Nomos Glashütte stellt seine neue Datumsanzeige vor

Nomos Glashütte hat einem seiner ikonischsten Modelle ein neues Uhrwerk eingebaut und ihnen damit auch ein ganz neues und unverwechselbares Gesicht gegeben. Die Tangente hat ein Update bekommen – eine eigene, maßgeschneiderte Datumsanzeige und zwar dort, wo sie traditionell und auch ästhetisch hingehört: ganz weit außen.

Diese Datumsanzeige ist nicht nur bei Nomos neu – so wie hier wird das Datum auf keiner anderen Uhr angezeigt. Die Anzeige läuft, wie bereits erwähnt, um den äußersten Rand des Zifferblattes. Der dort verlaufende Datumsring trägt zwei rote Punkte, die das jeweilige Datum rahmen und den grafischen Charakter der Tangente unterstreichen. Dadurch, dass das Datum der einzige Farbfleck auf dem Zifferblatt ist, lässt es sich hervorragend ablesen.
Diese Art der Datumsanzeige ist perfekt für die Tangente. Es unterstreicht nicht nur ihren grafischen Charakter sondern findet sich hervorragend in ihren klaren, zurückhaltenden Linien zurecht. Diese Lösung ist genial, sie ist so dezent wie aufsehenerregend.

Der Durchmesser der Nomos Glashütte Tangente neomatik 41 Update ist mit 41 Millimetern um ein Gutes gewachsen. Das Gehäuse aus Edelstahl ist wasserdicht bis 5 atm und eignet sich bis maximal zum duschen; schwimmen gehen sollte man mit dieser Uhr nicht.

Das neue Manufakturkaliber mit der spektakulären Datumsfunktion ist das neomatik-Werk DUW 6101. Nomos Glashütte ist es trotz der Neuerungen für die Datumsanzeige gelungen, das Werk flach zu halten. 2015 hat Nomos Glashütte das erste neomatik-Werk auf den Markt gebracht und damit viel Aufsehen erregt – so flache Automatikuhren waren bis dato nicht in Serie gefertigt worden. Mit dem neuen DUW 6101 hält Nomos den hohen Standard nicht nur, sondern legt sogar nochmal nach. Das verzierte Werk ist durch den Boden aus Saphirglas einzusehen und stellt eine Gangreserve von ca. 42 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Das neu konstruierte Datum ist komfortabel einzustellen. Mit etwa einer halben Umdrehung der Krone für jeden Tag lässt sich das Datum schnell verstellen – auch in die Vergangenheit, auf den gestrigen Tag.

Komplettiert wird die neue Tangente neomatik 41 Update von einem schlichten schwarzen Lederarmband. 3.200€ kostet das gute Stück.

Neuigkeiten von Tudor: Black Bay GMT

Tudor erweitert die Black Bay Linie um ein Modell mit einer hoch-funktionalen Komplikation: einer Funktion für mehrere Zeitzonen, der GMT-Funktion, die die Lokalzeit bestimmt und gleichzeitig die Zeit in zwei weiteren Zeitzonen behält. Erkennbar an ihrer drehbaren Lünette, die ihre Farbgestaltung in Tieflbau und Bordeaux von anderen Modellen der Black Bay Linie – jetzt allerdings in einer matten Variante – ableitet, ist die Black Bay GMT auch eine Hommage an die Anfänge dieser Uhrfunktion.

Die zusätzlichen Zeitzonen werden durch einen roten Snowflake-Zeiger, ein unverkennbares Gestaltungsmerkmal von Tudor, angezeigt, sowie durch eine in beide Richtungen drehbare Lünette, die, wie auch der Zeiger, auf 24 Stunden kalibriert ist. Dabei zeigt der bordeauxfarbene Abschnitt der Lünette die zwölf Stunden am Tag, der blaue Abschnitt die Stunden in der Nacht an.
Das kontrastreiche schwarze Zifferblatt ist dank der Leuchtindizes unter allen Lichtbedingungen gut ablesbar. Das Zifferblatt umfasst auch einen GMT-Index auf der 6-Uhr-Position.

Die Tudor Black Bay GMT kommt mit einem 41-mm-Gehäuse aus Edelstahl, das bis zu 20 atm wasserdicht ist und es ohne Probleme mit den Elementen aufnimmt. Der Kronentubus ist in satiniertem Edelstahl gehalten; ein für die Black Bay Linie neues Gestaltungsmerkmal, das im Einklang mit dem Gehäuse und der Aufzugskrone steht.

Angetrieben wird die Black Bay GMT durch ein von Tudor neu entwickeltes Manufakturkaliber mit der Referenz MT5652. Mit ihm wird eine neue Funktion in der Linie der Tudor Manufakturkaliber eingeführt. Die Integration neuer Funktionen wird durch eine flexible Gestaltung und nicht durch die Einführung einer stetig zunehmenden Anzahl komplizierter Module ermöglicht. Tudor hat den durchbrochenen Rotor satiniert, Brücken und die Hauptplatine sind abwechselnd mit polierten, sandgestrahlten Oberflächen und Laserverzierungen gestaltet. Das Werk trägt eine Chronometerzertifizierung und bietet eine Gangreserve von ca. 70 Stunden.

Das Armband der Black Bay GMT ist von den vernieteten Armbändern der in den 1950er und 60er Jahren hergestellten Tudor Uhren inspiriert. Diese waren berühmt für ihre sichtbaren Nietköpfe zur Befestigung der Elemente sowie für ihre stufenartige Anordnung. Diese beiden ästhetischen Details wurden in das Armband mit massiven Elementen aus Edelstahl integriert. Die Uhr ist ebenfalls an einem Armband aus braunem Leder erhältlich.

Arnold & Son: Ein Globetrotter für Weltenbummler

Arnold & Son haben sich zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert einen Namen gemacht, indem sie einige der präzisesten Marinechronometer der damaligen Zeit geschaffen haben. Diese dienten nicht nur der Zeitmessung, sondern auch als Navigationsinstrumente zur Längengradbestimmung auf See und so zur sicheren Bestimmung der Längengrade auf See und zum sicheren Segeln von einem Standort zum anderen. Chronometer von Arnold & Son haben an außergewöhnlichen Reisen teilgenommen, darunter an den Reisen von James Cook zum Pazifischen Ozean sowie an der unglückseligen dritten und letzten Expedition von John Franklin in die eisigen Gewässer nördlich von Kanada 1845.
Nun hat Arnold & Son einen neuen Zeitmesser für den modernen Weltenbummler geschaffen, der von einer Zeitmessung zur nächsten reist: die neue Armbanduhr „Globetrotter“ mit Weltzeit-Komplikation in innovativer, skulpturaler Art. 

Gehalten von einer großen, zentralen Bogenbrücke, die den gesamten Durchmesser des Zifferblattes überspannt, steht die dreidimensionale Weltzeitanzeige im Mittelpunkt des „Globetrotters“. Mit 45 Millimetern Breite und 17,23 Millimetern Höhe am höchsten Punkt verfügt der „Globetrotter“ über eine der weltweit größten rotierenden 3D-Weltzeit-Anzeigen einer Armbanduhr.
Die Darstellung der Erde im Mittelpunkt des Zifferblattes ist ausgesprochen detailliert. Auf ihm ist die Ansicht der nördlichen Hemisphäre der Erde dargestellt; als würde man aus dem Weltraum direkt auf den Nordpol blicken. Ausgehend von einem runden Messingstück wurden die verschiedenen Texturen der Ozeane und kontinente durch chemisches Ätzen mit einer Schablone erzielt. Anschließend wurden die Oberflächen poliert. Die gebirgigen Bereiche wurden sandgestrahlt, um ein Gefühl der Tiefe zu vermitteln. Die Ozeane wurden in verschiedenen Blautönen von Hand lackiert. Das Ergebnis ist eine halbkugelförmige Scheibe voller lebendig wirkender Details.

Scheinbar schwebend über einem silbrig-opal-weißen Zifferblatt mit römischen Ziffern für die Stundenanzeige und einem kreisförmig gebürsteten Kapitel-Index-Ring für die Minutenanzeige, ist die Weltzeitanzeige von einer 24-Stunden-Index-Saphirglasscheibe umgeben. Diese ist an derselben Brücke befestigt, welche die Hemisphäre hält. Sie ist transparent im Abschnitt zwischen 6 und 18 Uhr und hat eine durchscheinende Metallic-Beschichtung im Abschnitt von 18 bis 6 Uhr, damit der Wechsel von Tag und Nacht ersichtlich wird. Die Weltzeit-Anzeige macht alle 24 Stunden eine komplette Umdrehung.
Um eine ideale Ablesbarkeit zu garantieren, sind die Zeiger mit rotem Lack gefüllt.

Der Globetrotter kann intuitiv abgelesen und gestellt werden. Die Uhr verfügt über ein Drei-Positionen-Kronensystem. Die erste Position wird verwendet, um das Werk manuell aufzuziehen, die zweite Position legt die lokale Zeit (Stundenzeiger) in einstündigen Schritten fest, und die letzten Positon wird verwendet, um die Stunden- und Minutenzeiger um die Weltzeit einzustellen. Sowohl die Haupt- als auch die Weltzeitanzeige können vorwärts und rückwärts eingestellt werden.
Angetrieben wird der Globetrotter vom Manufakturkaliber A&S6022. Das Automatikwerk stellt eine Gangreserve von 45 Stunden zur Verfügung, ist mit einer grauen NAC-Beschichtung versehen sowie mit einer aufwändigen Haute Horlogerie-Dekoration.

Die Uhr wird von einem Armband aus blauem Kalbsleder komplettiert und schlägt mit 16.500€ zu Buche.

Aikon Automatic Skeleton von Maurice Lacroix

Von einem kann man bei Maurice Lacroix immer ausgehen: dass der Uhrenhersteller, tief verwurzelt in urbaner und zeitgemäßer Kultur, seinem Credo treu bleibt, hochwertige und gleichzeitig erschwingliche Zeitmesser herzustellen.
Maurice Lacroix präsentiert mit der neuen Aikon Automatic Skeleton ein modern überarbeitetes Aikon-Gehäuse zusammen mit einem skelettierten, automatischen Manufakturkaliber.

Skelettierte Uhren sind ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte und Uhrmacherkultur von Maurice Lacroix. Vorsichtig und mit dem nötigen Feingefühl werden Teile des Uhrwerks ausgehöhlt und durchbrochen, so dass nur die tragenden und funktionalen Strukturen erhalten bleiben. Das Skelettieren ist untrennbar verbunden mit der grafischen Idee des Designers, das Ausgehöhlte in einen Kontrast zur Leere zu stellen.

Das Werk, das Manufakturkaliber ML234, kommt in der Aikon Automatik Skeleton das erste Mal zum Einsatz. Seine Skelettierung folgt einem neuen Muster, das Maurice Lacroix speziell für diese Uhr entworfen hat. Sie steht an der Schnittstelle zweier Kollektionen; kombiniert Elemente der Aikon mit Charakteristika der Masterpiece Kollektion. Das Kaliber ML234 ist ein mechanisches Werk mit Automatikaufzug. Es ist eine Weiterentwicklung des ML134, eines der ersten, die in der hauseigenen Manufaktur von Maurice Lacroix hergestellt wurden. Das neue Werk ist durch eine Reihe von konzentrischen Kreisen strukturiert, die die gesamte Uhr durchziehen; Brücke für Brücke entspringen sie dem Zentrum des Federhauses bei ein Uhr.
Das Werk arbeitet mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde und garantiert eine Gangreserve von mindestens 52 Stunden.

Das breite Aikon-Gehäuse, dass wir von Maurice Lacroix ja bereits kennen, wurde überarbeitet und wartet nun mit einer für das neue Uhrwerk passenderen Form auf. Es basiert auf der Aikon Quartz von 2016, präsentiert sich hier jedoch maskuliner, prägnanter, polarisierender. Es kommt bei einem Durchmesser von 45 mm auf eine Höhe von nur 13 mm und besticht durch harmonische Proportionen. Das Gehäuse ist aus Edelstahl und wurde von Maurice Lacrouix teilweise gebürstet, teilweise poliert. Die sechs Arme, die sich alle zwei Stunden auf der Lünette befinden, fallen besonders ins Auge.Wie bei allen anderen Aikon-Modellen hat Maurice Lacroix auch bei der Automatic Skeleton auf traditionelle Bandanstöße zugunsten zweier Sprossen, die sich dem Armband zuneigen, verzichtet. Das Gehäuse ist wasserdicht bis 10 atm.

Die Aikon Automatik Skeleton kommt an einem Armband aus Leder.

Breitling: Bentley GT „Dark Sapphire“ Edition

Breitling hat eine neue, limitierte Armbanduhr vorgestellt, eine Hommage an den neuen Bentley Continental GT. Mit ihrem ultraleichten Breitlight-Chassis und einem unverwechselbaren blauen Schimmer in der Farbe „Dark Sapphire“ ist diese Uhr ein Tribut an ein herrliches Auto. Entsprechend ist der Zeitanzeiger auch mit einem leistungsfähigen „Motor“ ausgestattet, einem 30-Sekunden-Chronograph.
Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt enthüllte Bentley die dritte Generation des Continental GT, die Quintessenz des Gran Turismo. Der Wagen kommt im klassischen Bentley-Design, überzeugt durch langgezogene Linien und eine Kombination aus Luxus und Leistung. Hier trifft die neueste Automobil-Technologie auf einen 6-Liter-Motor und einen eleganten Innenraum.

Die limitierte Sonderserie von „Breitling for Bentley“ spiegelt die Philosophie des neuen Continental GT perfekt wider. Das robuste Gehäuse besteht aus Breitlight, einem exklusiv für Breitling entwickelten und nur von diesem Hersteller verwendeten, ultraleichten Hightech-Material. Es ist kratz- und zugfest, korrosionsresistent, amagnetisch, wärmebeständig und antiallergisch. Die leicht marmorierte, schwarze Tönung mit bläulichem Schimmer verweist auf die Karosserie „Dark Sapphire“. Das Zifferblatt mit Rautenmotiv erinnert an das Dekor im Innenraum und auf den Steuerelementen des neuen Continental GT.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 100 Meter.

Angetrieben wird die Bentley GT „Dark Sapphire“ vom Manufakturkaliber B06. Dieses Werk trägt eine Chronometer-Zertifizierung, wurde vollständig in den Werkstätten von Breitling Chronométrie entwickelt und gefertigt. Das Kaliber bringt einen 30-Sekunden-Chronographen mit (hier stand das Breitling-Patent 1926 Pate). Sein zentraler Zeiger umrundet das Zifferblatt einmal in 30 Sekunden und garantiert eine Zeitmessung, die auf die Achtelsekunde genau ist. Seine blaue Messskala hebt sich vom Schwarz des Zifferblattes ab. Das Werk arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und garantiert eine Gangreserve von mindestens 70 Stunden.

Die Uhr wird von einem für diese Edition speziell entwickelten Kautschukarmband vervollständigt, welches das selbe Rautenmotiv wie das Zifferblatt trägt.
Die Bentley GT Dark Sapphire Edition wurde von Breitling auf 500 Exemplare limitiert.

Leuchtende Farben: Carl F. Bucherer Manero PowerReserve

Carl F. Bucherer bringt bei der Manero PowerReserve ordentlich Farbe ins Spiel. Die beiden neuen Uhren fungieren als Verstärkung zur bisherigen Kollektion und sind ausschließlich in limitierter Auflage erhältlich. Das Manufakturmodell mit integrierter Gangreserveanzeige wird durch aufwändige Zifferblätter in strahlendem Nachtblau und leuchtendem Tannengrün veredelt. Bisher war die Manero PowerReserve ausschließlich mit silbernem oder schwarzem Zifferblatt auf dem Markt.

Die neuen Zifferblätter dieser limitierten Edition sind, wie oben bereits erwähnt, in blau und grün gehalten. Sie kommen nicht in einem einheitlichen Farbton; stattdessen verändert sich die Farbe kontinuierlich – von einem kräftigen, tiefdunklen Ton an der Peripherie des Zifferblattes hin zu einem leuchtend hellen Ton im Zentrum. Diese sanfte Degradierung der Farbe erreicht Carl F. Bucherer durch einen aufwändigen Prozess. Der Farbverlauf macht die Zifferblätter plastisch und rundum herrlich anzusehen.
Die analoge Gangreserveanzeige hat Carl F. Bucherer auf dem Zifferblatt bei drei Uhr platziert. Ihr optisches Gegengewicht sind sowohl die digitale Wochentags-Anzeige bei neun Uhr, ein Großdatum bei elf Uhr sowie eine kleine Sekunde auf sechs Uhr. Diese Konstellation verleiht der Manero PowerReserve ein unverwechselbares, ausgewogenes Gesicht. Geschützt wird es von einem beidseitig entspiegeltem, gewölbten Saphirglas.

Die Manero PowerReserve ist ein echtes Manufakturprodukt. Das Herzstück dieser Uhren ist das Kaliber CFB A1011. Das Manufakturkaliber gehört zur Werkfamilie CFB A1000, das von Carl F. Bucherer vollständig im eigenen Haus konzipiert und entwickelt wurde. Im Jahr 2008 hat der Hersteller es erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Zur Besonderheit dieses Werks gehört die peripher gelagerte und in beide Drehrichtungen aufziehbare Schwungmasse. Sie stellt dem Uhrwerk bei Vollaufzug eine Gangreserve von mindestens 55 Stunden – mehr als zwei volle Tage – zur Verfügung.
Das Werk liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl, das einen Durchmesser von 42,5 mm aufweist und wasserdicht bis 3 atm ist.

Beide Versionen der Manero PowerReserve werden von einem Armband aus Kalbsleder am Handgelenk gehalten, welche den jeweiligen Farbton der Zifferblätter wieder aufnehmen.
Diese Uhren von Carl F. Bucherer sind in einer limiterten Auflage von 188 Exemplaren pro Farbe erhältlich.

Klassisch: A. Lange & Söhne Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“

A. Lange & Söhne hat seiner „Pour le Mérite“-Reihe ein neues und damit das mittlerweile fünfte Modell hinzugefügt. In dieser Armbanduhr verbindet der Hersteller den Antrieb über Kette und Schnecke mit Tourbillon, Chronograph, Rattrapante-Funktion und ewigem Kalender. Die Kombination dieser fünf Komplikationen macht den Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ zu einem einzigartigen Zeitmesser.
Im Oktober 1994 präsentierte A. Lange & Söhne die Tourbillon „Pour le Mérite“ und damit die erste Armbanduhr, in dem Tourbillon und Antrieb über Kette und Schnecke kombiniert wurden. 2005 folgte ein weiteres Modell, das diese beiden Konstruktionen miteinander verband, der Tourbograph „Pour le Mérite“; ein Chronograph mit Rattrapante-Funktion. Diese Uhr war damals das komplizierteste Modell der Manufaktur.

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Und nun ist es A. Lange & Söhne gelungen, diese ohnehin schon beeindruckende Uhr mit einer weiteren Komplikation auszustatten und zusätzlich einen ewigen Kalender im Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ zu integrieren. Die Konstruktion des Werks stellte die sächsische Manufaktur in der Entwicklungsphase vor die anspruchsvolle Aufgabe, das Zusammenspiel der diffizilen Mechanismen so zu orchestrieren, dass es nicht zu mechanischen Konflikten oder vermeidbaren Energieverlusten kommt. Dafür musste der Mechanismus des ewigen Kalenders um das Tourbillon herum angeordnet werden. Durch das Tourbillon standen nur ca. zwei Drittel der Uhrwerksfläche zur Verfügung, was eine Neukonstruktion des Grundwerks nötig machte. Vor allem, weil das Werk nicht wesentlich höher werden sollte, um das Gehäuse möglichst flach zu halten.

ALangeundSöhne_Tourbograph_Perpetual_4Der Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ ist der Inbegriff der klassischen Uhrmacherei. Das Zifferblatt vereint arabische Ziffern, eine umlaufende Eisenbahn-Minuterie, gebläute Stahlzeiger für die Zeit und rhodinierte Goldzeiger für den Kalender sowie kleeblattförmig arrangierte Hilfszifferblätter verstehen sich als Hommage an die berühmten Taschenuhren von A. Lange & Söhne.

Von den 684 Einzelteilen des Manufakturkalibers L133.1 enfallen 206 auf den ewigen Kalender, der bis zum Jahr 2100 alle Monatslängen korrekt wiedergeben wird. Erst am letzten Februartag dieses Säkularjahres bedarf es einer einmaligen Korrektur, bevor das Kalendarium wieder für ein ganzes Jahrhundert richtig eingestellt ist.
Auf den drei Hilfszifferblättern ist das Datum und der Wochentag bei 12 und 9 Uhr dargestellt, Monat und Schaltjahr bei 3 Uhr. In der oberen Hälfte des Zeigerdatums befindet sich die Mondphasenanzeige.
Ober- und unterhalb der Krone befinden sich traditionell die Chronographen-Drücker; der Drücker auf 10 Uhr ist für den Schleppzeiger-Mechanismus zuständig. Mit seiner Hilfe können innerhalb eines Zeigerumlaufs des 30-Minuten-Zählers auf der 9-Uhr-Position beliebig viele Zwischenzeiten stoppen. Durch die Rattrapante-Funktion lässt sich durch den Saphirglasboden des Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ im Detail bei der Arbeit beobachten.
Und dann ist da noch der Tourbillon, der die Auswirkungen der Gravitation und die nachlassende Federkraft im mechanischen Uhrwerk ausgleichen soll. Er sorgt für mehr Gangstabilität und -genauigkeit, immer ein Plus.

Vom Tourbograph Perpetual „Pour le Mérite“ in Platin wird A. Lange & Söhne nur 50 Exemplare herstellen.

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Ulysse Nardin Classic Sonata: Mechanikuhr mit Gong

Einer der zentralen Wesenszüge der Ulysse Nardin Classic Kollektion ist ihr unbestreitbar elegantes Design: Die Funktionen der Uhren sind formschön umgesetzt, Zifferblatt, Hörner, Drücker, das Gehäuse und die Fauchard-Zeiger harmonieren perfekt miteinander und schaffen ein elegantes Ganzes.
Die Classic Sonata ist ein komplexes mechanisches Instrument mit funktionellen Komplikationen. Sie bringt eine Alarmfunktion mit, die in einer Art und Weise konzipiert ist, wie wir es bisher noch nicht gesehen haben. Zusammen mit einer wirklich auffälligen Erscheinung und einer einfachen Bedienung ist die Ulysse Nardin Classic Sonata eine wirklich interessante Armbanduhr.
Die Ulysse Nardin Sonata wurde im Jahr 2003 erstmals vorgestellt. Sie war von Anfang an eine Alarmuhr, deren Alarm auf eine beliebige Zeit innerhalb von 24 Stunden gestellt werden kann – im Gegensatz zu den meisten anderen Alarmuhren auf dem Markt, die lediglich ein 12-Stunden-Fenster für den Alarm zur Verfügung stellen.

Ulysse_Nardin_Classic_Sonata

Zwischen zwölf und zwei Uhr auf dem Zifferblatt liegen eine 12- oder 24-Stunden Alarmeinstellung. Mit ihrer Hilfe kann festgelegt werden, ob der Alarm am Vormittag oder Nachmittag ausgelöst wird. Der Zeiger auf zehn Uhr weist den Träger darauf hin, ob der Alarm aktiviert oder deaktiviert ist. Sehr praktisch ist, dass sich auf Reisen die Alarmfunktion dem Dual Time-System anpasst. Die Classic Sonata hat zusätzlich zur Alarmfunktion einen Countdown, der anzeigt, wie viel Zeit noch bis zum gestellten Alarm verbleibt.
Die Dual Time mit unmittelbarer Zeitzonenanpassung hat Ulysse Nardin auf der 6-Uhr-Position platziert. Die Dual Time-Funktion erleichtert die Einstellung von Zeitzonen, die sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn vorgenommen werden kann, indem über die Drücker die Anordnung des Stundenzeigers verändert wird.
Auf vier Uhr findet sich ein Doppelfenster für das Datum. Über dem Zifferblatt liegt ein entspiegeltes Saphirglas.

Das Gehäuse aus Edelstahl misst 44 mm im Durchmesser, die Lünette ist aus Titan gefertigt. Die Armbanduhr ist wasserdicht bis 30 Meter und mit einem klassischen Lederarmband ausgestattet.

Angetrieben wird die Ulysse Nardin Classic Sonata vom Kaliber UN-67, einem patentierten automatischen Manufakturkaliber mit einer Unruhfeder aus Silizium und Inertialoszillator. Es ist extrem komplex und besteht aus mehr als 400 Einzelteilen.
Das mechanische Werk verfügt über einen Automatikaufzug und eine Gangreserve von ca. 42 Stunden.

Die Ulysse Nardin Classic Sonata ist eine Boutique-Auflage und auf 99 Stück limitiert.
Mehr Informationen gibt es unter www.ulysse-nardin.com.

Sonderedition: A. Lange & Söhne 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Mit der limitierten 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ ehrt der Uhrenhersteller A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Gründer der sächsischen Feinuhrmacherei: F. A. Lange. Die exklusive Jubiläumsedition ist in Platin und Honiggold erhältlich und jeweils auf 200 Exemplare limitiert. Honiggold ist bei A. Lange & Söhne größtenteils für die exklusiveren Modelle reserviert. Kein Wunder, ist diese Goldschattierung doch besonders ansprechend. Optisch liegt es näher am Gelb- als am Roségold und es hat einen warmen Glanz.

A-Lange-Söhne-1815-AnniversaryDie A. Lange & Söhne 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ ist ein schönes Beispiel für eine moderne Uhr mit einem individuellen Touch. Das Modell ist eine typische „Dress Watch“, die in einem modern großen Gehäuse mit 40 Millimetern Durchmesser kommt.
A-Lange-Söhne-1815-Anniversary-F-A-LangeDie Gestaltung der Uhr ist von traditionellen Merkmalen geprägt. Das massive silberne Zifferblatt mit tieferliegendem Zentralsegment, aufgedruckten arabischen Ziffern und einer Minuterie im Stil „Chemin de fer“ machen die Uhr zu einem exklusiven Botschafter Lange’scher Uhrmachertradition. Die goldenen Zeiger heben sich vom silbernen Zifferblatt wunderbar ab, denn das Zifferblatt ist matt, während die Zeiger poliert wurden. Mit drei Ebenen und der kleinen Sekunde bei sechs Uhr erinnert das Zifferblatt an die Taschenuhren von Ferdinand A. Lange.

SetWidth1680-Lange-1815-200th-Anniversary-236-049-UW3In der 1815 200th Anniversary F. A. Lange arbeitet das mechanische Manufakturkaliber L051.1. Es besteht aus 188 Einzelteilen und 23 Lagersteinen. Durch das Saphirglas im Boden ist es bei der Arbeit zu sehen. Das Werk kommt mit einer Gangreserve von 55 Stunden nach Vollaufzug und bietet die Anzeige von Stunde und Minute sowie eine kleinen Sekunde mit Sekundenstopp. Dabei arbeitet es mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (oder 3Hz). Das Werk wurde aufwändig von Hand veredelt, wie alle Kaliber von A. Lange & Söhne.

Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 40 Millimeter bei einer Höhe von 8,8 Millimeter. Die Gravuren 001/200 bis 200/200 auf den Gehäusen weise auf die dem Jubiläum entsprechende Limitierung hin.
Die A. Lange & Söhne 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ kommt an einem farblich passenden braunen Armband aus Alligatorleder.