Kontrastreich: Bell & Ross BR V2-94 Full Lum 2

Bell & Ross hat zum zweiten Mal eine komplett beleuchtete Uhr in seine Kollektion eingeführt, die BR V2-94 Full Lum 2. Die im Jahr 2019 vorgestellte BR 03-92 Full Lum war nicht nur voll beleuchtet sondern auch ein voller Erfolg, weswegen sich der Uhrenhersteller dazu entschlossen hat, ein zweites Modell allumfassend mit leuchtender Farbe auszustatten.

Fangen wir einmal mit dem Gehäuse der BR V2-94 Full Lum 2 an. Es besteht aus Edelstahl und hat einen Durchmesser von 41 mm. Die schwarz eloxierte Lünette besteht aus Aluminium. Sie ist feststehend und mit einer 60-Minuten-Skala versehen. Die Chronographendrücker auf der 2 und 4-Uhr-Position sind verschraubt, so dass die Zeitmessung nicht versehentlich gestartet werden kann. Das Gehäuse ist wasserdicht bis zu einem Druck von 10 bar.

Bell & Ross hat das Zifferblatt der BR V2-94 Full Lum 2 komplett mit einer Farbe aus grünem Super-LumiNova C5 beschichtet, für die skelettierten Ziffern, Indizes, Zeiger und Zähler hingegen wurde ein blassgelberes Super-LumiNova mit dem Namen C3 gewählt.
Ein interessantes Detail, das bei einem Lume-Einsatz von dieser Größenordnung natürlich von Interesse ist: Die Lade- und Entladezyklen der Leuchtkraft sind kontinuierlich und beeinträchtigen die Effizienz und Leistung der Uhr nicht. Das Super-LumiNova ist schnell wieder aufgeladen und strahlt danach im Dunkeln äußerst hell, wodurch zweifelsfreie, maximale Ablesbarkeit gegeben ist.
Natürlich ist die Optik des Zifferblattes aber auch bei Tageslicht von Interesse. Die Anzeige der BR V2-94 Full Lum 2 ist, wie wir das von Bell & Ross gewöhnt sind, grafisch eindeutig und klar aufgebaut. Auf der 3-Uhr-Position findet sich die laufende Sekunde, auf der 9-Uhr-Position werden die Chronographenminuten gezählt. An dieser Stelle wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass das Hilfszifferblatt für die Chronographenminuten nicht grün sondern blau fluoresziert.
Das Zifferblatt wird von einem ultragewölbten Saphirglas vom Typ „Glaskasten“ geschützt.

Auch der Gehäuseboden ist aus Saphirglas gefertigt und gibt den Blick auf das mechanische Uhrwerk frei. Das Kaliber BR-CAL.301 ist ein zuverlässiges Automatikwerk, das bei den Chronographen von Bell & Ross häufig zum Einsatz kommt. Das Werk arbeitet auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von 42 Stunden zur Verfügung.

Die BR V2-94 Full Lum 2 ist wie bereits ihre Vorgängerin auf 250 Stück limitiert. Geliefert wird die Uhr an einem schwarzen Armband aus gewebtem Kautschuk, das auch als „Tropic“ bekannt ist, und der Uhr einen Vintage-Touch verleiht.

Der neue Portugieser Chronograph von IWC Schaffhausen

Ende des vergangenen Jahres hat der IWC Schaffhausen den ikonischen Portugieser Chronograph erstmals in seiner langen Geschichte an einem Armband aus Edelstahl vorgestellt. Damit wird der elegante und sportliche Chronograph noch vielseitiger und stürzt sich in zahlreiche neue Abenteuer.
Seit mehr als 20 Jahren gehört der Portugieser Chronograph zur gleichnamigen Familie bei IWC Schaffhausen. Schon mit seinem ersten Auftritt führte die Uhr eine sportlichere Formensprache in die Portugieser-Linie ein und fand schnell begeisterte Anhänger auf der ganzen Welt und ist heute eines der beliebtesten Modelle der Manufaktur.

Der zeitlos moderne Chronograph besticht mit einem klaren und offenen Zifferblatt, das übersichtlich gestaltet und hervorragend ablesbar ist. Die beiden vertieften Zähler bei 12 und 6 Uhr zeigen die Chronographenminuten sowie die laufende Sekunde an. Selbstverständlich ist auch diese Portugieser mit dem mit einer Viertelsekunde bedruckten Réhaut (der erhöhte Rand, der das Zifferblatt einrahmt, auch häufig Höhenring genannt) ausgestattet. Die blauen Zeiger und Appliken heben sich wunderbar vor dem argentéfarbenen Zifferblatt ab.

Der Portugieser Chronograph kommt in einem Gehäuse aus Edelstahl mit einem Durchmesser von 41 mm. Es ist lediglich bis 3 bar wasserdicht.
In seinem Inneren arbeitet ein IWC-Manufakturkaliber, und zwar das 69355. Dieses automatische Chronographenwerk ist in klassischer Kolonnenradbauweise gestaltet, arbeitet auf einer Frequenz 4 Hz / mit 28.800 von Halbschwingungen pro Stunde und baut eine Gangreserve von 46 Stunden auf. Da sich IWC Schaffhausen für einen Boden aus Saphirglas entschieden hat, ist das Werk außerdem einsehbar.

Das Armband ist, wie von IWC Schaffhausen nicht anders zu erwarten, wunderbar ausgeführt und mit polierten und satinierten Oberflächen ausgestattet. Es sitzt ergonomisch am Handgelenk und bietet selbstverständlich einen ausgezeichneten Tragekomfort. Und natürlich ist Edelstahl ein ausgezeichnetes Material für den Alltag und den täglichen Gebrauch, denn es ist robust, korrosionsbeständig und unempfindlich sowie leicht zu reinigen.
Das neue Edelstahlarmband mit seiner Butterfly-Faltschließe ist auch als zusätzliches Zubehör für alle neuen Modelle des Portugieser Chronograph erhältlich, so dass Kunden hier auch problemlos nachrüsten können.

Prägnante Special Edition: Hublot und die Stadt, die niemals schläft

Hublot hat vor einiger Zeit seinen größten Flagship Store mitten im Herzen von New York auf der Fifth Avenue platziert. Seitdem ist der Uhrenhersteller nicht nur ein fester Bestandteil der Stadt, sondern sieht sich auch selbst beeinflusst von der Metropole. Das kommt auch in der neuesten Special Edition zum Ausdruck, in der Classic Fusion Concrete Jungle New York. Die Stadt, die niemals schläft, hat diese Kreation nicht einfach inspiriert, Hublot zollt ihr mit dieser Armbanduhr Tribut.
In der Industrie ist der Werkstoff Beton für seine Stärke, Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit bekannt. Als eine Stadt, die auf einem eben solchen Fundament gebaut wurde, ist New York nicht nur ein Ort sondern darüber hinaus ein Symbol für Kraft und Langlebigkeit. Ihre lebhaften Straßen und ihr ausgelassenes Lebensgefühl, ihre einzigartige Energie und die endlosen Möglichkeiten, die sie verspricht, sowie ihre immer wieder bewiesene Fähigkeit des Durchhaltens, der Weiterentwicklung und der Anpassung dienten dem Schweizer Uhrenhersteller als Inspirationsquellen für seine neue Sonderedition.

Die Classic Fusion Concrete Jungle New York präsentiert die für die Stadt typische lässige Raffinesse und fortwährende Eleganz, ohne ihre robusten Seiten zu vergessen. Gefertigt aus einem widerstandsfähigen Material ist diese Armbanduhr mit Beton kombiniert und wird durch raffinierte Details, die an die Struktur und die charakteristischen Ecken der Stadt erinnern, abgerundet. Der von Hublot verwendete Beton besteht zu 65-75% aus Zement, zu 25-30% aus Epoxidharz, welches das in Standardbeton eingesetzte Wasser ersetzt, und zu 5-10% aus Glasfaser, welche den Stahl ersetzt, der den Beton zusätzlich stärkt. Aber das ist noch nicht alles: das Epoxidharz wurde mit einem Anti-UV-Zusatzstoff kombiniert, so dass sich die Farbe im Laufe der Zeit nicht verändert, und eine Anti-Graffiti-Imprägnierung sorgt für einen lang anhaltenden Schutz vor Verunreinigungen und Schmutz. So halten Gehäuse und Zifferblatt dem Lauf der Zeit unerbittlich stand und unterstreichen damit die Bedeutung zeitloser Uhren.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 mm und ist wasserdicht bis 5 atm.

Gedeckte Grautöne heben sich von einem schwarzen Armband ab und symbolisieren den Character von New York City, strahlen Ruhe aus und zugleich pures Temperament. Die beiden Hilfszifferblätter sind ebenfalls in einem Grauton gestaltet und zeigen neben der laufenden Sekunde auf 3 Uhr die Chronographenminuten auf 9 Uhr an. Das kleine Datumsfenster auf der 6-Uhr-Position fügt sich nahtlos in das Zifferblattdesign ein.

Unter dem Beton, im Herzen der Special Edition „Concrete Jungle“ schlägt das HUB1143. Dieses Manufakturkaliber ist ein Automatikwerk, das eine Gangreserve von 42 Stunden bietet und durch seine Frequenz von 4 Hz eine hohe Präzision und Zuverlässigkeit.

Die Hublot Classic Fusion Concrete Jungle New York ist eine auf 50 Stück limitierte Edition.

Oh wie schön ist die Richtenburg Panama

Heute stellen wir euch die Richtenburg Panama vor, ein feines Modell von einem leider allzu oft übersehenen Uhrenhersteller. Bekannt für seine extravaganten Automatikuhren enttäuscht auch die Panama nicht in punkto Extrovertiertheit. Lautstark verkündet diese Uhr ihre Anwesenheit und ist ein wahrer Hingucker an jedem Handgelenk.

Die Richtenburg Panama kommt bei 14 mm in der Höhe auf einen Durchmesser von 42 mm und befindet sich damit im Durchschnitt der meisten Herrenmodelle. Wo vor einigen Jahrzehnten noch kleinere Durchmesser en vogue waren, haben sich die Geschmäcker deutlich gewandelt. Vor allem Herrenmodelle dürfen mittlerweile gerne groß sein; Chronographen kommen auf einen Durchmesser von mehr als 40 mm und auch Armbanduhren jenseits der 45 mm sind heute keine Seltenheit mehr. Mit 42 mm bewegt man sich jedoch nicht nur im Trend sondern auch auf der sicheren Seite; Uhren dieser Größe passen in der Regel problemlos an jedes Handgelenk und verstecken sich meistens unauffällig unter jedem Hemdsärmel.
Das Gehäuse der Richtenburg Panama ist wasserdicht bis 10 atm und wird von einer auffällig gezahnten Lünette ergänzt.

Die Lünette umrahmt ein auffälliges Zifferblatt. Hier springen sofort der Rechenschieber ins Auge sowie die Tachymeterskala, die außen um das Zifferblatt laufen. Das eigentliche Zifferblatt wird dadurch in seiner Größe nicht unerheblich reduziert. Diesem Umstand ist auch geschuldet, dass sich die Indexe bei der Panama sehr zurückhalten.
Stunden, Minuten und Sekunden werden aus der Mitte heraus angezeigt, auf 3 Uhr befindet sich neben dem Firmenlogo ein kleines gerahmtes Datumsfenster. Den Rest des Zifferblattes teilen drei Totalisatoren unter sich auf. Gegenüber der Datumsanzeige, auf der 9-Uhr-Position, befindet sich die Anzeige des Wochentags, auf der 12-Uhr-Position findet sich die Monatsanzeige. Ergänzt werden die Anzeigen durch eine 24-Stunden-Anzeige auf einem weiteren Hilfszifferblatt auf 6 Uhr.
Geschützt wird das Ganze von einem bruchfesten Mineralglas.

Im Inneren jeder Richtenburg Panama arbeitet ein leistungsstarkes und zuverlässiges Automatikwerk.

Richtenburg bietet von der Panama insgesamt neun verschiedene Versionen an. Darunter befinden sich Modelle mit schwarzem oder weißem Zifferblatt, mit Gehäusen aus purem Edelstahl oder mit Beschichtungen in Gold und Roségold. Die Uhr ist außerdem in zwei verschiedenen Two-Tone Versionen erhältlich.
Richtenburg liefert die Uhren entweder an Gliederarmbändern aus Stahl bzw. beschichtetem Stahl oder an Lederarmbändern, farblich passend zu Gehäuse und Zifferblatt.

Tissot Seastar 2000 Professional

Die Familie der Taucheruhren im Hause Tissot hat Zuwachs bekommen: Mit der Seastar 2000 Professional werden die Reihen der aktuellen Kollektion nun um eine technische und professionelle Neuheit verstärkt. Das Profil dieser Taucheruhr verfügt über alles, was für eine zuverlässige Leistung im Profi-Bereich erforderlich ist und hält mit seinem blauen Zifferblatt samt Wellenmotiv mit seiner Verbindung zum Tauchsport auch wahrlich nicht hinterm Berg.

Tissot baut Eigenschaften seiner Uhren – wie auch andere Hersteller – gerne bereits in den Modellnamen ein. So hatte die Seastar 1000 die Fähigkeit, Druck bis zu einer Tiefe von 1000 Fuß (300 Metern) standzuhalten. Folgerichtig ist die Seastar 2000 Professional ihrerseits daher in der Lage, bis zu einer Tiefe von 2000 Fuß bzw. 600 Metern zu bestehen. Ind auch ihre Dimensionen helfen ihr dabei, allen Kriterien der ISO Norm 6425 zu entsprechen, die Taucheruhren auszeichnet. Mit einem Durchmesser von 46 mm und einer Höhe von 16,25 mm vereint die Tissot Seastar 2000 eine beeindruckende Menge Stahl in sich; ein Garant für hohe Belastbarkeit. Die flachen Oberflächen der Uhr sind poliert, die vertikalen satiniert.
Komplettiert wird die Uhr durch ei dickes Saphirglas, das sich gewölbt, vorstehend und an den Rändern abgeschrägt präsentiert, und auch der Boden besteht aus Saphirglas. Letzteres sieht man bei Taucheruhren eher selten; in der Regel verwenden die Uhrenhersteller massive Böden, um eine entsprechende Druckfestigkeit garantieren zu können. Tissot hat den gläsernen Boden mit dem Aufdruck eines Seepferdchens ergänzt.
Auf der 9-Uhr-Position befindet sich seitlich im Gehäuse ein Heliumventil. Es sorgt dafür, dass das im Gehäuse befindliche Helium die Uhr sicher verlassen kann, ohne dass es zu Schäden kommt.

Die unverzichtbare Taucherlünette besteht wie das Gehäuse auch aus Edelstahl und ist mit einer Riffelung versehen, so dass sie auch in nassem Zustand und mit Handschuhen gut zu bedienen ist. Der für 60 Minuten abgestufte Einsatz besteht aus schwarzer Keramik. Selbstverständlich lässt sie die Lünette nur gegen den Uhrzeigersinn drehen, um eine versehenliche Verlängerung der Tauchzeit auszuschließen.
Die Lünette umrahmt ein blaues Zifferblatt mit Verlaufsfärbung und einem gravierten Wellenmotiv. Bei sechs Uhr findet sich ein kleines Datumsfenster. Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind, wie auch die Indexe, mit einer Beschichtung aus Super-LumiNova versehen, um in der Tiefe und bei Dunkelheit eine sichere Ablesbarkeit der Zeit garantieren zu können.

Im Inneren der Seastar 2000 sorgt das Powermatic 80 für einen so zuverlässigen wie reibungslosen Antrieb. Dieses Automatikkaliber ist das reinste Arbeitstier, es stellt eine Gangreserve von 80 Stunden zur Verfügung, arbeitet auf einer Frequenz von 3 Hz und noch dazu antimagenetisch dank einer neuen Regulierungsfeder aus Nivachron.

Tissot liefert die Seastar 2000 Professional mit einem Armband aus Kautschuk und einem Gliederarmband aus Edelstahl.

Delbana feiert sein 90-jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feiert Delbana 90 Jahre Uhrmacherkunst und damit einen bedeutenden Meilenstein und sein jahrzehntelanges erfolgreiches Bestehen. Und natürlich hat es sich der Hersteller nicht nehmen lassen, zu diesem Anlass eine neue Linie von Automatikuhren herauszubringen, inspiriert von ihrer eigenen Geschichte und mit dem Namen eines Klassikers: Der Delbana Recordmaster.
Ursprünglich als Herrenmodell in den 1950er Jahren vorgestellt, verkörpert die neue Recordmaster I das Erbe von Delbana und die firmeneigene DNA bezüglich Qualität und Stil, angeboten zu einem erschwinglichen Preis. Und die neue Uhr ist ein Unisex-Modell, das für Herren und Damen gleichermaßen geeignet ist.

Im selben Jahrzehnt als die Recordmaster vorgestellt wurde, gewannen Schallplatten in der Musikindustrie und auch innerhalb der Gesellschaft durch die fundamentalen Weiterentwicklungen im Vinyl-Bereich zunehmend an Einfluss. Diese damals so neue und bahnbrechende Methode wurde zwar im Laufe der Zeit durch andere Audioformate weitestgehend abgelöst, doch Schallplatten sind nach wie vor ein nostalgischer und geschätzter Teil der Vergangenheit – und für viele sind Schallplatten nach wie vor ein fester Bestandteil ihres Alltags. Die 1950er und 1960er Jahre repräsentieren einen wichtigen Moment in der Geschichte Delbanas, eine Zeitspanne, in der einige der innovativsten Modelle in der Firmengeschichte vorgestellt wurden.

Getreu dem Original zeichnet sich auch das Design der neuen Recordmaster I durch eine Reihe von abgestuften schwarzen Mikrorillen aus, welche die Oberfläche einer Schallplatte imitieren und als Hintergrund für applizierte Indexe in Pfeilform und arabische Retroziffern dienen. Außen um das Zifferblatt läuft eine Minuterie, die übergroße kreisförmige Stundenmarkierungen enthält, die an Notenblätter und Noten erinnern. Das Zentrum des Zifferblatts hat Delbana mit einem zarten silbernen Guilloche-Muster verziert. Stundenmarkierungen und Zeiger sind mit einer großzügigen Beschichtung aus Leuchtmasse ausgestattet, so dass beste Ablesbarkeit auch im Dunkeln gegeben ist.
Minuten- und Stundenzeiger sind nicht nur nachtleuchend, sondern auch kathedralförmig, während der Sekundenzeiger in einem auffälligen Rot gehalten ist. Ein vintage Logo des Herstellers erinnert an die klassische Inspiration der Uhr, das Datum, das der neuen Version hinzugefügt wurde, bietet neben einem weiteren Designelement zusätzlichen Komfort.

Die Krone trägt eine Gravur des Delbana-Turms und rundet das wohlproportionierte Design ab. Mit einem Durchmesser von 40 mm ist das neue Modell ein bisschen größer als das aus den 50er Jahren, bleibt jedoch absolut praktisch und komfortabel tragbar. Die polierten Oberflächen des Edelstahlgehäuses und die Schließe verleihen der Uhr eine so moderne wie klassische Erscheinung. Das Gehäuse ist außerdem wasserdicht bis 5 atm.

Delbana hat in der Recordmaster I ein Automatikwerk verbaut, um an die frühen Modelle der Manufaktur zu erinnern, bevor Quarzwerke auf den Markt kamen. Das Sellita SW 200-1 ist durch den transparenten Gehäuseboden zu sehen, so dass der Besitzer das Schweizer Automatikwerks ganz hautnah betrachten kann. Es arbeitet unermüdlich und zuverlässig auf einer Frequenz von 4 Hz und stellt eine Gangreserve von ca. 38 Stunden zur Verfügung.

Delbana liefert die Recordmaster I an einem schwarzen Lederarmband.
Diese Uhr ist eine Limited Edition von nur 90 Stück.

Chronoswiss zeigt Flagge mit der neuen Opus Chronograph Flag

Chronoswiss bringt mit dem skelettierten Opus Chronograph Flag die Neu-Interpretation eines echten Klassikers an den Start. Dieser punktet mit einem harmonischen Gesamtbild, das in seiner Kombination aus Blau, Weiß und Rot in den Farben der meisten Nationalflaggen gestaltet ist.

Das Zifferblatt ist nach dem sorgfältigen Skelettierungsprozess nur noch als Fragment vorhanden, doch die galvanisch blauben und versilberten Elemente der Opus Chronograph Flag schaffen ein ausgeglichenes Gesamtbild. Die mechanische Transparent entsteht durch die gekonnte Entfernung alles dessen, was irgendwie entbehrlich ist; am Ende bleibt nichts als ein filigranes Skelett übrig. Der Funktion und Zuverlässigkeit tut das natürlich keinen Abbruch. In diesem Chronographen sind die Brücken des Kalibers C.741S schwarz galvanisiert. Damit schaffen sie auf der Zifferblattseite einen spannenden Kontrast zu den Anzeigen von Stunde, Minute, Sekunde und Datum sowie zu den leuchtend roten Zeigern.
Stunden und Minuten werden zentral angezeigt, wie auch die Chronographensekunde. Der laufenden Sekunde wurde ein Hilfszifferblatt zugeteilt; die anderen beiden teilen ein 30-Minuten-Zähler sowie ein 12-Stunden-Zähler unter sich auf.
Für den vollen Durchblick sorgt ein entspiegeltes Saphirglas.

Das Gehäuse des Opus Chonograph Flag hat einen Durchmesser von 41 mm und sitzt mit seinen verkürzten Hörnern ideal am Handgelenk. Die solide Gehäusekonstruktion besteht aus insgesamt 23 Einzelteilen aus Edelstahl, die unterschiedlich finissiert sind: hier trifft ein satiniertes Mittelteil mit Senkrechtschliff auf glänzende Hörner und eine polierte Lünette sowie die typischen Erkennungsmerkmale des Herstellers wie die seitliche Kannelierung der Lünette und die dominante Zwiebelkrone. Das Gehäuse ist außerdem wasserdicht bis 10 bar.
Das Kaliber C.741S ist ein Automatikwerk, das auf einer Frequenz von 4 Hz arbeitet und eine Gangreserve von ca. 46 Stunden zur Verfügung stellt.

Komplettiert wird die Chronoswiss Opus Chronograph Flag von einem Armband aus Alligatorleder.

Eine Sonderedition zum Geburtstag: 20 Jahre Meistersinger

In den vergangenen 20 Jahren haben die mechanischen Uhren von MeisterSinger die Zeitanzeige revolutioniert. Sie zeigen die Zeit sehr präzise und auf ungewöhnliche Art an – mit nur einem Zeiger. Hierbei orientiert sich der Uhrenhersteller an den ersten mechanischen Uhren aus dem ausgehenden Mittelalter und bringen die Zeit damit buchstäblich auf den Punkt, vermitteln ein beruhigendes Zeitgefühl.
Und zur Feier des 20-jährigen Bestehens feiert MeisterSinger klassisch – mit einer limitierten Edition. Wir stellen vor: Das astronomische Schauspiel der Astroscope.

Die Astroscope zeigt die Wochentage, wie es das zuvor nie gegeben hat, und zwar bezogen auf die Himmelskörper, die den Tagen seit altersher zugeordnet sind. Wo Sonne und Mond unsere Zeit spür- und sichtbar in Tag und Nacht einteilen, hat die siebentägige Wocheneinteilung keinen astronomischen Rhythmus; sie hat einen mythologischen Hintergrund. Dieser geht vermutlich auf die Babylonier zurück, denen die Zahl Sieben als heilig galt und mit sieben Himmelskörpern verbunden wurde: Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn. So wie die meisten Planeen nach römischen Göttern benannt sind, so tragen die meisten Wochentage die entsprechenden Namen aus der nordischen Mythologie. Durch die Geschichte hindurch hatte die Zuordnung von Wochentagen zu den Himmelskörpern Bestand; entsprechend findet man die Planetensymbole auf der Astroscope. Ein heller Punkt zeigt dabei den jeweils aktuellen Tag an.
Auch die neue Variante ist mit einem dunklen Zifferblatt ausgestattet, das den Nachthimmel darstellt. Die Ziffern in feiner Serifenschrift und die astronomischen Symbole sind in einem leuchtenden Orange gestaltet, so dass eine hervorragende Leserlichkeit gegeben ist. Gemeinsam mit dem leuchtenden Zeiger ist die Ablesbarkeit damit auch im Dunkeln gewährleistet.
Über dem kreisrunden Datumsfenster und dem Firmenlogo wölbt sich ein angedeuteter Horizont, der beim Betrachter den Eindruck verstärken soll, zum Himmel aufzuschauen.

Angetrieben wird die MeisterSinger Astroscope von einem Schweizer Automatikwerk, dem Sellita SW 220, das eine Gangreserve von 38 Stunden zur Verfügung stellt. Dieses kann durch einen verschraubten gläsernen Boden betrachtet werden – mitsamt allen Finissierungen und der kontinuierlich arbeitenden Schwungmasse.
MeisterSinger hat das Ganze in ein Gehäuse aus Edelstahl verbaut. Es hat einen Durchmesser von schlanken 40 mm und ist wasserdicht bis 5 bar.

Diese Astroscope ist eine auf 100 Stück limitierte Edition.
Alle Modelle werden mit einem weichen Armband aus Kalbsleder ausgeliefert. Sein Orange greift die Farben des Zifferblattes auf und sorgt für eine durchgehende Optik.

Urwerk präsentiert die EMC TimeHunter Stormtrooper

Urwerk hat kürzlich seinen neuesten Zugang zur EMC TimeHunter-Linie vorgestellt, und zwar eine Version in weißer Keramik, die mit dem Spitznamen „Stormtrooper“ ausgestattet ist. Wer Baumgartner & Frei kennt, den überrascht diese Wahl nicht, sind die beiden doch bekannt für ihre Begeisterung für Science-Fiction und den unbestreitbaren Einfluss, den vor allem Star Wars auf ihre eigenen Entwürfe im Laufe der Jahre hatte. Die charakteristische Rüstung der imperialen Sturmtruppen wurde sofort Kult, als sie im Jahr 1977 zum ersten Mal auf der Leinwand erschienen. Der Stormtrooper wurde damals entworfen, um einzuschüchtern; gleichzeitig sollte er aber super cool und super sauber aussehen.
Die EMC Stormtrooper ruft die selben Eigenschaften auf den Plan. Die ganze Uhr erinnert an einen Sci-Fi-Film, und bei dieser limitierten Auflage hebt sich das weiße Keramikgehäuse von den bisherigen Modelle – von allen Uhren, die Urwerk bisher produziert hat – ab. Vergangenheit ist das durchgängig schwarze Erscheinungsbild, denn die Manufaktur setzt mit dieser neuen Armbanduhr zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf Weiß.

Die EMC TimeHunter Stormtrooper gehört zur Ur-Chronometry-Reihe, die alle die Uhrenkonzepte von Urwerk umfasst, die sich der besonderen Präzision verschrieben haben. Eine EMC TimeHunter ist im Grunde ein zweifaches Messinstrument. Das suggeriert die Uhr schon in ihrem Aussehen. Die EMC Stormtrooper ist aus Stahl gefertigt, ausgestattet mit einem Gehäuseboden aus Titan. Das Gehäuse ist weder rund noch eckig oder kissenförmig und hat auch keine der anderen für Urwerk so typischen undefinierbaren Formen. Stattdessen schmiegt sich diese technische Maschine an die Konturen des innenliegenden Antriebs und unterwirft sich damit den Zwängen ihrer verschiedenen Organe. Sie ist weder symmetrisch noch regelmäßig, weder flach noch gebogen und bleibt dennoch ästhetisch ansprechend und unverwechselbar und verkörpert eine wirklich einzigartige Persönlichkeit.
Die Edelstahlhaube hat Urwerk mikroperlgestrahlt und anschließend mit einer harten, matten Lackierung aus Keramik versehen. Dadurch erhält die Oberfläche der EMC TimeHunter Stormtrooper ein raues Finish, das an militärische Ausrüstung erinnert. Das Gehäuse misst 43 mm im Durchmesser und 51 mm in der Länge und ist dabei wasserdicht bis 3 atm.

Auch das Zifferblatt mit seiner mattschwarzen Oberfläche ist hoch funktional. Jede Anzeige hat ihren eigenen, klar gekennzeichneten Platz. Um die Kontraste möglichst deutlich hervorzuheben ist jede Einheit mit fluoreszierendem Super-LumiNova ausgestattet. Neben dem Hauptzifferblatt mit seinem karierten Handgranaten-Muster, vor dessen Hintergrund die Stunden und Minuten angezeigt werden, verfügt die EMC TimeHunter über einen kleinen scheibenförmigen Sekundenzeiger bei 1 Uhr, der die Zeit in Fünf-Sekunden-Schritten misst. Ergänzt wird dieser durch eine Gangreserveanzeige gegenüber bei 7 Uhr. Die mit der chronometrischen Überwachungsfunktion verbundenen Anzeigen sind bei 11 Uhr konzentriert und durch die Markierung „EM Control“ auf der Lünette gekennzeichnet.

Das Herzstück des EMC-Konzepts ist ein elektronisch-mechanisches System, das jede dieser Uhren zu einem wahren Unikat macht, das zwei Welten in sich vereint. Es handelt sich um eine rein mechanische Uhr, die mit Hilfe einer elektro-optischen Schaltung optimiert wurde. Das exklusiv für die EMC-Kollektionen entwickelte Kaliber UR-EMC2 wird vollständig von Urwerk gefertigt, veredelt, montiert und eingestellt.
Es enthält ein elektronisches Modul, dessen Aufgabe es ist, den Gang des mechanischen Werks zu messen. Es verfügt über eine eigene Energiequelle, die vom Rest des Uhrwerks getrennt ist. Auf der einen Seite der Motor, auf der anderen Seite die Steuereinheit. Diese beiden integrierten Einheiten machen die EMC TimeHunter zu einer wirklich tragbaren Uhr.
Das Handaufzugswerk arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hz und bietet eine Gangreserve von maximal 80 Stunden.

Die EMC TimeHunter Stormtrooper ist eine limitierte Auflage von nur 5 Stück.

Zenith Chronomaster Revival A385

Zenith feiert die Wiedergeburt einer Legende: Der Uhrenhersteller bringt einen der ersten und symbolträchtigsten El-Primero-Chronographen aus den Anfangstagen des revolutionären Kalibers neu heraus, und zwar in Form eines Chronomaster Revival Modells. Dafür blickt Zenith zurück in das Jahr 1969, ein Jahr, das nicht nur für die Uhrenwelt selbst bedeutende Veränderungen brachte sondern mit der offiziellen Einführung des El Primero-Kalibers ein vollkommen neues Kapitel in der Geschichte der Manufaktur selbst aufschlug. Das Debüt des ersten automatischen Hochfrequenz-Chronographen wurde damals mit drei verschiedenen Modellen aus Edelstahl begangen. Zu diesen gehörte auch die A385. Sie war ausgestattet mit einem Tonneau-Gehäuse sowie mit einem markanten braun abgestuften Zifferblatt, dem ersten „rauchbraunen“ Zifferblatt, das es je gegeben hat. Und nun feiert die A385 nach über 50 Jahren ein fulminantes Comeback.

Die Chronomaster A385 Revival ist mehr als eine Kreation im so beliebten Retro-Stil. Diese Uhr ist eine echte Nachbildung des Originalmodells aus den späten 1960er Jahren. Die Manufaktur hat sie mittels Reverse-Engineering wieder zum Leben erweckt. So blieb jede Komponente des Tonneau-Gehäuses aus Edelstahl, das anhand der originalen Entwürfe und Produktionspläne angefertigt wurde in allen Details – inklusive der Drücker im Pumpenstil – dem Original treu. Die einzigen Unterschiede bestehen in der Verwendung des gewölbten Saphirglases, welches das ursprünglich verwendete Acrylglas ersetzt sowie im transparenten Gehäuseboden. Das 1969er Original war mit einem geschlossenen Boden versehen, der keinen Blick auf das neuartige Kaliber dahinter erlaubte. Heute ermöglicht Zenith durch die Verwendung eines gläsernen Bodens den Kunden einen ungehinderten Blick auf das Chronographenwerk El Primero 400.
Das Gehäuse kommt auf einen Durchmesser von nur 37 mm und ist wasserdicht bis 5 atm.

Die A 385 unterschied sich auch durch ihr abgestuftes, rauchbraunes Zifferblatt samt Vignettierung von anderen Modellen. Darüber hinaus wies die Uhr eine Abschattierung zum Rand hin auf, die eine verblüffende optische Tiefe erzeugte und eine Wölbung vortäuschte. Für die Chronomaster Revival hat sich Zenith für die selben warmen Töne entschieden und auch an dem Effekt der Abstufung wurde festgehalten. Dadurch unterscheidet sich die Neuauflage kaum vom Original mit seinem roten zentralen Sekundenzeiger für den Chronographen und den silberweißen Chronographenzählern. Stunden und Minuten werden selbstverständlich zentral angezeigt, bei 9 Uhr findet sich die kleine Sekunde. Der zentrale Sekundenzeiger des Chronographen wird durch einen 10-Minuten-Zähler bei 3 Uhr sowie einen 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr ergänzt.
Zwischen dem Index für 4 und dem für 5 Uhr hat Zenith ein Datumsfenster platziert.

Das bereits erwähnte Chronographenwerk El Primero 400 ist ein leistungsstarkes Automatikwerk. Es arbeitet auf einer Frequenz von 5 Hz und stellt eine Gangreserve von mehr als 50 Stunden zur Verfügung.

Im Einklang mit dem Retro-Thema ist die Chronomaster A385 Revival in zwei Ausführungen erhältlich: Die erste Option ist ein Leiter-Armband aus Edelstahl, ein modernes Remake der Gay Frères-Armbänder. Die zweite ist ein hellbraunes Armband aus Kalbsleder.