RJ: Spider-Man ist zurück

Es ist bereits zwei Jahre her, dass RJ seine letzte Spider-Man Uhr vorgestellt hat. Entsprechend euphorisch waren wir, als wir von der neuesten Kollaboration mit Marvel erfuhren – und noch mehr, als klar wurde, dass im Rahmen dieser nicht nur eine, sondern gleich zwei Spider-Man Modelle entstanden. Und zwar die ARRAW Spider-Man sowie die ARRAW Spider-Man Tourbillon.

Die RJ ARRAW Spider-Man ist eine Skelettuhr, die vielfältige Anspielungen auf den Comic-Helden auf dem Zifferblatt trägt. Darunter liegt ein skelettiertes Werk, dem RJ die Form eines Spinnennetzes verliehen hat. Passend dazu kommt auch die kleine Sekunde, angezeigt zwischen 8 und 9 Uhr, in Form einer roten Spinne.
Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden. Das Ganze ist in ein robustes Gehäuse aus schwarzem Karbon verbaut, das wasserdicht ist bis 10 atm.
Die RJ ARRAW Spider-Man ist limitiert auf 100 Stück.

Die ARRAW Spider-Man Tourbillon ist die erste Komplikation, die RJ im eigenen Haus entwickelt und hergestellt wurde. Die Konstruktion des Tourbillons ist co-axial; Stunden und Minuten werden dezentral angezeigt. Das zentrale Tourbillon wurde von RJ Studio nicht nur deshalb entwickelt, weil der Hersteller eine Komplikation sein Eigen nennen wollte, sondern in erster Linie deshalb, um die Gangreserve auf 150 Stunden (oder 6 Tage) zu erhöhen.
Um eine perfekte Symmetrie gewährleisten zu können, hat sich RJ dafür entschieden, das Gehäuse ohne eine Krone zu gestalten. Entsprechend anders gestaltet sich der Aufzugsprozess: Im Gehäuserücken befindet sich ein Ring, der angehoben und im Anschluss gedreht werden muss wie ein Schlüssel. Und die Zeit wird über einen verdeckten Drücker auf der 6-Uhr-Position eingestellt. Um einen maximalen Einblick in das skelettierte Uhrwerk zu ermöglichen, hat sich RJ für einen gläsernen Boden entschieden.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 mm, ist wasserdicht bis 10 atm und besteht aus schwarzem Karbon oder, in einer zweiten Variante, aus einem roten Glasfaserverbund und Karbon. Natürlich ist es mit den RJ Bumpers aus Kautschuk ausgestattet.

Von der Spider-Man Tourbillon gibt es in beiden Version je 10 Stück.

Corum und die Schönheit der Mechanik

Im Jahr 2013 hieß Corum die Admiral Kollektion in seiner Familie eine neue Linie willkommen – die Admiral AC-One. Mit den wichtigsten Design-Codes der Admiral Kollektion im Hintergrund wurden die Linien des legendären 12-seitigen Gehäuses überarbeitet und runder gestaltet, mit weniger scharfen Ecken. Und Titan wurde zum Material der Wahl für diese zeitgemäße Neuinterpretation. Die als robuster Zeitmesser für Luxus-Bootsfahrten gestaltete Admiral AC-One 45 ist noch sportlicher und markanter und erweitert erneut die Grenzen der Kreativität.

Die AC-One 45 Openwork Automatic führt ein skelettiertes Zifferblatt ein. Das Uhrwerk ist das Kaliber CO 297, ein neues Kaliber, das speziell für dieses Modell hauseigen von Corum entwickelt wurde. Die auf der Zifferblattseite sichtbaren Brücken wurden im Einklang mit dem 12-seitigen Gehäuse und den Silhouetten der nautischen Winkel gestaltet. Ein Hilfszifferblatt für die kleine Sekunde befindet sich bei 9 Uhr, während bei 3 Uhr die Gangreserve angezeigt wird.
Wie bereits die AC-One 45 Squelette, die im Jahr 2014 vorgestellt wurde, fügt auch die Architektur der AC-One 45 Openwork Automatic dieser ansonsten eher zur Wuchtigkeit neigenden Armbanduhr einen Hauch von Leichtigkeit hinzu. Doch anders als die Squelette, die mit einer vollständig skelettierten doppelten Datumsscheibe ausgestattet ist, weist die Openwork Automatic markantere Linien auf, die sie robuster und athletischer wirken lassen.

Corum bietet die AC-One 45 Openwork Automatic in zwei verschiedenen Versionen an. Entweder in einem Gehäuse aus Titan, welches der Uhr einen futuristischen Effekt verleiht. Die zweite Variante stellt Roségold in Kontrast zum Titangehäuse mit schwarzer PVD-Beschichtung, was die Optik markanter und sportlicher macht.

Und: für alle, die auf der Suche nach einem komplexeren Mechanismus sind, hat Corum die AC-One Openwork Tourbillon entwickelt. Hier befindet sich auf 6 Uhr (zusätzlich zu den oben beschriebenen Details) ein Tourbillon. Technisch anspruchsvoll und schön anzusehen.

Alle Uhren sind mit einem Armband aus Kautschuk (Obermaterial) und Textil (Futter) ausgestattet.

Zenith Defy El Primero Fusee Tourbillon

Seit den Anfängen der Präzisionszeitmessung streben die Uhrmacher danach, Uhren herzustellen, die durch konstante Kraft stets gleichbleibende Leistung ermöglichen. Mit der neuen Defy Fusee Tourbillon interpretiert Zenith den Mechanismus zur konstanten Kraftübertragung über Kette und Schnecke in zeitgemäßem Stil.

Die Defy Fusee Tourbillon ist in zwei Ausführungen erhältlich – in Carbon und Platin. Bei der ersten Variante sind das Gehäuse, die Krone und der Schließenkopf aus ebenso leichtem wie robustem Carbon gefertigt. Die Carbonfaser-Beschichtung erstreckt sich sogar auf das offen gearbeitete Zifferblatt: Das zentrale, skelettierte Element und der umlaufende Höhenring erscheinen im unvergleichlichen Schimmer des Carbon. Die zweite Variante der Defy Fusee Tourbillon hat Zenith aus Platin gefertigt. Das offen gearbeitete Uhrwerk schafft eine dynamische, voluminöse Wirkung. Für noch mehr visuelle Tiefe sorgt der Mix aus Materialien und Farben, von der anthrazitfarbenen Platine des Uhrwerks über die gebläute Kette und den gebläuten Tourbillonkäfig bis hin zu den geometrischen Brücken in zwei Farbtönen.

Das Speichendesign der Brücken wird durch ihre Beschichtung in zwei Farben unterstrichen: die obere, satinierte Oberfläche ist schwarz behandelt, während die polierten Seiten einen helleren, grauen Rhodiumton aufweisen. Die harmonische Anordnung der Brücken setzt die verschiedenen Funktionen und Komplikationen perfekt in Szene. In der oberen Hälfte des Uhrwerks kann der einzigartige Mechanismus zur konstanten Kraftregulierung mit Kette und Schnecke bewundert werden. Auf der gegenüberliegenden Seite, bei 6 Uhr, vollführt ein völlig neuartig konstruierter Tourbillonkäfig mit exzentrischer Unruh alle 60 Sekunden eine komplette Umdrehung. Genau wie die Kette ist auch der Tourbillonkäfig in Blau gehalten. Am Rand des Zifferblatts zwischen 4 und 5 Uhr zeigt ein Zeiger mit roter Spitze die Gangreserve an – eine praktische Funktion, wenn die Defy Fusee Tourbillon mit ihrer Gangautonomie von 50 Stunden per Hand aufgezogen wird.

Angetrieben wird die Defy El Primero Fusee Tourbillon vom neuen Kaliber El Primero 4805 SK, einem Uhrwerk mit Handaufzug, das dem Defy-Prinzip einer avantgardistischen Uhrwerksarchitektur mit offenem, dreidimensionalem Erscheinungsbild folgt. Durch die Kombination des Ketten- und Schneckensystems mit einem Tourbillon-Regulierorgan stellt Zenith die Präzision ins Zentrum seiner Interpretation von Haute Horlogerie.

Die Defy Fusee Tourbillon in Carbon ist auf 50 Exemplare limitiert, die zweite Variante aus Platin gibt es nur 10 mal.

Chonoswiss fühlt sich von Kryptowährungen inspiriert

Der Schweizer Uhrenhersteller Chronoswiss hat sich vom Konzept der Kryptowährungen zu einer neuen Uhrenkollektion inspirieren lassen und bringt nun eine exklusive Sonderedition von fünf verschiedenen Modellen heraus. Die extravaganten Zeitmesser im Krypto-Design werden in einer limitierten Auflage von je 101 Exemplaren gefertigt. Den Anfang macht das Modell, das Chronoswiss der bekanntesten der Kryptowährungen gewidmet hat und den klangvollen Namen Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency trägt.
Für Chronoswiss ist eine Begeisterung für technische Veränderungen kein Novum – seit Herbst 2017 bietet der Hersteller im E-Shop und der hauseigenen Boutique auch eine Zahlung per Bitcoin oder anderen ausgewählten Kryptowährungen an. Und nun geht man bei Chronoswiss mit der Gestaltung einer exklusiven Kollektion inspiriert vom Kryptowährungs-Konzept den nächsten Schritt. Die Clockchain Series Limited Edition umfasst fünf Modelle: Bitcoin, Ethereum, ZAIF, NEM und COMSA. Sie alle werden bereits über Blockchain Technologie zertifiziert.

In der neuen Kollektion verbindet Chronoswiss die Wurzeln traditioneller Uhrmacherkunst mit der digitalen Revolution neuer Weltwährungen. Die Uhren werden alle in den Ateliers von Chronoswiss in Luzern gefertigt. Zu ihren Merkmalen zählt unter anderem die skelettierte Open Gear-Technologie, die den Regulator-Mechanismus zum zentralen Design-Element erhebt. Außerdem zeichnen sie sich durch ein 3D-Zifferblatt aus, das für jede Edition individuell gestaltet ist. Im Falle von Bitcoin – the Currency ist das Logo skelettiert und vergoldet sowohl in der kleinen Sekunde als auch durch den Glasboden hindurch auf dem Rotor zu bewundern und bildet einen Kontrast zu den Schwarztönen von Zifferblatt und Gehäuse. Darüber hinaus ist es auch im Multi-Logo-Print auf dem Zifferblatt zu sehen.

Das Gehäuse der Armbanduhr hat einen Durchmesser von 41 mm und beherbergt das Kaliber C.299. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt einen Gangreserve von ca. 42  Stunden zur Verfügung.

Die Flying Regulator Open Gear Blockchain Series Bitcoin – the Currency kommt an einem Armband aus Krokodilleder im markanten Hornback-Design.

Auch die Garantiezertifikate für die Uhren der Sonder-Edition sind durch Smart Contract bereits in der Blockchain gespeichert. Da es in der Blockchain nicht möglich ist, Daten zu manipulieren, ist jedes Modell mit einer digitalen Uhrkunde gesichert.

Sommeruhren bei Hublot: Blau war nie Schöner

Hublot hat in diesem Sommer gleich zwei blaue Modelle in seiner Kollektion willkommen geheißen: Den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri, eine Hommage and die wunderschöne Insel und seine vier Faraglioni. Und dann wäre da noch die Spirit of Big Bang Blue, die einen mit ihrem Azurblau zum Träumen von südlicheren Gefilden einlädt. Was könnte besser zum Sommer passen als Erinnerungen an Italien und die Côte d’Azur?

Schauen wir uns zunächst den Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri an: Das blaue, mattierte Gehäuse aus Keramik hat einen Durchmesser von 45 mm. Die türkise Farbe des Gehäuses, die vom Wasser im Golf von Neapel inspiriert ist, findet sich auch im Sekundenzeiger wieder, der über dem skelettierten Zifferblatt seine Runden dreht. Auf dem Gehäuseboden hat Hublot die Fagiolini abgebildet. Dahinter arbeitet das HUB 1155, ein Automatikwerk mit einer Gangreserve von 42 Stunden.
Der Classic Fusion Aerofusion Chronograph Capri tut sich als ein hervorragender Begleiter auf einer Reise gen Süden hervor wie auch als ideales Accessoire für den Urlaubslook. Der Chronograph wird von einem weißen Armband aus Kautschuk komplettiert.
Von diesem Chronographen bietet Hublot lediglich 30 Stück an.

Auch die Spirit of Big Bang Blue fängt das Gefühl des Sommers ein. Diese Uhr ist eine Hommage an die unendlichen Weiten der Meere und seiner strahlenden Farben. Das tonneau-förmige Gehäuse dieser Armbanduhr hat Hublot in leuchtend-blauer glasperlgestrahlter und polierter Keramik gestaltet. Es hat einen Durchmesser von 42 mm und ist wasserdicht bis 10 atm.
Auf dem Zifferblatt runden neben blauen auch weiße Akzente das Erscheinungsbild der Skelettuhr ab. Im Inneren dieser Uhr sorgt das HUB 4700, ein skelettiertes, automatisches Chronographenwerk, für einen reibungslosen Antrieb. Es arbeitet auf einer Frequenz von 5 Hz, stellt eine Gangreserve von ca. 50 Stunden zur Verfügung und ist durch einen Boden aus Saphirglas zu beobachten.
Komplettiert wird die Spirit of Big Bang Blue von einem ebenfalls blauen Armband aus Alligatorleder. Auch diese Uhr ist limitiert; von ihr gibt es jedoch 100 Stück.

Lens Position: 3034

Zenith präsentiert fünf Uhren in sommerlichem Blau

In diesem Jahr begrüßt Zenith den Sommer mit einer Reihe von trendigen Modellen ganz in Blau. Genau das Richtige für alle, die sich nach der endlosen Weite des Horizonts sehnen. Auch nicht schlecht für Meer-Liebhaber. Man darf sich über 4 verschiedene Grundmodelle sowie Varianten in erfrischenden Farben freuen. Bei der Auswahl der Modelle hat Zenith an jeden Geschmack und Anspruch gedacht – und natürlich ist auch eine Defy El Primero mit dabei.

Fangen wir doch gleich mal mit dem Prunkstück dieser Kollektion an, der Defy El Primero 21 Blue. Der Chronograph kommt mit einem 44-mm-Gehäuse aus Titan; teils gebürstet, teils poliert. Es ist wasserdicht bis 10 atm und birgt das berühmte Chronographenkaliber El Primero 9004. Das Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von bemerkenswerten 5 Hz und ist zur Messung von 1/100 Sekunden geeignet. Gleichzeitig stellt es eine Gangreserve von mindestens 50 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert und mit blauen bzw. anthrazitgrauen Totalisatoren versehen. Die laufende Sekunde ist auf 9 Uhr platziert, bei 3 Uhr findet sich der 30-Minuten-Zeiger, bei 6 Uhr der 60-Sekunden-Zähler. Die 1/100 Sekunden werden aus dem Zentrum heraus gezählt. Über dem Zifferblatt liegt ein gewölbtes Saphirglas und ein ebensolches ermöglicht den Blick auf das Kaliber durch den Boden. Die Zenith Defy El Primero 21 Blue kommt an einem Armband aus Alligatorleder oder Kautschuk.

Die Defy Classic kommt mit einem Gehäuse aus gebürstetem Titan, das ebenfalls bis 10 atm wasserdicht ist; mit einem Durchmesser von 41 mm jedoch etwas kleiner.
In seinem Inneren liegt ebenfalls das Elite 370 SK Automatik. Dieses Kaliber arbeitet auf einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden zur Verfügung.
Das Zifferblatt ist skelettiert; zur besseren Ablesbarkeit hat Zenith die Zeiger und Indexe mit Super-LumiNova versehen. Eine zweite Defy Classic kommt mit noch mehr Blau, weil mit einem soliden Zifferblatt inklusive Sonnenschliff. Beide Modelle kommen mit einem Armband aus Alligatorleder; eine dritte Defy Classic mit blauem Zifferblatt kommt an einem Kautschukarmband.

Die letzten beiden Modelle gehören zu der Pilot Type 20 Extra Special-Reihe. Zuerst die Gemeinsamkeiten der beiden Uhren: Beide kommen mit einem Gehäuse aus Bronze; im Fall der Extra Special mit 40 mm Durchmesser, die Extra Special Chronograph kommt auf 45 mm. Beide sind wasserdicht bis 10 atm und tragen auf ihrem Boden aus Titan eine Gravur mit dem historischen Zenith Logo. Die tiefblauen Zifferblätter wurden von Zenith mit den für die Reihe charakteristischen arabischen Ziffern gepaart. Sie sind, wie auch die Zeiger, großzügig mit Super-LumiNova ausgestattet.
Im Inneren des Chronographen arbeitet das El Primero 4069, ein automatisches Chronographenkaliber, das auf einer Frequenz von 5 Hz arbeitet. Minuten und Sekunden werden aus dem Zentrum angezeigt; auf 9 Uhr liegt die kleine Sekunde und bei 3 Uhr der 30-Minuten-Zähler des Chronographen.
Die 3-Zeiger-Pilot wird vom Elite 679 Automatikwerk angetrieben, das auf einer Frequenz von 4 Hz arbeitet. Beide Uhren kommen mit einem Armband aus blauem Nubukleder.

Bei dieser hochklassigen Auswahl sollte sich doch für jeden was finden lassen.

Aikon Automatic Skeleton von Maurice Lacroix

Von einem kann man bei Maurice Lacroix immer ausgehen: dass der Uhrenhersteller, tief verwurzelt in urbaner und zeitgemäßer Kultur, seinem Credo treu bleibt, hochwertige und gleichzeitig erschwingliche Zeitmesser herzustellen.
Maurice Lacroix präsentiert mit der neuen Aikon Automatic Skeleton ein modern überarbeitetes Aikon-Gehäuse zusammen mit einem skelettierten, automatischen Manufakturkaliber.

Skelettierte Uhren sind ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte und Uhrmacherkultur von Maurice Lacroix. Vorsichtig und mit dem nötigen Feingefühl werden Teile des Uhrwerks ausgehöhlt und durchbrochen, so dass nur die tragenden und funktionalen Strukturen erhalten bleiben. Das Skelettieren ist untrennbar verbunden mit der grafischen Idee des Designers, das Ausgehöhlte in einen Kontrast zur Leere zu stellen.

Das Werk, das Manufakturkaliber ML234, kommt in der Aikon Automatik Skeleton das erste Mal zum Einsatz. Seine Skelettierung folgt einem neuen Muster, das Maurice Lacroix speziell für diese Uhr entworfen hat. Sie steht an der Schnittstelle zweier Kollektionen; kombiniert Elemente der Aikon mit Charakteristika der Masterpiece Kollektion. Das Kaliber ML234 ist ein mechanisches Werk mit Automatikaufzug. Es ist eine Weiterentwicklung des ML134, eines der ersten, die in der hauseigenen Manufaktur von Maurice Lacroix hergestellt wurden. Das neue Werk ist durch eine Reihe von konzentrischen Kreisen strukturiert, die die gesamte Uhr durchziehen; Brücke für Brücke entspringen sie dem Zentrum des Federhauses bei ein Uhr.
Das Werk arbeitet mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde und garantiert eine Gangreserve von mindestens 52 Stunden.

Das breite Aikon-Gehäuse, dass wir von Maurice Lacroix ja bereits kennen, wurde überarbeitet und wartet nun mit einer für das neue Uhrwerk passenderen Form auf. Es basiert auf der Aikon Quartz von 2016, präsentiert sich hier jedoch maskuliner, prägnanter, polarisierender. Es kommt bei einem Durchmesser von 45 mm auf eine Höhe von nur 13 mm und besticht durch harmonische Proportionen. Das Gehäuse ist aus Edelstahl und wurde von Maurice Lacrouix teilweise gebürstet, teilweise poliert. Die sechs Arme, die sich alle zwei Stunden auf der Lünette befinden, fallen besonders ins Auge.Wie bei allen anderen Aikon-Modellen hat Maurice Lacroix auch bei der Automatic Skeleton auf traditionelle Bandanstöße zugunsten zweier Sprossen, die sich dem Armband zuneigen, verzichtet. Das Gehäuse ist wasserdicht bis 10 atm.

Die Aikon Automatik Skeleton kommt an einem Armband aus Leder.

RJ-Romain Jerome stellt Spider-Man in den Mittelpunkt

Der Uhrenhersteller RJ-Romain Jerome hat sich einmal mehr mit Marvel zusammengetan, eine der größten Firmen in der Unterhaltungsbranche. Denn das ist es, was Romain Jerome tut – und zwar außerordentlich gut, wie wir von früheren Modellen und Kooperationen mit Marvel wissen. Das Ergebnis ist ein weiteres einzigartiges Modell, gewidmet dem agilsten und gelenkigsten unter den Superhelden: Spider-Man.
Spider-Man hat nicht nur einen festen Stand im Marvel-Universum, sondern seit seinem erstmaligen Erscheinen in den 60er Jahren auch in der Popkultur und Comic-Welt. Er gehört zu den bekanntesten Superhelden, er ist außerdem Teil der Avengers, und spätestens seit dem ersten Spider-Man Film mit Tobey Maguire aus dem Jahr 2002, regiert Marvel mit eiserner Hand über das Genre der Comicverfilmung.

Die RJ x Spider-Man kommt in RJ-Romain Jeromes elegantem Skylab-Gehäuse. Es hat eine klassische Form und ist rund mit vier Bandanstößen und natürlich kommt das Gehäuse auch bei diesem Modell wieder mit den vier Krallen. Das Gehäuse aus Edelstahl kommt mit einer schwarzen PVD-Beschichtung, ist satiniert, legt das skelettierte Werk frei und gewährt schier endlose Einblicke. Das Gehäuse hat einen massiven Durchmesser von 48 mm und ist wasserdicht bis 3 bar.
Die Komplexität dieser Uhr rührt auch von den verschiedenen Perspektiven auf das Zifferblatt her, sowie von den ineinander greifenden Elementen – der zentral angebrachten, riesigen, roten Spinnenfigur, der Transparenz des Werks und des auf den gläsernen Boden aufgebrachten Spinnennetzes. Das zeitlose Spinnen-Logo steht im Mittelpunkt des Zifferblattes und ist fest mit Peter Parker verbunden, dessen Leben sich nach dem Biss einer radioaktiven Spinne für immer verändert hat.

Das moderne, dreilagige Werk besticht mit geraden Brücken und abgeschrägten Kanten und kommt aus den Designwerkstätten von RJ-Romain Jerome selbst. Das Kaliber RJ004-M ist ein Mechanikwerk, das mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet und eine Gangreserve von mindestens 48 Stunden nach Vollaufzug bietet. Das Werk zeigt nur Stunden und Minuten an.

Die RJ x Spider-Man kommt mit einem schwarzen Armband aus Kautschuk. Die Edition ist auf 75 Stück limitiert; der Preis pro Uhr liegt bei 20.900€.

Girard-Perregaux Laureato Flying Tourbillon Skeleton

Girard-Perregaux kann auf einen ziemlich beeindruckende Geschichte zurückblicken, die herausragende Uhren enthält. Auf dieser Basis, die sich der Hersteller über Jahrzehnte erarbeitet hat, interpretiert das Haus die traditionelle Handwerkskunst immer wieder neu und spannt dabei die Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die neue Laureato Flying Tourbillon Skeleton zeigt sich als direkter Nachfolger des 1975 eingeführten Originalmodells der Laureato-Linie. Mit ihrem betont grafischem Design und dem Automatikwerk, dessen Skelettierung Girard-Perregaux an die Grenzen des Möglichen herangeführt hat, präsentiert sich diese Uhr in einer markanten Optik und verkörpert auf die schönste Art und Weise die Sehnsucht nach höchster Perfektion.

Die Laureato Flying Tourbillon Skeleton kommt in einem Gehäuse aus Rosé- oder Weißgold, das einen Durchmesser von 42 mm hat. Das Armband besteht selbstverständlich aus dem selben Edelmetall, das den Look entschieden fortsetzt. Diese charakteristische Uhr wird von einer grafischen, achteckigen Lünette akzentuiert und gilt als ein besonders wichtiger Vertreter des Uhrendesigns. Zudem steht die Stilikone in Verbindung mit einem weniger bekannten Innenleben, das die Perfektion der Zeitmessung verkörpert. Im Jahr 1975 war das Modell ursprünglich mit einem Quarzwerk ausgestattet, das mit einer Frequenz von 32.768 Hertz arbeitete. Damit war die Laureato eine der leistungsstärksten Armbanduhren ihrer Zeit; mittlerweile gilt das in der Quarztechnologie schon lange als Standard.
Die neue Laureato wurde von den Uhrmachern mit einem skelettierten Uhrwerk ausgestattet. Das Kaliber GP09520-0001, das im sorgfältig polierten und satinierten Gehäuse liegt, wartet mit akribisch skelettierten Teilen auf: Platine, Brücken und Rotor wurden deutlich reduziert – von Hand, versteht sich. Das elegante Werk ist nicht nur durch die Zifferblattseite, sondern auch durch den Boden aus Saphirglas einzusehen. Es ermöglicht einen tiefen Blick ins Herz der Mechanik, mitten in das aus 262 Komponenten bestehende Uhrwerk.
Das Zifferblatt besteht lediglich aus einem Anzeigering mit Goldappliken als Sundenmarkierungen und dem Logo. Dieser minimalistische Auftritt wurde mit einer schwarzen PVD-Beschichtung kombiniert, das dem fliegenden Tourbillon einen großartigen Auftritt auf kleiner Bühne gewährt.

Die Kreation der neuen Laureato Flying Tourbillon Skeleton erfolgte mit dem gleichen Anspruch an Exzellenz, für die Girard-Perregaux seit jeher bekannt ist. Die Manufaktur verankert ihre Vision von traditioneller Uhrmacherkunst in der Zukunft – die Modelle wirken über die Gegenwart hinaus, gleichzeitig beruhen sie auf einer Historie, die 1791 begann.

Freie Sicht: Zenith Chronomaster El Primero Full Open

Zenith hat eine neue Skelettuhr im Angebot, die eine uneingeschränkte Sicht auf eines der legendärsten Uhrwerke bietet. Die Zenith Chronomaster El Primero Full Open ermöglicht ihrem Besitzer durch das vollständig geöffnete und skelettierte Zifferblatt einen umfangreichen Blick auf sein Herzstück.
Damit gibt es drei verschiedene Versionen des legendären Chronographen El Primero: mit einem vollständig geschlossenen Zifferblatt, mit einem halbgeöffneten und jetzt eben auch mit einem vollständig geöffneten. Wir sind begeistert.

Die vollständige Öffnung ermöglicht einen Blick auf die hohe Frequenz des Uhrwerks. Diese ist das Markenzeichen des El Primero-Werks, einem integrierten Chronographen mit Schaltrad und automatischem Aufzug, das aus 326 Bauteilen besteht und mit 5 Hz oder 36.000 Halbschwingungen pro Stunde arbeitet. Die hohe Frequenz resultiert in einer verbesserten Ganggenauigkeit. Eine Eigenschaft, welche die Uhr von seinem Vorgänger, dem El Primero aus dem Jahr 1969, dem genauesten Serienchronographen der Welt, geerbt hat.

Auch Zenith im neuen Chronomaster El Primero Full Open die Mechanik vollständig enthüllt hat, bleiben einige Verweise auf das historische Original. Das Datumsfenster findet sich auf 4.30 Uhr; zurück ist auch das berühmte Blau des historischen Modells. In Kombination mit Anthrazit und Rhodium ergibt sich eine perfekte Balance, welche das Uhrwerk ideal zur Geltung kommen lässt. Die Gangreserve beträgt ca. 50 Stunden.
Drei Hilfszifferblätter vervollständigen das Gesamtbild: ein 30-Minuten-Zähler auf drei Uhr, ein 12-Stunden-Zähler bei sechs Uhr und eine kleine Sekunde bei neun Uhr. Der silberne Höhenring, die schwarz-weiße Minuteneinteilung sowie die floureszierenden facettierten Indizes und Zeiger sorgen für eine optimale Ablesbarkeit der Zeit. Gleichzeitig schränken sie die Sicht auf das Räderwerk nicht ein. Das Zenith-Logo ist auf die Innenseite des Saphirglases aufgedruckt.

Das Gehäuse nimmt die historische Form des Chronographen von 1969 wieder auf. Seit der Modernisierung des Modells im Jahr 2010 ist dieses Gehäuse für Zenith unverzichtbar geworden und wird als Quintessenz des klassisch-zeitlosen Stils vom Hersteller in verschiedenen Durchmessern angeboten. Das hier vorgestellte Modell ist entweder mit 38 mm oder 42 mm Durchmesser zu haben; entweder durchgängig aus Edelstahl oder mit einer Lünette aus Roségold. Passend zum skelettierten Zifferblatt besteht der Gehäuseboden aus Saphirglas, um den Einblick ins Werk perfekt zu machen.
Das Gehäuse ist wasserdicht bis 100 Meter.

Der Chronograph kommt entweder an einem Armband aus Alligatorleder oder an einem aus Metall.