Neu bei TAG Heuer: Sonderserie ganz in Schwarz

TAG Heuer hat die neueste und gleichzeitig modernste Interpretation der beliebten Aquaracer vorgestellt. Die Uhren – es sind insgesamt drei verschiedene Modelle – kommen in einem urbanem Look, der Komfort, Widerstandsfähigkeit und Sportlichkeit vereint.
Die ersten Modelle dieser ultraleichten, widerstandsfähigen und modernen Sonderserie sind der Beginn einer Kollektion, die TAG Heuer in den kommenden Monaten zunehmend erweitern wird. Die Reihe ganz in Karbonoptik trägt auch den passenden Namen: Aquaracer Carbone.

Das Zifferblatt ist im Karbon-Look bedruckt und matt gehalten. TAG Heuer bietet die Aquaracer Carbone in drei Ausführungen an, die jeweils mit Akzenten in Blau, Gelb oder Roségold versehen sind. Vorherrschend ist Schwarz und möglicherweise hat TAG Heuer hier mehr Wert auf eine coole Optik gelegt als darauf, dass die Leserlichkeit optimal ist. Allerdings wurde nicht am Super-LumiNova gespart – und hallo! es ist tiefgrau und bei Helligkeit nichtmal zu erahnen, wie herrlich ist das denn?
Das Zifferblatt wird von einem Saphirglas geschützt, das auf der 3-Uhr-Position eine Lupe eingeschliffen hat. Dieses Merkmal ist immer kontrovers und entscheidend, ob man die Uhr mag oder nicht; das Design kann das tollste überhaupt sein – wenn man das Zyklopenauge nicht ausstehen kann, hilft das alles nicht. Obwohl es sich in die Aquaracer Carbon wirklich schön einfügt.

Das 41-mm-Gehäuse aus Titan ist mit schwarzem PVD beschichtet und wird von einer Lünette aus Karbon gekrönt. Durch die unregelmäßige Zugabe von Karbonfasern in das gepresste Harz erhält jedes Stück ein einzigartiges schwarzes Motiv mit grauer Marmorierung. Es ist also Karbon drin; die Uhren sind jedoch nicht, wie der Name möglicherweise den einen oder anderen dazu verleiten könnte zu glauben, aus Karbon sondern aus Titan.
Ganz, wie es sich für eine Taucheruhr gehört, hat TAG Heuer auch diese Aquaracer mit einer Wasserdichtigkeit bis 300 m ausgestattet.

Die technischen Daten der TAG Heuer Aquaracer Carbon sind die selben wie die der Aquaracer, die TAG Heuer vor drei Jahren neu aufgelegt hat. Angetrieben werden alle Modelle vom Calibre 5. Das Schweizer Automatikwerk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Einen Blick darauf kann man allerdings nicht erhaschen – der Boden ist aus solidem, ebenfalls schwarz beschichteten – Titan.

Komplettiert werden die drei Modelle von einem schwarzen Gewebeband, dessen Naht jeweils die Farben der Zifferblätter aufgreift.
Die Uhren sind seit 3. September exklusiv in TAG Heuer Boutiquen und im Online Shop erhältlich.

Abtauchen mit der neuen Alpina Seastrong Diver

Inspiriert von den Weltmeeren hat Alpina sechs neue Modelle seiner ikonischen Seastrong Diver Kollektion ein. Diese Uhren sind eine Hommage an den höchsten Ausdruck technischer Leistungsfähigkeit und sind immer eine hervorragende Wahl für den ambitionierten Taucher.
Schon seit 50 Jahren schwimmt Alpina mit der Seastrong Diver Kollektion, dem Zeitmesser für Herren, die ihren Weg selbst bestimmen, auf einer Welle des Erfolgs. Die Geschichte der Kollektion zeugt von ihrer Leistungskraft. Schon in den 1960er Jahren boten die Modelle eine Wasserdichtigkeit von 20 bar (200m). Die aktuellen Modelle richten sich an eine ganz neue Generation von Abenteuern.

Die hohe Wasserdichtigkeit macht die Zeitmesser aus der Diver Kollektion zu einem besonders zuverlässigen Tauchinstrument und einer absolut zeitlosen Sportuhr. Die Alpina Seastrong Diver wurden mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet, wie zum Beispiel einer guten Ablesbarkeit durch leuchtende Zeiger, Indizes und Lünettenmarker, die eine ausgezeichnete Taucherfahrung garantieren.
Die Zifferblätter knüpfen mit ihrem Design und ihrem tiefen Ozeanblau oder hellgrauen Finish an die Gestaltung der Lünette an. Sie zeigen Stunden, Minuten und Sekunden und verfügen darüber hinaus über eine GMT-Funktion sowie ein Datumsfenster bei 3 Uhr.

Wie es sich für anständige Marineinstrumente gehört, werden die Modelle ihrem Vermächtnis gerecht. Sie sind mit einem großen Gehäuse ausgestattet, das auf 44 Millimeter im Durchmesser kommt. Die Gehäuse aus Edelstahl sind wasserdicht bis zu 300 Meter.
Die Taucherlünette ist nur einseitig drehbar, und so bestens gegen ein unabsichtliches Verstellen geschützt, das eine falsche Einschätzung der verbleibenden Tauchzeit zur Folge haben könnte. Auf der Lünette befindet sich eine 60-Minuten-Skala mit leuchtenden Indizes und erhältlich ist sie mit Inlays in verschiedenen Farben: Marineblau, Burgunderrot, Grau, Orange und Blau.

Angetrieben werden die neuen Seastrong Diver Modelle von einem Quarzwerk; dem Kaliber AL-247. Ohne Frage hätten wir hier lieber ein Automatikwerk gesehen; mal abgesehen von unserer Begeisterung für die innenliegende Technik derer kann man sie vor dem Tauchgang auch nochmal auf eine ausreichende Gangreserve überprüfen und damit sicherstellen, dass die Uhr während der Zeit unter Wasser nicht stehenbleibt. Aber Alpina setzt natürlich auch beim Werk auf nicht anfechtbare Qualität; hier bekommt man höchste Zuverlässigkeit und Präzision.

Die neue Manero Flyback: Moderner Retro-Stil

Carl F. Bucherer ergänzt seine erfolgreiche Manero Flyback-Kollektion mit einer neuen Variante im Retro-Stil. Der Chronograph kommt in einer gewagten Farbkombination; ein Edelstahlgehäuse trifft auf silberfarbene Totalisatoren, rote Akzente und ein goldbraunes Armband aus Leder. Die Farbkombination ist von den Carl F. Bucherer Modellen aus den 1960er bis 1970er Jahren inspiriert.
Die neue Manero Flyback im Retro-Stil teilt mit allen anderen Mitgliedern der Chronographen-Kollektion die für die Manero-Familie typische Formensprache. Klassisch rund und mit einem etwas größeren Durchmesser, der dem Zifferblatt den nötigen Raum lässt und für eine gute Ablesbarkeit sorgt.

Das tiefschwarze Zifferblatt glänzt mit einem Sonnenschliff; die vertieften, silbern mattierten Anzeigen für die kleine Sekunde bei neun Uhr und die Stoppminute bei drei Uhr sorgen für einen ausdrucksstarken Kontrast. Stunden und Minuten werden aus der Mitte angezeigt; von lanzettförmigen, polierten stahlfarbenen Zeigern, die mit den applizierten Indexen korrespondieren. Einen weiteren Kontrast setzen die Stoppsekunde in Rot sowie die kleine Sekunde und der Minutenzähler in Schwarz. Die aufgedruckte Minuterie sowie die Tachymeterskala, mit der Geschwindigkeiten bestimmt werden können, und die viele Chronographen sozusagen als Bonus zur Stoppfunktion bieten, sind weiß-rot lackiert. Dank der Flyback-Funktion lassen sich mehrere Zeitintervalle hintereinander messen.
Über dem Zifferblatt liegt ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

Technisch überzeugt der Zeitmesser natürlich auch, denn er wird vom Chronographenkaliber CFB 1970 angetrieben. Es schlägt im Rhythmus von 4 Hz oder 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Das Automatikwerk stellt außerdem eine Gangreserve von ca. 42 Stunden nach Vollaufzug zur Verfügung.
Es liegt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 43 Millimetern bei einer Höhe von 14,45 Millimetern. Das Saphirglas im Boden lässt einen Blick auf das aufwendig konstruierte Kaliber zu. Wasserdicht ist die Manero Flyback Retro nur bis 3 atm.

Das Armband aus Kudu-Leder ist aufgeraut und sorgt für einen angenehmen Tragekomfort.

Neuigkeiten von Tudor: Black Bay GMT

Tudor erweitert die Black Bay Linie um ein Modell mit einer hoch-funktionalen Komplikation: einer Funktion für mehrere Zeitzonen, der GMT-Funktion, die die Lokalzeit bestimmt und gleichzeitig die Zeit in zwei weiteren Zeitzonen behält. Erkennbar an ihrer drehbaren Lünette, die ihre Farbgestaltung in Tieflbau und Bordeaux von anderen Modellen der Black Bay Linie – jetzt allerdings in einer matten Variante – ableitet, ist die Black Bay GMT auch eine Hommage an die Anfänge dieser Uhrfunktion.

Die zusätzlichen Zeitzonen werden durch einen roten Snowflake-Zeiger, ein unverkennbares Gestaltungsmerkmal von Tudor, angezeigt, sowie durch eine in beide Richtungen drehbare Lünette, die, wie auch der Zeiger, auf 24 Stunden kalibriert ist. Dabei zeigt der bordeauxfarbene Abschnitt der Lünette die zwölf Stunden am Tag, der blaue Abschnitt die Stunden in der Nacht an.
Das kontrastreiche schwarze Zifferblatt ist dank der Leuchtindizes unter allen Lichtbedingungen gut ablesbar. Das Zifferblatt umfasst auch einen GMT-Index auf der 6-Uhr-Position.

Die Tudor Black Bay GMT kommt mit einem 41-mm-Gehäuse aus Edelstahl, das bis zu 20 atm wasserdicht ist und es ohne Probleme mit den Elementen aufnimmt. Der Kronentubus ist in satiniertem Edelstahl gehalten; ein für die Black Bay Linie neues Gestaltungsmerkmal, das im Einklang mit dem Gehäuse und der Aufzugskrone steht.

Angetrieben wird die Black Bay GMT durch ein von Tudor neu entwickeltes Manufakturkaliber mit der Referenz MT5652. Mit ihm wird eine neue Funktion in der Linie der Tudor Manufakturkaliber eingeführt. Die Integration neuer Funktionen wird durch eine flexible Gestaltung und nicht durch die Einführung einer stetig zunehmenden Anzahl komplizierter Module ermöglicht. Tudor hat den durchbrochenen Rotor satiniert, Brücken und die Hauptplatine sind abwechselnd mit polierten, sandgestrahlten Oberflächen und Laserverzierungen gestaltet. Das Werk trägt eine Chronometerzertifizierung und bietet eine Gangreserve von ca. 70 Stunden.

Das Armband der Black Bay GMT ist von den vernieteten Armbändern der in den 1950er und 60er Jahren hergestellten Tudor Uhren inspiriert. Diese waren berühmt für ihre sichtbaren Nietköpfe zur Befestigung der Elemente sowie für ihre stufenartige Anordnung. Diese beiden ästhetischen Details wurden in das Armband mit massiven Elementen aus Edelstahl integriert. Die Uhr ist ebenfalls an einem Armband aus braunem Leder erhältlich.

Arnold & Son: Ein Globetrotter für Weltenbummler

Arnold & Son haben sich zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert einen Namen gemacht, indem sie einige der präzisesten Marinechronometer der damaligen Zeit geschaffen haben. Diese dienten nicht nur der Zeitmessung, sondern auch als Navigationsinstrumente zur Längengradbestimmung auf See und so zur sicheren Bestimmung der Längengrade auf See und zum sicheren Segeln von einem Standort zum anderen. Chronometer von Arnold & Son haben an außergewöhnlichen Reisen teilgenommen, darunter an den Reisen von James Cook zum Pazifischen Ozean sowie an der unglückseligen dritten und letzten Expedition von John Franklin in die eisigen Gewässer nördlich von Kanada 1845.
Nun hat Arnold & Son einen neuen Zeitmesser für den modernen Weltenbummler geschaffen, der von einer Zeitmessung zur nächsten reist: die neue Armbanduhr „Globetrotter“ mit Weltzeit-Komplikation in innovativer, skulpturaler Art. 

Gehalten von einer großen, zentralen Bogenbrücke, die den gesamten Durchmesser des Zifferblattes überspannt, steht die dreidimensionale Weltzeitanzeige im Mittelpunkt des „Globetrotters“. Mit 45 Millimetern Breite und 17,23 Millimetern Höhe am höchsten Punkt verfügt der „Globetrotter“ über eine der weltweit größten rotierenden 3D-Weltzeit-Anzeigen einer Armbanduhr.
Die Darstellung der Erde im Mittelpunkt des Zifferblattes ist ausgesprochen detailliert. Auf ihm ist die Ansicht der nördlichen Hemisphäre der Erde dargestellt; als würde man aus dem Weltraum direkt auf den Nordpol blicken. Ausgehend von einem runden Messingstück wurden die verschiedenen Texturen der Ozeane und kontinente durch chemisches Ätzen mit einer Schablone erzielt. Anschließend wurden die Oberflächen poliert. Die gebirgigen Bereiche wurden sandgestrahlt, um ein Gefühl der Tiefe zu vermitteln. Die Ozeane wurden in verschiedenen Blautönen von Hand lackiert. Das Ergebnis ist eine halbkugelförmige Scheibe voller lebendig wirkender Details.

Scheinbar schwebend über einem silbrig-opal-weißen Zifferblatt mit römischen Ziffern für die Stundenanzeige und einem kreisförmig gebürsteten Kapitel-Index-Ring für die Minutenanzeige, ist die Weltzeitanzeige von einer 24-Stunden-Index-Saphirglasscheibe umgeben. Diese ist an derselben Brücke befestigt, welche die Hemisphäre hält. Sie ist transparent im Abschnitt zwischen 6 und 18 Uhr und hat eine durchscheinende Metallic-Beschichtung im Abschnitt von 18 bis 6 Uhr, damit der Wechsel von Tag und Nacht ersichtlich wird. Die Weltzeit-Anzeige macht alle 24 Stunden eine komplette Umdrehung.
Um eine ideale Ablesbarkeit zu garantieren, sind die Zeiger mit rotem Lack gefüllt.

Der Globetrotter kann intuitiv abgelesen und gestellt werden. Die Uhr verfügt über ein Drei-Positionen-Kronensystem. Die erste Position wird verwendet, um das Werk manuell aufzuziehen, die zweite Position legt die lokale Zeit (Stundenzeiger) in einstündigen Schritten fest, und die letzten Positon wird verwendet, um die Stunden- und Minutenzeiger um die Weltzeit einzustellen. Sowohl die Haupt- als auch die Weltzeitanzeige können vorwärts und rückwärts eingestellt werden.
Angetrieben wird der Globetrotter vom Manufakturkaliber A&S6022. Das Automatikwerk stellt eine Gangreserve von 45 Stunden zur Verfügung, ist mit einer grauen NAC-Beschichtung versehen sowie mit einer aufwändigen Haute Horlogerie-Dekoration.

Die Uhr wird von einem Armband aus blauem Kalbsleder komplettiert und schlägt mit 16.500€ zu Buche.

Chronoswiss Flying Regulator Open Gear

Der Regulator war vor langer Zeit das erste eigenständige Modell in der Geschichte von Chronoswiss, das in den darauf folgenden Jahren nicht nur zum zentralen Motiv, sondern auch zum Flaggschiff des Herstellers avancierte. Deshalb ist es nur konsequent, dass sich das Chronoswiss-Team im Jahr des 30. Geburtstags des Modells und zum 35-jährigen Gründungsjubiläum der Manufaktur besonders intensiv mit dem Regulator befasst hat.

Für den Regulator ist ein Umbau des Werkes erforderlich, der sich bisher immer unter dem Zifferblatt vor neugierigen Blicken verborgen hat. In der neuen Flying Regulator Open Gear hat Chronoswiss diesen Umbau jedoch nicht nur sichtbar gemacht, sondern als Designelement aufgegriffen und ihn nach allen Regeln der Kunst inszeniert.
Das Zifferblatt dieses Modells dient gleichzeitig als Modulplatine, auf der die Räderwerksbrücken der skelettierten Zahnräder montiert sind. Letztere bewegen sich in vier Rubinlagern, um so wenig Reibung wie möglich zu erzeugen. Die Räderwerksbrücken wurden ebenfalls skelettiert und verfügen über sorgfältig anglierte und polierte Kanten. Sechs Schrauben halten sie zuverlässig auf ihrem Platz auf dem Zifferblatt. So sieht funktionales Design aus.
einen spannenden Einblick offenbart der Flying Regulator Open Gear bei 6 Uhr. Hier wurden das Zifferblatt und die Brücke auf Höhe der kleinen Sekunde skelettiert, so dass das Sekundenrad in Aktion beobachtet werden kann. Da sich die zugehörige Sekundenskala – wie auch die Anzeige für die Stunde bei 12 Uhr – auf einem Trichter über das Zifferblatt erhebt, wird der Blick geradezu ins Innere zum Sekundenrad im Wählscheiben-Design hinein gezogen.
Super-LumiNova Inlays auf den Zeigern und Indexen sorgen für eine gute Ablesbarkeit, auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Chronoswiss bietet den Zeitmesser in vier verschiedenen Ausführungen an: entweder ganz puristisch in Edelstahl mit einem Zifferblatt in galvanischem Blau, Schwarz oder Silber, oder zeitlos-elegant mit einem Gehäuse aus Rotgold samt silberfarbenem Zifferblatt.

Der Flying Regulator Open Gear ist eine Eigenentwicklung von Chronoswiss – vom Design bis hin zum zifferblattseitigen Modulaufbau.
Das Modell wird nur in einer limitierten Auflage erhältlich sein.

Jaeger-LeCoultre: Art-Déco in vollendeter Feminität

Jaeger-LeCoultre stellt mit der neuen Reverso One Duetto Jewelry eine klassische Uhr in neuem Gewand vor – und ein außergewöhnliches Schmuckstück. Die Reverso One Duetto Jewelry ist eine Neuinterpretation der gleichnamigen Uhr in Rotgold. Inspiriert ist diese Armbanduhr vom Art-Déco der 1920er und 1930er Jahre. Der zu seiner Entstehungszeit avantgardistische Stil ist mit seiner Philosophie der Einfachheit, bei der die Form der Funktion folgt, aktueller denn je.

Die Reverso One Duetto Jewelry ist ein Ausdruck des kombinierten Savoir-faires der High Jewelry und Uhrmacherkunst von Jaeger-LeCoultre. Die Uhr besticht durch eine langgezogene, feminine Linienführung, die sowohl das rechteckige Zifferblatt als auch das Rautenmuster auf der Rückseite und die Glieder des rotgoldenen Armbandes prägt.
In diesem Damenmodell kultivieret Jaeger-LeCoultre die Schlichtheit des Art-Déco zu einem Statement der neuen Weiblichkeit jener Zeit. In Anlehnung an diesen Stil schufen die Kunsthandwerker für diese Reverso One Duetto Jewelry ein Armband, dessen verschlungene Glieder sich geschmeidig ans Handgelenk anpassen, genauso wie das leicht konkave Gehäuse. Letzteres ist wasserdicht bis 3 bar und ist ebenfalls mit einer Vielzahl von Diamanten bestückt.

Auf dem rückseitigen Zifferblatt bilden die Diamanten im Brillantschliff die Rauten, wodurch ein grafischer Effekt zustande kommt. Das aus Bali-Perlmutt bestehende Zifferblatt der Vorderseite ist einfach und passt hervorragend zum Stil der neuen Reverso. Die arabischen Ziffern wirken fast wie handgemalt, zarte goldene Ecklinien betonen die geometrischen Formen der Uhr und die rautenförmige Facetten erzeugen herrliche Lichtreflexe.
Die mit Diamenten besetzten emblematischen Godrons zu beiden Seiten des Zifferblattes vollenden die Haute Joaillerie-Kreation. Die Reverso One Duetto Jewelry wartet mit 460 Diamanten insgesamt auf und hat 2,02 Karat.

Angetrieben wird die Reverso One Duetto Jewelry vom Duetto Kaliber 844, einem mechanischen Werk mit Handaufzug. Es besteht aus 100 Einzelteilen, arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung. Das Werk zeigt Stunden und Minuten an.

Ikonisch, elegant und feminin gibt sich die Jaeger-LeCoultre Reverso One Duetto Jewelry Rotgold. Sie kann als Armbanduhr oder mit der Rückseite nach oben als Schmuckstück getragen werden – das jedoch immer noch die Zeit anzeigt.

40 Jahre Nautilus: Patek Philippe feiert eine Ikone

Die Nautilus von Patek Philippe hat 2016 ihren 40. Geburtstag gefeiert und der Uhrenhersteller hat sich deswegen etwas Besonderes einfallen lassen. Der legendäre Uhrendesigner Gerald Genta war 1976 für die bestechende und unverwechselbare Optik verantwortlich.
Die Nautilus hat seit ihrer Markteinführung als erste Sportuhr von Patek Philippe einen wahren Kultstatus erlangt, das schreit geradezu danach, dass zu einem Jubiläum etwas Besonderes passiert. Deshalb gibt es auch nicht eine, sondern zwei Jubiläumseditionen: Die 40th Anniversary Edition 5711/1P und die 40 Annniversary Edition 5979/1G, wobei die erste eine Dreizeigeruhr aus Platin ist, die zweite ein Chronograph aus Weißgold.

Fans, die bisher davon geträumt haben, eine Vintage-Edition präsentiert zu bekommen, in der Patek Philippe ein Gehäuse aus Edelstahl mit dem lange verwendeten, ultra-dünnen Werk von Jaeger-LeCoultre kombiniert, werden möglicherweise enttäuscht sein. Das heißt jedoch nicht, dass die beiden Modelle nicht ihren Reiz haben. Und geblieben sind Erkennungsmerkmale wie die charakteristische Gehäuseform und die horizontalen, in das Zifferblatt geprägten Streifen. Damit spricht Patek Philippe weniger die Liebhaber des Retro-Designs an, sondern eher Uhrenfans mit modernerem Geschmack.

Der Patek Philippe Nautilus Chronograph 5979/1G

Ganz in Weißgold kommt der automatische Flyback-Chronograph 5979/1G. Er hat einen gewaltigen Durchmesser von 49,25 mm und ist mit 3,6 mm zusätzlich deutlich breiter als das Modell, an dem er sich anlehnt.
Im Inneren des großen Gehäuses arbeitet das Chronographenwerk CH 28-520 C; hier ist also alles beim Alten geblieben. Das Werk liefert die Energie für die zentrale Anzeige von Stunden und Minuten, für die Chronographenfunktion Start/Stopp und für die Flyback-Funktion. Für die Steuerung ist ein Schaltradmechanismus zuständig. 45 bis 55 Stunden Gangreserve kann das Automatikwerk außerdem für sich verbuchen.

Die Indexe wurden bei diesem Modell durch Diamanten im Baguette- und Prinzess-Stil ersetzt und in der oberen Hälfte des Zifferblattes findet sich die Jubiläumsprägung.
Das Zifferblatt dieser limitierten Jubiläumsedition ist blau mit einem Hell-Dunkel-Verlauf; dazu kommt das typische Prägedekor der Nautilus-Uhren. Bei drei Uhr liegt das Datumsfenster und auf sechs Uhr dominiert ein großer Totalisator. Letzterer vereint drei konzentrische Skalen, für eine 12-Stunden-Funktion sowie zwei Minutenzähler – von 1 bis 30 und von 31 bis 60 Minuten. Durch den enormen Durchmesser des Zifferblattes konnte der Totalisator entsprechend groß gestaltet werden und ist gut ablesbar.

Die Limitierung bei dieser Uhr beträgt 1.300 Stück.

Der Patek Philippe Nautilus 5711/1P

Das Zifferblatt bei der Nautilus 5711/1P ist eine Sonderanfertigung aus Gold mit einem blauen Hell-Dunkel-Verlauf. Markant sind die gravierten, horizontalen Streifen sowie die aufgesetzten Indexe aus Baguette-Diamanten. Auf drei Uhr hat Patek Philippe den Index durch ein eingefasstes Datumsfenster ersetzt. Die weißgoldenen Zeiger tragen eine Beschichtung aus Super-LumiNova, so dass die Uhrzeit auch im Dunkeln abgelesen werden kann. Die Jubiläumsprägung befindet sich in der unteren Hälfte des Zifferblattes.

Mit einem Durchmesser von 44 Millimetern ist das Dreizeigermodell nicht ganz so großzügig dimensioniert wie der Chronograph, für die Verhältnisse von Patek Philippe aber trotzdem eher groß.
Gehäuse und Armband sind aus Platin; mattierte und polierte Flächen wechseln sich ab.

Angetrieben wird diese Uhr vom Kaliber 324 SC.
Die Nautilus 5711/1P ist auf 700  Stück limitiert.

Hardcore-Fans werden von dieser Jubiläumsedition vielleicht enttäuscht sein, und die großen Diamanten auf dem Zifferblatt sind bestimmt auch nicht für jeden. Muss es aber auch nicht. Die Verfügbarkeit ist ohnehin begrenzt. Und auch wenn wir bisher noch keine offiziellen Informationen haben, was die Preise angeht, ist doch anzunehmen, dass das nicht billig wird.

Rolex Oyster Perpetual Milgauss Z-Blue

Rolex hat die Milgauss erstmals 1956 eingeführt, die aktuelle Version 2007, und das Modell „Z-blue“ hatte seinen ersten Auftritt vor Publikum auf der Baselworld 2014. Die Armbanduhr mit dem Oyster-Gehäuse und dem hohen Schutz gegen Magnetfelder gehört nicht zu den bekanntesten Modellen von Rolex – zu Unrecht, wie wir finden. Vor allem das blaue Modell (es gibt noch eines mit schwarzem und eines mit weißem Zifferblatt) hat etwas Magisches und ist etwas quirliger als die meisten Rolex-Modelle, deswegen stellen wir es an dieser Stelle einmal ausführlich vor.

Milgauss_M116400GVGrünes Saphirglas wurde von Rolex erstmals 2007 in die Uhrenbranche eingeführt. In der Milgauss verbindet es sich zum bestmöglichen Ergebnis mit dem blauen Zifferblatt Z-blue. Um das blaue Zifferblatt läuft eine Minuterie in auffällig kontrastierendem Orange; auch der Sekundenzeiger in Form eines gezackten Blitzes sowie das Milgauss-Logo sind in der selben Farbe gehalten. Die orangen Highlights und das grüne Saphriglas kommen auch bei den beiden anderen Milgauss-Modellen zum Einsatz; in Kombination mit dem weißen Zifferblatt samt gleichfarbigen Indexen sorgt das für einen herrlichen Retro-Effekt.
Bei allen aktuellen Milgauss-Modelle bildet das Oyster-Gehäuse von Rolex die Basis. Das Gehäuse ist aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 40 Millimetern und bietet eine Wasserdichtigkeit von 100 Metern, dank des Twinlock-Systems der Krone.

Angetrieben wird die Rolex Milgauss vom Kaliber 3131, einem von Rolex entwickelten und hergestellten mechanischen Uhrwerk. Es ist mit einem automatischen Selbstaufzugsmechanismus ausgestattet. Wie bei allen Perpetual-Werken aus dem Hause Rolex ist auch dieses ein zertifiziertes Schweizer Chronometer, d.h. es hat die Tests des unabhängigen Prüfinstituts Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres – COSC – erfolgreich bestanden.
Um das Uhrwerk vor magnetischen Einflüssen von außen zu schützen, befindet sich im Inneren der Milgauss ein Magnetschirm. Damit hält die Uhr Magnetfeldern von bis zu 1.000 Gauss statt – daher auch der Name. Diese Uhr wurde ursprünglich vor allem für Ingenieure und Techniker konzipiert und gebaut und fand sich häufig am Handgelenk von Wissenschaftlern der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf zu sehen.

Komplettiert wird die Rolex Milgauss – passend zum Oyster-Gehäuse – von einem Oyster-Band aus Edelstahl. Dieses verfügt über eine Easylink-Verlängerung, mit deren Hilfe das Armband um ca. 5 Millimeter erweitert werden kann.
Die Rolex Milgauss kostet in allen drei Ausführungen 7.450€.

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Immergée: Die Taucheruhr von Mathieu Legrand

In der aktuellen Kollektion des Schweizer Uhrenherstellers Mathieu Legrand befindet sich auch eine Taucheruhr – die Immergée. Das bis 20 ATM druckgeprüfte Modell begleitet jeden ambitionierten Taucher auf seine Streifzüge unter Wasser und ist dabei immer rundum zuverlässig. Dafür sorgt unter anderem auch das Quarzwerk aus der Schweiz, welches diesen Chronographen antreibt.

Zwischen fünf verschiedenen Modellvarianten kann der Käufer bei der Immergée wählen und alle Farbvarianten haben zweifellos ihren Reiz. Wir stellen hier heute das Modell schwarzes Zifferblatt – silberfarbene Lünette – gelbe Highlights vor, denn diese Farbkombination hat es uns besonders angetan.

1004BDie Mathieu Legrand Immergée kommt mit eine schwarzen, in der Mitte strukturierten Zifferblatt und auf sechs Uhr befindet sich ein Datumsfenster. Um das Zifferblatt klar und übersichtlich zu halten, wurde auf Ziffern zugunsten von Indexen verzichtet. Das tut auch der Ablesbarkeit gute Dienste – genauso wie der große Gehäusedurchmesser von 45 mm. Indexe und Zeiger sind mit Leuchtmaterial beschichtet, um auch gegen schlechte Lichtverhältnisse gewappnet zu sein. Das kommt gerade unter Wasser häufig vor und ist deshalb lebenswichtig für jeden Taucher.
Die Lünette dieser Taucheruhr ist nur im Uhrzeigersinn drehbar und mit großen, gut zu lesenden Ziffern versehen. Ober- und unterhalb der Krone sind zwei Drücker angebracht, über welche die Funktionen des Chronographen gesteuert werden.

Insgesamt ist die Mathieu Legrand Immergée rundum in einem sportlichen Look gehalten, passend zu ihrer Funktion als Taucheruhr. Das Design ist aussagekräftig und die Struktur des Zifferblatts wird durch die gezahnte Lünette noch zusätzlich betont. So macht sich diese Uhr nicht nur gut beim Sport und im Wasser, sondern kann auch jeden Tag getragen werden.

Alle Varianten werden mit einem robusten Silikonarmband am Handgelenk befestigt. Dieses ist widerstandsfähig gegenüber Sand, Salzwasser und Schweiß und hält bei entsprechender Reinigung und Pflege mehrere Jahre. Der Hersteller empfiehlt hierzu, die Uhr nach jedem Tauchgang unter fließendem Wasser gut abzuspülen und eventuell mit einer milden Seifenlauge und einem weichen Lappen zu reinigen. Sollten sich zum Beispiel unter der Krone das eine oder andere Sandkörnchen hartnäckig halten, leistet eine alte Zahnbürste gute Dienste.
Je nach Modell sind die Armbänder passend zum Zifferblatt entweder in zurückhaltendem Schwarz, auffälligem Orange oder elegantem Weiß gehalten.