Jubiläumsedition: Lange 1 „25th Anniversary“

Die Lange 1 war die erste Uhr nach der Wiedergründung von A. Lange & Söhne – und ist seit 25 Jahren die unbestrittene Ikone in der Kollektion des Herstellers. Deshalb feiert die Manufaktur das Jubiläum der Uhr mit der Jubiläumsedition „25th Anniversary“. Ihre Besonderheiten: Ein tiefblau bedrucktes Argenté-Zifferblatt mit Vertiefung, blaue Datumsziffern, ein Klappdeckel mit Gravur des Lange-Stammhauses und ein gravierter Unruhkloben mit gebläuten Linien.

Am 24. Oktober 1994 präsentierte A. Lange & Söhne die ersten vier Armbanduhren nach der Neugründung der Manufaktur, darunter auch die Lange 1. Die dezentrale Aufteilung ihres Zifferblattes löste Diskussionen aus, ihre technischen Qualitäten sorgten für Begeisterung. Großdatum und dezentrale Zifferblattgestaltung in einer mechanischen Uhr von höchster handwerklichen Vollendung – das wurde Mitte der 90er Jahre vielfach als Provokation empfunden. Doch das ungewöhnliche Design verschaffte A. Lange & Söhne gleichzeitig auch über Nacht enorme Aufmerksamkeit.
An das historische Jahr 1994 erinnert im Jubiläumsjahr 2019 eine Kollektion von verschiedenen Modellen in Weißgold, die den wichtigsten Meilensteinen der Lange 1-Uhrenfamilie gewidmet sind. Gemeinsam haben sie das argentéfarbene Zifferblatt aus massivem Silber mit in tiefblau aufgedruckten Ziffern und Indizes, blaue Datumsziffern sowie ein farblich abgestimmtes Armband aus Alligatorleder.
Das Gehäuse aus massivem Weißgold hat einen Durchmesser von 38,5 mm bei einer Höhe von 10,7 mm.

Den Auftakt der „25th Anniversary“-Reihe macht die Lange 1, die äußerlich immer noch fast unverändert gefertigt wird. Die technische Evolution zeigt sich bei diesem Modell im Uhrwerk. Das im vor vier Jahren eingeführte Handaufzugskaliber L121.1 verfügt über eine exakt springende Großdatumsanzeige und eine freischwingende Lange-Unruh, die für optimale Gangwerte sorgt. A. Lange & Söhne finissiert das Werk aufwändig von Hand. Das Doppelfederhaus sorgt für eine großzügige Gangreserve von 72 Stunden.

Ein weiteres Charakteristikum der auf 250 Exemplare limitierten Lange 1 „25th Anniversary“ ist ihr gravierter Klappboden aus massivem Weißgold.
Wie immer sind wir gespannt, was uns A. Lange & Söhne als Nächstes präsentieren wird; und vor allem, wie die nächsten Modelle aussehen, die diese Sonderkollektion vervollständigen werden.

MB&F Horological Machine N°6 – die Letzte

MB&F ist für seine außergewöhnlichen Uhrenmodelle bekannt und für seine mehr als ungewöhnlichen Maschinen – die meistens, aber nicht zwangsläufig immer, die Zeit anzeigen. Und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Neuigkeiten: MB&F hat seine neue, seine letzte, Horological Machine N°6 vorgestellt. Als das Modell im Jahr 2014 zum ersten Mal auf den Markt kam, machte es Schlagzeilen durch seinen wagemutigen Aufbau und sein auffälliges Design.
Nerd Fact: Die ursprüngliche Inspiration für die HM6 stammte aus der Anime-TV-Serie Captain Future aus den 1970er und 1980er Jahren. Das Modell Sapphire Vision aus der Reihe HM6 übernahm Elemente der amerikanischen Greyhound-Busse der Stromlinienära.

In den vier Jahren seit seinem Erscheinen wandelte sich die MB&F Horological Machine N°6 vom kosmischen Piratenschiff zum futuristischen außerirdischen Raumschiff und die Abenteuer, denen es ausgesetzt war, haben ihre Spuren hinterlassen. So weist der Edelstahlkörper der HM6 Final Edition tiefe Rillen mit polierten Linien auf, die sich von den Turbinenkapseln bis zu den Stunden- und Minutenkugeln erstrecken und dabei einen starken Kontrast zu den satinierten Hauptoberflächen bilden.
Das Edelstahlgehäuse misst 49,5 x 52,3 x 20,4 mm und ist wasserdicht bis 3 atm.

Die Farbe eines Sterns wird durch seine Temperatur bestimmt, wobei die heißesten Sterne aufgrund ihrer besonders hohen Strahlungsfrequenz hellblau erscheinen. Entsprechend steht dieser Farbton bei der HM6 Final Edition im Vordergrund. Die Schwungmasse aus Platin wurde mit einer blauen PVD-Beschichtung versehen und ist durch die Saphirglasscheibe auf der Unterseite des Gehäuses sichtbar. Auch die Stunden- und Minutenkugeln präsentieren sich in diesem Farbton, während Ziffern und Markierungen in dick aufgetragenem, hellblau leuchtenden Super-LumiNova hervorstechen.
Um eine optimale Ablesbarkeit zu erreichen, sind die Stunden- und Minutenkugeln senkrecht zum Rest des Uhrwerks ausgerichtet und werden von konischen Zahnrädern angetrieben, die dafür sorgen, dass diese ungewöhnliche Konfiguration bei der Anzeige der Zeit die notwendige Präzision bietet. Am anderen Ende des Werks der MB&F HM6 Final Edition erzeugen Doppelturbinen einen Luftwiderstand zum Schutz des automatischen Aufzugssystems.
Zur Konstruktion des aus 475 Einzelteilen bestehenden Uhrwerks der Horological Machine N°6 waren drei Jahre Forschung und Entwicklung erforderlich.

Im Mittelpunkt von Design und Aufbau der HM6 Final Edition steht das fliegende Tourbillon, das durch einen einziehbaren Schild geschützt ist und an das streng geregelte Chaos im Herzen des Universums erinnert. Nun, da das Ende der HM6 immer näher rückt, dehnt sich die Kuppel aus Saphirglas über dem fliegenden Tourbillon in Anlehnung an das Konzept der HM6 Alien Nation noch weiter aus, um das schlagende Herz der Maschine in seinem umlaufenden Außenkäfig mehr zur Geltung zu bringen.
Die Uhren kommen an einem Armband aus Alligatorleder.

Alle Versionen der Horological Machine N°6 wurden von MB&F streng limitiert, und so wird es auch von der HM6 Final Edition nur eine begrenzte Anzahl geben – acht Exemplare, um genau zu sein. Damit umfasst die gesamte Horological Machine N°6 Serie genau 100 Modelle.

Piaget präsentiert neue Polo Versionen auf der SIHH

Die Piaget Polo hat seit der Vorstellung der ersten Modelle im Jahr 1979 die sportliche und legere Seite von Piaget vertreten. Die Piaget Polo Modelle von diesem Jahr verkörpern die Essenz der Manufaktur im Jahr 2019 und bringen gleichzeitig einen Schuss Farbe und ein Glitzern in die Kollektion.

Im Jahr 2016 hat Piaget der Polo einen frischen Look verpasst und ihr unverkennbares Design an das neue Jahrtausend angepasst. Die schlanken Proportionen sind geblieben, doch das Gehäuse wurde vergrößert und die Lünette vereinte rechteckige und runde Formen. Und so feierten die neuen Polo-Modelle die charakteristische Optik von Piaget. Auch mit den klassisch facettierten Dauphine-Zeiger hat Piaget scharfe Winkel gegen weichere Kurven eingetauscht und die kühnen Zifferblätter kamen mit subtilen Guillochage-Strukturen.
Nach der extremen Popularität der Edelstahlmodelle und der goldenen Version, die Piaget im Jahr 2018 vorgestellt hat, legen die neuen Modelle aus diesem Jahr einen Schwerpunkt auf andere Kompetenzen des Herstellers: den Gebrauch von Farbe und die Fassung von Edelsteinen.

Die Piaget Polo aus Edelstahl kommt mit einem Durchmesser von 42 mm und einem Zifferblatt in einem leuchtenden Grün, das je nach Lichteinfall in Ton und Intensität variiert. Ein dunkelgrünes Armband aus Alligatorleder komplettiert den Look ganz Ton in Ton.

Ein zweites Modell, das ebenfalls mit einem Durchmesser von 42 mm kommt, ist mit einem Gehäuse aus Roségold ausgestattet. Piaget bietet es in zwei verschiedenen, diamantbesetzten Versionen an. Die erste kommt mit einer Lünette, die ganz mit Diamanten im Brillantschliff besetzt ist; die zweite Variante kommt dazu mit einem vollständig mit Diamanten besetzten Zifferblatt. Beide Modelle sind mit einem Armband aus Alligatorleder ausgestattet, deren dunkles Blau das Roségold der Gehäuse auf das Schönste komplementiert.

Die neuen Piaget Polo Modelle werden samt und sonders vom Kaliber 1110P angetrieben; einem hauseigenen Automatikwerk, das höchste Präzision verspricht. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung.
Jedes der neuen Modelle zeigt Stunden, Minuten, Sekunden und ein Datum auf sechs Uhr an.

Die grüne Piaget Polo ist eine Limitierte Edition von 500 Stück.

Girard-Perregaux präsentiert drei neue Interpretationen der Cat’s Eye

Girard-Perregaux hat angekündigt, auf der SIHH 2019 unter anderem seiner Cat’s Eye-Damenlinie drei neue Modelle hinzuzufügen. Das besondere an den neuen Versionen: Sie kommen samt und sonders mit einem Zifferblatt aus Aventurin-Glas von der Insel Murano vor Venedig, weltberühmt für seine Glasverarbeitung.

Cat’s Eye Majestic Aventurine

Der Charme seiner anmutigen Rundung macht das Oval perfekt für das weibliche Handgelenk. Beim neuen Modell der Cat’s Eye Majestic hat Girard-Perregaux das Oval vertikal aufgestellt und durch sich zuspitzende Gehäusehörner zusätzlich betont. Das roségoldene Gehäuse ist mit 60 Brillanten besetzt.
Die Farbe des Aventurin-Zifferblattes changiert zwischen Blau und Schwarz, was eine geheimnisvolle Ausstrahlung garantiert. Eingebettet in das Dunkel sind golden schimmernde Einschlüsse, die einen weit entfernten Sternenhimmel simulieren. Umgeben von einem roségoldenen Ring, der die Form des Zifferblattes aufnimmt, markieren 24 Diamanten in tropfenförmiger Fassung die Stunden.
Die Stunden- und Minutenanzeige in der Cat’s Eye Majestic Aventurine wird durch ein Automatikwerk gesteuert. Das Manufakturwerk bietet eine Gangautonomie von 46 Stunden und ist durch einen Boden aus Saphirglas einzusehen.

Cat’s Eye Celestial Aventurine

Das querovale Gehäuse der Cat’s Eye Celestial bietet Platz für eine großzügige Mondphase aus Perlmutt, betont durch das Zifferblatt aus  Aventurin. Die funkelnden Materialeinschlüsse ergänzen die strahlenden Diamanten, welche die Stunden markieren. Das Gehäuse misst 35,4 x 30,4 mm, besteht aus Roségold und ist mit insgesamt 62 Diamanten besetzt.
Girard-Perregaux hat die Komplikation so gestaltet, dass sie erst nach 360 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. Für diese Präzision sorgt ein Manufakturwerk; das GP03300-0125. Es arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und garantiert eine Gangreserve von 46 Stunden.

Cat’s Eye Tourbillon Aventurine

Girard-Perregaux hat sich vor dem Hintergrund des dunkelblauen Zifferblatts der Cat’s Eye Tourbillon Aventurine für einen Besatz mit Baguette-Diamanten entschieden, welche die Stunden markieren. Ihre Anordnung betont die zierliche Rundung des ovalen Gehäuses. Die Silhouette der Uhr erweckt den Eindruck von Couture, der durch den diamantbesetzten Goldbogen über dem Tourbillon noch verstärkt wird.
Das Tourbillon hat Uhrenliebhabern den Kopf verdreht, seit es sich auf den Zifferblättern der Uhren findet. Girard-Perregaux hat für den Antrieb dieser Uhr ein Handaufzugswerk verpflichtet. Das Manufakturwerk arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und läuft für mindestens 70 Stunden.
Das Werk liegt in einem 32 x 27 mm Gehäuse aus Weißgold, das mit 54 Diamanten im Brillantschliff besetzt ist. Die Cat’s Eye Tourbillon ist ein Einzelstück.

Alle drei Cat`s Eye Modelle kommen an einem dunkelblauen Armband aus Alligatorleder.

Girard-Perregaux zeigt mit diesen drei Modellen eindrucksvoll, dass luxuriöse Modelle für Damen mit einer Menge Diamanten ausgestattet sein und trotzdem hervorragende Technik beinhalten können.

Sonderedition: TAG Heuer Link Bella Hadid

It-Girl und Supermodel Bella Hadid bedarf eigentlich keiner Vorstellung mehr. Die 21-jährige konnte im Jahr 2016 die am schnellsten wachsende Fangemeinde in den sozialen Netzwerken verzeichnen – mittlerweile ist sie bei 17 Millionen Followern angelangt. Sie ist eines der Gesichter von Dior, war in zahlreichen Magazinen und bei Fashion Shows auf der ganzen Welt zu sehen.
Bella Hadid ist eine TAG Heuer Markenbotschafterin und leiht damit dem Schweizer Uhrenhersteller ihr frisches, jugendliches und elegantes Image. Jetzt hat TAG Heuer die erste Sonderedition vorgestellt, welche die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Unternehmen und dem Model ehren soll.

Die TAG Heuer Link Bella Hadid basiert – wie im Namen bereits erkennbar – auf deinem Link-Modell. Diese Uhr ist das femininer als alle anderen Modelle, die TAG Heuer im Angebot hat; sie soll die glamouröse und temperamentvolle Seite von Hadid gleichzeitig betonen. Die moderne Uhr ist vollständig in einem matten Schwarz gehalten und besteht aus schwarzer Keramik. Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 32 Millimetern und hat damit die perfekten Maße für ein schmales weibliches Handgelenk. Es ist wasserdicht bis 100 Meter.
Angetrieben wird dieses Modell von einem Quarzwerk; auch bei TAG Heuer werden Damenmodelle in der Regel nach wie vor mit einem solchen ausgestattet, sind sie doch kleiner, leichter und anspruchsloser als Automatik- oder Mechanikwerke.

Das Zifferblatt besteht aus Perlmutt und ist darüber hinaus mit 12 Diamanten ausgestattet. Auch die Lünette ist mit Diamanten besetzt; 48 an der Zahl. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind poliert und rhodiniert, auf drei Uhr befindet sich ein kleines Datumsfenster.
Der Boden des Gehäuses trägt die Signatur von Bella Hadid sowie die Nummer des Modells.

Komplettiert wird die TAG Heuer Link Bella Hadid vom bereits bekannten Link-Armband. Alle seine Einzelteile sind so optimiert, um den größtmöglichen Tragekomfort zu erzielen und poliert. Durch die glatte Oberfläche schmiegt es sich noch angenehmer an den Arm.
Die Sonderedition Bella Hadid stellt TAG Heuer nur in einer limitierten Auflage von 500 Stück her.

Jaeger-LeCoultre: Art-Déco in vollendeter Feminität

Jaeger-LeCoultre stellt mit der neuen Reverso One Duetto Jewelry eine klassische Uhr in neuem Gewand vor – und ein außergewöhnliches Schmuckstück. Die Reverso One Duetto Jewelry ist eine Neuinterpretation der gleichnamigen Uhr in Rotgold. Inspiriert ist diese Armbanduhr vom Art-Déco der 1920er und 1930er Jahre. Der zu seiner Entstehungszeit avantgardistische Stil ist mit seiner Philosophie der Einfachheit, bei der die Form der Funktion folgt, aktueller denn je.

Die Reverso One Duetto Jewelry ist ein Ausdruck des kombinierten Savoir-faires der High Jewelry und Uhrmacherkunst von Jaeger-LeCoultre. Die Uhr besticht durch eine langgezogene, feminine Linienführung, die sowohl das rechteckige Zifferblatt als auch das Rautenmuster auf der Rückseite und die Glieder des rotgoldenen Armbandes prägt.
In diesem Damenmodell kultivieret Jaeger-LeCoultre die Schlichtheit des Art-Déco zu einem Statement der neuen Weiblichkeit jener Zeit. In Anlehnung an diesen Stil schufen die Kunsthandwerker für diese Reverso One Duetto Jewelry ein Armband, dessen verschlungene Glieder sich geschmeidig ans Handgelenk anpassen, genauso wie das leicht konkave Gehäuse. Letzteres ist wasserdicht bis 3 bar und ist ebenfalls mit einer Vielzahl von Diamanten bestückt.

Auf dem rückseitigen Zifferblatt bilden die Diamanten im Brillantschliff die Rauten, wodurch ein grafischer Effekt zustande kommt. Das aus Bali-Perlmutt bestehende Zifferblatt der Vorderseite ist einfach und passt hervorragend zum Stil der neuen Reverso. Die arabischen Ziffern wirken fast wie handgemalt, zarte goldene Ecklinien betonen die geometrischen Formen der Uhr und die rautenförmige Facetten erzeugen herrliche Lichtreflexe.
Die mit Diamenten besetzten emblematischen Godrons zu beiden Seiten des Zifferblattes vollenden die Haute Joaillerie-Kreation. Die Reverso One Duetto Jewelry wartet mit 460 Diamanten insgesamt auf und hat 2,02 Karat.

Angetrieben wird die Reverso One Duetto Jewelry vom Duetto Kaliber 844, einem mechanischen Werk mit Handaufzug. Es besteht aus 100 Einzelteilen, arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Das Werk zeigt Stunden und Minuten an.

Ikonisch, elegant und feminin gibt sich die Jaeger-LeCoultre Reverso One Duetto Jewelry Rotgold. Sie kann als Armbanduhr oder mit der Rückseite nach oben als Schmuckstück getragen werden – das jedoch immer noch die Zeit anzeigt.

Außergewöhnlich: Horological Machine N°6 Alien Nation

Heute stellen wir hier mal etwas komplett außergewöhnliches vor: eine Horological Machine von MB&F. Die Horological Machine N°6 Alien Nation sieht aus wie ein intergalaktisches Raumschiff, das von einem silberhäutigen Kapitän und seiner fünfköpfigen Besatzung gesteuert wird – rätselhafte und unerschrockene Entdecker auf ihrem Weg in eine neue Welt. Es gibt ja nicht wenige, die behaupten, dass bereits im Jahr 1947 Besucher aus dem All in Roswell/New Mexico gelandet sind. Das Weltraumzeitalter hielt nach und nach Einzug und Science Fiction wurde zu einem modernen Mythos.
Die Besatzung der HM6 Alien Nation ist uns nicht gänzlich unbekannt, auch wenn sie aus einem anderen Sonnensystem stammt. Science-Fiction Werke und unsere Fantasie sind voll von Geschichten über kleine grüne Männchen mit übergroßen Köpfen und riesigen, glänzenden, schwarzen Augen.

Die beiden ersten Modelle der Serie HM6, die Space Pirate und die Sapphire Vision, waren noch unbemannte Raumfahrzeuge. Doch nun hat MB&F entschieden, dass jemand auf dem Kapitänssitz Platz nehmen musste. Dazu sagt Maximilian Büsser, einer der Gründer von MB&F: „Zu Beginn habe ich mich für Uhren begeistert, weil ich sie als von Leben erfüllte Maschinen betrachtete“. Und die HM6 Alien Nation ist der buchstäbliche Ausdruck dieser Aussage.

Die außerirdischen Insassen der Alien Nation sind keineswegs passive Passagiere. Sie wuseln in der Maschine umher, reparieren die Turbinen im Heck, stellen das Getriebe ein, bedienen den Antrieb und überwachen den Weltraum, der vor ihnen liegt. Und auch wenn sie als Miniaturskulpturen zu Weißgold erstarrt sind, sprudeln sie doch über vor Energie – abgesehen von einem Zeitgenossen, der außerhalb der Sichtweite des Kapitäns faul in einer Ecke herumlungert.
Jeder der sechs Außerirdischen wurde von Hand aus Weißgold gefertigt, ihre Arme und Hälse sind feiner als Sandkörner, was für jede dieser Figuren einen Arbeitsaufwand von bis zu 34 Arbeitsstunden bedeutet.

Wie es sich für Raumfahrzeuge einer fremden Zivilisation mit hochentwickelter Technologie gehört, ist die HM6 Alien Nation vollständig transparent. Diese Uhr ist komplett aus Saphirglas mit Verstärkungen aus Titan gefertigt. Die kristallklare Hülle gewährt Einblicke in das zugrunde liegende HM6-Uhrwerk. Letzteres ist das Ergebnis von drei Jahren Entwicklungsarbeit. Die unkonventionelle Konstruktion besteht aus 496 Einzelteilen und wird von einem fliegenden 60-Sekunden-Tourbillon mit versenkbarer Abdeckung gekrönt. Der Mechanismus betreibt zwei Stunden- und Minutenkuppeln, die sich senkrecht zum Uhrwerk drehen. Der Aufzugsrotor ist mit regulierenden Turbinen verbunden. Außerdem befinden sich im Inneren der MB&F Alien Nation dicke Bänder aus Hochleistungs-Leuchtmaterial vom Typ AGT Ultra.

Nur vier Einzelstücke produziert MB&F von der Alien Nation, und zwar in den Farben Grün, Blau, Lila und Türkis. Jede dieser Horological Machines verfolgt seine eigene Mission.

Patrimony Ewiger Kalender von Vacheron Constantin

Für die SIHH 2017 präsentiert Vacheron Constantin die neue Patrimony Ewiger Kalender in einer Version aus Roségold mit schiefergrauem Zifferblatt. Dieser Klassiker der Haute Horlogerie wird vom bewährten Kaliber 1120 QP angetrieben, das die Eleganz und Finesse der Patrimony Kollektion erneut unter Beweis stellt.

Die für die SIHH 2017 neu aufgelegte Uhr hat ein Gehäuse aus Roségold bekommen, welches ein schiefergraues Opalzifferblatt umrahmt. Der leicht konvexe Außenbereich des Zifferblattes ist mit einer kreisförmigen, perlierten Minutenanzeige und applizierten Stundenindizes aus 18-karätigem Roségold verziert, passend zum Gehäuse. Auch die Stunden- und Minutenzeiger sowie die Kalenderanzeige sind in Roségold gehalten.
Die Mondscheibe, die sich unter dem Zifferblatt dreht, wurde blau galvanisiert und zeigt das Himmelsgewölbe in Roségold.

Der ewige Kalender zeigt den Wochentag in einem Zähler bei 9 Uhr, das Datum in einem Zähler bei 3 Uhr sowie Monat und Schaltjahr in 48-Monate-Zählern bei 12 Uhr an. Dieser Mechanismus meistert alle Kalenderkapriolen problemlos und muss bis zum 1. März 2100 nicht korrigiert werden. Der ewige Kalender von Vacheron Constantin berücksichtigt Monate mit 31, 30 und 28 Tagen sowie Schaltjahrzyklen mit dem alle vier Jahre wiederkehrenden 29. Februar. Und trotzdem ist das Kaliber nur 4,05 mm dick. Das von Vacheron Constantin in der eigenen Manufaktur entwickelte und gefertigte Kaliber 1120 QP arbeitet mit einer Frequenz von 2,75 Hz oder 19.800 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über eine Gangreserve von 40 Stunden.
Natürlich trägt auch die Schwungmasse dieses Kalibers das Malteserkreuz, das Merkmal von Vacheron Constantin. Sie ist durch den Boden aus Saphirglas einsehbar.

Das Gehäuse der Armbanduhr hat einen Durchmesser von 41 Millimetern und ist bis 3 Bar wasserdicht.
Die Vacheron Constantin Patrymony Ewiger Kalender ist mit der Genfer Punze zertifiziert.

Komplettiert wird die Patrimony Ewiger Kalender von einem schwarzen Armband aus Alligatorleder in Satteloptik.

40 Jahre Nautilus: Patek Philippe feiert eine Ikone

Die Nautilus von Patek Philippe hat 2016 ihren 40. Geburtstag gefeiert und der Uhrenhersteller hat sich deswegen etwas Besonderes einfallen lassen. Der legendäre Uhrendesigner Gerald Genta war 1976 für die bestechende und unverwechselbare Optik verantwortlich.
Die Nautilus hat seit ihrer Markteinführung als erste Sportuhr von Patek Philippe einen wahren Kultstatus erlangt, das schreit geradezu danach, dass zu einem Jubiläum etwas Besonderes passiert. Deshalb gibt es auch nicht eine, sondern zwei Jubiläumseditionen: Die 40th Anniversary Edition 5711/1P und die 40 Annniversary Edition 5979/1G, wobei die erste eine Dreizeigeruhr aus Platin ist, die zweite ein Chronograph aus Weißgold.

Fans, die bisher davon geträumt haben, eine Vintage-Edition präsentiert zu bekommen, in der Patek Philippe ein Gehäuse aus Edelstahl mit dem lange verwendeten, ultra-dünnen Werk von Jaeger-LeCoultre kombiniert, werden möglicherweise enttäuscht sein. Das heißt jedoch nicht, dass die beiden Modelle nicht ihren Reiz haben. Und geblieben sind Erkennungsmerkmale wie die charakteristische Gehäuseform und die horizontalen, in das Zifferblatt geprägten Streifen. Damit spricht Patek Philippe weniger die Liebhaber des Retro-Designs an, sondern eher Uhrenfans mit modernerem Geschmack.

Der Patek Philippe Nautilus Chronograph 5979/1G

Ganz in Weißgold kommt der automatische Flyback-Chronograph 5979/1G. Er hat einen gewaltigen Durchmesser von 49,25 mm und ist mit 3,6 mm zusätzlich deutlich breiter als das Modell, an dem er sich anlehnt.
Im Inneren des großen Gehäuses arbeitet das Chronographenwerk CH 28-520 C; hier ist also alles beim Alten geblieben. Das Werk liefert die Energie für die zentrale Anzeige von Stunden und Minuten, für die Chronographenfunktion Start/Stopp und für die Flyback-Funktion. Für die Steuerung ist ein Schaltradmechanismus zuständig. 45 bis 55 Stunden Gangreserve kann das Automatikwerk außerdem für sich verbuchen.

Die Indexe wurden bei diesem Modell durch Diamanten im Baguette- und Prinzess-Stil ersetzt und in der oberen Hälfte des Zifferblattes findet sich die Jubiläumsprägung.
Das Zifferblatt dieser limitierten Jubiläumsedition ist blau mit einem Hell-Dunkel-Verlauf; dazu kommt das typische Prägedekor der Nautilus-Uhren. Bei drei Uhr liegt das Datumsfenster und auf sechs Uhr dominiert ein großer Totalisator. Letzterer vereint drei konzentrische Skalen, für eine 12-Stunden-Funktion sowie zwei Minutenzähler – von 1 bis 30 und von 31 bis 60 Minuten. Durch den enormen Durchmesser des Zifferblattes konnte der Totalisator entsprechend groß gestaltet werden und ist gut ablesbar.

Die Limitierung bei dieser Uhr beträgt 1.300 Stück.

Der Patek Philippe Nautilus 5711/1P

Das Zifferblatt bei der Nautilus 5711/1P ist eine Sonderanfertigung aus Gold mit einem blauen Hell-Dunkel-Verlauf. Markant sind die gravierten, horizontalen Streifen sowie die aufgesetzten Indexe aus Baguette-Diamanten. Auf drei Uhr hat Patek Philippe den Index durch ein eingefasstes Datumsfenster ersetzt. Die weißgoldenen Zeiger tragen eine Beschichtung aus Super-LumiNova, so dass die Uhrzeit auch im Dunkeln abgelesen werden kann. Die Jubiläumsprägung befindet sich in der unteren Hälfte des Zifferblattes.

Mit einem Durchmesser von 44 Millimetern ist das Dreizeigermodell nicht ganz so großzügig dimensioniert wie der Chronograph, für die Verhältnisse von Patek Philippe aber trotzdem eher groß.
Gehäuse und Armband sind aus Platin; mattierte und polierte Flächen wechseln sich ab.

Angetrieben wird diese Uhr vom Kaliber 324 SC.
Die Nautilus 5711/1P ist auf 700  Stück limitiert.

Hardcore-Fans werden von dieser Jubiläumsedition vielleicht enttäuscht sein, und die großen Diamanten auf dem Zifferblatt sind bestimmt auch nicht für jeden. Muss es aber auch nicht. Die Verfügbarkeit ist ohnehin begrenzt. Und auch wenn wir bisher noch keine offiziellen Informationen haben, was die Preise angeht, ist doch anzunehmen, dass das nicht billig wird.

Femininer Traum: Pathos Swan von Carl F. Bucherer

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Ah, die Pathos Kollektion von Carl F. Bucherer – herrliche Damenuhren, die sich durch filigranes Design und einen großzügigen Besatz mit Edelsteinen auszeichnen. Die neue Pathos Swan, eine weitere Limited Edition im Rahmen dieser Kollektion, ist darin keine Ausnahme. Das farbenprächtige Modell vereint Uhrmacher- und Juwelierskunst auf die schönste Art und Weise in einer ultimativ femininen Armbanduhr.
Der Schwan, seines Zeichens ein Symbol für Anmut, Liebe und Schönheit, gehört ganz selbstverständlich zu Luzern am Vierwaldstättersee, der Heimat von Carl F. Bucherer.

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922 sorgfältig gefasste Diamanten und Saphire zieren Gehäuse, Zifferblatt und Armband dieser Schmuckuhr und kommen insgesamt auf 12,5 Karat. Im Design treffen Rose- und Weißgold aufeinander; das Zifferblatt aus Perlmutt setzt einen schönen Kontrast und spiegelt die Farben der Edelsteine wider. Die Diamanten auf dem Zifferblatt formen zusammen mit den Flächen aus Perlmutt den Schwan, der dieser Uhr ihren Namen gibt. Geschützt wird das Zifferblatt von einem gewölbten Saphirglas.
Der Edelsteinbesatz erstreckt sich auch auf die Seiten des Gehäuses und der Stege; in der Krone sitzt ein großer Diamant.
Alle Diamanten werden bei Carl F. Bucherer sorgfältig von Hand gesetzt.

Angetrieben wird diese Schmuckuhr von einem Quarzwerk, dem CFB 1851, das die Anzeige von Stunden und Minuten zur Verfügung bestellt. Es liegt in einem ungewöhnlich geformten Gehäuse, das einen Durchmesser von 34 mm und eine Höhe von 9,45 mm aufweist. Die Uhr ist wasserdicht bis 3 atm.

Die Pathos Swan kommt in zwei verschiedenen Versionen. In der einen sind Gehäuse, Armband und Schließe komplett aus Roségold gefertigt, in der anderen sind Weiss- und Roségold kombiniert. Beide Uhren sind auf 88 Stück limitiert und werden ausschließlich auf Anfrage gefertigt.

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