern, hat sich Raymond Weil dazu entschlossen, dem Tribute-Modell die Freelancer zu Grunde zu legen – eine Uhr mit einem freien Geist. Das Gehäuse misst 42 mm im Durchmesser und das Zifferblatt gleicht einer Vinyl-Schallplatte.
Auf dem Zifferblatt finden sich außerdem Markenzeichen von David Bowie, unter anderem der Blitz, den er auf seinem Album Aladdin Sane von 1973 aufs Gesicht aufgemalt trug. Dieser Blitz wurde unverwechselbar und steht nach wie vor für den Musiker; auf dem Zifferblatt erscheint er auf 12 Uhr; das Pop Art-Logo, das von Andy Warhol für David Bowie kreiert wurde und erstmals auf dem Cover von Diamond Dogs im Jahr 1974 erschient, hat Raymond Weil ebenfalls untergebracht.

Die Limited Edition Freelancer „David Bowie“ erscheint in einer Auflage von nur 3.000 Stück. Angetrieben werden die Uhren von einem Mechanikwerk mit Automatikaufzug. Den Gehäuseboden ziert ein Portrait des Star-Fotografen Terry O’Neil, welches im Jahr 1974 entstand. In ihm ist Bowie mit seinem unverwechselbaren, magnetischen Blick abgebildet.

Diese Uhr ist eine herrliche Hommage an einen der größten Musiker unserer Zeit. Ein Tribut, der gerade bei Raymond Weil hervorragend ins Programm passt, hat der Schweizer Uhrenhersteller doch eine lange Vergangenheit mit Uhren, die Musiker und deren Arbeit ehren.

Klassisch: A. Lange & Söhne Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“

A. Lange & Söhne hat seiner „Pour le Mérite“-Reihe ein neues und damit das mittlerweile fünfte Modell hinzugefügt. In dieser Armbanduhr verbindet der Hersteller den Antrieb über Kette und Schnecke mit Tourbillon, Chronograph, Rattrapante-Funktion und ewigem Kalender. Die Kombination dieser fünf Komplikationen macht den Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ zu einem einzigartigen Zeitmesser.
Im Oktober 1994 präsentierte A. Lange & Söhne die Tourbillon „Pour le Mérite“ und damit die erste Armbanduhr, in dem Tourbillon und Antrieb über Kette und Schnecke kombiniert wurden. 2005 folgte ein weiteres Modell, das diese beiden Konstruktionen miteinander verband, der Tourbograph „Pour le Mérite“; ein Chronograph mit Rattrapante-Funktion. Diese Uhr war damals das komplizierteste Modell der Manufaktur.

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Und nun ist es A. Lange & Söhne gelungen, diese ohnehin schon beeindruckende Uhr mit einer weiteren Komplikation auszustatten und zusätzlich einen ewigen Kalender im Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ zu integrieren. Die Konstruktion des Werks stellte die sächsische Manufaktur in der Entwicklungsphase vor die anspruchsvolle Aufgabe, das Zusammenspiel der diffizilen Mechanismen so zu orchestrieren, dass es nicht zu mechanischen Konflikten oder vermeidbaren Energieverlusten kommt. Dafür musste der Mechanismus des ewigen Kalenders um das Tourbillon herum angeordnet werden. Durch das Tourbillon standen nur ca. zwei Drittel der Uhrwerksfläche zur Verfügung, was eine Neukonstruktion des Grundwerks nötig machte. Vor allem, weil das Werk nicht wesentlich höher werden sollte, um das Gehäuse möglichst flach zu halten.

ALangeundSöhne_Tourbograph_Perpetual_4Der Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ ist der Inbegriff der klassischen Uhrmacherei. Das Zifferblatt vereint arabische Ziffern, eine umlaufende Eisenbahn-Minuterie, gebläute Stahlzeiger für die Zeit und rhodinierte Goldzeiger für den Kalender sowie kleeblattförmig arrangierte Hilfszifferblätter verstehen sich als Hommage an die berühmten Taschenuhren von A. Lange & Söhne.

Von den 684 Einzelteilen des Manufakturkalibers L133.1 enfallen 206 auf den ewigen Kalender, der bis zum Jahr 2100 alle Monatslängen korrekt wiedergeben wird. Erst am letzten Februartag dieses Säkularjahres bedarf es einer einmaligen Korrektur, bevor das Kalendarium wieder für ein ganzes Jahrhundert richtig eingestellt ist.
Auf den drei Hilfszifferblättern ist das Datum und der Wochentag bei 12 und 9 Uhr dargestellt, Monat und Schaltjahr bei 3 Uhr. In der oberen Hälfte des Zeigerdatums befindet sich die Mondphasenanzeige.
Ober- und unterhalb der Krone befinden sich traditionell die Chronographen-Drücker; der Drücker auf 10 Uhr ist für den Schleppzeiger-Mechanismus zuständig. Mit seiner Hilfe können innerhalb eines Zeigerumlaufs des 30-Minuten-Zählers auf der 9-Uhr-Position beliebig viele Zwischenzeiten stoppen. Durch die Rattrapante-Funktion lässt sich durch den Saphirglasboden des Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ im Detail bei der Arbeit beobachten.
Und dann ist da noch der Tourbillon, der die Auswirkungen der Gravitation und die nachlassende Federkraft im mechanischen Uhrwerk ausgleichen soll. Er sorgt für mehr Gangstabilität und -genauigkeit, immer ein Plus.

Vom Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ in Platin wird A. Lange & Söhne nur 50 Exemplare herstellen.

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Perrelet feiert das chinesische Neujahr mit der Turbine Rooster

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Bei dem neuen Modell „Turbine Rooster“ von Perrelet dreht sich alles um den Hahn, feiert diese Armbanduhr doch das chinesische Neujahr. Am 28. Januar hat das Jahr des Hans begonnen und Perrelet begrüßt dieses Ereignis mit einer Sonderedition eines neuen Turbine-Modells.
Der chinesische Tierkreis, auch bekannt als „Sheng Xiao“, basiert auf einem zwölfjährigen Zyklus jährlich wechselnder Tierkreiszeichen. Jedes Jahr wird mit einem anderen Tier assoziiert, das in China im täglichen Leben oder als Glückssymbol immer schon eine Rolle spielte.

Bei der Armbanduhr Turbine Rooster sitzt die Abbildung eines Hahns in Rot prominent auf der schwarzen Schaufelrad-Turbine, die bei jeder Bewegung des Handgelenks über dem Zifferblatt zu rotieren beginnt. Durch die Rotation der Turbine wird das rote Zifferblatt darunter vollständig sichtbar und so auch das chinesische Schriftzeichen, das ebenfalls für das Tierkreiszeichen Hahn aus dem chinesischen Horoskop steht. Das Schriftzeichen besteht aus einer roségoldenen PVD-Beschichtung mit schwarzer Kontur, wodurch es sich nicht nur vom roten Hintergrund gut sichtbar abhebt, sondern auch in der Rotation der Turbine gut zu erkennen ist.
Das schwarze Turbinen-Schaufelrad mit seinen zwölf eloxierten Aluminiumblättern ist eine der auffälligsten Komponenten der neuen Perrelet Turbine Rooster. Auf jedem der Blätter findet sich ein Zeichen aus dem chinesischen Horoskop – sowohl als figürliche Abbildung als auch als Schriftzeichen. Das Tierkreiszeichen Hahn ist im Gegensatz zu den anderen in kräftigem Rot gehalten und zudem in exponierter Position auf dem Turbinen-Blatt auf der Sechs-Uhr-Position untergebracht.
Damit sich die Turbine optimal über dem Zifferblatt dreht, sind unter den Aluminiumblättern Gegengewichte positioniert. So beginnt die Turbine schon bei der geringsten Bewegung des Handgelenks zu rotieren. Am Ende der Rotation findet die Turbine jedes Mal in ihre Ausgangsposition zurück, und der Hahn positioniert sich abermals auf sechs Uhr.

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Die Stunden-, Minuten- und Sekundenindizes befinden sich auf dem Skalenring, der rund um das Zifferblatt verläuft. Arabische Ziffern markieren neben den Stunden auch die 15-, 30-, 45- und 60-Minuten-Positionen. Die Markierungen sowie die Stunden- und Minutenzeiger verfügen über eine Leuchtbeschichtung mit Super-LumiNova und der zentrale Sekundenzeiger ist in Rot gehalten.
Über dem Zifferblatt liegt ein Saphirglas, das Gehäuse der Perrelet Turbine Rooster besteht aus Edelstahl mit schwarzer PVD-Beschichtung. Es hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und ist bis 5 atm wasserdicht.
Komplettiert wird die Uhr von einem Armband aus Kautschuk.

Angetrieben wird diese Armbanduhr vom mechanischen Manufakturkaliber P-331 mit Automatikaufzug und einer Gangreserve von 42 Stunden. Durch das Saphirglasfenster im Gehäuseboden lässt sich das Werk mitsamt seiner Dekoration im Genfer Streifenschliff bewundern.
Die Perrelet Turbine Rooster ist eine Limited Edition mit nur 100 Exemplaren und liegt preislich bei 5.300€.

40 Jahre Nautilus: Patek Philippe feiert eine Ikone

Die Nautilus von Patek Philippe hat 2016 ihren 40. Geburtstag gefeiert und der Uhrenhersteller hat sich deswegen etwas Besonderes einfallen lassen. Der legendäre Uhrendesigner Gerald Genta war 1976 für die bestechende und unverwechselbare Optik verantwortlich.
Die Nautilus hat seit ihrer Markteinführung als erste Sportuhr von Patek Philippe einen wahren Kultstatus erlangt, das schreit geradezu danach, dass zu einem Jubiläum etwas Besonderes passiert. Deshalb gibt es auch nicht eine, sondern zwei Jubiläumseditionen: Die 40th Anniversary Edition 5711/1P und die 40 Annniversary Edition 5979/1G, wobei die erste eine Dreizeigeruhr aus Platin ist, die zweite ein Chronograph aus Weißgold.

Fans, die bisher davon geträumt haben, eine Vintage-Edition präsentiert zu bekommen, in der Patek Philippe ein Gehäuse aus Edelstahl mit dem lange verwendeten, ultra-dünnen Werk von Jaeger-LeCoultre kombiniert, werden möglicherweise enttäuscht sein. Das heißt jedoch nicht, dass die beiden Modelle nicht ihren Reiz haben. Und geblieben sind Erkennungsmerkmale wie die charakteristische Gehäuseform und die horizontalen, in das Zifferblatt geprägten Streifen. Damit spricht Patek Philippe weniger die Liebhaber des Retro-Designs an, sondern eher Uhrenfans mit modernerem Geschmack.

Der Patek Philippe Nautilus Chronograph 5979/1G

Ganz in Weißgold kommt der automatische Flyback-Chronograph 5979/1G. Er hat einen gewaltigen Durchmesser von 49,25 mm und ist mit 3,6 mm zusätzlich deutlich breiter als das Modell, an dem er sich anlehnt.
Im Inneren des großen Gehäuses arbeitet das Chronographenwerk CH 28-520 C; hier ist also alles beim Alten geblieben. Das Werk liefert die Energie für die zentrale Anzeige von Stunden und Minuten, für die Chronographenfunktion Start/Stopp und für die Flyback-Funktion. Für die Steuerung ist ein Schaltradmechanismus zuständig. 45 bis 55 Stunden Gangreserve kann das Automatikwerk außerdem für sich verbuchen.

Die Indexe wurden bei diesem Modell durch Diamanten im Baguette- und Prinzess-Stil ersetzt und in der oberen Hälfte des Zifferblattes findet sich die Jubiläumsprägung.
Das Zifferblatt dieser limitierten Jubiläumsedition ist blau mit einem Hell-Dunkel-Verlauf; dazu kommt das typische Prägedekor der Nautilus-Uhren. Bei drei Uhr liegt das Datumsfenster und auf sechs Uhr dominiert ein großer Totalisator. Letzterer vereint drei konzentrische Skalen, für eine 12-Stunden-Funktion sowie zwei Minutenzähler – von 1 bis 30 und von 31 bis 60 Minuten. Durch den enormen Durchmesser des Zifferblattes konnte der Totalisator entsprechend groß gestaltet werden und ist gut ablesbar.

Die Limitierung bei dieser Uhr beträgt 1.300 Stück.

Der Patek Philippe Nautilus 5711/1P

Das Zifferblatt bei der Nautilus 5711/1P ist eine Sonderanfertigung aus Gold mit einem blauen Hell-Dunkel-Verlauf. Markant sind die gravierten, horizontalen Streifen sowie die aufgesetzten Indexe aus Baguette-Diamanten. Auf drei Uhr hat Patek Philippe den Index durch ein eingefasstes Datumsfenster ersetzt. Die weißgoldenen Zeiger tragen eine Beschichtung aus Super-LumiNova, so dass die Uhrzeit auch im Dunkeln abgelesen werden kann. Die Jubiläumsprägung befindet sich in der unteren Hälfte des Zifferblattes.

Mit einem Durchmesser von 44 Millimetern ist das Dreizeigermodell nicht ganz so großzügig dimensioniert wie der Chronograph, für die Verhältnisse von Patek Philippe aber trotzdem eher groß.
Gehäuse und Armband sind aus Platin; mattierte und polierte Flächen wechseln sich ab.

Angetrieben wird diese Uhr vom Kaliber 324 SC.
Die Nautilus 5711/1P ist auf 700  Stück limitiert.

Hardcore-Fans werden von dieser Jubiläumsedition vielleicht enttäuscht sein, und die großen Diamanten auf dem Zifferblatt sind bestimmt auch nicht für jeden. Muss es aber auch nicht. Die Verfügbarkeit ist ohnehin begrenzt. Und auch wenn wir bisher noch keine offiziellen Informationen haben, was die Preise angeht, ist doch anzunehmen, dass das nicht billig wird.

Beste Muli-Zeitzonen-Uhr 2016: Arnold & Son ausgezeichnet

Der Uhrenhersteller Arnold & Son darf sich über eine neue Auszeichnung freuen: bei den „Middle East Premier Arwards“ hat der Schweizer Uhrenhersteller den Preis für die beste Muli-Zeitzonen-Uhr 2016 für seine Double Tourbillon Escapement Dual Time (kurz „DTE“) gewonnen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Ausstellung „Salon des Grandes Complications“ in Dubai statt.

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Die Arnold & Son Double Tourbillon Escapement Dual Time verfügt über zwei Tourbillons und zeigt zwei Zeitzonen an. Diese Uhr steht für wunderbar ausgeführte Mechanik, Symmetrie und ist außerdem elegant. Die DTE ist Teil der Instrument Kollektion von Arnold & Son.
Angetrieben wird sie vom mechanischen Kaliber A&S8513. Neben Komplikationen wie der doppelten Tourbillon-Hemmung und der doppelten Zeitanzeige auf zwei Zifferblättern bietet die Uhr Stunden und Minuten der lokalen Zeit und eine zweite Zeitzone, die separat eingestellt werden kann. Das Werk ermöglicht darüber hinaus auch die präzise Zeit von Zonen einzustellen, die um eine halbe oder Viertelstunde von der GMT-Zeit abweichen. Das doppelte Federhaus der Double Tourbillon Escapement Dual Time sorgt für eine komfortable Gangreserve von mehr als 90 Stunden.

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Wie alle Uhren von Arnold & Son zeichnet sich auch die DTE durch eine Haute Horlogerie-Finissage aus. Auf der Vorderseite der Uhr finden sich zwei gewölbte und weiß lackierte Zifferblätter für die Anzeige der beiden Zeitzonen; eines auf zwölf, eines auf sechs Uhr. Eines ist mit arabischen, eines mit römischen Ziffern versehen und beide kommen mit passenden, blauen Zeigern. Die beiden Tourbillons hat Arnold & Son entsprechend auf drei und neun Uhr platziert. Den Hintergrund für die zwei Zifferblätter und die Tourbillons bildet eine mit vertikalem Genfer Streifenschliff verzierte Platine.
arnoldson_dte_3Die Arnold & Son Double Tourbillon Escapement Dual Time kommt in einem Gehäuse aus Rotgold mit einem Durchmesser von 43,5 Millimetern und ist wasserdicht bis 30 Meter. Der Boden besteht aus Saphirglas, das einen Blick auf das dekorierte Neusilber-Werk freigibt.

Diese Uhr ist limitiert auf nur 28 Exemplare, kommt an einem braunen oder schwarzen Armband aus Alligatorleder und kostet 200.000€.